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Region Aktiv
Dienstag, 22. Mai 2018 13:10 Uhr
Ein Amt für Kirchengemeinden vom Solling bis in den Harz - Verbandsgründung als Grundlage für ein gemeinsames Kirchenamt
Dienstag, 22. Mai 2018 12:52 Uhr

Kreis Northeim (r). Wenn der Chef den Mindestlohn prellt: Im Landkreis Northeim gibt es weiterhin Unternehmen, die ihren Beschäftigten weniger als die gesetzlich vorgeschriebenen 8,84 Euro pro Stunde zahlen. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aus. Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen verweist dabei auf eine Bilanz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Hauptzollamt Braunschweig. In dessen Bereich leiteten die Beamten im vergangenen Jahr insgesamt 116 Ermittlungsverfahren gegen Arbeitgeber ein, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft ist das jedoch lediglich die „Spitze des Eisbergs“. Die Dunkelziffer liege deutlich höher. „Es kann nicht sein, dass im dritten Jahr nach seiner Einführung noch immer viele Menschen unterhalb des gesetzlichen Minimums verdient haben“, kritisiert Regionalchef Manfred Tessmann. Wie groß das tatsächliche Ausmaß der Mindestlohn-Prellerei sei, zeige eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Danach erhielten im Jahr 2016 bundesweit rund 1,8 Millionen Beschäftigte weniger als den Mindestlohn. Besonders betroffen ist das Hotel- und Gaststättengewerbe: Dort bekamen damals 38 Prozent der Mitarbeiter einen Lohn, der unterhalb des gesetzlichen Minimums lag, so eine Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Gewerkschafter Tessmann beklagt zugleich eine mangelnde Kontrolldichte beim Zoll. Dies zeige gerade der Blick auf das Gastgewerbe. „2017 wurden im gesamten Bereich des Braunschweiger Zolls 222 Betriebe der Branche geprüft. Allein im Landkreis Northeim gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur jedoch 187 Hotels, Gaststätten und Restaurants“, so Tessmann weiter.

Bei der Zollstatistik beruft sich die NGG auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums für die Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke (Grüne). Danach prüfte das Hauptzollamt Braunschweig im vergangenen Jahr quer über alle Branchen hinweg insgesamt 1.202 Arbeitgeber auf Schwarzarbeit, Lohn-Prellerei und Steuerhinterziehung. Für die Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn verhängten die Kontrolleure Bußgelder in Höhe von rund 264.000 Euro.

„Wir brauchen deutlich mehr Kontrollen, um betrügerischen Chefs das Handwerk zu legen“, fordert Tessmann. Dafür müsse die Finanzkontrolle personell kräftig aufgestockt werden. Kein Verständnis hat der Gewerkschafter für die Klagen der Arbeitgeber, die Dokumentationspflichten brächten zu viel Bürokratie. „Das genaue Aufschreiben der Arbeitszeit ist absolut nötig. Darauf schaut der Zoll bei den Kontrollen auch zuerst. Nur wenn die Arbeitszeiten erfasst werden, lässt sich Lohnbetrug verhindern.“ Das Mindestlohngesetz sei kein Papiertiger. Es sichere in der Region Tausenden Beschäftigten ein Existenzminimum.

Anfang kommenden Jahres steht die nächste Erhöhung des Mindestlohns an. Die NGG – zugleich Mitglied der Mindestlohnkommission – plädiert für ein deutliches Plus: „Aus 8,84 Euro muss rasch etwas Zweistelliges werden“, so Tessmann.

Foto: NGG - Region Süd-Ost-Niedersachsen

 

Dienstag, 22. Mai 2018 11:36 Uhr

Hilwartshausen (hakö). Eine Kulisse, die Trecker und Oldtimer in die Herzen der Besucher zurück brachte. Einfach schön, sehenswert, eine Bühne, die Jung und Alt begeisterte.

Das 3. Treffen am Sportplatz registrierte 81 Teilnehmer aus der ganzen Region, unter anderem auch aus Seesen im Landkreis Goslar. Ein Event, das deutlich machte, hier in Hilwartshausen ist das Ehrenamt zu Hause, wenn es um das Wohl der Menschen geht. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, mit wirklich sehr viel Feingefühl.

