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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 22. Juni 2021 13:09 Uhr
Keine neuen Corona-Infektionen im Kreis Northeim
Dienstag, 22. Juni 2021 10:01 Uhr

Kreis Northeim (r). Im September stehen mehrere Wahlen an. Dafür werden zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt, die wie in den vergangenen Jahren für einen reibungslosen Ablauf der Auszählung sorgen und die Wahlergebnisse ermitteln. Allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern möchte der Landkreis Northeim die Möglichkeit eines zeitnahen Impfangebots im Northeimer Impfzentrum geben, sofern diese noch nicht vollständig geimpft sind. „Mit diesem Angebot möchte ich die Städte und Gemeinden darin unterstützen, in ausreichender Anzahl entsprechende Kräfte für die Durchführung der Wahlen zu gewinnen,“ so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die darauf verweist, dass sie die Städte und Gemeinden bereits um die Benennung der dafür in Frage kommenden Personen gebeten hat. Ziel soll sein, dass die dafür in Betracht kommenden Personen bis zu den Wahlen als durchgeimpft gelten.

Montag, 21. Juni 2021 13:27 Uhr

Kreis Northeim (r). Für Niedersachsen gelten inzidenzabhängig neue Corona-Regeln, die Änderungen der Corona-Verordnung hat das Land jetzt bekannt gemacht. Weggefallen ist die Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. Ab sofort dürfen sich im Landkreis Northeim bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren). Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen ab sofort die Maskenpflicht entfallen ist (gilt bis zu einer Inzidenz von 35). Ebenfalls neu ist, dass das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz komplett entfallen ist.

Neu sind auch die Regeln für Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 10. Reduziert werden in diesen Landkreisen die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte. Es wird nun wieder möglich sein mehr Freunde zu treffen, mehr Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Insbesondere auch die sehr belasteten Kinder und Jugendlichen können endlich wieder mehr miteinander unternehme.

Für den Landkreis Northeim trifft dies aktuell noch nicht zu. Aber, wenn die Infektionszahlen weiterhin niedrig bleiben, könnten im Landkreis Northeim weitere Erleichterungen ab Donnerstag, 24. Juni 2021, gelten:

Private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen

Bis zu 25 Personen dürfen sich dann ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von 14 Jahren sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.

Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen werden in geschlossenen Räumen möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich.

Private Zusammenkünfte im Freien

Bis zu 50 Personen können sich dann im Freien ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen. Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen im Freien sollen möglich sein, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung.

Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen

Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt mit der Neuregelung, dass das Abstandsgebot nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen. Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gelten die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Eine Neuregelung gibt es für die Datenerhebung und Dokumentation. Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

Wochenmärkte

Im Bereich der Wochenmärkte entfällt bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Touristische Angebote und Beherbergungen

Es werden neue Regelungen für touristische Angebote und Beherbergungen in Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 10 beträgt. Ein negativer Test soll nur noch bei der Anreise nötig sein. Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.

Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften werden uneingeschränkt zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischer Busfahrten sind unter Beachtung von Hygienekonzepten möglich. Während des Aufenthaltes im Fahrzeug müssen Fahrgäste grundsätzlich eine medizinische Maske tragen (auch wenn sie einen Sitzplatz eingenommen haben). Wenn sichergestellt ist, dass alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen, müssen die Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person nicht einhalten. Wird umgekehrt konsequent auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, muss beim Sitzen keine Maske getragen werden. Die Masken- bzw. Abstandspflicht gilt jedoch nicht innerhalb von bereits zuvor bestehenden Gruppen von bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel.

Beim Betrieb und bei der Nutzung von Seilbahnen gelten die Anforderungen, die bei der Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischen Busfahrten einzuhalten sind, entsprechend.

Feiern in der Gastronomie

Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Clubs und Discotheken

In Clubs und Discotheken müssen alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten. Personen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen während des Betriebs einer Diskothek oder eines Clubs ausüben, müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kinder- und Jugendarbeit

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 50 muss im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr getragen werden.

Prostitution

Prostitution wird dahingehend geändert, dass die Durchführung von Dienstleistungen der Prostitution nach den Regelungen über körpernahe Dienstleistungen möglich ist, soweit diese übertragbar sind. Das umfassende Verbot der Prostitution entfällt. Das bedeutet, dass bei einer Inzidenz über 35, von dem Kunden oder der Kundin das negative Ergebnis eines Tests oder eine Impfdokumentation oder ein Genesenennachweis vorzulegen ist, wenn nicht durchgehend eine medizinische Maske getragen werden kann. Die Betreiberin oder der Betreiber muss sicherstellen, dass die dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens einmal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Es müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts getroffen werden. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt, muss die Betreiberin oder der Betreiber lediglich Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts treffen.

Impfen weiter wichtig

Unabhängig von den vorstehenden Lockerungen ist Impfen im Wettlauf gegen die sich ausbreitende Delta-Variante weiterhin sehr wichtig, denn alle zugelassenen Impfstoffe bieten auch einen sehr guten Schutz gegen diese Mutation des Virus. Es gilt daher weiterhin vorsichtig zu bleiben, und nicht zu viel zu riskieren. Die Pandemie ist nicht vorbei. „Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam weiter verantwortungsbewusst verhalten, um das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“, mahnt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich allerdings über die möglichen Lockerungen freut.

Montag, 21. Juni 2021 13:20 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.523 (+9) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 3,0 (4 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Maximal zehn Personen aus zehn Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 42 (-8) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 8 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 0 (-1), Kalefeld 0 (-2), Katlenburg-Lindau 3 (-2), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 13 (-2) und Uslar 0 (-1) stammen. Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 38.176 Personen (Stand: 18.6.2021) im Impfzentrum und 31.880 Personen (Stand 17.6.2021) bei den Hausärzten geimpft. Eine zweite Impfdosis haben bisher 24.423 Personen (Stand: 18.6.2021) im Impfzentrum und 17.340 Personen (Stand 17.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Samstag, 19. Juni 2021 10:18 Uhr

Niedersachsen (r). Es ist sommerlich warm und immer mehr Aktivitäten und Begegnungen können unter freiem Himmel stattfinden. Bereits dieser Umstand führt zu einem sich weiter fortsetzenden Rückgang der Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Hinzu kommt, dass inzwischen mehr als die Hälfte aller Menschen in Niedersachsen mindestens einmal geimpft ist, 29 % sind vollständig geimpft.

