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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Samstag, 21. Oktober 2017 07:16 Uhr
Bürgerbüro in Kreiensen am 30. Oktober geschlossen
Freitag, 20. Oktober 2017 08:09 Uhr

Hilwartshausen (red). Der Reit- und Fahrverein Hilwartshausen/Lauenberg veranstaltet, pünktlich zu Beginn der ungemütlichen Jahreszeit, eine Party für die gesamte Region, damit auch zu dieser eher tristen Zeit des Jahres keine Langeweile aufkommt. Am 4. November sind ab 21 Uhr alle Feierwilligen in der Reithalle in Hilwartshausen herzlich willkommen. Jugendliche ab 16 Jahren müssen an den „Muttizettel“ denken. Für beste Stimmung und abwechslungsreiche Musik sorgt DJ Julian. Getränke-Special: Schnäpse von 22 bis 23 Uhr für 1 € und der Cocktail „Crazy Horse“.

Foto: Reit- und Fahrverein Hilwartshausen/Lauenberg e.V.

Freitag, 20. Oktober 2017 07:34 Uhr

Northeim (red). Der Vorstand der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim hat in seiner letzten Sitzung über die Förderung von 5 Projekten in Höhe von insgesamt 105.975,00 Euro beschlossen. Der TSV Germania Gladebeck erhält für die Anschaffung eines Rasenmähers und einer Lochwalze eine Unterstützung in Höhe von 13.500 Euro. Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik und zum Einbau von LED-Beleuchtungskörpern in der Mehrzweckanlage Delliehausen unterstützt die Stiftung mit einem Betrag in Höhe von 1.375 Euro.

Zum Bau einer Boule-Bahn kann der Trägerverein DGA Schlarpe e.V. mit einer Unterstützung in Höhe von 2.640 Euro rechnen. Die Northeimer Tafel erhält zur Anschaffung von Edelstahltischen für die Warenausgabe eine Förderung in Höhe von 960 Euro. 

Wieder Kostenübernahme für Verhütungsmittel Kein Geld für Verhütung?

Das gehört jetzt für viele Menschen aus dem Landkreis Northeim der Vergangenheit an. Durch die finanzielle Unterstützung der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim hat die Beratungsstelle pro familia Northeim wieder die Möglichkeit, die Kosten für Verhütungsmittel für Personen, die staatliche Unterstützung bekommen, zu übernehmen. „Wir haben von der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim Gelder für 2 ½ Jahren zur Verfügung gestellt bekommt und können so vielen Menschen, die im Leistungsbezug stehen, helfen. Das bedeutet eine große Entlastung für alle, die sich aufgrund ihrer prekären finanziellen Situation keine Verhütungsmittel leisten können“, freut sich Lisa Kastner, Leiterin der pro familia Beratungsstelle. Denn seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2004 bekommen Frauen und Männer, die Transferleistungen wie Arbeitlosengeld II, Sozialhilfe etc. erhalten, die Kosten für Verhütungsmittel und Sterilisation nicht mehr erstattet. Deshalb fehle häufig das Geld für Verhütungsmittel, zumal gerade langfristig wirkende Mittel wie die Spirale über 320 Euro kosten und somit oft unerschwinglich sind.

Dies habe nach Aussagen von Frauenärzt*innen und Schwangerschaftsberatungsstellen zu einer Zunahme von ungewollten Schwangerschaften auch im Landkreis Northeim geführt. „Es macht schon sehr betroffen, von Frauen im Beratungsgespräch zu erfahren, dass das Geld für Verhütungsmittel einfach nicht da war. Oft wird das angesparte Geld für die Pille oder Spirale dann doch z.B. für wichtige Schulmaterialien oder anderes für die Kinder benötigt“, erklärt Lisa Kastner.