Der sympathische Ort kann nicht nur Karneval, er kann auch Trecker- und Oldtimerfreunde begeistern. Ein wirklich sachkundiges, ausgesprochen nettes Publikum, das zum Verweilen vor der Feuerwache einlud, so auch News-Redakteur Hartmut Kölling.

Kinderschminken, eine großzügige Tombola, deren Erlös der Kinderkrebsstiftung der Uni-Klinik Göttingen zugute kam, waren nur einige Highlights dieses inzwischen schon ötraditionellen Events im Kalender der Gemeinde. Tolles Engagement!



Fotos: Hartmut Kölling

Dienstag, 22. Mai 2018 11:04 Uhr

Ebergötzen/Stroit/Moringen (hakö). Die Region kann stolz sein. Sie hat viel zu bieten. Der Erlebnistag rund um die Mühle lockte wieder zahlreiche Besucher zu den Führungen, die auch an das Handwerk des Müllers erinnern sollten. Deutschlandweit waren mehr als 1.100 Mühlen mit dabei. Sie öffneten ihre Türen auch in den Landkreisen Göttingen und Northeim.

In der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen, mit ihrem einmalig schönen Ambiente, wurde der Mühlentag mit einem Hoffest begangen. Kunsthandwerk und Live-Musik boten den Rahmen, dort, wo einst Max und Moritz lebten. Wilhelm Busch ist heute noch der bekannteste deutsche Humorist.

Die historische Bachmann'sche Mühle begrüßt alljährlich 20.000 große und kleine Besucher zu Führungen. Eindrucksvoll der Bauerngarten mit Bänken und Lauben. Der Förderkreis der Wilhelm-Busch-Mühle lädt am Samstag, 30. Juni ab 19 Uhr ein zu einem Laubenabend im Mühlengarten mit Geschichten und Gedichten bei einem Glas Wein.

Die Stroiter Mühle ist die südlichste Windmühle Niedersachsens, liegt östlich des kleinen Dorfes Stroit bei Einbeck. Das Getreide des Umlandes mußte bis zur Inbetriebnahme der Stroiter Mühle zum Mahlen nach Greene und Voldagsen gebracht werden, wo regionaltypische Wassermühlen in Betrieb waren.

1842 beginnt die Geschichte des Mühlenstandortes bei Stroit. Müller Heinrich Grote aus Bierbergen heiratete in Ahlshausen ein. Nachdem auf dem Rothenberg eine Bockwindmühle abgebrannt war, baute Grote 1849/1850 am gleichen Platz die über 20 Meter hohe Galerie-Holländer-Windmühle. Darüber informierte der Förderverein Stroiter Mühle.

Rund um die Mühle im Moringer Oberdorf und dem angrenzenden Opferteich ranken sich zahlreiche Sagen und Geschichten. Ein sehr mystischer Ort. Darüber konnten sich die zahlreichen Besucher am Pfingstmontag ein Bild machen.

Besitzerin Lena Almstedt und ihre emsigen Helferinnen erfreuten ihre Gäste mit einem vielfältigen Angebot, darunter unter anderem auch Bastelaktionen für die Kinder und ein kleiner Markt in der alten Scheune mit Büchern und Gesellschaftsspielen, die für eine Spende für den Hospizdienst des Kirchenkreises Leine-Solling mitgenommen werden konnten. Der Mühlengarten zählt übrigens zu einem der schönsten Gärten in Südniedersachsen.

Ein herrlicher Maitag, den Northeim-News mit Impressionen einfing.