Gleichzeitig aber ist die deutlich ansteckendere Delta-Variante auf dem Vormarsch. Es ist erklärtes Ziel aller Verantwortlichen, ihre wohl leider nicht zu verhindernde expansive Ausbreitung möglichst zeitlich zu strecken. Es geht darum, Zeit zu gewinnen, um möglichst viele Menschen zweitimpfen zu können, bevor die Delta-Variante auch in Deutschland und in Niedersachsen zur dominierenden Variante wird. Alle zugelassenen Impfstoffe bieten auch einen sehr guten Schutz gegen diese Mutation des Virus. Impfen im Wettlauf gegen die Delta-Variante – das ist auch für Niedersachsen die Devise.

Während dieses Wettlaufs gilt es vorsichtig zu bleiben, nicht zu viel zu riskieren, nach wie vor zumindest einige Leitplanken einzuziehen für Begegnungen zwischen Menschen. Das soll mit der gestern verkündeten Änderung der Niedersächsischen CoronaVerordnung geschehen, die mit einer einzigen Ausnahme am Montag, den 21. Juni 2021 in Kraft tritt.

Vorgezogen auf den morgigen Sonnabend wird der Wegfall der Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. In allen seit mindestens fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter einer Inzidenz von 35 liegenden Landkreisen und kreisfreien Städten sind bereits an diesem Wochenende Treffen von bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten zulässig, also 10 aus 10 (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren).

Am Montag, den 21. Juni 2021 treten dann neben einer Härtefallklausel für nur lokal begrenzt steigende Fallzahlen in § 1 a Absatz 2 Satz 3 insbesondere die sechs neuen Paragraphen §§ 1 b bis 1 g in Kraft. Sie bilden den rechtlichen Rahmen für Landkreise und Kreisfreie Städte mit einer Inzidenz bis einschließlich 10. Reduziert werden in diesen Regionen die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte.

Im Bereich der Wochenmärkte entfällt zusätzlich zu den am letzten Dienstag avisierten Änderungen (Presseinformation ‚Aussicht auf weitere Lockerungen 095/21‘) bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen. Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen die Maskenpflicht bis zu einer Inzidenz von 35 entfällt.

Neu aufgenommen wurde in die CoronaVerordnung auch eine Übergangsregelung für alle Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz schon seit mehr als fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei bis zu 10 liegt. (Genannt werden in § 1 b Abs. 2 der CoronaVO die folgenden Landkreise und kreisfreien Städte: Ammerland, Celle, Cuxhaven, Emsland, Friesland, Gifhorn, Goslar, Göttingen, Hameln-Pyrmont, Harburg, Heidekreis, Helmstedt, Leer, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Nienburg (Weser), Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Peine, Rotenburg (Wümme), Uelzen, Verden, Wittmund und Wesermarsch sowie in den kreisfreien Städten Braunschweig, Oldenburg, Salzgitter, Wilhelmshaven und Wolfsburg.) In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten gelten am dem 21. Juni 2021 die Regelungen für einen Inzidenzwert von nicht mehr als 10 gemäß den §§ 1 c bis 1 g. Eine gesonderte Allgemeinverfügung muss nicht zuvor erlassen und öffentlich bekannt gegeben werden. Diese Landkreise und kreisfreien Städte sind jedoch verpflichtet, eine solche Allgemeinverfügung baldmöglichst nachzuholen.

Ebenfalls neu ist, dass das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz komplett entfällt. (§ 8 Abs. 9 wird gestrichen.)

Zu den Änderungen in der CoronaVerordnung Ministerpräsident Stephan Weil: „Die Infektionszahlen in Niedersachsen befinden sich in einem deutlichen Abwärtstrend – landesweit verzeichnen wir heute eine 7-Tage-Inzidenz von 5,8 und nur noch 7 Landkreise bzw. kreisfreie Städte liegen über der Marke von 10. Darüber hinaus ist mehr als die Hälfte der Niedersächsinnen und Niedersachsen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Deshalb können wir die bisherigen Einschränkungen im Miteinander wieder stärker lockern. Hinter uns allen liegt eine sehr harte Zeit des Verzichts, es wird nun wieder möglich sein mehr Freunde zu treffen, mehr Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Insbesondere auch die sehr belasteten Kinder und Jugendlichen können endlich wieder mehr miteinander unternehmen – das freut mich sehr! Bei aller Freude müssen wir aber auch weiterhin vorsichtig bleiben – die Pandemie ist leider längst nicht vorbei. Die Delta-Variante breitet sich derzeit in Europa aus und wird auch an uns nicht vorbeigehen. Sie ist offensichtlich noch einmal ansteckender als die Vorgängervarianten, ob sie auch gefährlicher ist – darüber gibt es noch keine eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam weiterhin sehr verantwortungsbewusst verhalten, um die erfreuliche Entwicklung nicht aufs Spiel zu setzen. Ich wünsche uns allen einen schönen Sommer!“

Erläuterungen zu den einzelnen Neuregelungen:

Ø In § 1 a Absatz 2 Satz 3 der CoronaVO wird geregelt, dass ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt, der an drei aufeinanderfolgenden Tagen die in der Verordnung festgelegten Schwellenwerte der 7-Tage-Inzidenz überschreitet, dann nicht in die nächst höhere und damit strengere Stufe wechselt, wenn die Erhöhung der Inzidenz einem bestimmten räumlich abgrenzbaren Bereich zugeordnet werden kann und deshalb keine Gefahr einer nicht mehr kontrollierbaren Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 besteht. Hierdurch soll verhindert werden, dass bei einem klar bestimmbaren und kontrollierbaren Infektionsherd alle Bewohnerinnen und Bewohner eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt strengeren Schutzmaßnahmen unterworfen werden. Gemeint sind beispielsweise abgrenzbare Ausbrüche in Wohnkomplexen, Einrichtungen, einzelnen Betrieben oder Ähnliches. Der betroffene Landkreis oder die betroffene kreisfreie Stadt ist in einem solchen Fall allerdings nicht dazu verpflichtet von der Härtefallregelung Gebrauch zu machen.

Zur Umsetzung des beigefügten aktualisierten Stufenplans 2.0, der eine neue Stufe 0 für ein geringes Infektionsgeschehen in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 10 vorsieht, wurden nach § 1 a die §§ 1 b bis 1 g in die CoronaVerordnung eingefügt:

Ø § 1 b Abs. 2 und 3 enthält die oben bereits erwähnte Übergangsregelung für Landkreise und kreisfreien Städte geschaffen, in welchen die 7-Tage-Inzidenz schon seit mehr als fünf aufeinanderfolgenden Werktagen im Sinne von § 1 a Abs. 3 bei nicht mehr als 10 liegt. In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten gelten ab dem 21. Juni 2021 die Regelungen für einen Inzidenzwert von nicht mehr als 10 gemäß den §§ 1 c bis 1 g ohne dass zuvor dazu eine Allgemeinverfügung erlassen wird.

