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Freitag, 09. Februar 2018 09:30 Uhr

Windenergieerlass - Grascha (FDP) fragt Landesregierung nach CDU-Forderung

Einbeck/Hannover. „Die Forderung des CDU-Kreisverbandes Northeim, dass der Windenergieerlass aufgeweicht werden muss, geht in die richtige Richtung. Eigentlich gehört er abgeschafft“, so der Landtagsabgeordnete der Freien Demokraten, Christian Grascha. Der aktuelle Windenergieerlass, der von rot-grün noch auf den Weg gebracht wurde, hat leider auch unter der SPD/CDU Koalition in Hannover Bestand. „Ich möchte deshalb wissen, ob die Forderungen der CDU hier vor Ort von der Landes-CDU aufgegriffen werden. Deswegen habe ich eine Anfrage dazu gestellt“, sagte Grascha. Bisher hat die Regierung nicht den Eindruck erweckt, als wenn der von rot-grün gewollte Wildwuchs bei der Windkraft von der GroKo beendet werde.

Die Freien Demokraten fordern weiterhin eine landesweite Abstandsregelung zur Wohnbebauung. Sie schlagen hierzu das Zehnfache der Narbenhöhe einer Windenergieanlage vor. „Die Interessen der Menschen vor Ort dürfen nicht unter die Räder geraten. Ihre Belange müssen mindestens gleichwertig sein zu denen der Natur“, so der Abgeordnete. Durch den massiven Ausbau der Windkraft an Land würden schon heute viele Menschen unter gesundheitlichen Problemen und dem Wertverlust ihrer Immobilie leiden.

Foto: Wahlkreisbüro Christian Grascha

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