Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 19. November 2018 10:58 Uhr
Gottesdienst für Sternenkinder: Kontaktkreis Sterneneltern lädt in die Münsterkirche ein
Montag, 19. November 2018 10:51 Uhr

Dassel/Amelsen (gs). Familie Stahnke aus dem Dasseler Ortsteil Amelsen hatte das Glück, als erste Personengruppe überhaupt am 13. November bei Pearl TV in Dassel hinter die Kulissen zu schauen. Pünktlich um 18 Uhr wurde die Familie von den Pearl TV-Mitarbeitern Karina Vesterling (Assistentin der Geschäftsleitung) und Max Gellermann (IT-Administrator) am Haupteingang in Empfang genommen. Nachdem die Familie mit Besucherausweisen ausgestattet war, ging es zunächst durch einen langen Gang direkt in das Riesenstudio, wo mehrere Kulissen mit verschiedenen Themenbereichen aufgebaut waren. Aktuell wurde gerade "Die große Weihnachtsgeschenkeshow", natürlich in einer winterlichen Kulisse, ein 200 qm großes Weihnachtsdorf mit Kunstschnee und Weihnachtsbäumen mit den Moderatoren Vivien Konca und Ralf Janssen, die die Produkte von einem roten Sofa aus präsentierten, in die Haushalte übertragen.

Zwei "Engel" überbrachten nach und nach die zu präsentierenden Produkte. Nach der Präsentation der einzelnen Produkte sammelte ein junger Mann im Pearl TV-Outfit die Produkte wieder ein. Auf die Frage, warum gerade Dassel als neuer Pearl TV Standort ausgesucht wurde, gab Vesterling gleich mehrere Gründe für die Entscheidung an: "Neben der rund 21.900 qm Gebäudefläche, wovon allein das Fernsehstudio schon 2.700 qm ausmacht, ist das Postleitzahlengebiet 37 strategisch so gut gelegen, um ganz Deutschland innerhalb eines Tages beliefern zu können. Auch das Pearl TV-Callcenter in Gittelde im Nachbarkreis Göttingen und das neue Versandzentrum nahe Eschwege im Werra-Meißner-Kreis haben eine räumliche Nähe zu Dassel."

Seit dem 3. September sendet Pearl TV von Montag bis Freitag in der Zeit von 13 bis 21 Uhr acht Stunden live vom Sendezentrum Dassel, dem ehemaligen Werksgelände eines Automobil-Zulieferers. Bei der Präsentation eines Quadrocopters aus dem aktuellen Pearl Weihnachtsgeschenkesortiment war Familie Stahnke mal kurz live in der Show zu sehen, als Moderatorin Vivien Konca, Miss Germany 2014, die Funktionsweise der Kamera des Copters demonstrierte. Zwischen den beiden Livesendungen "Die große Weihnachtsgeschenkeshow" und der beliebten "5 Euro Show" hatte Familie Stahnke kurz die Gelegenheit für einen Smalltalk mit den Moderatoren Ralf Janssen und Katie Steiner.

40 Mitarbeiter, unter anderem Kulissenbauer, Kameraleute und Moderatoren, sorgen für den Sendebetrieb. Während der "5 Euro Show" konnte man über einen Monitor live miterleben, was gerade im TV gesendet wird und was zeitgleich im Studio passiert, für Aussenstehende durchaus interessant und beeindruckend. Am Ende des Studiobesuches überreichte Herr Gellermann der Familie noch ein kleines Präsent aus der aktuellen Pearl-Produktpalette. Studiobesuche sind anfangs nur für Dienstag und Donnerstag ab 18:00 Uhr vorgesehen. Anmeldungen sind möglich unter www.enstyle.de/Studio-Besuch.