Ø In § 1 c werden für Regionen mit einer Inzidenz von nicht mehr als 10 Lockerungen der Kontaktbeschränkungen im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 5 vorgenommen. Private Zusammenkünfte in geschlossen Räumen dürfen mit bis zu 25 Personen stattfinden, unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen im Sinne des § 5 a Abs. 2 und Abs. 3 sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.

Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen, bzw. mehr als 50 Personen unter freiem Himmel, sind möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nach § 5 a Abs. 4 nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich (§ 1 c Satz 3).

Ø Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt nach der Neuregelung in § 1 d, dass das Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 Satz 1 nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.

Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gilt die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen. Für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ist nach § 1 d Abs. 4 eine Genehmigung der zuständigen Behörden erforderlich.

Ø In diesem Zusammenhang sei auf die Neuregelung in § 5 Abs. 1 Ziffer 11 (Datenerhebung und Dokumentation) hingewiesen: Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen nach § 5 für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen nach § 1 d durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

In § 1 e werden neue Regelungen für touristische Angebote und Beherbergungen in Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 10 beträgt.

Ø § 1 e Absatz 1 regelt, dass Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften uneingeschränkt zulässig sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 entfällt.

Ø § 1 e Abs. 2 werden die Anforderungen für die Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischer Busfahrten geregelt, die abweichend von § 7 d Abs. 3 bis 5 gelten. Ein Hygienekonzept im Sinne des § 4 ist notwendig. Während des Aufenthaltes im Fahrzeug müssen Fahrgäste grundsätzlich eine medizinische Maske tragen (auch wenn sie einen Sitzplatz eingenommen haben). Wenn sichergestellt ist, dass alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen, müssen die Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person nicht einhalten. Wird umgekehrt konsequent auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, muss beim Sitzen keine Maske getragen werden. (= Wahlmöglichkeit)

Die Masken- bzw. Abstandspflicht gilt jedoch nicht innerhalb von bereits zuvor bestehenden Gruppen von bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel.

Bei touristischen Busreisen, die in einem anderen Bundesland begonnen haben, gelten die dort geregelten Anforderungen über infektionsschützende Maßnahmen.

Ø Beim Betrieb und bei der Nutzung von Seilbahnen gelten die Anforderungen, die bei der Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischen Busfahrten einzuhalten sind, entsprechend (siehe § 1 e Abs.3).

(Diese Regelungen zu Schiffs- und Busfahrten sowie für Seilbahnen gelten auch in der Stufe zwischen 10 und 35. Siehe dazu die Änderungen in den §§ 7 d und e.)

Ø Bei Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss – so § 1 e Abs. 4 - ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.

Ø Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen nach § 1 f Abs. 1 bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Ø In Clubs und Discotheken müssen gemäß § 1 f Abs. 2 alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten.

Ø Kundinnen, Kunden, Besucherinnen und Besucher eines Wochenmarktes müssen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen. Das ergibt sich aus § 1 g.

Nun noch einige Hinweise auf wesentliche sonstige, sich nicht auf die Stufe 0 beziehende Änderungen in der CoronaVerordnung:

Ø In § 2 Abs. 1 Satz 4 Ziffer 1 werden neue Kontaktbeschränkungen für Landkreise und kreisfreie Städte geregelt, in denen die 7-Tage-Inzidenz mehr als 10, aber nicht mehr als 35 beträgt. Hier sind Zusammenkünfte von bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten möglich (also bis zu 10 aus 10). Die Ziffer 2 in § 2 Abs.1 Satz 4 bestimmt eine Sonderregelung für Großfamilien, sodass ein Treffen mit mehr als 10 Personen möglich bleibt, wenn ein Haushalt mehr als neun Personen beinhaltet. Es ist dann ein Treffen mit den Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts möglich.

Vollständig geimpfte und genesene Personen werden nicht in die Personenbegrenzung mit einberechnet. Dies gilt auch für dazugehörige Kinder bis einschließlich 14 Jahren sowie Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Eine weitere Person ist zudem zulässig, soweit sie „Dritte“ im Sinne des § 1684 Abs. 4 Satz 3 BGB ist (Umgangsrecht mit einem Kind). Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Ø Durch die Änderung in § 3 Abs. 1 Satz 1 wird - wie oben bereits erwähnt - die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 35, auf Parkplätzen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs und Kundenverkehrs zugänglich sind, aufgehoben.

Ø In § 3 Abs. 1 Satz 2 Ziffer 1 wird neu geregelt, dass Personen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen während des Betriebs einer Diskothek oder eines Clubs ausüben, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen haben.

Ø Die Änderung in § 3 Abs. 4 Ziffer 6 führt dazu, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 50 im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII, der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes nach § 14 SGB VIII eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr getragen werden muss.

Ø Das Übernachten zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen ist nach der Streichung von § 8 Abs. 9 von kommendem Montag an nicht mehr untersagt. Anderweitige gesetzliche Regelungen, insbesondere die der Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes, bleiben unberührt.

Ø § 10 c Prostitution wird dahingehend geändert, dass die Durchführung von Dienstleistungen der Prostitution im Sinne des § 10 c nach den Regelungen über körpernahe Dienstleistungen gemäß § 10 b möglich ist, soweit diese übertragbar sind. Durch die Neuregelung wird der Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 8. Juni 2021 (13 MN 298/21) umgesetzt. Das umfassende Verbot der Prostitution entfällt.

Das bedeutet, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz mehr als 35 beträgt, ist von dem Kunden oder der Kundin das negative Ergebnis eines Tests oder eine Impfdokumentation oder ein Genesenennachweis vorzulegen ist, wenn nicht durchgehend eine medizinische Maske getragen werden kann. Die Betreiberin oder der Betreiber muss sicherstellen, dass die dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens einmal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Es müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts nach § 4 getroffen werden.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt, muss die Betreiberin oder der Betreiber lediglich Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts nach § 4 treffen.

Die Geltungsdauer der Niedersächsischen Corona-Verordnung wird verlängert, sie tritt mit Ablauf des 16. Juli 2021 außer Kraft. Artikel 2 der Änderungsverordnung setzt das Inkrafttreten der Änderungen auf den 21. Juni 2021 fest. Abweichend hiervon tritt – wie bereits oben erwähnt – die Übergangsregelung für Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz schon seit fünf aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr als 10 beträgt, und die Neuregelung der Kontaktbeschränkungen in § 2 Abs. 1 Satz 5 (10 aus 10) bereits zum 19. Juni 2021 in Kraft.