Förderkreis Wilhelm-Busch-Stätten, Mühlengasse 8, 37136 Ebergötzen, Telefon 05507-7181 / Fax 05507-964668
www.wilhelm-busch-muehle.de
E-Mail: wilhelm-busch-wassermuehle@t-online.de
www.stroit.de
www.moringen.de
www.wachskunst-moringen.de



Fotos: Hartmut Kölling

Montag, 21. Mai 2018 08:34 Uhr

Bad Gandersheim (r). Das traditionelle Theaterfest der Gandersheimer Domfestspiele findet am Sonntag, 3. Juni, ab 11 Uhr auf dem Festspielgelände rund um die Stiftsfreiheit statt. Hierfür werden noch Helferinnen und Helfer im Kinderspielbereich und an anderen Einsatzorten gesucht. Außerdem freuen sich die Organisatoren über zahlreiche Kuchenspenden. Als Dank erhalten die freiwilligen Helferinnen und Helfer eine Freikarte für die Hauptprobe oder 50 Prozent Rabatt auf eine Karte von „The Addams Family“. Ebenfalls haben Straßenmusiker an dem Tag die Möglichkeit, sich am Theaterfest zu beteiligen Wer helfen will oder als Straßenmusiker auftreten möchte, kann sich bei Athina Henniges im Festspielbüro, Stiftsfreiheit 13 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73335 oder per E-Mail an intendanz@gandersheimer-domfestspiele.de, melden.

 Außerdem wird es einen Bereich für einen Kinderflohmarkt geben. Hier können Jungen und Mädchen bis 14 Jahre ausrangiertes Spielzeug, Kleidung oder selbst gebastelte Dinge verkaufen und so ihr Taschengeld aufbessern. Wer mitmachen will, kann mit seinen Sachen einfach am Tag des Theaterfests vorbei kommen. Der Flohmarkt ist nicht gewerblich.

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Blaulicht
Montag, 21. Mai 2018 08:31 Uhr
Erneuter Verkehrsunfall mit Motorrad
Donnerstag, 17. Mai 2018 08:50 Uhr

Wangelnstedt/Lüthorst (rus/fw). Am frühen Donnerstagmorgen kam es auf der Landesstraße 546 zwischen Wangelnstedt und Lüthorst zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein in Richtung Wangelnstedt fahrendes Fahrzeug aus dem Landkreis Northeim setzte zu einem Überholmanöver an und wollte an einem LKW vorbei, übersah dabei allerdings ein entgegenkommendes Fahrzeug. Beide stießen frontal zusammen, woraufhin die Fahrzeuge in den Straßengraben geschleudert wurden.

Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges aus dem Landkreis Höxter wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Zur Unterstützung waren zwei Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Lüthorst, Markoldendorf und Dassel am Einsatzort und kümmerten sich um die Verletzten. Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt.

Fotos: fw

Mittwoch, 16. Mai 2018 10:35 Uhr

Einbeck (r). Am Dienstag Abend gegen 21.00 Uhr kam es in der Innenstadt zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 23- und einem 20--jährigen Einbecker. In diesem Verlauf soll der 23-jährige den Kontrahenten geschubst, geschlagen und gewürgt haben, so dass dieser sich zur ambulanten Behandlung ins Einbecker BürgerSpital begeben musste.

Freitag, 11. Mai 2018 14:04 Uhr

Markoldendorf (red). Am Dienstag, 8. Mai, gegen 23.27 Uhr hieb ein 48 Jahre alter Bad Gandersheimer mit einem großen Messer auf einen 57 Jahre alten Markoldendorfer ein. Der 57-Jährige wurde durch einen tiefen Schnitt am Unterarm schwer verletzt. Der Täter flüchtete und wurde später in seiner Bad Gandersheimer Wohnung festgenommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags wurde eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde der 48-Jährige am Himmelfahrtstag in den Nachmittagsstunden dem Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgeführt. Der Haftrichter erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Im Anschluss wurde der Bad Gandersheimer in die JVA Rosdorf überführt. 

Die intensiven Ermittlungen der Northeimer und Einbecker Polizei dauern an. Aktuell werden Zeugen gesucht, die die heftige Auseinandersetzung am Dienstagabend gegen 21.00 Uhr auf dem Kaufland-Parkplatz in der Walter-Poser-Straße (Einbeck) beobachten haben. Entsprechende Hinweise werden auf der Einbecker Dienststelle unter der Telefonnummer 05561-949780 entgegengenommen.