Hier Abhilfe zu schaffen, fand die Zustimmung der Sozial- und Sportstiftung. Auch viele Frauenärztinnen und Frauenärzte in der Region Northeim unterstützen dieses Projekt, in dem sie geringere Honorare für ärztliche Leistungen wie das Einlegen der Spirale berechnen. Somit können die bereit gestellten Gelder mehr betroffenen Menschen zu Gute kommen. Ab sofort können sich Personen, die staatliche Leistungen erhalten wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Asylbewerberleistungsgesetz, Wohngeld, Kinderzuschlag, Bafög oder Bundesausbildungsförderung bei pro familia Northeim, Entenmarkt 3 melden. Die Antragssteller*innen müssen über 20 Jahre sein und im Landkreis Northeim wohnen. Die Kostenübernahme von ärztlich verordneten Verhütungsmitteln oder einer Sterilisation erfolgt ausschließlich auf Antrag bei der Beratungsstelle pro familia. Termine werden aus organisatorischen Gründen über die Hauptstelle in Göttingen vergeben Telefon 0551-58627. Mitgebracht werden müssen das Rezept oder Kostenvoranschlag der Ärztin beziehungsweise des Arztes sowie die Bescheide über die entsprechenden staatlichen Leistungen.

Kontakt und weitere Informationen

Pro familia Außenstelle
Northeim Entenmarkt 3
Öffnungszeiten Dienstag von 14.00 – 17.00 Uhr Donnerstag von 8.30 – 12.00 Uhr
Terminvergabe erfolgt über Göttingen Telefon 0551/58627

Die nächste Sitzung des Stiftungsvorstandes findet am 05.12.2017 statt. Förderanträge sind bis spätestens 14.11.2017 bei der Stiftung einzureichen. Interessierte Projektträger können sich über die Möglichkeiten einer Förderung auf den Internetseiten der Stiftung www.stiftungen-northeim.de oder bei der Geschäftsführung der Stiftung Matthias Walbrecht (05551/708-661) und Bettina Kiehne (05551/708-230) informieren.

Donnerstag, 19. Oktober 2017 08:06 Uhr

Einbeck (red). Das Einbecker Kinder- und Familienservicebüro in Kooperation mit dem Haus der Jugend der Stadt Einbeck sowie die Jugendpflege Einbeck mit Standort Kreiensen bieten auch im Jahr 2018 in den ersten beiden Ferienwochen der Sommerferien werktags (02. - 13. Juli) eine verlässliche Ferienbetreuung an. Das Angebot soll einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten und richtet sich an Kinder, die eine Grundschule besuchen. Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, werden vorrangig berücksichtigt.

Die Kinder werden an den Standorten Haus der Jugend oder Kreiensen in der Zeit von 7:30 bis 13:30 Uhr verlässlich von pädagogischem Fachpersonal betreut. Es wird ein vielseitiges Wochenprogramm angeboten, das die Bedürfnisse der Kinder im Kreativ-, Lern-, Spiel-, und Bewegungsbereich berücksichtigt. Es können maximal 20 Kinder betreut werden und die Kosten belaufen sich auf 60 Euro pro Woche, einschließlich eines gesunden Frühstücks und Getränken, Materialkosten sowie Eintrittsgeldern. Geschwisterkinder zahlen 50 Euro pro Woche.

Die Betreuung kann aus organisatorischen Gründen nicht für einzelne Tage gebucht werden, sondern mindestens für eine volle Woche. Die Anmeldevordrucke sind ab Montag den 16. Oktober 2017 im Einbecker Kinder- und Familienservicebüro, zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhältlich oder stehen hier zum Download bereit.

Anmeldungen müssen bis Freitag, den 17. November schriftlich erfolgt sein. Die Plätze werden nach Reihenfolge des Eingangs und der Dringlichkeit der verbindlichen Anmeldung vergeben. Entsprechend der Zielgruppe werden Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden bevorzugt. Werden mehr Plätze nachgefragt als vorhanden sind, werden diese in eine Warteliste eingetragen.

Bei Fragen steht Ihnen Lene Garus-Jochumsen gerne zur Verfügung! Einbecker Kinder-und Familienservicebüro Frau Lene Garus-Jochumsen Hallenplan 9 37574 Einbeck Tel. 05561 7997891 E-Mail: lgarusjochumsen@einbeck.de.

