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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 26. Juli 2021 09:48 Uhr
1,5 Millionen Euro zur Erforschung der Einsatzmöglichkeiten von Corona-Spürhunden bei Großveranstaltungen
Freitag, 23. Juli 2021 12:30 Uhr

Northeim (lpd). Das Land hat kleinere Änderungen und auch redaktionelle Anpassungen an der geltenden Corona-Verordnung vorgenommen. Das Land weist dabei darauf hin, dass die Corona-Gefahren trotz des Impffortschritts noch keineswegs gebannt sind, und es weiterhin gilt vorsichtig zu bleiben und besonnen vorzugehen.

Im Rahmen der Änderungen wird noch einmal betont, dass die Kontaktdatennachverfolgung in der Gastronomie auch in Landkreisen und kreisfreien Städten erfolgen muss, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter 10 liegt. Diese Verpflichtung zur Datenerhebung gilt sowohl für Gastronomiebetriebe als auch für Clubs und Diskotheken. 

Verkaufspersonal auf Wochenmärkten

Neu geregelt wurde auch, dass neben den Besucherinnen und Besuchern von Wochenmärkten in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen mit einer Inzidenz von nicht mehr als 10, auch Verkäuferinnen und Verkäufer auf Wochenmärkten keine Masken mehr tragen müssen. Die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher der Märkte war schon mit der letzten Verordnungsänderung aufgehoben worden.

Arbeits- und Betriebsstätten

Vor dem Hintergrund der niedrigen Inzidenzen und der steigenden Impfquote hat das Land auf die landesrechtlichen Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung im Bereich der Arbeits- und Betriebsstätten verzichtet. Was bleibt, ist die Maskenpflicht für Menschen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen ausüben, die eine Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 m naturgemäß erfordern (köpernahe Dienstleistungen). 

Musikunterricht 

Die Maskenpflicht ist auch für den musikalischen Kleingruppenunterricht in Innenräumen (bis vier Personen) entfallen. 

Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

Es gelten auch Erleichterungen für die Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sowie für Theater-, Kino- und ähnliche Veranstaltungen. Die Belüftung der Räumlichkeiten kann zukünftig nicht nur durch eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr vorgenommen werden, sondern auch durch eine Luftdesinfektion oder Luftfilterung. Hierdurch soll die Durchführung von Veranstaltungen auch für Veranstaltungsstätten, die nicht über eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr verfügen, ermöglicht werden. 

Großveranstaltungen

In Abstimmung mit den anderen Bundesländern wurde eine neue Regelung für die Durchführung von Großveranstaltungen eingefügt. Großveranstaltungen von 5.000 bis 25.000 Besucherinnen und Besucher sind demnach in Landkreisen und kreisfreien Städten möglich, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt. Besucherinnen und Besucher von Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Besucherinnen und Besuchern sind verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen. Notwendig sind ein entsprechender Antrag mit einem qualifizierten Hygienekonzept und eine Zulassung durch die zuständigen Behörden. Ein Widerrufsvorbehalt sichert ein etwaiges Absagen der Veranstaltung ab, falls die Infektionszahlen in Niedersachsen erneut steigen sollten.

Großveranstaltungen können sowohl mit sitzendem als auch mit (zeitweise) stehendem Publikum durchgeführt werden – und zwar sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Besucherinnen und Besuchern einzuhalten. Dies gilt bei einer Inzidenz bis einschließlich 10 bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, nicht für Kleingruppen bis zu 25 Personen, bei Open-Air-Veranstaltungen darf in Gruppen von bis zu 50 Personen auf den Mindestabstand verzichtet werden. 

Bei einer Inzidenz zwischen 10 und 35 gilt das Abstandsgebot nicht für Kleingruppen mit höchstens 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet. Bei der Ermittlung der zulässigen Zahl von Personen, zwischen denen das Abstandsgebot nicht eingehalten werden muss, werden vollständig geimpfte Personen und genesene Personen nicht eingerechnet.

Die Einhaltung des Abstandsgebots kann beispielsweise durch die Zuweisung eines festen Sitzplatzes erfolgen. Auch eine Schachbrettbelegung der Sitzplätze ist möglich. Dabei genügt eine Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen. Veranstalterinnen oder der Veranstalter haben Maßnahmen zur Lenkung und Aufteilung der Besucherströme beim Zugang, während der Veranstaltungspausen und beim Verlassen der Veranstaltung zu treffen. 