Mittwoch, 09. Mai 2018 11:03 Uhr

Markoldendorf (r).  Am Dienstag gegen 23.27 Uhr hieb ein 48 Jahre alter Bad Gandersheimer mit einem großen Messer auf einen 57 Jahre alten Markoldendorfer ein. Der 57-Jährige wurde durch einen tiefen Schnitt am Unterarm schwer verletzt. Der Täter flüchtete und wurde später in seiner Bad Gandersheimer Wohnung festgenommen.

Der Messerattacke vorausgegangen war ein Streit unter zunächst mehreren Jugendlichen zweier Großfamilien, die sich am Dienstag gegen 21.00 Uhr zufällig in der Einbecker Walter-Poser-Straße auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes trafen. Kurz darauf schlugen und traten insgesamt 11 Personen aufeinander ein. Ein erster Streifenwagen erschien vor Ort und versuchte zunächst vergeblich die Kontrahenten zu trennen. Eine 34-jährige Polizeibeamtin erhielt dabei einen Schlag ins Gesicht.

Erst mit Unterstützung weiterer Streifenwagen konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Die Personalien der Beteiligten wurden festgestellt und Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet. Drei Jugendliche werden bei der Auseinandersetzung so erheblich verletzt, dass eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderlich war. Beteiligt an dieser Auseinandersetzung war auch das spätere Opfer, der 57 Jahre alte Markoldendorfer.

Zur Familie der drei verletzten Jugendlichen gehört ein 48 Jahre alte Bad Gandersheimer. Dieser erscheint gegen 23.27 Uhr an der Markoldendorfer Wohnanschrift des 57-Jährigen und stellt ihn zunächst zur Rede. Das Streitgespräch eskaliert und der 48-Jährige attackiert den Markoldendorfer mit einem großen Messer. Anschließend flüchtet er vom Tatort.

Nach notärztlicher Versorgung wurde der 48-Jährige mit einem RTW in das Göttinger Klinikum gefahren, wo er stationär aufgenommen wurde. Die polizeilichen Ermittlungen wurden zunächst wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Noch in der Nacht konnte der mutmaßliche Täter und ermittelt werden. Wenige Stunden nach dem Vorfall wurde der Bad Gandersheimer gegen 05.25 Uhr von Einsatzkräften des SEK in seiner Wohnung festgenommen. Zurzeit befindet sich der Tatverdächtige in einer Gewahrsamszelle der Northeimer Polizei.

Unsere Videothek
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Politik
Dienstag, 22. Mai 2018 13:01 Uhr
„Neue Wege im ländlichen Tourismus“ - CDU-Stadtverband Dassel lud zur Themenrunde
Sonntag, 20. Mai 2018 07:30 Uhr

Northeim (lpd). Obwohl schon seit Ende des letzten Jahres feststeht, dass der geförderte Breitbandausbau im Landkreis Northeim durch die Deutsche Telekom erfolgen wird, ist der dazu erforderliche Vertrag mit dem Telekommunikationsanbieter immer noch nicht unterzeichnet.

Dies liegt daran, dass die endgültigen Fördermittelbescheide von Land und Bund, die den Breitbandausbau in Höhe von mehr als neun Millionen Euro unterstützen, dem Landkreis Northeim noch nicht vorliegen. Grund dafür sind immer noch andauernde Abstimmungen und Detailprüfungen zwischen der Telekom und den Fördermittelgebern.

„Seit mehr als vier Jahren arbeitet der Landkreis Northeim an dem Breitbandausbau ohne spürbare Entwicklungen für die Bürgerinnen und Bürger. Dieser Zustand ist inzwischen unerträglich“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und verweist gleichzeitig darauf, wie zwingend notwendig eine ausreichende Breitbandversorgung für die Menschen und Unternehmen in der Region sei.

Um endlich voran zu kommen, hat die Landrätin sich daher bei den Fördermittelgebern um eine vorzeitige Baufreigabe bemüht. Zwischenzeitlich liegen diese auch vor und sind dem Vertragspartner, der Telekom, mitgeteilt worden.

„Ich gehe davon aus, dass wir nun endlich den Vertrag unterzeichnen können und der Breitbandausbau im Kreisgebiet beginnt“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ihre Erwartung.