Foto: pearl.tv

Montag, 19. November 2018 07:09 Uhr

Dassel (red). Kunst, Musik, Theater und Sport werden an der PGS-Dassel groß geschrieben. Medien- und Umweltpädagogik sind selbstverständlich. „Wir differenzieren eingangs, um ausgangs allen gleiche Startchancen mitzugeben. Freundlichkeit, Gemeinschaftssinn und eine idyllische Lage prägen das Miteinander“, erklärt Kathrin Muhs-Braun vor der am 21. November stattfindenden Informationsveranstaltung an der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel. Wer neugierig ist, darf sich um 19 Uhr herzlich in das Paulinum der Paul-Gerhardt-Schule Dassel eingeladen fühlen. Eingeladen sind die Eltern und Erziehungsberechtigten der Viertklässler der Grundschulen. „Dabei informieren wir über unsere Profile in den Eingangsklassen. Gern stellen wir Ihnen unsere Wahlmöglichkeiten im Rahmen Ganztagsbetreuung sowie unser besonderes Angebot als evangelische Schule vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch“, so Muhs-Braun abschließend.

Foto: Philipp

Sonntag, 18. November 2018 14:56 Uhr

Northeim/Bernshausen (hakö). Wie wäre es? Skipper oder Skipperin auf den Binnenrevieren in Deutschland - egal ob als Segler oder Motorbootfahrer - mit den entsprechenden nautischen Kenntnissen ist das alles kein Problem. Die Segler-Vereinigung Seeburger See, auch gern "Auge des Eichsfeldes" genannt, vermittelt die seemännischen Fähigkeiten, die man zur sicheren Bootsführung benötigt. Ein Kurs zum Sportboot-Führerschein bietet auch der Northeimer Segelclub im NSC-Clubhaus an der Northeimer Seenplatte an. Start ist bereits am kommenden Donnerstag, 22. November um 19 Uhr.

Als Vorbereitung zur Theorie-Prüfung bietet anderseits die Segler-Vereinigung Seeburger See in den Wintermonaten von Januar bis März einen Theorie-Kurs in Bernshausen, direkt am See, an. Los geht es am Freitag, 4. Januar 2019 von 18 bis 20 Uhr im Bruder-Niels-Haus in der Rosenstraße 1 in Bernshausen. Möglichkeit zur Theorie-Prüfung wird im April sein. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre für den Segelteil und ab 16 Jahre auch für den Motorteil. In der Sommersaison wird die Möglichkeit zum Erwerb der praktischen Fähigkeiten angeboten.

Weitere Informationen:

www.svss.de

Anmeldungen:

E-Mail: schulung@svss.de

Telefon 0551-7899202 bei Birgit Henke

Kontakt NSC Northeimer Seenplatte:

Rainer Prelle

Telefon 0551-64687 / werktags 10-18 Uhr

E-Mail: ausbildung@northeimer-segelclub.de

 

Fotos: Hartmut Kölling, Seeburger See/Blick nach Bernshausen vom Graf Isang / Seeburg - Großer Freizeitsee/Seeterrassen am Nordhafen.

Sonntag, 18. November 2018 14:44 Uhr

Hattorf/Hollenstedt (hakö). Der Pöhlder Carnevals Club/PCC von 1953 ist Ausrichter der 40. Niedersächsischen Karnevalsgala am Samstag, 1. Dezember im prunkvollen Dorfgemeinschaftshaus in Hattorf am Harz, Angerstraße 19, in unmittelbarer Nachbarschaft zum bekannten "Bowlero". Einlass ist um 18 Uhr, Beginn 19 Uhr. Mit dabei ist auch das Prinzenpaar der Karnevalsfreunde Hollenstedt/KFH, Anita Buhmann und Maik Angeleau.

Rund 150 Aktive werden den Abend im Rahmen eines fünfstündigen Programms gestalten: Tanzgarden, -mariechen, Sänger und Redner aus allen Teilen Niedersachsens, darunter Meister aus verschiedenen Kategorien. "Die Besucher werden auch viele Würdenträger, wie Prinzen und Dreigestirne erleben können, alles, was Rang und Namen hat", kündigt PCC-Vorsitzender Roland Günther an.