Die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher sind zu dokumentieren, personalisierte Tickets sind ausreichend. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist für eine ausreichende Luftzirkulation zu sorgen. Möglich ist dies durch eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr oder durch eine Luftdesinfektion oder Luftfilterung. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 50 Prozent der Personenkapazität der gesamten Einrichtung nicht überschreiten. 

Alten- und Pflegeheime

Die Beschäftigten in Heimen für ältere oder pflegebedürftige Menschen können die Testpflicht nun auch mittels eines Selbsttests erfüllen. Außerdem wurde die Grenze für die Testpflicht von Besucherinnen und Besucher von Heimen abgesenkt. Die Testpflicht besteht nun bereits ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 10. Auch die etwaige Testpflicht für die Besucherinnen und Besucher kann von nun an sowohl mit PoC-Antigen-Tests als auch mit einem Test zur Eigenanwendung erfüllt werden. 

Tagespflege

Ausdrücklich hingewiesen sei noch auf eine Änderung für Gäste einer Tagespflegeeinrichtung. Wenn alle Anwesenden einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, gilt das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für diesen Personenkreis nicht mehr. Das Land hat die Laufzeit der Corona-Verordnung verlängert. Sie gilt nun vorerst bis zum 3. September 2021.

Freitag, 23. Juli 2021 12:22 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.632 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.566 (+2) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 3,8 (5 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen.

Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet! Aktuell sind im Landkreis Northeim 8 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 0 (0), Dassel 0 (0), Einbeck 4 (+1), Hardegsen 0 (0), Kalefeld 1 (+1), Katlenburg-Lindau 2 (0), Moringen 1 (-1), Nörten-Hardenberg 0 (0), Northeim 0 (0) und Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 42.870 Personen (Stand: 19.7.2021) im Impfzentrum und 43.169 Personen (Stand 19.7.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 34.140 Personen (Stand: 19.7.2021) im Impfzentrum und 31.514 Personen (Stand 19.7.2021) bei den Hausärzten erhalten. Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus

 

Donnerstag, 22. Juli 2021 13:01 Uhr

Einbeck (r). Mit der offiziellen Einbeziehung der Betriebsärzte in die Impfstrategie der Bundesregierung haben die Stadtwerke auch ihren Beschäftigten angeboten, sich durch ihren Betriebsarzt Dr. Schindler impfen zu lassen. „Frühzeitig haben wir unsere Bereitschaft erklärt, die Impfkampagne und damit den Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen“, sagt Geschäftsführer Bernd Cranen. „Gut das die Stadtwerke vor 5 Wochen loslegen konnten und somit in dieser Woche jeder die 2. Impfung bekam.“ Um eine reibungslose und zügige Impfung durch den Betriebsarzt der Stadtwerke, Dr. Schindler, sicherzustellen, wurde eine Impfstraße im Gemeinschaftsraum der Stadtwerke eingerichtet. Einige Mitarbeiter hatten durch die Aufhebung der Priorisierung bereits eine Impfung bei Ärzten oder im Impfzentrum erhalten. Gefreut haben sich die meisten Mitarbeiter:innen über die Schaffung der Möglichkeit bei den Stadtwerken und dieses Angebot sehr gern angenommen. Geimpft wurde der Wirkstoff von Biontech und Johnson & Johnson. „Ein großes Dankeschön gilt all jenen Kolleg:innen sowie dem Betriebsärzteteam, die diese Infrastruktur in so kurzer Zeit entworfen und realisiert haben“, sagte Cranen.

Foto: Stadtwerke Einbeck

Mittwoch, 21. Juli 2021 22:28 Uhr

Northeim (lpd). Im Northeimer Impfzentrum werden von Donnerstag (22. Juli) bis Freitag (23. Juli) sowie von Montag (26. Juli) bis Freitag (30. Juli) Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung angeboten. Wer sich mit BioNTech, Moderna oder AstraZeneca impfen lassen möchte, kann in dem angegebenen Zeitraum täglich von Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 10 Uhr bis 18:00 Uhr zum Impfzentrum in die Northeimer Stadthalle kommen.

Das Angebot richtet sich an Impfwillige, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und bisher noch keine Erstimpfung erhalten haben. Auch 12- bis 18-Jährige können das Angebot einer Impfung ohne Termin in Anspruch nehmen. Hierbei ist es jedoch zwingend erforderlich, dass ein Erziehungsberechtigter anwesend ist und der Impfung ausdrücklich zustimmt. Die Impfung erfolgt ausschließlich mit dem Impfstoff BioNTech. Wer interessiert ist, muss einen Ausweis dabei haben und auch den Impfpass mitbringen. Wer keinen Impfpass hat, der bekommt eine Impfbescheinigung und kann die erfolgte Impfung später nachtragen lassen.