Sonntag, 20. Mai 2018 06:30 Uhr

Kreis Northeim (r). Der Kreisverband der FDP im Landkreis Northeim, der FDP Ortsverband Einbeck und die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten haben im Rahmen einer Feierstunde Reiner Jordan aus Einbeck-Volksen für seine 50jährige Parteimitgliedschaft geehrt. Die Ehrung mit einer Urkunde und einer Medaille hat der Landesvorsitzende der FDP Niedersachsen Stefan Birkner vorgenommen.

Kreisvorsitzender Christian Grascha betonte bei seiner Begrüßung, dass es sich bei dieser Ehrung nur um eine Etappe handelt. „Reiner Jordan ist immer aktiv gewesen und ist es bis heute, so macht er sich aktuell für liberale Politik bei den Liberalen Senioren als Kreisvorsitzender stark“, so Grascha. Christian Grascha dankte Reiner Jordan für sein jahrzehntelanges Engagement, u.a. als Ortsvorsitzender, als Mitglied des Kreistages, auch als Fraktionsvorsitzender,  sowie als Mitglied des Kreisvorstandes. „ Mit seinem Engagement hat er sich nicht nur für den Liberalismus eingesetzt, sondern auch für unsere Demokratie“.

Stefan Birkner betonte bei seiner Ehrung das 40 bzw. 50jährige Mitarbeiten im Landesfachausschuss und Bundesfachausschuss Landwirtschaft & Agrarpolitik. Das sei schon etwas ganz besonderes, wenn man sich über so lange Zeit für ein Thema einsetzt und ja auch erkennbar Erfolge erzielt habe.

Die Vorsitzende des Ortsverbandes Einbeck, Marion Villmar-Doebeling, machte in ihrem Grußwort deutlich, dass sie sich besonders darüber freue, dass Reiner Jordan noch heute mit Rat und Tat dem Ortsverband zur Seite steht. Seine jahrzehntelange Erfahrungen in der Partei- aber auch Vereinsarbeiten sei zum Nutzen des gesamten Verbandes.

Foto: Kreisverband der FDP im Landkreis Northeim

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Wirtschaft
Dienstag, 15. Mai 2018 13:09 Uhr
350 Maler und Lackierer im Kreis Northeim streichen mehr Geld ein
Donnerstag, 26. April 2018 13:11 Uhr

Region (red). Die Finanzwelt ist im Umbruch und dort, wo andere Banken Service und Leistungen einsparen und weniger bieten, lautet das Motto der Volksbank eG „Wir bieten mehr!“ Mehr Erreichbarkeit, mehr maß-geschneiderte Produkte, mehr Einfachheit, mehr Schnelligkeit, mehr Ideen und vor allem mehr Werte für die Mitglieder und Kunden der Volksbank eG und die Region. „Wir haben uns intensiv mit unserem Filialnetz, mit Öffnungszeiten und der Erreichbarkeit generell beschäftigt“, erklärt Andreas Wobst, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim und Seesen.

„Auch der Frage, wie wir unseren Mitgliedern und Kunden noch mehr Vorteile bieten können, sind wir nachgegangen und haben, wie wir meinen, ein gutes Gesamtkonzept entwickelt“, so Wobst weiter. Viele Ideen und Anregungen für ein bedarfsgerechtes Bankkonzept wurden in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Mitgliedern der Volksbank eG entwickelt. „Wir sehen in der heutigen Zeit, dass das klassische Bankgeschäft von unseren Kunden weniger nachgefragt wird“, erläutert Wobst. Auf die vielen Möglichkeiten der Bargeldversorgung, die sich heute für die Menschen ergeben, müsse man reagieren. Bei vielen Supermärkten sei es mittlerweile möglich, sich mit Bargeld zu versorgen. „Natürlich stellt sich dann die Frage, ob die Anzahl der Filialen und Geldautomaten sinnvoll ist.“ Außerdem würden sich viele Kunden auch im Internet informieren und die Bank nur für spezielle Beratungsleistungen aufsuchen. „Wir merken, dass im Laufe der Zeit weniger Menschen in die Geschäftsstellen kommen.“

Auch in den Kundenworkshops haben sich solche Überlegungen widergespiegelt. „Im Ergebnis haben wir die Öffnungszeiten komfortabler gestaltet, sind über verschiedene Medien wie z. B. Onlinebanking, WhatsApp, Telefonbanking usw. umfassend erreichbar und haben einzelne Filialen zusammengelegt“, berichtet der Vorstand der Volksbank eG.