Die Veranstaltung im großräumigen Dorfgemeinschaftshaus/auch als Top-Sporthalle genutzt, die erst in diesem Jahr einen neuen Hallenboden erhielt, werden den Charakter eines Büttenabends "mit mehr Glamour" haben, heißt es von offizieller Seite. Durch das sehr umfangreiche, bunte Programm führt der Präsident des Niedersächsischen Karnevalsverbandes, Karl-Heinz Thum.

Mit der großen Gala solle die Zusammenarbeit innerhalb der niedersächsischen Karnevalsvereine gefördert und der traditionelle regionale Karneval gestärkt werden. Man erhoffe sich gerade für den Tanzbereich neue Mitglieder, wird immer wieder betont im Vorfeld des Events.

Kartenbestellung:

E-Mail: pcc1953@web.de

Telefon 05521-4046

Kartenvorverkauf:

22. November von 19 bis 19.30 Uhr im Gasthaus Andres.

www.karneval-nds.de

www.poehlde.de

 

Fotos: Hartmut Kölling

Blaulicht
Montag, 19. November 2018 10:47 Uhr
Diebstahl von Pfandflaschen aus Keller
Montag, 19. November 2018 10:44 Uhr

Dassel (red). In der Ilmestraße in Dassel ist es am Freitagnachmittag, gegen 15:45 Uhr, zu einem Verkehrsunfall gekommen, indem ein 47-jährige Fahrzeugführer aus einem Dassler Ortsteil beim Einfahren von einem Parkplatz eines Einkaufzentrums in den fließenden Verkehr den von rechts kommenden Pkw übersehen hatte. Auch der von rechts kommende Pkw-Führer aus Dassel konnte den Verkehrsunfall nicht verhindern, sodass ein Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro entstanden ist.

Sonntag, 18. November 2018 07:24 Uhr

Northeim (lpd). In der Woche vom 19. bis 25. November 2018 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen: Montag, 19. November im Raum Nörten-Hardenberg, Dienstag, 20. November im Raum Uslar und Raum Bodenfelde, Mittwoch, 21. November im Raum Katlenburg-Lindau, Donnerstag, 22. November im Raum Moringen und Freitag, 23. November im Raum Dassel sowie Samstag und Sonntag, 24. und 25. November, im Raum Northeim. Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

Freitag, 16. November 2018 12:44 Uhr

Bad Gandersheim (red). Am Donnerstag gegen 16.45 Uhr kam es im Zimmer eines Wohnheimes in der Bad Gandersheimer Altstadt zu einem Brand. Das Feuer wurde gegen 16.45 Uhr von einer automatischen Brandmeldeanlage angezeigt. Schnell waren die rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Gandersheim und Altgandersheim zur Stelle. Ihnen gelang es ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile zu verhindern. Die Einrichtung des Zimmers wurde durch das Feuer zerstört. Der Sachschaden beträgt ca. 30.000 Euro. Der Brand wurde von einem 49 Jahre alten Bewohner in seinem Zimmer gelegt. Der 49-Jährige erlitt eine Rauchgasvergiftung. Er wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet. Die übrigen Bewohner des Hauses wurden evakuiert und blieben unverletzt. Zur weiteren Behandlung wurde der 49-Jährige mit einem RTW in das Northeimer Krankenhaus gefahren und anschließend in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.

Foto: Tim Brand/Kreisfeuerwehr

 