Region Aktiv
Dienstag, 27. Juli 2021 07:48 Uhr
Förderverein hilft den Gandersheimer Domfestspielen mit weiterer Unterstützung
Montag, 26. Juli 2021 08:24 Uhr

Mackensen (red). "Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit", gehe aus am kommenden Sonntag, den 01. August nach Mackensen, wo im Rahmen der Sommergottesdienstpredigtreihe "Pop trifft Gott" der zweite Gottesdienst - 9. Sonntag nach Trinitatis stattfindet. Um 10 Uhr wird Pastor i d. R. Ekhard Brandes zum Thema "When I´m sixty - Beatles" im ehm. Pfarrgarten, Landstr. 1 predigen. Möge die Straße uns zu diesem Sommergottesdienst zusammen führen und der Wind in unseren Rücken sein. Der Gottesdienst findet nach den aktuellen Coronabedingungen statt. Um telefonischer Voranmeldung wird bei Küsterin Regina Traupe 05564 9992525 gebeten, soweit um das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung, die im Rahmen des Anmeldeprozesses notwendig ist.

Foto: A. Becker

Montag, 26. Juli 2021 08:19 Uhr

Einbeck (red). Die Verkehrswende-Initiative Einbeck ist am Sonntag mit Fahrrädern im PS.Speicher-Autokorso mitgefahren, um für eine echte Mobilitätswende zu demonstrieren. Zwei Fahrräder zogen Lastenanhänger, auf denen mehrere Menschen saßen und Banner hochhielten. Mit dem Bannerspruch "Autos nur noch im Museum - Mobilität der Zukunft: ÖPNV & Fahrradstraßen" fordert die Initiative ein grundlegendes Umdenken in der Verkehrspolitik.

Sowohl unter Passant*innen, als auch unter den restlichen Teilnehmer*innen des Autokorsos, fand die Aktion viel Zuspruch. "Wir haben Spaß an unserem Liebhaber-Auto zu basteln, fahren sonst aber meist mit dem Rad", sagte eine der Mitfahrer*innen im Gespräch. Die Aktion der Initiative richtete sich auch gar nicht gegen den PS.Speicher, die Initiative möchte vielmehr für ein Umdenken in der Alltags-Mobilität werben.

Die Vision der Verkehrswende bedeutet für Einbeck, die Stadt und die Region so zu gestalten, dass alle Orte zu Fuß, per Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Dabei ist nicht der Verbrennungsmotor, sondern Autos generell das Problem. PKWs sind eine verschwenderische, gefährliche und umweltschädliche Form der Fortbewegung.

Daher ist klar: E-Autos sind keine Lösung - gut ausgebaute Radinfrastruktur & ÖPNV zum Nulltarif schon! Zur Umsetzung dieses grundsätzlichen Wandels setzt sich die Initiative vor Ort für mehr Fahrradwege und einen Ausbau des Bus- und Bahnnetzes ein, und schlägt vor die Altendorfer Straße in Einbeck autofrei zu gestalten. Mittelfristig soll mit der Beteiligung von Einwohner*innen ein Verkehrswendeplan entwickelt werden, um darüber mit der Stadt ins Gespräch zu kommen. Am kommenden Freitag lädt die Verkehrswende Initiative, wie jeden letzten Freitag im Monat, zur Fahrrad-Demo ein. Startpunkt ist um 16 Uhr der Parkplatz am Köppenweg 3.

Foto: Verkehrswende-Initiative Einbeck

Samstag, 24. Juli 2021 12:02 Uhr

Einbeck (r). Die Brautradition Einbecks ist fast so alt wie die Geschichte der Stadt selbst. Auf dem Einbecker Bierpfad kann diese Historie seit knapp zwei Jahrzehnten abgelaufen und nachverfolgt werden. Am heutigen Freitag fand der Relaunch des Einbecker Bierpfads statt. Es gibt ein neues und angepasstes Layout sowie aktualisierte Inhalte. Dank einer neuen Bierfass-Station hat die Tour nun eine Länge von 2,5 Kilometer – sofern man an Fass 1 startet und zum selbigen am Ende zurückkehrt – und es kann nun noch detaillierter in die Braugeschichte Einbecks eingetaucht werden.