Die Geschäftsstellen SZ-Ringelheim, Salzderhelden, Edesheim, Münchehof, Gittelde, Lüthorst, Kalefeld werden in die Geschäftsstellen Lutter a. Bbge., Einbeck, Echte und Seesen integriert. Die SB-Filialen Bornhausen, Brunkensen und Greene werden auf Grund der geringen Nachfrage nicht aufrechterhalten. Die Öffnungszeiten sind zukünftig komfortabler gestaltet. 

„Wir werden montags bereits ab 8 Uhr öffnen und donnerstags bis 19 Uhr. An allen anderen Tagen werden die Geschäftsstellen ab 9 Uhr bis 13 Uhr und mittags wie gewohnt ab 14 Uhr wieder geöffnet sein.“ Alle Mitglieder und Kunden der Volksbank eG werden über die neuen Öffnungszeiten per Brief informiert.

„Wir passen uns damit den Gewohnheiten der Kunden an, denn im Zeitalter der Digitalisierung ist das Handy eines der wichtigsten Kommunikationsmittel“, ist sich Wobst sicher. Die Volksbank eG ist seit einiger Zeit auch über WhatsApp erreichbar.

Das große Plus der Volksbank eG liege darin, dass man sich zukünftig flexibler aufstellt. „Unsere Beraterinnen und Berater kommen gern zu den Kunden, wenn diese es wünschen oder keine Möglichkeit haben, eine unserer Filialen aufzusuchen“, so Wobst weiter. „Wir haben damit die umfangreichsten Öffnungszeiten in der Region!“

Als weitere Neuerung führt die Volksbank eG ebenfalls am 1. Juli dieses Jahres das Hausbankmodell ein. Es lohnt sich, Kunde und Mitglied bei Ihrer Volksbank eG zu sein: Treue Mitglieder und Kunden sollen belohnt werden, denn je intensiver die Bankverbindung ist, desto mehr Treuevorteile kann man erreichen.

„Mit dem Hausbankmodell kann der Privatkunde bis zu 196 Euro jährlich erhalten“, erklärt Andreas Wobst. Voraussetzung für die Teilnahme am Hausbankmodell ist ein Girokonto. Der Treuevorteil richtet sich nach der Intensität der Geschäftsbeziehung. Der aktuelle Stand kann online oder in einem persönlichen Gespräch mit dem Berater eingesehen werden. Es gibt das Hausbankmodell für Privat- und Geschäftskunden. „Im Sinne unseres genossenschaftlichen Gedankens binden wir regionale Händler in das Hausbankmodell mit ein. Es werden Gutscheinkarten im Wert von 10, 50 und 100 Euro ausgegeben, die nur bei diesen teilnehmenden regionalen Händlern eingelöst werden können.“ Damit wird auch die heimische Wirtschaft gestärkt.

Alle Girokontoinhaber der Volksbank eG werden in den kommenden Tagen Post von ihrer Volksbank erhalten, denn: „Wir wollen unsere Mitglieder und Kunden über die bevorstehenden Veränderungen informieren.“ Alle Beraterinnen und Berater stehen natürlich für Fragen und Erläuterungen gern zur Verfügung. Intelligente Öffnungszeiten, mehr Erreichbarkeit – für die Volksbank eG gilt: Innovation steht nicht im Gegensatz zur Tradition – im Gegenteil. „Wir sind auch weiterhin von der Filiale überzeugt“, sagt Andreas Wobst und führt fort: „Mit unserem sehr umfangreichen Filialnetz stellen wir uns gegen den Trend und haben das dichteste Filialnetz in unserem Geschäftsgebiet.“ 

Eine weitere Innovation der Volksbank eG ist die neue Crowdfunding-Plattform, die ab der zweiten Jahreshälfte den Vereinen im Geschäftsgebiet der Volksbank eG zur Verfügung steht. „Damit bieten wir den Vereinen eine neue und tolle Möglichkeit, Spenden für die unterschiedlichsten Projekte zu sammeln – und wir unterstützen das natürlich auch mit Mitteln aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens“, erklärt Wobst. Weitere Informationen zum Crowdfunding wird die Volksbank eG rechtzeitig ihren Mitgliedern und Kunden zur Verfügung stellen.