 

Donnerstag, 19. Oktober 2017 07:46 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Gemeindebriefe sind die medialen Riesen der evangelischen Kirche. Fast alle Gemeindemitglieder erhalten regelmäßig Gemeindebriefe, unter ihnen nicht nur kirchliche Insider, sondern auch „Kirchenferne“. Die Gemeindebriefredaktionen leisten eine wichtige Arbeit für die gesamte evangelische Kirche und werden zunehmend zum Bindeglied zwischen Kirchenmitglied und Kirchengemeinde - oder auch zur Visitenkarte der Gemeinde. Darum lädt der Kirchenkreis Leine-Solling am Samstag, 21. Oktober, von 9 bis 13 Uhr in der Superintendentur zu einer Fortbildung ein. 

Dieser regionale Halbtagskurs für Südniedersachsen wertet Gemeindebriefe redaktionell aus:

  • Was gehört zum journalistischen Standard von Gemeindebriefen? 
  • Welche Textformen sind möglich?
  • Was ist bei der Auswahl der Themen zu beachten?
  • Wie lässt sich die Qualität der Fotos verbessern?


Die Teilnehmenden sollen zwei bis drei Exemplare eines (möglichst aktuellen) Gemeindebriefs mitbringen. Veranstaltungsort ist der Sitzungsraum der Superintendentur Northeim, Entenmarkt 2 in Northeim. Anmeldung bitte unter Tel. 05551/ 9116-37 oder unter Hannelore.Timpner@evlka.de

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Blaulicht
Samstag, 21. Oktober 2017 06:39 Uhr
Pensonierter Polizist Zeuge einer Verkehrsunfallflucht
Freitag, 20. Oktober 2017 13:23 Uhr

Juliusmühle (red). Am Mittwoch ist es zwischen Juliusmühle und Markoldendorf zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 30-jähriger aus Duderstadt befuhr die L 580 aus Einbeck in Richtung Markoldendorf, in der Gemarkung Juliusmühle übersah er, dass der vorausfahrende Verkehr aufgrund eines Rückstaus verlangsamte und fuhr auf den vorausfahrenden Pkw eines 43-jährigen aus Stadtoldendorf auf. Hierbei entstand Gesamtschaden von ca. 700 Euro.

Donnerstag, 19. Oktober 2017 13:28 Uhr

Greene (red). Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit vom 15. Oktober, 6:30 Uhr, bis 16. Oktober, 6:45 Uhr, die Holzverkleidung an einem Bus-Wartehäuschen auf dem Schulhof der dortigen Grundschule. Die Schadenshöhe wird auf ca. 200,- Euro geschätzt. Die Polizeistation Kreiensen bittet Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können oder die Beobachtungen im Umfeld des Wartehäuschen gemacht haben, sich bei der Polizeistation Kreiensen unter der Telefonnummer 05563-212 oder bei bei Polizei in Einbeck unter der Telefonnummer 05564-94978-115 zu melden

Foto: Polizei

Donnerstag, 19. Oktober 2017 10:08 Uhr

Dassel/Einbeck (red). Am Mittwoch und Donnerstag wurden der Polizei Einbeck mehrere Gefahrenstellen im Bereich Einbeck und Dassel gemeldet. Diese waren durch Entearbeiten verursacht worden. In den Fällen musste die Straßenmeisterei Einbeck verständigt werden, um diese Gefahrenstellen abzusichern und zum Teil zu reinigen. Die Polizei Einbeck weist in diesen Fällen daraufhin, dass die verantwortlichen Eigentümer und Transporteure für die Beschilderung und Reinigung von diesen Gefahrenstellen verpflichtet sind. Im Falle der Nichtbeachtung kann es zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen und bei Gefährdung ggf. sogar zu Strafanzeigen wegen Gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr kommen.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 19. Oktober 2017 10:02 Uhr

Einbeck (red). Am Mittwoch, gegen 15.55 Uhr, bog ein 35-Jähriger aus Eschershausen von der Schweidnitzer Str. nach links in die Gleiwitzer Str. ab. Direkt danach fuhr er an den rechten Fahrbahnrand, um seinen Sohn aus dem Auto zu lassen. Beim Öffnen der Fahrertür kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw einer 48-Jährigen aus Einbeck, die in diesem Momant versuchte an dem Pkw vorbei zu fahren. Da nach ersten Ermittlungen beide Fahrzeugführer durch ihr Fehlverhalten zu dem Unfall beigetragen haben, wurde auch gegen beide ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Es ist ein Gesamtschaden von ca. 4000 Euro entstanden.