Die neuste Station des Einbecker Bierpfads (Bierfass Nr. 7) befindet sich beim historischen Wasserkasten, in der Nähe des Diekturms, am südlichen Rand der Altstadt. An dieser Station geht es um den Mühlenkanal, das Krumme Wasser und die heimische Braugerste. Passend zum Relaunch wurde ebenfalls ein aktualisierter Flyer zur Tour erstellt und herausgebracht. Um einen Mehrwert zu schaffen wurde der Pfad multimedial konzipiert. Die Fässer sind mit QR-Codes ausgestattet, hintern denen sich weitere nützliche Informationen, passende Sehenswürdigkeiten und spannende Audiospuren verbergen, die kleine Anekdoten erzählen. Die Tour ist außerdem digital angelegt und kann auf der Website des Einbecker Tourismus unter der Sparte Spazieren, Wandern, Laufen abgerufen werden. Dort können u.a. die GPX-Daten des Einbecker Bierpfads heruntergeladen und die Strecke per Navigationsapp abgelaufen werden.

Fotos: Hartmut Kölling

Samstag, 24. Juli 2021 11:09 Uhr

Kreis Northeim (r). In der Woche vom 26. Juli bis 1. August ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen. Montag: Raum Einbeck; Dienstag: Raum Moringen; Mittwoch: Raum Northeim; Donnerstag: Raum Uslar; Freitag: Raum Einbeck. Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und vorrausichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.

Blaulicht
Dienstag, 27. Juli 2021 10:26 Uhr
Nicht auf Schnäppchen hereinfallen - Präventionsteam gibt Tipps
Dienstag, 27. Juli 2021 07:41 Uhr

Einbeck (red). Ein gemeldeter PKW-Brand am Stadtrand von Einbeck hat sich am späten Montagnachmittag zu einem Werkstattbrand entwickelt. 75 Kräfte der Feuerwehr hatten die Lage aber schnell unter Kontrolle. Um 17.11 Uhr wurde ein brennendes Fahrzeug im Reinserturmweg gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Einbeck stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht etwa auf freier Straße, sondern in einer Werkstatt in Flammen stand. Zudem gab es kleinere Explosionen. Die Feuerwehr Einbeck um Stadtbrandmeister Lars Lachstädter hat daraufhin umgehend Kräfte nachgefordert, unter anderem aufgrund der schwierigen Wasserversorgung vor Ort. Mit zwei Trupps im Innenangriff konnten die Flammen anschließend schnell gelöscht werden. Im Einsatz waren in Folge neben der Feuerwehr Einbeck der Wassertransportzug mit allen Tanklöschfahrzeugen aus dem Stadtgebiet sowie der Gefahrstoffzug zur Einsatzstellenhygiene.

Vor Ort eingesetzt waren die Feuerwehren aus Einbeck, Greene, Kreiensen, Naensen, Vogelbeck und Salzderhelden mit 75 Kräften. Hinzu kommen zehn Kräfte von Rettungsdienst und Polizei samt Tatortgruppe. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Foto: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

Montag, 26. Juli 2021 09:10 Uhr

Göttingen (red). Mutmaßlich um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, hat sich ein 39 Jahre alter Autofahrer aus Heiligenstadt am Sonntagabend (25.07.21) gegen 18.40 Uhr in der Innenstadt von Göttingen eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. ##### Die Beamten hatten dem Mann seit dem Weender Tor mehrfach Haltezeichen gegeben und versucht, ihn zu anzuhalten. Offenbar um seine Überprüfung zu verhindern, versuchte der Heiligenstädter den Streifenwagen u. a. durch diverse Fahr- und Wendemanöver abzuschütteln sowie auch abzudrängen. Auf der Bürgerstraße gelang es den Beamten schließlich, sich mit ihrem Streifenwagen vor den Mercedes des Mannes zu stellen.

Als die Polizisten ausstiegen und an das Fahrzeug herantraten, gab der Fahrer nach derzeitigen Erkenntnissen unvermittelt Gas und scherte mit seinem Auto nach rechts aus. Dabei verletzte sich der in diesem Moment direkt an der Fahrertür stehende Beamte an der Hand. Sein Kollege, der unmittelbar neben dem Wagen an der Beifahrertür stand, musste sich durch einen Sprung zur Seite retten. In der Folge gab der Polizist Schüsse auf das flüchtende Fahrzeug aus seiner Dienstwaffe ab.

An der Einmündung Berliner Straße/Godehardstraße konnte der 39-Jährige nur kurz danach in seinem beschädigten Fahrzeug festgenommen werden. Das Motiv für sein Verhalten ist noch unklar. Der Mercedes wurde beschlagnahmt. Für die Dauer der spurentechnischen Untersuchungen am Tatort war die Bürgerstraße zwischen Lotzestraße und Groner Tor bis gegen 20 Uhr gesperrt.