Foto: Volksbank eG

Dienstag, 24. April 2018 09:50 Uhr

Northeim (red). Michael Marks, bisher Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin in der Helios Klinik Bad Gandersheim, übernimmt zum 1. Mai 2018 zusätzlich die chefärztliche Leitung für die Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim. Das langfristige Ziel des gemeinsamen Chefarztes ist die enge Verzahnung und Zusammenarbeit der Kliniken für Anästhesie und Intensivmedizin an beiden Standorten. Der bisherige Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Bund ist nicht mehr für die Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim tätig. 

Michael Marks erläutert: „Im Fachbereich Anästhesie arbeiten wir zum Beispiel in der Intensivmedizin bereits eng zusammen. Denkbar ist zudem ein klinikübergreifender Austausch bei der Weiterbildung von Assistenzärzten.“ Hintergrund der Entscheidung für die gemeinsame Leitung ist die enge Zusammenarbeit der Helios Kliniken Northeim und Bad Gandersheim in vielen Bereichen. Aus Gründen der medizinischen Qualitätssicherung kommt es zunehmend zu Spezialisierungen und Zentrenbildungen in der Medizin. 

„Ich wünsche Michael Marks viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe“, sagt Marko Schwartz, Klinikgeschäftsführer der Helios Kliniken Northeim und Bad Gandersheim. Er ergänzt: „Leider konnten wir uns mit dem bisherigen Chefarzt Prof. Bund nicht auf die künftige Entwicklung der Abteilung und insbesondere auf wesentliche Anliegen der Prozessgestaltung und der Qualitätssicherung einigen. Wir bedauern sehr, einen qualifizierten und verdienstvollen Mitarbeiter zu verlieren. Wir danken Prof. Bund für sein Engagement für unsere Klinik und wünschen ihm alles Gute.“

Michael Marks ist in Uslar geboren. Er absolvierte sein Medizinstudium an der Universitätsmedizin Göttingen und seine Facharztausbildung in der Harzklinik Goslar. Bevor er 2011 seine Arbeit in der Helios Klinik Bad Gandersheim aufnahm, war er als Oberarzt in Hann. Münden und als Leitender Oberarzt in Quakenbrück angestellt. Michael Marks verfügt über die Zusatzbezeichnungen Spezielle Intensivmedizin und ist zudem zum Leitenden Notarzt und als OP-Manager ausgebildet. Seit Januar 2013 ist der 55-Jährige als Chefarzt der Anästhesie in der Helios Klinik Bad Gandersheim tätig.

Foto: Helios Kliniken

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Sport
Montag, 21. Mai 2018 08:29 Uhr
FC Sülbeck/Immensen gewinnt auch das zweites Derby gegen die SVG >> Einbeck 05.
Mittwoch, 16. Mai 2018 11:16 Uhr

Einbeck (r). Für das erste Turnier der Einbecker Golfdamen im Wonnemonat Mai stand ein Texas-Scramble auf dem Programm, eine lockere und nicht vorgabewirksame Spielform des Golfspiels,  die in Zweierteams ausgetragen wird. Beide Spielerinnen schlagen hierbei ab und entscheiden danach, welcher der abgeschlagenen Bälle am besten liegt. Das ist  nicht unbedingt der weiteste abgeschlagene Ball. Der andere Ball wird aufgehoben und innerhalb einer Scorekartenlänge vom besten Ball fallengelassen. Nun werden beide Bälle von dieser Position aus weiter gespielt. Dieses Vorgehen wiederholt sich bis zum „bitteren Ende“ also bis zum Einlochen.