Region Aktiv
Dienstag, 22. Juni 2021 11:53 Uhr
46. Einbecker Eulenfest findet 2022 statt
Montag, 21. Juni 2021 09:41 Uhr

Einbeck (r). Ab dem 23. Juni macht der Einbecker Kulturbus auch regelmäßig Station für den Bereich Kohnsen, Avendshausen, Vardeilsen und Rengershausen. Das Angebot, welches von der KVHS Northeim, dem Einbecker Bündnis für Familie e.V. und der Jugendpflege Einbeck durchgeführt wird, ist durch die Förderung des BMBF und der BKJ sowie der Programme „Kultur macht stark“ und „Künste öffnen Welten“ für alle Teilnehmenden komplett kostenlos und richtet sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren dieser Ortschaften, wobei auch Kinder aus den umliegenden Dörfern willkommen sind. Jeden zweiten und vierten Mittwochnachmittag soll unter pädagogischer Aufsicht der Schauspielerin und Sprecherin Johanna Pollet gebastelt, gemalt und gespielt werden. Vor allem sind die Ideen der Kinder gefragt. Außerdem soll viel draußen unternommen werden, wo es einiges zu entdecken gibt: „Kann man im Dorf vielleicht noch etwas verschönern? Was für Tierchen leben eigentlich im Bach? Kann man aus Ästen im Wald eine Hütte bauen?“

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei der Jugendpflege in Einbeck gebeten (Frau Mölder, Telefon: 05561/916563; E-Mail: nmoelder@einbeck.de). Die ersten Termine sind am 23. Juni, sowie am 07. und am 21. Juli 2021 jeweils von 16 bis 18 Uhr im Gemeinschaftshaus in Kohnsen. Außerdem gibt es am 28.07. ein Ferienpassangebot im Rahmen des Kulturbusprojektes, bei dem sich die Kinder auf eine Schatzsuche begeben und im Anschluss gemeinsam am Grillplatz in Kohnsen feiern. Die Teilnahme am Ferienpass ist für alle Kinder möglich, unabhängig davon, ob sie bisher am Kulturbus teilnehmen, oder nicht oder in Zukunft gerne teilnehmen möchten. Bei schlechtem Wetter gibt es einen Ausweichtermin am 29.07. Wichtig ist vor allem wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Foto: Stadt Einbeck

Sonntag, 20. Juni 2021 11:07 Uhr

Einbeck-Volksen (hakö). "Charles Knie's Circus Land" hatte am Samstag zum EM-Public Viewing in seinen beliebten Familienpark in Volksen eingeladen. Und die Fans kamen, tauchten ein, zunächst in ein Wechselbad der Gefühle nach dem frühen Führungstor von Superstar Ronaldo, bis danach das Löw-Team eine tolle Moral bewies und am Ende 4:2 gewann. Jubel, Freude, Heiterkeit im Circus-Land. Es war eine sehr familiäre, sympathische Atmosphäre an den langen Tischen im Biergarten, unter Wahrung des Abstandes. Hier traf man unter anderem Freunde, Kollegen und Nachbarn und ließ sich in der Beachbar leckere portugiesische Spare-Ribs XXL vom Grill schmecken. Die über 200 Fans waren glücklich über die Torflut, lachten, applaudierten und prosteten sich zu in einer wahren Wohlfühloase unter blauem Himmel, die einfach nur gut tat und Hoffnungen weckte auf ein Weiterkommen der deutschen Mannschaft nach dem enttäuschenden Auftaktspiel gegen Frankreich.

www.circus-land.de

Fotos: Hartmut Kölling

Freitag, 18. Juni 2021 12:00 Uhr

Landkreis Northeim (red). Seit 2008 treten Kommunalpolitiker_innen und Bürger_innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Der Landkreis Northeim ist gemeinsam mit den Städten Northeim, Bad Gandersheim, Einbeck, Moringen und Uslar vom 16.08. bis 05.09.2021 mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die im Landkreis Northeim und den Kommunen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/northeim. 

Wir alle kennen die Vorteile des Radfahrens: Gesundheit, Naturerlebnis, Klimaschutz und mehr Lebensqualität. Die 21 Aktionstage des STADTRADELNS bieten einen großartigen Ansporn, Radfahren für Alltagswege bewusst gemeinsam auszuprobieren.“, ermutigt Bürgermeister Simon Hartmann zur Teilnahme. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO₂-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden. 

Jeder kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem bestehendem Team beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht der Landkreis Northeim auch STADTRADELN-Stars, die in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler_in im STADTRADELN-Blog. Bürger_innen, die als STADTRADELN-Stars agieren möchten, melden sich bitte unter den unten angegebenen Kontaktdaten.

Bürgermeister Simon Hartmann hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürger_innen, Kommunalpolitiker_innen und Interessierten beim STADTRADELN, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Foto: Laura Nickel, Klima-Bündnis

Donnerstag, 17. Juni 2021 18:31 Uhr

Einbeck (red). Die Jugendpflege Einbeck hat in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit dem Präventionsförderverein FIPS und der Einbeck Marketing GmbH das Projekt „Schutzinsel Einbeck“ auf den Weg gebracht. Ziel des Projektes ist es, Zufluchtsstätten für Kinder und Jugendliche, die sich bedroht fühlen oder Hilfe brauchen, zu benennen und sichtbar zu machen. 

Die „Schutzinseln“ sind im gesamten Stadtgebiet verteilt. Die hilfesuchenden Kinder und Jugendlichen werden in den Einzelhandels-, Gastonomie- und Dienstleistungsbetrieben ernst genommen und ihnen wird konkrete Unterstützung angeboten. Die Hilfe kann dabei sehr unterschiedlich aussehen, es kann sich zum Bespiel um einen Anruf bei den Eltern, ein Pflaster oder ähnliches handeln. „Der Schutz unserer Kinder ist nicht nur in Einbeck besonders wichtig. Wir hoffen mit dem Projekt einen Beitrag leisten zu können, das Leben der Kinder sicherer zu machen“, sagt Nicole Mölder der Stadtjugendpflege Einbeck. 