Foto: red

Montag, 26. Juli 2021 08:12 Uhr

Orxhausen/Kreiensen (red). Am Samstag, dem 24. Juli,17:40 Uhr, befuhr ein 28-jähriger aus Bad Gandersheim mit seinem Pkw die B 64 aus Orxhausen kommend in Richtung Kreiensen. Aufgrund einer regennassen Fahrbahn durch Platzregen verlor der Fahrzeugführer nach einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutsche quer über die Fahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke auf der Gegenfahrbahn. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt und es kam auch kein anderer Verkehrsteilnehmer zu Schaden. Lediglich die Leitplanke muss an der Antoßstelle repariert werden.

Montag, 26. Juli 2021 08:10 Uhr

Bad Gandersheim (red). In der Zeit von Samstag, 24. Juli, 11:30 Uhr, bis Sonntag, 25. Juli, 10:45 Uhr, hat ein bislang unbekannter Täter im Steinweg in Bad Gandersheim ein Motorrad umgestoßen, wodurch das Fahrzeug an mehreren Stellen beschädigt wurde. Der Schaden an dem Motorrad beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlung hinsichtlich einer Sachbeschädigung aufgenommen. Sachdienliche Hinweise zum Tathergang werden von der Polizei Bad Gandersheim (05382-919200) entgegengenommen.

Politik
Dienstag, 27. Juli 2021 07:57 Uhr
SPD-Projektsommer „Wir hören uns um“ startet - Besuche jeweils am Dienstag um 18.00 Uhr
Montag, 26. Juli 2021 08:21 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Nachdem die Landesregierung einen neuen Windenergieerlass veröffentlicht habe, solle der Landkreis Northeim den bisherigen Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms überarbeiten. Dies fordert der Landratskandidat Christian Grascha. „Das Land hat neue Regelungen festgelegt für Repowering und die Nutzung der Windenergie im Wald festgelegt. Außerdem wurde die Flächenvorgabe aufgeweicht. Diese Änderungen müssten geprüft werden und in einen neuen Entwurf eingearbeitet werden“, schlägt Grascha vor. Beispielsweise sollte geprüft werden, inwiefern Repowering bei den über 30 Anlagen im Landkreis mit einer Höhenbegrenzung aufgrund es Unterschreitens der 1000 m Grenze zur Wohnbebauung möglich sind.

Grascha war vor kurzem in Höckelheim und hat sich dort vor Ort ein Bild von der Lage zu der dort geplanten Vorrangfläche gemacht. „Das vom Landkreis nach dem Regionalen Raumordnungsprogramm geplante Vorranggebiet für Windenergieanlagen zwischen Höckelheim und Hollenstedt und auch die weiteren Gebiete auf dem Stadtgebiet in Norteim sind aus meiner Sicht in dieser Größe ungeeignet“, so der Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha. Ortsratsmitglieder und Bürgerinnen und Bürger hatten Grascha eingeladen, um sich einen Eindruck vor Ort zu machen. 

„Selbstverständlich müssen und wollen wir auch im Landkreis regenerative Energien entwickeln, dies darf aber nicht zulasten von Menschen und Natur gehen und muss einen volkswirtschaftlichen Nutzen bringen“, sagte Grascha. Nicht die politischen Vorgaben des Landes dürften maßgeblich für die Ausweisung der Gesamtfläche sein, sondern die Abwägung der gesetzlichen Schutzgüter. Es gebe Hinweise, dass aus Gründen des Artenschutzes auch aufgrund umliegend durchgeführter Untersuchungen die vorgeschlagene Fläche ungeeignet sei, berichten Anwohner. „Der Landkreis muss der Stadt zusichern, dass die Ergebnisse des nun beauftragten avifaunistisches Gutachtens bei einem neuen Entwurf berücksichtigt werden“, fordert Grascha.

Die geplanten Vorrangflächen seien auch volkswirtschaftlich nicht wirtschaftlich. „Was hilft es der Energiewende und dem Klimaschutz, wenn wir Vorrangflächen ausweisen, die aber aufgrund der Tallage und aufgrund von Abschaltzeiten, kaum Beiträge zu den Zielen leisten können. Zahlen müssen dies am Ende die Stromkunden“, sagte Grascha. Deswegen sei es auch zu kritisieren, dass das Land bei den Vorgaben nur die installierte und nicht die tatsächliche Leistung von Windenergieanlagen berücksichtigt.

