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Montag, 07. August 2017 09:52 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion Northeim besucht LuToM des Ambulanten Hospizdienstes Leine-Solling -

Landkreis Northeim (red). Über die sehr einfühlsame Tätigkeit des LuToM-Teams informierte sich nun die SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Northeim im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour. Zusammen mit Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem Stadtrat und dem Ortsverein besuchten die Kreistagsmitglieder die Räumlichkeiten in der Teichstraße in Northeim. Liebe und Tränen ohne Mauern - das ist die Bedeutung von LuToM, dem Trauerzentrum für Kinder. In Trägerschaft des Hospizdienstes des Kirchenkreises Leine-Solling bietet LuTom Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die mit schwerer Krankheit, Sterben und Tod konfrontiert sind.

Projektleiterin Susanna Lenkewitz und ihr ehrenamtlich tätiges Team berichteten von ihrer eindrucksvollen Arbeit. Fraktionsvorsitzender Simon Hartmann (Northeim): „Verlusterfahrungen sind in den Familien häufig Tabuthemen. Daher ist es gut, dass das LuToM Kinder und Jugendliche begleitet und ihnen Mut macht, ihren eigenen Trauerweg zu gehen. Damit werden auch die Familien insgesamt gestärkt, die durch die schwere Erkrankung eines Angehörigen oder den Tod ohnehin oft in ein tiefes Loch fallen.“ Besonders beeindruckt hat die Teilnehmenden auch das Projekt „Hospiz macht Schule“, in dem in den 3. und 4. Grundschulklassen Projektwochen zum Thema angeboten werden. „Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Schulen von dem Angebot Gebrauch machen und auch die Kindertagesstätten noch stärker über das Angebot informiert werden“, so Christina Münder (Northeim), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages. Daher sollen das Team des LuToM nach dem Wunsch der Sozialdemokraten auch in die Kreisgremien eingeladen werden.

Der Besuch des LuTom war zugleich die letzte Station der diesjährigen Sommertour der SPD-Kreistagsfraktion. Auf dem Programm standen laut Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe Gespräche mit dem DRK-Kreisverband Einbeck, der Besuch der Gesundheitssprechstunde für geflüchtete Frauen und Kinder Bad Gandersheim, eine Ortsbegehung in Nörten-Hardenberg und der Besuch des LuToM in Northeim. „Die Sommertour hat wieder einmal die Stärke unseres Landkreises gezeigt“, erklärt Peter Traupe. Besonders beeindruckt zeigten sich die Sozialdemokraten von dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement in den Vereinen und Verbänden. Traupe und Hartmann kündigten an, die Sommertour auch im kommenden Jahr durchzuführen.

Foto: SPD

 

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