Für das Logo des Projektes wurde ein Wettbewerb an Einbecker Schulen ausgerufen und 39 Kinder haben Entwürfe gestaltet. Im Rahmen einer Ausstellung in den Räumen der Sparkasse und einer Veröffentlichung in der Einbecker Morgenpost, wurden Einbecker Bürger aufgerufen unter den Einsendungen abzustimmen und auf diesem Weg das Schutzinsel Einbeck Logo auszuwählen. Die besten drei Logoentwürfe wurden mit Gewinnen ausgezeichnet. Den 3. Platz und somit zwei Einbecker 10er hat Katharina Prescher gewonnen. Platz 2 und drei Einbecker 10er gehen an Iris Teixeira und der Gewinnerentwurf kam von Lena Ilsemann, sie bekommt fünf Einbecker 10er. „Wir freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler sich so zahlreich beteiligt haben!“ bedankt sich Mölder. Um für die Hilfesuchenden sichtbar zu sein, wird das Logo als Aufkleber an die Türen oder Schaufenster der teilnehmenden Schutzinseln geklebt. „So können die Kinder auf einen Blick erkennen, wo sie Hilfe bekommen können. Es ist super, dass sich so viele Anlaufstellen gefunden haben, die an dem Projekt teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz leisten möchten,“ freut sie sich. 

76 Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in Einbeck und Umgebung sind bereits Teil der Aktion. Plakate und Aufkleber, die von Print4you gesponsert wurden, werden im gesamten Stadtgebiet aufgehängt. So sollen noch weitere Stellen mobilisiert werden, um ein möglichst großes Netzwerk von „Schutzinseln“ aufzubauen. Auch in Einbecker Kindergärten und Schulen sollen Plakate aufgehängt und das Logo nochmals vorgestellt werden, um die Kinder in ihrer Wahrnehmung der „Schutzinseln“ zu sensibilisieren. ###Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Nicole Mölder von der Stadtjugendpflege Einbeck, E-Mail: nmoelder@einbeck.de; Telefon: 05561 916-563.

Blaulicht
Dienstag, 22. Juni 2021 10:40 Uhr
Tier ausgewichen - von Fahrbahn abgekommen
Dienstag, 22. Juni 2021 10:06 Uhr

Kreis Northeim (r9. Am 21. Juni übernahm Polizeirätin Isabel Fischer die Amtsgeschäfte von Jens Risting als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) der Polizeiinspektion Northeim. Der Erste Kriminalhauptkommissar leitete den ZKD in Abwesenheitsvertretung seit Dezember 2019. Unter seiner Leitung wurden unter anderem die Brandserie um Einbeck sowie mehrere Tötungsdelikte aufgeklärt. Die offizielle Amtseinführung erfolgte durch Polizeivizepräsident Gerd Lewin und durch die Leiterin Einsatz der PI Northeim, Vicky Berkhan, in Göttingen.

Isabel Fischer trat als Quereinsteigerin in den höheren Polizeivollzugsdienst ein. Die Volljuristin absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen, gefolgt vom Referendariat mit Stationen im Oberlandesgerichtsbezirk Braunschweig, dem Dezernat 22 der Polizeidirektion Göttingen sowie als Strafverteidigerin. Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes war sie zunächst in einer Anwaltskanzlei tätig.

Seit September 2019 ist Isabel Fischer Polizeibeamtin und Angehörige der Polizeidirektion Göttingen. In Vorbereitung auf ihre neue Verwendung durchlief sie eine Qualifizierungsmaßnahme an der Deutschen Hochschule der Polizei, die eigens für die Qualifikation von Juristinnen und Juristen mit dem 2. Staatsexamen entwickelt wurde. Die 29-jährige gebürtige Bad Gandersheimerin lebt in Göttingen.

Foto: Polizei

Montag, 21. Juni 2021 19:25 Uhr

Echte/ Northeim (red). Montagmittag kam es zu einem Verkehrsunfall bei dem ein Mann und ein Säugling tödlich verletzt wurden. Ein 43-jähriger Mann aus einem Ortsteil von Kalefeld befuhr mit seinem Pkw VW die Bundesstraße 248 aus Imbshausen kommend in Richtung Echte. Aus bislang ungeklärter Ursache kam dieser in einer leichten Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidiert frontal mit dem entgegenkommenden Pkw Audi einer 25-Jährigen aus Moringen. Der Pkw VW drehte sich um die eigene Achse und kam rechtsseitig im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Der Pkw Audi überschlug sich mehrfach in einer angrenzenden Böschung und kam auf einem Acker zum Stehen.

Der 43-Jährige sowie ein 4 Monate alter Säugling, der sich auf dem Beifahrersitz befand, wurden tödlich verletzt und verstarben noch an der Unfallstelle. Eine 33-Jährige aus einem Northeimer Ortsteil befand sich auf dem Rücksitz des Fahrzeugs und wurde schwer verletzt. Die 25-Jährige Fahrzeugführerin des Audi war alleine in ihrem Fahrzeug und wurde durch den Zusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt. Sie konnte mithilfe der Feuerwehr mit schweren Verletzungen aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Beide Frauen wurden mit Rettungshubschraubern in ein Göttinger Krankenhaus transportiert.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch speziell geschulte Einsatzkräfte. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden beide Fahrzeuge sichergestellt. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Bundesstraße 248 für mehrere Stunden voll gesperrt. Mehrere Feuerwehrkräfte aus Northeim, Imbshausen, Echte und Kalefeld waren im Einsatz. Die Fahrbahn musste aufgrund auslaufender Betriebsstoffe auf Veranlassung der Straßenmeisterei Northeim gereinigt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro.

Montag, 21. Juni 2021 10:04 Uhr

Einbeck/ Wenzen (r). Bereits am Freitagabend gegen 21:30 Uhr kam es zu einem Teileinsturz eines seit über 30 Jahren leerstehenden Fachwerkhauses in Wenzen. Am Samstagmittag machten sich das Ordnungsamt und Bauamt der Stadt Einbeck ein Bild von der Lage am besagten Wohnhaus. Kurz danach wurde der Fachberater THW des Technischen Hilfswerk (THW) Einbeck zu dieser Einsatzstelle, durch die Einsatzleitstelle Northeim alarmiert. Gemeinsam mit dem Bau- und Ordnungsamt wurde das Gebäude begutachtet und festgestellt das eine Außenwand nach aussen gedrückt wird und auch teile des Sandsteinfundament weggedrückt und abzurutschen drohen. Weiterhin das viele Balken seit Jahren der Witterung ausgesetzt sind und dadurch massiv angegriffen und teilweise nicht mehr vorhanden waren.

Zusätzlich wurde der Baufachberater des THW Northeim zur Einsatzstelle nachgefordert. Gemeinsam mit diesem wurde nochmals die Einsatzstelle begutachtet und weitere große Schäden die die Standsicherheit beeinflussen festgestellt. Gemeinsam wurde eine Handlungsempfehlung an das Ordnungs- und Bauamt abgeben, da eine Standsicherheit des Gebäudes nicht mehr garantiert werden konnte. Es wurde eine Abrissfirma aus Göttingen informiert und beauftragt das Gebäude soweit abzutragen, dass eine unmittelbare Gefahr für das Nachbarhaus ausgeschlossen werden kann. Dazu wurde das Dach komplett abgetragen und eine Aussenwand abgerissen.