Freitag, 16. November 2018 11:51 Uhr

Bad Gandersheim (red). Am Donnerstag gegen 17.13 Uhr kam es in dem Getränkemarkt an der Holzmindener Straße zu einem Räuberischen Diebstahl. Kurz vor der Tat betraten drei Männer den Getränkemarkt. Zwei Komplizen verwickelten die 31 Jahre alte Angestellte abseits der Kasse in ein Kundengespräch. Der dritte Täter trat in diesem Moment an die Kasse heran und öffnete diese. Beim Herausnehmen des Bargeldes wurde er von der Angestellten entdeckt. Die 31-Jährige wollte sofort loslaufen, wurde aber von einem der Komplizen am Arm festgehalten. Der Angestellten gelang es sich loszureißen. Der Dieb mit dem Geld flüchtete in Richtung Ausgang und traf hier auf einen 52 Jahre alten Kunden, der sich ihm in den Weg stellte. Der Täter schmiss das Geld auf den Boden und flüchtete mit seinen Komplizen aus dem Geschäft. Die Täter sind etwa 30 bis 40 Jahre alt und 180 cm bis 190 cm groß. Sie sprachen in gebrochenem Deutsch mit russischem Akzent. Der Dieb des Geldes trug einen grauen Trainingsanzug mit Kapuze und hat schwarze Haare und eine Halbglatze. Die Bad Gandersheimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den flüchtigen Tätern oder andere sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 05382-919200 entgegengenommen.

Unsere Videothek
Politik
Samstag, 17. November 2018 05:50 Uhr
Ortsrat Immensen: Personalgewinnung für Sargträger und die Kapellenreinigung unter anderem Thema
Montag, 12. November 2018 08:41 Uhr

Einbeck/Hannover (red). Wieder einmal nutzten zahlreiche interessierte Bürger- und Bürgerinnen aus dem Landkreis Northeim die Möglichkeit an einer Plenarsitzung in Hannover teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch Mitarbeiter der Landtagsverwaltung und der Präsentation des neuen Landtagsfilmes, erlebten die Besucher aus dem Landkreis eine spannende Plenarsitzung. In den Eingaben wurden Belange der Bürger- und Bürgerinnen aus Niedersachsen diskutiert, und ob diesen nachgegangen werden kann. Daran schloss sich eine große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an zum Thema „Mobilitätswende, Gesundheit und Klimaschutze. Niedersachsen auf dem Wege zum Fahrradland Nr.1?“ 

In der sich anschließenden Diskussion, stand Christian Grascha für die Fragen der Gäste zur Verfügung. Die Fragen waren vielfältig. Viel wurde auch zu technischen Abläufen gefragt. Was die Zuhörer immer interessiert, ist die Unruhe unter den Abgeordneten im Parlament bei den Redebeiträgen, was viele als unaufmerksam interpretieren. Christian Grascha erläuterte das Parlament sei eine Art Großraumbüro. Hier würde neben den Redebeiträgen oft gearbeitet. Auch würden die Abgeordneten häufig Gespräche vereinbaren, um Probleme vor Ort im Wahlkreis zu beraten. Das Plenum biete hier die einzigartige Möglichkeit Minister, Staatssekretäre und Abgeordnete, auch aus den anderen Fraktionen, in einer Diskussionsrunde zusammen zu führen. Die Besucher fanden es eindrucksvoll, dass die Petitionen der Bürger- und Bürgerinnen direkt im Landtag verhandelt werden, so dass jeder Abgeordnete die Möglichkeit hat sich für die Belange der Bürger- und Bürgerinnen aus seinem Wahlkreis direkt einzusetzen.

Inhaltliche Themen, die von den Bürgern- und Bürgerinnen angesprochen wurden, waren das Postamt in Einbeck, die Sportstättenerhaltung und der Brückenneubau in Olxheim. Die geplante Zugverbindung Einbeck – Göttingen über die neue Bahnstrecke wurde hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit hinterfragt. 

Zur Landesgartenschau in Bad Gandersheim erläuterte Grascha, dass eine finanzielle Förderung durch das Land sicherlich angebracht sei. Aber er selbst sehe in der geplanten Landesgartenschau eine Chance für die Region. Hier sei kommunale Zusammenarbeit wichtiger denn je.

Der FDP-Politiker Grascha betonte zum Abschluss, wie wichtig es sei, direkt zu erklären und zu diskutieren. „Ich freue mich immer, wenn ich den Bürgerinnen und Bürgern meiner Heimat die Arbeit im Landtag vorstellen kann“, sagte Christian Grascha. Der Besuch des Landtages sei eine gute Möglichkeit, den Landtag und die Arbeitsweise unserer Landespolitiker und Landespolitikerinnen kennenzulernen, so Grascha weiter. Aus den Diskussionen ist es immer möglich viele Anregungen für die politische Arbeit im Land aber auch im Kreistag.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die gerne an einer Fahrt teilnehmen möchten, können sich im Wahlkreisbüro von Christian Grascha Tiedexer Str.19 in Einbeck unter Telefon: 05561-7939966 oder unter mail@christian-grascha.de informieren.