Foto: FDP

Sonntag, 25. Juli 2021 11:23 Uhr

Einbeck (red). Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat auf ihrer „Café to go Tour“ durch den Landkreis Northeim auch das Sozialkaufhaus „Fairkauf“ in der Hullerser Landstraße und das Alloheim in Einbeck besucht. Das von den Harz-Weser-Werkstätten betriebene soziale Kaufhaus „Fairkauf“ hat am 19. April an diesem Standort eröffnet. Begleitet wurde sie von der SPD-Vorsitzenden der SPD-Abteilung Kernstadt, Rita Moos. 

Astrid Klinkert-Kittel weist darauf hin, dass es ein Kaufhaus für alle ist, die Lust haben, zu Stöbern und ein Schnäppchen zu machen. Das Warenangebot reicht von Möbeln aller Art, über Haushaltsgegenstände, Geschirr, Elektrogeräte, CDs, Bücher, Spielzeug bis hin zu Eigenprodukten der Harz-Weser-Werke.

Auf einer kurzen Führung durch das Kaufhaus konnten Ulrich Beyer, der die Werkstatt in Dassel leitet sowie Carsten Henne, Teamleiter im Sozialkaufhaus Einbeck, die verschiedenen Angebote darstellen. Das Konzept sieht vor, gespendete Waren aufzuarbeiten und wirtschaftlich zu verwerten. Zu finden sind: Second-Hand-Möbel, gut erhaltene Haushaltswaren, Geschirr, Elektroartikel, Spielzeuge, CDs, Dekoartikel u.v.m. Die Kunden können selbst größere Gegenstände abholen und verladen, ebenso wird aber ein Lieferservice und Unterstützung bei kleinen Umzügen angeboten. 

Seit nahezu 50 Jahren bieten die Harz-Weser-Werkstätten unter anderem Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen. Auch in Holzminden und Osterode gibt es bereits Sozialkaufhäuser. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel freut sich sehr, dass dieses tolle Projekt nun auch in Einbeck einen Standort gefunden hat und von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden kann. Es ist ein tolles Konzept und es entstehen in Einbeck fünfzehn barrierefreie Arbeitsplätze, was ausdrücklich zu begrüßen ist. 

Eine weitere Station war im Anschluss die Alloheim Senioren-Residenz Einbeck. Das Haus wurde speziell für die Bedürfnisse älterer Bewohner konzipiert. Betreutes Wohnen und Pflege befinden sich in einem Gebäude, sind aber räumlich getrennt. Residenzleiter Oliver Weiß hat gerne das Haus vorgestellt und auch von den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde der Besuch gerne für einen kurzen Austausch genutzt. „Diese beiden Stationen waren sehr informativ und sie sind ein tolles Angebot für Einbeck“, so Rita Moos abschließend.

Foto: SPD

Wirtschaft
Montag, 26. Juli 2021 08:16 Uhr
Gratulation zur bestandenen Meisterprüfung
Samstag, 10. Juli 2021 07:28 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie verzeichnen die Hotels und Gaststätten im Kreis Northeim eine dramatische Abwanderung von Fachkräften. Innerhalb des vergangenen Jahres haben im Landkreis rund 300 Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte dem Gastgewerbe den Rücken gekehrt – das ist jeder achte Beschäftigte der Branche, wie die Gewerkschaft Nahrung-GenussGaststätten (NGG) unter Berufung auf jüngste Zahlen der Arbeitsagentur mitteilt. Angesichts weiterer Lockdowns bis in den Mai hinein dürfte sich der Personal-Schwund bis heute nochmals zugespitzt haben, befürchtet Katja Derer, Geschäftsführerin der NGGRegion Süd-Ost-Niedersachsen-Harz.

„Viele Menschen schätzen es, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen. Aber ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe schlicht das Personal, um die Gäste bewirten zu können“, so Derer. Für die Lage macht die Gewerkschafterin insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit verantwortlich: „Gastro- und Hotel-Beschäftigte arbeiten sowieso meist zu geringen Löhnen. Wenn es dann nur noch das deutlich niedrigere Kurzarbeitergeld gibt, wissen viele nicht, wie sie über die Runden kommen sollen.“

Wenn die gut ausgebildeten Fachkräfte in Anwalts- oder Arztpraxen die Büroorganisation übernehmen oder in Supermärkten zwei Euro mehr pro Stunde verdienen als in Hotels und Gaststätten, dürfe es niemanden überraschen, dass sich die Menschen neu orientierten. „Schon vor Corona stand das Gastgewerbe nicht gerade für rosige Arbeitsbedingungen. Unbezahlte Überstunden, ein rauer Umgangston und eine hohe Abbruchquote unter Azubis sind nur einige strukturelle Probleme. Die Unternehmen haben es über Jahre versäumt, die Arbeit attraktiver zu machen. Das rächt sich jetzt“, kritisiert Derer.