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Politik
Samstag, 21. Oktober 2017 07:26 Uhr
Kreiswahlausschuss stellt Ergebnisse fest
Samstag, 21. Oktober 2017 06:45 Uhr

Northeim/Hannover (lpd). Zum 29.09.2017 hat das Land Niedersachsen ein weitreichendes Hilfeprogramm für Privathaushalte in Kraft gesetzt. Mit der Hochwasserhilfe für Privathaushalte werden Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Instandsetzung von Wohngebäuden und der Erneuerung von Hausrat unterstützt. Auch für die Wiederherstellung von zerstörten Brücken, die als Zuwegung zu Wohngebäuden benötigt werden, können Betroffene ab sofort finanzielle Hilfen beantragen, sofern der Schaden mehr als 500 Euro beträgt.

Geschädigte können einen Ausgleich von bis zu 80 Prozent erhalten. Die Landeshilfen sind gegenüber anderen Leistungen nachrangig. Insbesondere Versicherungsleistungen sind bei der Regulierung der Hochwasserschäden in erster Linie einzusetzen. Die Hilfen sind jedoch nicht an Bedingungen wie Bedürftigkeit geknüpft. Eine wichtige Voraussetzung für die finanzielle Hilfe des Landes ist aber, dass sich Betroffene für die Zukunft gegen Elementarschäden versichern.

Entsprechend der neuen Richtlinie - diese ist unter https://www.niedersachsen.de/soforthilfe_nach_hochwasser/soforthilfe-nach-hochwasser-156433.html veröffentlicht - kann die Hochwasserhilfe beim Landkreis Northeim beantragt werden. Die Anträge werden von dort an die Bewilligungsstelle des Landes weitergeleitet, dies ist die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) in Hannover. Ansprechpartner beim Landkreis Northeim ist Holger Schulz, Tel. 05551 708228, E-Mail hschulz@landkreis-northeim.de

Anträge müssen bis spätestens zum 31. März 2018 gestellt werden. Die Antragsformulare werden auf der Internetseite der NBank (https://www.nbank.de/Blickpunkt/Hochwasserhilfe-2017.jsp) zur Verfügung gestellt.

Außer für Privathaushalte gibt es auch Hilfsprogramme für hochwassergeschädigte Unternehmen, für Schäden an der öffentlichen Infrastruktur und für die Land- und Forstwirtschaft. Eine Übersicht mit den Eckpunkten der Hilfsprogramme lässt sich hier herunterladen: https://www.umwelt.niedersachsen.de/download/122618

Foto: red

Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:23 Uhr

Northeim (lpd). Der Kreiswahlausschuss für die Landtagswahlkreise 18 Northeim und 19 Einbeck tritt am Donnerstag, 19. Oktober, um 10 Uhr zu einer Sitzung zusammen. Die öffentliche Sitzung, zu der jedermann Zutritt hat, findet im Northeimer Kreisverwaltungsgebäude, Medenheimer Str. 6/8, Besprechungsraum 2, 1. Untergeschoss, statt. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung ist die Feststellung der endgültigen Ergebnisse der Landtagswahl am 15. Oktober 2017 in den Landtagswahlkreisen 18 Northeim und 19 Einbeck.

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Wirtschaft
Dienstag, 17. Oktober 2017 11:23 Uhr
Zahl der Zweitjobber im Kreis Northeim auf 3.400 gestiegen
Montag, 16. Oktober 2017 09:42 Uhr

Bad Gandersheim (red). Am Donnerstag, 26. Oktober 2017, um 18 Uhr hält Dr. med. Sascha Pfiel, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, in der Verwaltung der Helios Klinik Bad Gandersheim einen Vortrag zum Thema „Diagnose Arthrose“. In seinem Vortrag informiert er über die Erkrankung Arthrose, deren nichtoperative und operative Therapiemöglichkeiten sowie den Einsatz von künstlichen Gelenken. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Gelenkschmerzen nach dem Aufstehen, beim Sport oder bei alltäglichen Bewegungen sind für viele Menschen ein ständiger Begleiter. Meist treten die Beschwerden mit zunehmendem Alter auf, aber auch Jüngere kennen solche Schmerzen. Auslöser ist das immer stärker werdende Abreiben der Knorpel bis zur völligen Auflösung. Dann reiben die Knochenenden ungeschützt aufeinander. Die damit einhergehende Gelenkabnutzung wird als Arthrose bezeichnet. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüften. Die Ursachen sind vielfältig: Überlastung, Fehlbelastungen, Fehlstellungen, Verletzungen, aber auch erbliche Veranlagung und Hormone können eine Rolle spielen.

