Bodenfelde (red). Kurz vor dem Bahnübergang Bodenfelde in Richtung Amelith kam es am Donnerstagabend, 15. Januar 2026, gegen 21:39 Uhr zu einem Schwelbrand im Schaltschrank eines Triebwagens auf der Regionalstrecke Bad Karlshafen – Bodenfelde. Der Zug kam auf freier Strecke zum Stehen, 15 Fahrgäste mussten evakuiert werden.
Rauchentwicklung im Triebkopf festgestellt
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war Rauchentwicklung im Bereich des Triebkopfes sichtbar. Der Schwelbrand war durch das Eingreifen des Triebfahrzeugführers bereits eingedämmt worden. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten mit einem Feuerlöscher durch und kontrollierte den betroffenen Bereich mithilfe einer Wärmebildkamera. Ein Übergreifen des Brandes konnte verhindert werden.
Mehrere Feuerwehren und die Bahn im Einsatz
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bodenfelde, Wahmbeck und Nienover, die Werkfeuerwehr proFagus, die Bundespolizei, ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst, der Notfallmanager der Bahn sowie die NordWestBahn. Die evakuierten Fahrgäste wurden im Feuerwehrhaus Bodenfelde betreut und anschließend durch ein regionales Busunternehmen nach Ottbergen weitertransportiert.
Bahnübergang bis nach Mitternacht gesperrt
Der Triebfahrzeugführer sowie weiteres Personal wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Reisende blieben unverletzt. Der betroffene Zug wurde im Anschluss durch ein Ersatzfahrzeug aus Lauenförde abgeschleppt. Der Bahnübergang blieb zur Absicherung der Einsatzstelle bis etwa 00:20 Uhr gesperrt.
Foto: Christopher Sakel/Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit Landkreises Northeim