Foto: FDP

Samstag, 10. November 2018 08:42 Uhr

Lüthorst (red). Der CDU Ratsherr und Kreistagsabgeordnete Joachim Stünkel hat sich in einer Anfrage an Landrätin Klinkert-Kittel gewandt. Es geht dabei um den Rückbau des Europaradweges R1 in Dassel zwischen Erichsburg und Eilensen auf der K 515.Die Landrätin hatte in der letzten Sitzung des Ausschusses für Bau,Umwelt und Regionalplanung davon berichtet. Dieser Abschnitt diente 2013 als Modellversuch zur Markierung von Schutzstreifen außerorts und zur Untersuchung der Auswirkungen auf die Sicherheit und Attraktivität im Radverkehrsnetz.

Joachim Stünkel fragte: „Wie soll die Sicherheit der Radfahrer auf der K 515 nach dem Rückbau der farblich gekennzeichneten Fahrradspur gewährleistet werden?“ Denn teilweise starker PKW-,LKW- und landwirtschaftlicher Verkehr bedeuten für die Radfahrer erhöhte Aufmerksamkeit und Gefährdung. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase von Radfahrern und Kraftfahrern hat sich der farblich abgesetzte Radweg auf dem Europaradweg 1 bewährt, ist sich der Kreistagsabgeordnete sicher.

Des Weiteren möchte Joachim Stünkel gern wissen: „Wann stellen Sie uns die Ergebnisse des Modellversuchs zur Verfügung?“ Ursprünglich sollte schon nach einem Jahr die Erhebungen seitens des Projektträgers des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern vorliegen gibt er zu bedenken

„Ist es möglich den Modellversuch weiterzuführen bzw. ihn dann als Dauerlösung zu widmen?“, fragt Joachim Stünkel daher weiter und möchte zudem wissen: „Sollte das nicht möglich sein, frage ich, wie und wann wollen Sie den Lückenschluss durch einen eigenständigen Radweg schließen? Viele Radfahrer sind auf dem Europaradweg R 1 unterwegs und benötigen höchstmögliche Sicherheit.“ Ein kompletter Rückbau und anschließender Wegfall ohne einen eigenständigen Radweg kommt in den Augen von Joachim Stünkel absolut nicht in Frage.

Foto: CDU

Wirtschaft
Freitag, 09. November 2018 07:25 Uhr
IG BAU: Jetzt Lohnabrechnung prüfen - Plus von 5,9 Prozent - Mehr Geld für 350 Maler und Lackierer im Kreis Northeim
Mittwoch, 07. November 2018 10:45 Uhr

Einbeck (red). Mehr Platz für die stark wachsende Forschung: KWS investiert rund 20 Millionen Euro in den Neubau eines zukunftsweisenden Labor- und Bürogebäudes am Firmensitz in Einbeck. „Wir haben die Zahl unserer Züchtungsprogramme für neue und leistungsfähige Sorten immer weiter erhöht. Dabei wird die klassische Züchtung zunehmend durch Analyseschritte im Labor begleitet und beschleunigt. Zudem verfolgen wir neue Forschungsprojekte in der Präzisionszüchtung. Damit steigt auch der Bedarf für molekularbiologische Analysen. Dies alles wird in dem neuen Gebäude mit rund 100 Arbeitsplätzen besser möglich sein als zuvor“, sagte Léon Broers, im KWS Vorstand zuständig für die Forschung.

