Donnerstag, 06. Dezember 2018 10:00 Uhr

KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft: SV Höckelheim, SV Moringen I, JSG Markoldendorf/Elfas I und II sowie JFG Weser-Schwülme qualifizieren sich für Endrunde

Dassel (red). Am vergangenen Sonnabend fand für die B-Jugend-Altersklasse die Vorrunde der KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft in der Dasseler Sporthalle statt. Aufgeteilt auf zwei Gruppen nahmen insgesamt 12 Mannschaften daran teil. Da es sich hierbei um einen offiziellen NFV-Wettbewerb handelt, waren die Paarungen entsprechend der Vorgabe des Verbandes zwingend nach den Futsal-Regeln zu spielen. Futsal ist eine aus Südamerika stammende dem hier bekannten Hallenfußball zwar verwandte in weiten Teilen, aber davon auch wieder abweichende Fußballspielform.

So wird z. B. beim Futsal mit einem speziellen Ball gespielt, der nicht so sehr aufspringt wie die normalen Fußbälle. Weiterhin wird bei Futsal auch an allen vier Seiten mit Seiten-/Toraus agiert. Jenes bedeutet, dass nicht wie sonst in der Halle üblich und bekannt auf mindestens einer und im Extremfall sogar auf allen Seiten mit einer Bande gespielt wird. Gerade dieser Unterschied ist für viele „alteingesessene“ Fußballer und somit auch die Trainer der Nachwuchskicker doch sehr ungewohnt.

Geleitet werden die Spiele daher auch zeitgleich von zwei Schiedsrichtern, die an jeder Seitenlinie entlang laufen. Auch bei den persönlichen Strafen gibt es einen Unterschied zum normalen Hallenfußball. Während dort mit der Zeitstrafe agiert werden kann, gibt es beim Futsal wie draußen auch Gelb, Gelb-Rot bzw. Rot. Dabei gilt es auch zu beachten, dass selbst die einfachsten Fouls eine große Wirkung haben können. So greift beim Futsal eine „Foul-Zahl-Begrenzung“, hier bei der KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft sind es drei Fouls. Ab diesem dritten Foul einer Mannschaft gibt es gegen das verursachende Team einen 10m-Strafstoß, losgelöst davon, wo das Foul tatsächlich stattgefunden hat. Gezählt werden hierfür übrigens nur die Vergehen, die mit einem direkten Freistoß zu ahnden sind, da im Futsal auch der aus dem „normalen“ Fußballbereich geltende Unterschied zwischen direkten und indirekten Freistößen Verwendung findet, während es bei den klassischen Hallenregeln bis auf den Strafstoß grundsätzlich nur indirekte Freistöße in der Halle gibt.

Um die Zahl der Fouls entsprechend mitzählen zu können, fungiert bei den Futsal-Turnieren dann ein weiterer Schiedsrichter in Höhe der Mittellinie am Spielfeldrand sitzend auch als Foulzähler. Mit dem dritten Vergehen wird auf den 10m entschieden und ab dann bei jedem weiteren Foul, welches einen direkten Freistoß zur Folge hätte. Auch dieses ist ein sehr deutlicher Unterschied zu den bekannten Hallenregeln. Neben einigen weiteren kleineren Dinge ist zudem auch abschließend noch besonders zu beachten, dass beim Futsal auch Tore von überall und nicht nur aus der gegnerischen Hälfte erzielt werden können. Dass verstärkt Futsal in der Halle gespielt wird, haben sich vor einigen Jahren der DFB und der Niedersächsische Fußballverband auf die Fahne geschrieben.

Aus diesem Grunde müssen alle offiziellen Hallenturniere, die der Kreisverband wie die KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft zu verantworten hat, nach den Futsalregeln gespielt werden. So auch z. B. bei den beiden Ausscheidungstunieren kürzlich in Dassel. Letztlich konnten sich dort dann die Teams SV Höckelheim, SV Moringen I, JSG Markoldendorf/Elfas I und II sowie JFG Weser-Schwülme I erfolgreich für das Endrundenturnier qualifizieren. Hinzu kommt noch die Bezirksmannschaft der SVG Einbeck I. Diese sechs Teams spielen dann am 19.01.2019 ab 11 Uhr in der Einbecker Stadionhalle um den Titel des KSN-Jugend-Hallenkreismeisters 2018/19. Im Anschluss daran treffen an diesem Tage dann auch noch die A-Jugendmannschaften der FSG Hils/Selter, JSG Nörten, JSG Weper I und II, SVG Einbeck und JSG Markoldendorf/Elfas aufeinander, um den Meister bei der A-Jugend zu ermitteln. Interessierte Fußballfreunde sind aufgerufen, sich an diesem Tage einmal selbst ein Bild vom Futsal zu machen.

Das Bild zeigt einen der Schiedsrichter des Ausscheidungsturniers Jörg Henne (links) mit dem Hallenspielleiter Stephan Schamuhn. Der Ball wäre bei den „normalen“ Hallenturniere dann noch im Spiel, beim Futsal aber bereits durch das Überschreiten der Seitenlinie im Aus.

Foto: Jugendausschuss NFV-Kreis Northeim-Einbeck

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