THW Kräfte aus Einbeck und Northeim haben dafür zunächst das Nachbargebäude mit Holzbohlen und Platten vor möglichen Schäden und Gefahren durch Trümmer abgesichert. Ebenfalls wurde die Ortsfeuerwehr Wenzen zur Einsatzstelle angefordert um mit 2 C-Rohren aufkommenden Staub oder andere Gefahren durch Wasser zu binden. Im Nachgang wurde die Einsatzstelle durch Mitarbeiter des Kommunalen Bauhof der Stadt Einbeck durch Bauzaun gesichert.

Foto: THW

Montag, 21. Juni 2021 09:23 Uhr

Einbeck (r). Am Sonntag den 20.06.2021 gegen 01:34 Uhr wird der Polizei Einbeck eine Schlägerei in der Stadtgrabenstraße, auf Höhe der Pestalozzischule gemeldet. Vor Ort kann ein 49- jähriger stark blutender Mann (Opfer) angetroffen werden. Er gibt an von einer ihm unbekannten männlichen Person mit einem Holzgegenstand geschlagen worden zu sein. Das Opfer erleidet hierbei eine blutende Wunde am Kopf sowie Schwellungen und Blutergüsse am linken Unterarm. Die Polizei Einbeck hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall, bzw. dem Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Einbeck unter Tel. 05561-949780 zu melden.

Politik
Mittwoch, 16. Juni 2021 11:40 Uhr
„Unterschiede bereichern die Politik“: Ein Interview mit Astrid Klinkert-Kittel (SPD), Landrätin des Landkreises Northeim
Mittwoch, 16. Juni 2021 03:57 Uhr

Northeim (red). Wie bereits vielfach erörtert, besteht ein Fachkräftemangel im Bereich der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen. Es fehlen bundesweit 40.000 Erzieherinnen und Erzieher. Auch die Kommunen und Träger der Kindertagesstätten im Landkreis Northeim haben vermehrt das Problem, geeignetes Personal zu akquirieren. Der künftige Krippenausbau und die Ausweitung der Ganztagsbetreuung im Landkreis Northeim werden den Bedarf nach Fachkräften weiter verstärken. Es muss unbedingt vermieden werden, dass Kindertagesstätten bedarfsentsprechende Angebote wegen Personalmangels nicht umsetzen können. Zudem muss nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion Northeim gewährleistet sein, dass die hohen Qualitätsstandards in den Einrichtungen nicht durch Personalengpässe gefährdet werden.

Die Ausbildungswege und Quereinstiege wurden aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels in der Vergangenheit bereits erweitert. Die Ausbildung ist dennoch leider für viele Interessentinnen und Interessenten aus finanzieller Sicht unattraktiv und für manche sogar mangels Einkommen und Förderung nicht realisierbar.

Für die SPD-Kreistagsfraktion erklärt deren Vorsitzender Uwe Schwarz MdL, dass hier unbedingt mit geeigneten Fördermaßnahmen gegengesteuert werden muss. Denkbar wären zum Beispiel die Übernahme von Fahrtkosten zur Schule oder zur Praktikumsstelle aber auch ein monatliches Anerkennungsentgelt für die Schülerinnen und Schüler, die nicht über andere Fördermaßnahmen unterstützt werden. 

Da es zu diesem Themengebiet sicherlich bereits viele praxisnahe Lösungsansätze gibt, regt die SPD-Kreistagsfraktion möglichst kurzfristig die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter der Federführung des Landkreises Northeim an, um gegebenenfalls auch mit den interessierten Kommunen und Kindertagesstätten-Trägern gemeinsam effektive Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter sollten nach Meinung der SPD-Kreistagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt MdL in diese Planungen einbezogen werden, insbesondere um zu klären, wie Umschülerinnen und Umschüler für diese Berufe motiviert werden können. Ebenso sinnvoll sind nach Meinung von Frauke Heiligenstadt Beratung und Informationen über Fördermöglichkeiten und Zugangsvoraussetzungen sowie Teilzeitmöglichkeiten bezogen auf die Erzieher*in-Ausbildung.

Darüber hinaus, erklärt Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe, hält die SPD die Ausweitung der Kapazitäten für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Sozialassistentinnen und Sozialassistenten an den Berufsbildenden Schulen für erforderlich. Die SPD-Kreistagsfraktion wird deshalb im nächsten Jugendhilfeausschuss beantragen, dass die Landrätin dem Kreistag ein Konzept für die Gewährung von geeigneten Fördermaßnahmen für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zur Beschlussfassung vorlegt.

Foto: SPD

Dienstag, 15. Juni 2021 03:59 Uhr

Einbeck/Northeim (red). Um den Fachkräftemangel im Bereich der Pflege zu beseitigen, ist es notwendig regional Pflegelehrkräfte an den Universitäten und Hochschulen auszubilden. Deshalb gibt es seit langem die Bemühungen von verschiedenen Beteiligten in Südniedersachsen einen entsprechenden Masterstudiengang in Göttingen anzusiedeln. 

„Die Ansiedlung in Göttingen wäre natürlich zielführender für die Region, dennoch freue ich mich, dass der Wissenschaftsminister mir in einem Gespräch mitgeteilt hat, dass mit dem Wintersemster 2022/2023 an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel 20 Masterstudienplätze für angehende Pflegelehrkräfte geschaffen werden“, sagte Christian Grascha, Landtagsabgeordneter und Landratskandidat von CDU und FDP nach einem Gespräch mit Minister Björn Thümler. Die Ausbildung von Lehrkräften sei existenziell für die Arbeit der öffentlichen und privaten Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim. Den Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim würden ohne neue Lehrkräfte das Aus drohen.

„Da nun der Standort in Wolfenbüttel ist, müssen wir Anreize schaffen, damit die Lehrkräfte auch in den Landkreis Northeim kommen. Der Landkreis ist deswegen gefordert, mit der Ostfalia einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Es muss das Ziel sein, schon frühzeitig Kontakte zwischen dem Hochschulstandort und den Pflegeschulen zu vermitteln“, so Christian Grascha. „Die Landrätin ist aber vor allem gefordert, gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen beim Land dafür zu werben, die Pflegelehrkräfte auch im Studienseminar in Göttingen statt nur in Braunschweig auszubilden. Das würde die Versorgung mit notwendigen Lehrkräften in Südniedersachsen sichern“, sagte Grascha. 

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Südniedersachsen und auch im Landkreis Northeim wird weiter steigen. Um entsprechendes Personal vor Ort ausbilden zu können, wird schon seit längerem bemängelt, dass Pflegelehrkräfte fehlen.