Der dreistöckige Bau ist besonders energieeffizient und erfüllt die Norm KFW 55 Standard, die deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Das Gebäude wird damit nur 55 Prozent der Energie eines Referenzbaus benötigen. An der Konstruktion sind zahlreiche Unternehmen aus der Region Einbeck beteiligt. Das Gebäude wird im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden und erhält eine teilweise begrünte Fassade. Die Labore sind modular aufgebaut und werden bei Bedarf zügig und unkompliziert an neue Aufgaben angepasst. Einziehen werden unter anderem Arbeitsgruppen der Zellbiologie, der Laborchemie und der molekularbiologischen Forschung.

Über die modernen Laborflächen hinaus werden die Mitarbeiter auch mehr Kommunikationsflächen für den abteilungsübergreifenden Austausch vorfinden als bisher. „Den freiwerdenden Platz in den übrigen Laborgebäuden werden wir ebenfalls neugestalten, um den stetig wachsenden Anforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden“, sagte Broers. Dabei trägt KWS der immer engeren Verzahnung von Laborarbeit und rechnergestützter Analyse der Ergebnisse Rechnung.

Die KWS ist ein forschungsintensives Unternehmen. Im vergangenen Geschäftsjahr (2017/18) hat sie fast 200 Millionen Euro für ihre Forschung ausgegeben, rund 19 Prozent vom Umsatz. „Dank unserer Unabhängigkeit entscheiden wir alleine über unsere Investitionen und Forschungsausgaben. Dabei denken wir seit jeher in langen Zeiträumen: Es dauert etwa zehn Jahre, bis wir eine neue Sorte auf den Markt bringen“, sagte Broers. „Diesen langen Atem haben wir auch bei unseren Investitionen in die Wissenschaft. Der Neubau ist auch ein klares Bekenntnis zum Forschungsstandort Einbeck.“

Foto: KWS

Freitag, 02. November 2018 10:21 Uhr

Einbeck (red). Die rund 740 Gebäudereiniger im Landkreis Northeim wollen Weihnachten nicht länger leer ausgehen: Was es für die Schaffnerin bei der Bahn, für den Bankangestellten und Dachdecker gibt, sollen jetzt auch Reinigungskräfte und Fensterputzer bekommen – Weihnachtsgeld nämlich. Das fordert die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Niedersachsen-Süd. „Wer sein Geld mit Saubermachen verdient, legt in der Regel nichts auf die hohe Kante. Der Lohn geht für die Miete, für Lebensmittel und für den Alltag drauf. Ich kenne keine Gebäudereinigerin, die einen halben Monatslohn als Weihnachtsgeld nicht fürs Leben gebrauchen kann“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Torsten Witt.

Auch die rund 400 Minijobber unter den Beschäftigten der Reinigungsbranche im Kreis Northeim sollen, wenn es nach dem Willen der IG BAU Niedersachsen-Süd geht, vom Weihnachtsgeld profitieren: Sie würden einen halben Minijob-Lohn – also bis zu 225 Euro – extra zu Weihnachten im Portemonnaie haben. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft hat deshalb jetzt in ganz Niedersachsen zusammen mit den Reinigungskräften Weihnachtsgeld-Aktionen in Gebäudereinigungsunternehmen gestartet. „Der Countdown läuft – das Weihnachtsgeld ist in greifbarer Nähe. Wichtig ist, dass die Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer ihren Chefs im Landkreis Northeim jetzt deutlich machen, dass sie sich den Extra-Lohn im Dezember nicht wegputzen lassen“, so Witt. Anfang November wolle die IG BAU mit den Arbeitgebern über das Weihnachtsgeld verhandeln.

Foto: IG Bau

Sport
Samstag, 17. November 2018 16:17 Uhr
"Sportstadt Northeim": Läufertrio holt Gold und Doppel-Silber beim Nordhessen-Cup
Freitag, 16. November 2018 07:42 Uhr

Dassel (red). Am kommenden Samstag erwartet der Dasseler SC zum "Topspiel im Solling" den Tabellenführer aus Langenholtensen. Die Gäste aus dem Northeimer Ortsteil stehen aktuell mit nur einer Niederlage an der Tabellenspitze und verfügen über eine sehr ausgeglichene und erfahrene Mannschaft.