Als „Teamwork“  werden oft allerbeste Ergebnisse erreicht, so auch bei dieser ersten Runde des Peter-Hahn-Cups. An die Spitze spielten sich Margitta Pfüller und Christa Bauer mit sage und schreibe 50 Netto-Punkten, gefolgt vom Team Heidrun Haack und Birgit Kahl mit nur einem Punkt weniger, vor Sabine Ehard und Bettina Brinkhorst mit 47 Punkten. Natürlich gab es auch ein Brutto-Siegerpaar. Mit 27 Punkten erreichten Karin Höfer und Monika Freienberg diese Position.

Von der Firma Peter Hahn kamen die Preise, mit denen die acht erfolgreichsten Spielerinnen des Tages ausgezeichnet und belohnt wurden. Im Laufe der Sommersaison folgen zwei weitere Runden dieses „Cups“, allerdings wird dann vorgabewirksam gespielt.

Foto: Einbecker Golfclub/Frank Rinkewitz

Mittwoch, 16. Mai 2018 10:50 Uhr

Sievershausen (r). Die Maifeier in Sievershausen wurde durch den Ortsbürgermeister, Günther Kelter, eröffnet. Ein kleines Rahmenprogramm führte durch den Abend. Der TSV war mit seiner Kinderturngruppe vertreten und kleine und große Besucher konnten die Schätzchen der Treckerfreunde vom Sollingverein begutachten. Für das leibliche Wohl sorgten die Kyffhäuser, sowie der Ortsrat mit einem Salatbüfett. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten Sandra Fischer und August Wedekind von der Kyffhäuser Kameradschaft die Pokalsieger vom Schießen der örtlichen Vereine bekannt geben. Zwölf Mannschaften, 31 Herren und fünf Damen nahmen daran teil. Die Erstplatzierten in der Mannschafts- und Einzelwertung wurden mit kleinen Pokalen und Präsenten ausgezeichnet. Am stärksten vertreten war mit vier Mannschaften der TSV Einigkeit. Geschossen wurden 15 Schuss sitzend aufgestützt oder stehend aufgelegt auf die zehnkreisige Ringscheibe. Die „Freiwillige Feuerwehr Sievershausen“ siegte bereits zum zehnten mal in Folge.

Der „große Wanderpokal“ ging mit 421 Ring somit an die erfolgreichen Schützen der Feuerwehrmannschaft III mit Ortsbrandmeister Stefan Schwerdtfeger, Maik Ziegeler und Dirk Melching. Knapp dahinter folgten auf Platz zwei die passiven Mitglieder der Kyffhäuser Kameradschaft mit 419 Ring, bestehend aus Rosel Bischof, Wilfried Wedekind und Armin Goldschmidt. Platz drei ging an die Thekenmannschaft Km I mit 415 Ring. Hierfür schossen Iris Sowa, Ingo Beutling und Maik Justrie.

Die weiteren Platzierungen: 4.Thekenmannschaft Km II (405), 5.Feuerwehr I (404), 6.Ortsrat (399), 7. Feuerwehr II (398), 8.TSV Fußball I (393), 9.TSV Tischtennis (382), 10.TSV Fußball II (379), 11.Hegering IV (377) und 12.TSV Fußball III (368). Bester Schütze wurde Maik Ziegeler mit hervorragenden 146 Ring. Platz zwei und drei waren mit 140 Ring ringgleich jedoch hatte Stefan Schwerdtfeger mit 48 Ring den besseren Nachsatz gegenüber Ingo Beutling mit 46 Ring. Die weiteren Platzierungen: 4.Maik Justrie (138/48), 5.Bastian Sund (138/47), 6.Armin Goldschmidt (137/48), 7.Wilfried Wedekind (137/42), 8.Rainer Eikenberg (136/47), 9.Günther Kelter (136/46) und 10.Julian Hein (135). Bei den Damen siegte Rosel Bischof mit einem super Ergebnis von 145 Ring. Platz zwei ging an Daniela Unverhau mit 138 Ring, gefolgt auf Platz drei von Iris Sowa mit 137 Ring. Vierte wurde Susanne Ebbighausen mit 128 Ring und fünfte Margarete Erdmann mit 122 Ring. Die Kyffhäuser Kameradschaft Sievershausen bedankt sich bei allen Vereinen, die zum gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Foto: Felix Hein

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