Foto: FDP

Wirtschaft
Montag, 24. Mai 2021 12:00 Uhr
Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Lungenerkrankung COPD - Landkreise Northeim und Göttingen leider unter den ersten drei
Montag, 24. Mai 2021 09:22 Uhr

Northeim (red). Gleich doppelten Erfolg erzielte Thimm bei dem diesjährigen POPAI D-A-CH Award in der Kategorie „Schönheit und Düfte“.

Mit dem nachhaltigen Bodendisplay „Green Christmas“ für Weleda und der E-Commerce Verpackung für den Onlinehändler Salwa Petersen konnte sich Thimm im Wettbewerb erfolgreich positionieren. Die Gewinner wurden am Abend des 19. Mai im Rahmen einer virtuellen Gala bekannt gegeben. In der Kategorie „Schönheit und Düfte“ erhielt Thimm für den weihnachtlichen Displayaufsteller „Green Christmas“ des Naturkosmetik-Herstellers Weleda den bronzenen POPAI Award.

Nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln ist fest in den Prinzipien von Weleda verankert. Thimm hat seinen Kunden Weleda dabei unterstützt, das Thema Weihnachten und Nachhaltigkeit zu verbinden und aufmerksamkeitsstark am POS umzusetzen.

Für die Zweitplatzierung weihnachtlicher Geschenkesets wurde ein Display in Tannenbaum-Optik entwickelt, das aus Wellpappe mit 100 Prozent Altpapieranteil gefertigt wurde. Dieses verfügt über drei Regalebenen, die einfach befüllt werden können und den Kunden zum Zugreifen einladen. Die Vorderseiten des Tannenbaums wurden mittels Flexodruckverfahren in grüner Farbe und mit weihnachtlichen Motiven sowie der Kernbotschaft „Schenke nachhaltig“ bedruckt. Die Rückseiten sowie die Regalböden präsentieren sich optisch in natürlicher, brauner Farbgebung der Wellpappe. Am POS lässt sich das flachliegende Display, das so beim Transport Frachtvolumen einspart, mühelos aufrichten.

Einen bronzenen Indianer erhielt Thimm in selbiger Kategorie für die Versandverpackung mit Sicherheitsverschluss für den Onlineshop von Salwa Petersen. Das Start-up hat sich auf Haarpflegeprodukte spezialisiert: Die Inhaberin Salwa Petersen kombiniert die traditionellen Rezepte aus ihrer Heimat Tschad mit modernen Techniken. Für die erste Versandverpackung des jungen Unternehmens lag der Fokus, neben dem Produktschutz und dem sicheren Versand der Ware, auf einer aufmerksamkeitsstarken Optik. Der Sicherheitsverschluss aus Wellpappe garantiert eine Versiegelung der Verpackung während des Transportweges und schützt vor unbefugtem Öffnen. Zusätzliches Klebeband zum Verschließen wird nicht benötigt.

Im Gegensatz zur Markenplatzierung im stationären Handel erfolgt der erste Kundenkontakt im E-Commerce Bereich beim Auspacken der Bestellung. Salwa Petersen hat daher besonders viel Wert auf eine ansprechende Optik der Versandverpackung gelegt. Thimm hat diesen Wunsch mit einem vollflächigen, aufmerksamkeitsstarken Druckbild der Außendecke im Digitaldruck erfüllt. Für ein Auspackerlebnis sorgt die gezielte Kundenansprache, die auf der Innendecke der Versandverpackung via Direktdruck aufgebracht wurde.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie wurde der POPAI D-A-CH Award dieses Jahr komplett digital durchgeführt. Im Rahmen einer virtuellen Gala, die live auf dem YouTube-Kanal des Awards verfolgt werden konnte, wurden die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Bereits seit über fünf Jahrzehnten richtet die Non-Profit-Organisation POPAI (Point of Purchase Advertising International) weltweit Wettbewerbe aus, bei denen Unternehmen und Dienstleister für ihre POS-Aktivitäten prämiert werden. Die POPAI D-A-CH Awards im deutschsprachigen Raum werden seit 2009 verliehen. Hierbei werden alle Aktivitäten rund um das POS-Marketing berücksichtigt, von klassischen POS-Materialien bis hin zu verkaufsunterstützenden Maßnahmen.

Eine unabhängige Jury bestehend aus 25 Experten der Bereiche Marke, Handel, Design und Wissenschaft kürt die Gewinner des POPAI D-A-CH Awards in insgesamt 15 Kategorien. Der verliehene Preis stellt einen Indianer dar, der an das erste entwickelte 3D Display in Form eines Indianers erinnert.

Versandverpackung Salwa Petersen 

Über Thimm Die Thimm Gruppe ist führender Lösungsanbieter für Verpackung und Distribution von Waren. Das Lösungsportfolio umfasst Transport- und Verkaufsverpackungen aus Wellpappe, hochwertige Verkaufsaufsteller (Displays), Verpackungssysteme aus Materialkombinationen sowie Druckprodukte für die industrielle Weiterverarbeitung. Mit innovativen und nachhaltigen Lösungen hilft Thimm seinen Kunden, sich am Markt zu differenzieren und zu individualisieren. Dazu sieht das Familienunternehmen in seiner Nachhaltigkeitsvision 2030 ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen vorher und löst sie. Der Anspruch der Thimm Gruppe ist es, Kunden immer die beste Lösung zu bieten. Diese starke Kundenorientierung treibt die Innovationskraft und den Pioniergeist des Unternehmens an. Dafür wird konsequent in den Ausbau der Marktpräsenz sowie in zukunftsweisende Technologien investiert. Das 1949 gegründete Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 3.300 Mitarbeiter an 21 Standorten in Deutschland, Frankreich, Polen, Rumänien und Tschechien und erwirtschaftete 2020 einen Jahresumsatz von rund 605 Millionen Euro. Mehr Informationen unter www.thimm.de. 

Fotos: Thimm

Donnerstag, 20. Mai 2021 17:01 Uhr

Hannover (red). Der Marburger Bund Niedersachsen kritisiert die Pläne des Helios-Mutterkonzerns Fresenius SE & Co. KGaA, der Hauptversammlung am morgigen Freitag die Ausschüttung einer Rekord-Dividende mit einer Erhöhung um 5 Prozent auf 0,88 € je Aktie (Geschäftsjahr 2019: 0,84 €) vorzuschlagen. Hintergrund ist ein geplanter Stellenabbau im ärztlichen Bereich, unter anderem dadurch, dass freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt werden. 