Wirte und Hoteliers hätten nun die Chance, die Branche neu aufzustellen. Zwar seien viele Firmen nach wie vor schwer durch die Pandemie getroffen. Doch wer künftig überhaupt noch Fachleute gewinnen wolle, müsse jetzt umdenken und sich zu armutsfesten Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen bekennen. Dazu seien Tarifverträge unverzichtbar, unterstreicht Derer: „Am Ende geht es um einen Kulturwandel. Auch Servicekräfte haben ein Recht darauf, vor dem Dienst zu wissen, wann Feierabend ist. Sie haben Anspruch auf eine anständige Bezahlung – unabhängig vom Trinkgeld. Und auf eine faire Behandlung durch den Chef.“ 

Gastronomen, die das Mittagessen so günstig anböten, dass sie davon das Personal nicht mehr bezahlen könnten, machten ohnehin grundsätzlich etwas falsch. „Viele Gäste sind durchaus bereit, ein paar Cent mehr für die Tasse Kaffee zu bezahlen – gerade jetzt, wo den Menschen bewusst geworden ist, dass der Besuch im Stammlokal ein entscheidendes Stück Lebensqualität ist“, so Derer.

Die Gewerkschaft NGG verweist zudem auf die umfassenden Finanzhilfen des Staates für angeschlagene Betriebe. So können sich Hotels und Gaststätten im Rahmen der Überbrückungshilfen in diesem Monat bis zu 60 Prozent der Personalkosten bezuschussen lassen, wenn sie Angestellte aus der Kurzarbeit zurückholen (Restart-Prämie). „Klar ist: Köchinnen, Kellner & Co. freuen sich darauf, endlich wieder Gäste empfangen zu können. Viele arbeiten mit großer Leidenschaft im Service. Auf diese Motiviation können die Betriebe bauen – und sollten das Personal nicht erneut durch prekäre Löhne und schlechte Arbeitszeiten verprellen“, so Derer weiter.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigte das Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Northeim zum Jahreswechsel 1.769 Menschen. Genau ein Jahr zuvor – vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie – waren es noch 2.040. Damit haben innerhalb von zwölf Monaten 13 Prozent der Beschäftigten die Branche verlassen.

Foto: NGG

Mittwoch, 07. Juli 2021 08:10 Uhr

Einbeck (red). Das Einbecker Brauhaus wird durch eine brauereieigene Biogasanlage ab dem nächsten Jahr ca. 913 Tonnen CO? einsparen. Für den Beitrag zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz investiert das Unternehmen in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Vorstand Martin Deutsch konnte am 6. Juli von Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, einen Förderbescheid über 559.100 Euro in Empfang nehmen. Martin Deutsch: „Durch die Nutzung von CO?-neutraler Bioenergie senken wir unsere Energiekosten. Mit unserem Projekt der Biogasproduktion durch anaerobe Abwasseraufbereitung leisten wir zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz. Wir danken der niedersächsischen Landesregierung und der N-Bank für den Zuschuss, der unsere Investition besser rechenbar macht.“ und rechnet weiter vor: „Zum Beispiel verbessert sich der CO?-Fußabdruck einer 20/0,33l-Kiste Einbecker Brauherren Pils oder Ainpöckisch Bier 1378 durch unser Projekt um ungefähr 112 g.“

Beim Einsatz vorhandener Biosubstrate zur Energieerzeugung wird aus organischem Material durch mikrobiellen Abbau der erneuerbare Energieträger Biogas gewonnen. Die Umwandlung in elektrische und thermische Energie im brauereieigenen Blockheizkraftwerk erfolgt CO?-neutral. Damit wird die Umwelt entlastet und fossile Energieträger werden geschont. Das Land Niedersachsen unterstützt mit dem Förderprogramm „Steigerung der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz 2.0“ Unternehmen bei nachhaltigen Vorhaben, die sie wegen wirtschaftlicher Folgen der Pandemie sonst nicht durchführen könnten. Frank Doods betont: „Die Reduktion von Treibhausgasen ist wichtiger denn je. Das förderfähige Projekt der Brauerei in Einbeck trägt nachhaltig dazu bei. Das verdient Unterstützung aus Hannover.“