Deutschlandweit leiden etwa 5 Millionen Menschen an Arthrose – mit steigender Tendenz. Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder auch Medikamente nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Gelenk dem Betroffenen wieder ein schmerzfreies Leben bieten. „Bei anhaltend starken Schmerzen und zunehmenden Funktionseinschränkungen bleibt zur Wiederherstellung der Beweglichkeit häufig nur ein künstlicher Gelenkersatz. Dank neuerer Techniken und moderner Materialen sind die sogenannten Endoprothesen dabei heute besonders schonend und langlebig“, erläutert der erfahrene Oberarzt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, auf offen gebliebene Fragen einzugehen.

Foto: HELIOS Kliniken

Freitag, 13. Oktober 2017 08:37 Uhr

Bad Gandersheim (red). Anfang August begannen 38 junge Frauen und Männer am Helios Bildungszentrum Südniedersachsen ihre dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Zunächst lernten sie in der Theorie die wichtigsten Grundlagen für die Arbeit in den Kliniken kennen. Seit Anfang Oktober sind sie nun praktisch im Einsatz: Die Auszubildenden des Jahrgangs 17/20 arbeiten das erste Mal auf den Stationen in den Helios Kliniken in Bad Gandersheim, Herzberg und Northeim. Begleitet werden sie dabei von Praxisanleitern, Lehrern des Bildungszentrums und den Auszubildenden der Abschlussklasse 15/18.

Die ersten Tage in den Kliniken arbeiteten die neuen Auszubildenden eng mit den Auszubildenden der Abschlussklasse zusammen. Bevor es mit der Arbeit auf den Stationen losging, führten die erfahrenen Auszubildenden die Neulinge durch das jeweilige Haus und stellten die verschiedenen Stationen und Bereiche vor. Auf der Station für den ersten Praxiseinsatz betreuten die ‚neuen‘ Auszubildenden ihren Patienten zunächst für zwei Tage gemeinsam mit einem Auszubildenden der Abschlussklasse. „Von bereits erfahrenen Auszubildenden erhalten die Neuen alle Informationen und Einweisungen, die für sie wichtig sind: Von Wissenswertem zum Krankheitsbild des Patienten über Patientenversorgung und Patientendokumentation bis hin zum Pflegeablauf und Übergabemodus der Station. Dabei sind stets Lehrer und Praxisanleiter anwesend“, erklärt Doris Welzel, Leiterin des Helios Bildungszentrums Südniedersachsen, den Ablauf des ersten Stationseinsatzes.

„Vor dem ersten Einsatz in der Klinik waren wir ziemlich aufgeregt. Mithilfe der Unterstützung der Abschlussklasse hat sich das ziemlich schnell gelegt. Es ist schön, nicht ins kalte Wasser geschmissen zu werden, sondern langsam und Stück für Stück an unsere Arbeit auf Station, mit den Patienten und Kollegen herangeführt zu werden“, sagen Anastasie Altendorf und Lea Apel aus den Kursen 17/20. „Die Begleitung der neuen Auszubildenden macht viel Spaß. Wir wissen noch gut, wie wir uns in den ersten Tagen in der Klinik gefühlt haben – sehr motiviert, aber auch sehr unsicher. Alles ist neu und unbekannt, man will keine Fehler machen, aber auch niemanden mit zu vielen Nachfragen nerven. Hier stehen wir den Neuen zur Seite und geben unser Wissen und unsere Erfahrungen weiter“, sagen Jennifer Grunewald und Maik Schulz aus den Kursen 15/18. 