„Helios hat angekündigt, aufgrund gesunkener Fallzahlen Strukturanpassungen vorzunehmen. Uns liegen Berichte unserer Mitglieder vor, dass ärztliche Stellen nicht neu besetzt werden, befristete Verträge auslaufen oder nach der Probezeit enden. Einigen Kolleginnen und Kollegen wird nahegelegt, in Teilzeitarbeit zu gehen. Gleichzeitig kündigt der Mutterkonzern seinen Aktionären eine Rekord-Dividende an. Man kann nicht argumentieren, man müsse dringend Personalkosten reduzieren, aber gleichzeitig einen neuen Höchstwert ausschütten. Das ist schlichtweg unanständig. Krankenversicherte wollen, dass mit ihrem Krankenkassenbeitrag medizinische Leistungen bezahlt werden. Sie wollen nicht, dass mit diesem übermäßig die Taschen Dritter gefüllt werden!“, kritisiert Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen.

„Da die Pflegepersonalkosten aus den Fallpauschalen ausgegliedert wurden, können diese – richtigerweise – nicht mehr reduziert werden. Daher sparen Kliniken jetzt zunehmend im ärztlichen Dienst. Das Signal ist verheerend: die Kolleginnen und Kollegen sollen noch mehr leisten, nur eben mit weniger Personal. Nicht nur, aber gerade nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie ist das ein verheerendes Signal. Mit Wertschätzung ärztlicher Arbeit hat das nichts zu tun – im Gegenteil“, betont Wollenberg und fährt fort: „Helios hat unser Ansinnen, auch die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen an den Helios-Häusern in Niedersachsen bei einer Corona-Sonderzahlung zu berücksichtigen, abgelehnt. Auch in den laufenden Tarifverhandlungen auf Bundesebene bewegt sich Helios keinen Zentimeter, weil man keinen finanziellen Spielraum sehe. Gleichzeitig wird eine Rekord-Dividende ausgeschüttet. Zudem hat die Helios-Klinik-Gruppe offenbar bundesweit öffentliche, pandemie-bedingte Ausgleichszahlungen in Höhe von 740 Millionen Euro erhalten.“

Andreas Hammerschmidt, Zweiter Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen, ergänzt: „Es zeigen sich die Schattenseiten der Ökonomisierung im Gesundheitswesen und der Privatisierung kommunaler Kliniken der vergangenen Jahre. Wenn Krankenhäuser wie Industriekonzerne geführt werden, bleiben die Beschäftigten oft auf der Strecke. Wenn Helios Vollzeitkräfte reduzieren will, müssen sich immer weniger Kolleginnen und Kollegen um die Patientinnen und Patienten kümmern – damit droht auch eine Verschlechterung der Versorgung. Hier geht es nicht mehr nur um wirtschaftliches Arbeiten, sondern um Profitmaximierung. Das hat mit dem Zweck von Krankenhäusern schlichtweg nichts zu tun“.

Hammerschmidt erinnert an die Aufgabe von Krankenhäusern: „Die Aufgabe eines Krankenhauses ist es, die Gesundheit der Bevölkerung in einer bestimmten Region zu erhalten. Krankenhäuser gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Ebenso wie Polizei und Feuerwehr, nur müssen diese – zurecht – keinen Gewinn erwirtschaften. Warum müssen Krankenhäuser profitabel sein? Eine Feuerwehr wird doch auch nicht danach bezahlt, wie viele Brände sie gelöscht hat.“

Im Hinblick auf die anstehenden niedersächsischen Kommunalwahlen fordert Hammerschmidt die politischen Parteien in Niedersachsen auf, sich klar zu positionieren, ob eine Privatisierung von Krankenhäusern für sie infrage kommt. Auch Helios nimmt Hammerschmidt in die Pflicht: „Wenn man maßgeblich zu einer Rekord-Dividende des Mutterkonzerns beisteuert, gibt es auch keinen Grund, ärztliches Personal zu reduzieren. Wenn die Kliniken profitabel sind, gibt es kein Argument, sich in Tarifverhandlungen und bei den Corona-Sonderzahlungen nicht zu bewegen. Helios muss sich von dieser Politik verabschieden. Ansonsten kann man es den Beschäftigten nicht verübeln, wenn sie dem Unternehmen den Rücken kehren. Die Unzufriedenheit ist sehr groß.“

Sport
Freitag, 18. Juni 2021 13:39 Uhr
Vincent Beckmann mit Mountainbike Weltcup Debüt im Nationaltrikot
Sonntag, 23. Mai 2021 10:27 Uhr

Einbeck (red). Leider kann das traditionelle Treffen der Prüfer*innen zur Saisonvorbereitung nicht in Präsenz durchgeführt werden. Um zum Saisonstart die nötigen Informationen an die Schulen und Vereine weitergeben zu können, lädt Sportabzeichen Obmann Detlef Martin am Mittwoch, den 26. Mai, um 17 Uhr zu einer Videokonferenz ein.

Die Schulen und Prüfer*innen deren Emailadressen bekannt sind, haben bereits eine Einladung erhalten. Für alle interessierten Prüfer*innen besteht die Möglichkeit, sich beim Obmann für die Konferenz per Email (sportabzeichenausschuss-einbeck@t-online.de) oder telefonisch (05562/7189) anzumelden.

Die Sitzung soll auf der Plattform von Microsoft TEAMS laufen. Der entsprechende Link wird in den nächsten Tagen den Teilnehmern per Email zugesandt. Die Mitglieder des Sportabzeichen Ausschusses freuen sich auf eine rege Teilnahme.

Mittwoch, 19. Mai 2021 09:12 Uhr

Northeim (red). Kürzlich hat der Northeimer Handball-Club e.V. seine zweite Trikotaktion aufgelegt. Nach der erfolgreichen Prämiere im vergangenen Jahr, bei der sich über 200 Kleinsponsoren auf dem neuen 3. Liga Trikot verewigt hatten, folgt nun die Fortsetzung.

Bisher hätten sich schon über 70 Kleinsponsoren für nur 25 Euro mit ihrem Namen auf dem künftigen 3. Liga Trikot positioniert. Die erste Hürde mit 100 Namen würde sicherlich kurzfristig fallen und auch das Ziel von erneut über 200 Namen sei nicht unerreichbar.

Der NHC ruft daher auf, die Chance zu nutzen, ganz nah am Team dran zu sein und so die Mannschaft moralisch und den gesamten Verein, bei der Zusammenstellung seines Etats, zu unterstützen. Die Hälfte der Einnahmen würden direkt in die Nachwuchsarbeit des NHC fließen. Der NHC freut sich auf weitere Unterstützer und dankt allen, die schon dabei sind.

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