Das Einbecker Brauhaus wird das Projekt zur Energieeinsparung in regionaler Kooperation mit der für technische Innovation bekannten Start-up-Firma FlexBio Technologie GmbH verwirklichen. FlexBio wurde in Göttingen gegründet und ist seit kurzem in Einbeck ansässig. Geschäftsführer Paul Bauer: „Unser Anspruch ist die Technologieführerschaft im Bereich der Abwasserreinigung, Wasserrecycling und Rückgewinnung von Energie. Nicht nur in Bezug auf die deutsche Brauwirtschaft.“ Martin Deutsch ergänzt: „Bei dem Projekt werden wir bewusst mit Partnern aus unserer Region zusammenarbeiten. Darüber freuen uns sehr.“

Foto: Einbecker Brauhaus

Sport
Dienstag, 27. Juli 2021 07:45 Uhr
Einbecker Golfjugend erfolgreich in der Junior League
Donnerstag, 08. Juli 2021 07:24 Uhr

Einbeck (red), „Willkommen zurück“, so begrüßte der Präsident des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes und Vorsitzende des Einbecker Judo Clubs, Hans Radke, die aus nah und fern angereisten Teilnehmer in Einbeck. Und unter diesem Motto stand er dann auch, der erste Lehrgang des NJJV nach vielen Monaten ohne Gruppentrainings, Zusammenkünften und Aktivitäten außerhalb der digitalen Welt. Dank sinkender Coronafälle, Impferfolgen und eines Hygienekonzepts war es nun recht kurzfristig möglich geworden, den schon für 2020 geplanten Hanbo Jutsu Lehrgang in Einbeck durchzuführen.

15 Teilnehmer waren bei bestem Wetter hierfür aus dem Bundesgebiet angereist, um beim Referenten Jörg Tohoff (DJJV Lehrteam, 6.Dan JJ, 2.Dan Hanbo Jutsu) in den Grundlagen Stockanwendung unterwiesen zu werden. Hanbo Jutsu ist eine der Stilarten des Ju-Jutsu. Zentral hierbei ist ein 90-100 cm langer Stock, dem Hanbo, der für verschiedenste Selbstverteidigungstechniken verwendet werden kann. Nach einer kurzen Erwärmung und Koordinationsübungen mit dem Hanbo standen Hebeltechniken im Vordergrund. In ruhigen und klaren Worten erklärte Jörg Tohoff die Unterschiede von Techniken in Anwesenheit des Stockes und den Techniken unter Zuhilfenahme des Stockes, auf die es im Hanbo Jutsu ankommt.

Die aufgrund des Hygienekonzepts festen Trainingspaare kamen dank der vielen Wiederholungen und Unterweisungen schnell wieder in die Techniken rein. Hebel mit dem Hanbo erzeugen, wenn richtig angewendet, eine starke Wirkung, was auch Fritz Baden (SV Lauenbrück), der Trainingspartner des Referenten und die Anwesenden über den gesamten Lehrgang zu spüren bekamen. Nach einer kleinen Pause im Freien mit frisch gegrillten Bratwürsten, ging es in die zweite Hälfte des Lehrgangs. Hier wurden nun Varianten der zuerst gelernten Techniken und ein Wurf unter Zuhilfenahme des Stocks trainiert. Nach dem gemeinsamen Abgrüßen bedankte sich Hans Radke und der Einbecker Judo Club, wie in der Bierstadt Einbeck üblich, mit einer Kostprobe des heimischen Gerstengetränks beim Referenten Jörg Tohoff und Partner Fritz Baden. Dem Applaus der Anwesenden nach zu urteilen, war dies ein guter Start zurück in die Welt des Ju-Jutsu.

Foto: Einbecker Judo Club

Donnerstag, 08. Juli 2021 07:23 Uhr

Einbeck (red). Das erste große Turnier ohne jegliche Corona-Einschränkungen in der Saison 2021 konnte bei schönstem Sonnenwetter gespielt werden. Im ersten von insgesamt drei Qualifikationsturnieren, die im Rahmen der Samsonite Golf-Club Tour 2021 auf der Golfanlanlage in Einbeck-Immensen gespielt wurden, sind die Sieger und Platzierten ermittelt worden.

Ergebnisse 1. Qualifikationsturnier

Brutto Herren 1. Martin Rother 26
Brutto Damen 1. Dr. Bettina Morak 18
Netto A 1. Klaus-Peter Pfüller 39, 2. Sebastian Gehrke 37, 3. Torsten Götz 37
Netto B 1. Hans-Jürgen Prokscha 43, 2. Peter Cziollek 39, 3. Fabian Schuster 36
Netto C 1. Patrick Seufer 36, 2. Markus Fricke 34, 3. Joachim-Henning Voss

Foto: GuCC

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