Das Projekt ‚Schüler leiten Schüler‘ ist fester Bestandteil der Ausbildung am Helios Bildungszentrum Südniedersachsen. Im Unterricht werden beide Kurse auf den Stationseinsatz vorbereitet. „Die neuen Auszubildenden erhalten in ihrem ersten theoretischen Block Wissen zu allen wichtigen Grundzügen der Gesundheits- und Krankenpflege, die sie für den ersten Einsatz auf Station benötigen. Die Abschlussklasse hat sich intensiv mit dem Thema Schüleranleitung beschäftigt. Jetzt können beide Kurse ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis umsetzen“, so Doris Welzel.

Foto: HELIOS Kliniken

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Sport
Freitag, 20. Oktober 2017 13:26 Uhr
Dasseler SC trifft auf die SG Rhume
Donnerstag, 19. Oktober 2017 09:09 Uhr

Einbeck (red). Seit 1987 ist das Puzzle-Turnen ein festes Angebot im Programm des Turnkreises Northeim-Einbeck. „Turnen an Geräten macht Spaß!“ wollen die Organisatoren dieser Großveranstaltung den Übungsleitern, ihren Eltern und natürlich den Drei- bis Siebenjährigen vermitteln, an die sich schwerpunktmäßig dieses Kinderturnen-Event richtet. Spielerisch werden Grundlagen für sportliches Bewegen kennen gelernt, ausprobiert, erlebt. Am 05. November sind alle zur Teilnahme um 11.00 Uhr nach Einbeck in die Hube-Halle eingeladen. Ein vorheriges Üben ist nicht erforderlich! Der Einbecker Sportverein steht in seinem eigenen Jubiläums-Jahr als Ausrichter zur Verfügung.

Jedes Kind macht nur, was es sich zutraut, wird aber motiviert und unterstützt Neues zu wagen. Balancieren auf festen Stangen ca. 40 cm über dem Boden, Überqueren labiler Flächen, Stützen des eigenen Körpergewichts, Hängen und damit Halten des eigenen Körpers, Positionen wie Kopf unten und Beine oben oder rückwärts bewegen sind einige der Herausforderungen.

Nach einem gemeinsamen musikalischen Auftakt werden an elf Stationen motorische Grundtätigkeiten wie Rollen, Schwingen, Stützen, Springen, Klettern, aber auch Eigenschaften und Fähigkeiten wie Balancieren, einander helfen, Kraft und Beweglichkeit angesprochen. Kunststücke, Mut, Risiko und Abenteuer können in einer Kletter- und Bewegungslandschaft erlebt und erfahren werden.

Jedes Kind erhält an jeder Station im Jubiläumsjahr einen bunten Sticker auf seine Teilnehmerkarte. Wer alle Stationen einmal ausprobiert hat, bekommt eine Puzzle-Überraschung.

Mitmachen kann jedes Kind. Ein vorheriges Üben ist nicht erforderlich, aber Sportzeug und Hallenschuhe werden benötigt. Für die begleitenden Eltern und Großeltern gibt es eine Tribüne. Je nach Gruppengröße dauert die Teilnahme etwa zwei Stunden. Der ESV steht als Ausrichter und mit Mittagsimbiss zur Verfügung. Um Anmeldungen wird gebeten an Sabine Müller, Tel.: 05562/950342, oder an Katharina Ermoneit, Schnepke 1, 37574 Einbeck, Tel.: 05561/82287, SMS: 0178 8274030, EMAIL: katha@schnepke.de. Kurzentschlossene können ohne Garantie auf Sticker und Puzzle auch ohne Anmeldung teilnehmen.

Montag, 09. Oktober 2017 08:58 Uhr

Sievershausen (red). Der „Wilddiebspokal“ wurde unter den Jugendlichen der Kyffhäuser Kameradschaft Sievershausen auf Tierscheiben ausgeschossen. Er galt Hase, Fuchs und Wildschwein möglichst waidgerecht zu erlegen. Die beste Abschussquote bei Fuchs und Wildschwein und einer Gesamttrefferzahl von 72 Ring hatte Aris Leander Schmidt. Schießwart Dirk Schwerdtfeger konnte somit den Wanderpokal an Aris überreichen. Platz zwei mit dem am zielsichersten erlegten Hasen ging an Fabian Loges. Dritter wurde Colin Pach, dessen Wildschwein aber mit Streifschüssen im Wald entkommen konnte. Die Drei erhielten zudem kleine Präsente und Schießgutscheine. Der Schießsport fördert die Konzentration, vermittelt Disziplin und fördert die Gemeinschaft sowie Geselligkeit im Verein. Schüler und Schülerinnen ab 12 Jahren die Interesse am Schießen haben, können Freitagsabend ab 19.30 Uhr, auch gern mit ihren Eltern, am Übungsschießen teilnehmen.

Foto: Kyffhäuser Kameradschaft Sievershausen

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Panorama
29. Juni, 05:08 Uhr
Große Freude im Albert-Schweitzer-Kinderdorf:Inner Wheel Club Göttingen spendet 2000 Euro
21. Juni, 06:24 Uhr

Northeim (red), Ein 63 Jahre alter Mann aus dem Norden Deutschlands war am Dienstag mit seinem Opel Mokka auf der A7 in Richtung Norden unterwegs, als er den Parkplatz Schlochaus zwischen den Anschlussstellen Northeim-West und Northeim-Nord anfuhr, um aus dem dotigen Toilettenhäuschen Wasser für einen Hund „Bobby“ zu holen. Als der Mann zu seinem geparkten Pkw zurückkam, bemerkte er, dass der Schlüssel des Opel noch im Inneren des Pkws war und sich der Mann ausgeschlossen hatte. Da sein 10-jähriger Beagle jedoch noch im Kofferraum in seiner Hundebox saß, entschied sich der Mann den Notruf der Polizei zu wählen.

Die Disponenten lösten die Digitalen Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Höckelheim aus. Mit dem Tanklöschfahrzeug 4000 fuhren die Feuerwehrleute Leif Sönksen und Ive Baumann zu der angegebenen Einsatzstelle. An der Einsatzstelle nahmen sie Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer auf. Der 63-Jährige aus Bayern gab vor Ort das „Ok“, die Seitenscheibe des Pkws einschlagen zu können. Um den Hund durch Glassplitter nicht zu gefährden, wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschlagen. Danach konnte die Tür entriegelt und der Kofferraum geöffnet werden. Nachdem der Hund wieder frische Luft atmen und kühles Wasser trinken konnte, wurde die Seitenscheibe mit einer Plastikfolie verschlossen und der Mann konnte seine Fahrt fortsetzen.

Foto: Horst Lange / Pressesprecher Kreisfeuerwehr Northeim

17. Juni, 04:53 Uhr

Northeim (red). Am Mittwoch, 14. Juni 2017, lud der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zu einem Austausch unter dem Motto „Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum“ in das Helios Klinikum Northeim ein. Mit mehr als 50 Gästen wurde über die Herausforderungen und Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung der Region gesprochen.

Roy Kühne begrüßte alle Teilnehmer und stellte seinen Gast Professor Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, vor. Zu Beginn führte Hecken mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen in Deutschland. Der G-BA erlässt Richtlinien zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln sowie Heil- und Hilfsmitteln und regelt die Versorgung mit ärztlichen, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und Methoden. Prof. Hecken hat außerdem den Vorsitz des Innovationsausschusses inne, der gebildet wurde, um neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, zu fördern. Der Innovationsfonds fördert Vorhaben, die die sektorübergreifende Versorgung verbessern sollen und deren Ziel eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung ist. Professor Hecken sieht im Innovationsfonds eine große Chance für den ländlichen Raum, da neue Anreize für junge Ärzte hervorgebracht werden können, sich in diesen Regionen niederzulassen. Darüber hinaus können die Ergebnisse der Modellversuche auf die bestehende Grund- und Regelversorgung angewandt werden und diese mit neuen Strukturen stärken.

Nachfolgend diskutierte das Podium aktiv mit allen Anwesenden über die Thematik sowie über die persönlichen Anliegen, die von Nachwuchsschwierigkeiten bei Hausärzten über psychotherapeutische Angebote bis hin zur Problematik des Fachärztemangels reichten. Roy Kühne war am Ende der Veranstaltung über das Engagement aller Anwesenden begeistert und appellierte: „Es gibt immer viel anzupacken, grade in unserer ländlichen Region! Jedoch schafft man das nicht allein - nur wir alle gemeinsam können das angehen. Also lassen Sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen, um eine gute ärztliche Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu sichern.“

Foto: Büro Dr. Kühne

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