Der Gegnercheck: Im vorderen Paarkreuz erwarten den DSC Oliver Jakobeit und Rene Isermann. Spitzenspieler Jakobeit ist mit einer Bilanz von 11:2-Spielen ein herausragender Akteur im vorderen Paarkreuz und auch Isermann ist mit seinem kompromisslosen Angriffsspiel immer in der Lage, auch die stärksten Gegner der Liga zu schlagen. Yannic Bode und Matthias Rose müssen dort an ihre Grenzen gehen, um diese Spiele erfolgreich gestalten zu können.

In der "Mitte" treffen die DSC-Akteure auf Jürgen Hohmeier und Jens Brandes. Beide Spieler haben eine deutlich positive Bilanz, mit unterschiedlichen Spielsystemen, was die "Dasseler“ Mirko Albrecht und Ralf Freckmann vor schwierige Aufgaben stellen wird.

Im hinteren Paarkreuz spielen bei den Gästen Marco Schrader und wahrscheinlich Bernd Gerwig. Michael Herz sowie Andre Meve müssen gegen diese Gegner ihr absolutes Topniveau abrufen, um ihre Spiele erfolgreich bestreiten zu können. Auf das "Derby" angesprochen, gab Capitano Meve folgendes zum Besten: "Es ist Crunchtime. In den bisherigen Spielen konnten wir nicht immer überzeugen, das muss gegen LaHo besser werden. Jeder muss ans absolute Limit, dann ist es aber auch möglich, den Spitzenreiter in unserer Grünen Hölle zu schlagen, aber auch nur dann."

Die Zeichen stehen auf Spitzenspiel, erster Aufschlag ist Samstag zur Primetime um 19:00 im Gymnastikraum der Rainald-von-Dassel Schule in der Lessingstraße. Wir würden uns über zahlreiche Unterstützer freuen, wir das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt.

Dienstag, 13. November 2018 05:57 Uhr

Dassel (red). Alle Jahre wieder findet Anfang November die Sollingquerung des Dasseler SC (DSC) statt und alle Jahre wieder heißt der Sieger bei den Männern Jörn Hesse vom SC Delligsen. So auch in diesem Jahr als bei milden Temperaturen 90 Läuferinnen und Läufer sowie einige Mountainbike-Fahrer sich früh morgens vom Dasseler Stadion Richtung Bad Karlshafen mit Bussen shuttlen ließen, um diesen in der Läuferszene beliebten und besonderen Lauf zu absolvieren. Startpunkt der 48 Kilometer langen Strecke sind die Wesertherme, von dort geht es für die gut trainierten Läufer einmal quer durch den Solling, um das Ziel im Dasseler Stadion nach mindestens vier Stunden zu erreichen.

Jörn Hesse konnte diese Strecke nun zum vierten Mal hintereinander gewinnen – 3:54:29 Stunden benötigte er. „Das ist eine Wahnsinnsleistung, die Jörn nicht nur bei unserer Sollingquerung abruft“, freut sich DSC-Lauftrainer Arien Walgers für den erneuten Sieger. Als erste Frau überlief Sylke Kuhn vom 100 Marathon Club nach 4:34:47 Stunden die Ziellinie. 

Doch auf’s Siegen kommt es bei diesem Lauf den Teilnehmern gar nicht an. Überall auf der Strecke lobten die Läuferinnen und Läufer die gute Betreuung und Stimmung am Start, an den fünf Versorgungsposten und am Ziel sowie die familiäre Atmosphäre. Nachdem Karlshafen im Frühnebel um 9 Uhr verlassen wurde, belohnte die strahlende Herbstsonne die Läufer durch den bunt gefärbten Solling. „Ich will genießen!“ oder „ach, was genieße ich diesen schönen Lauf“ – solche Begeisterungsausrufe kennzeichnen die besondere Atmosphäre der Sollingquerung – und dazu gehört der Plausch mit den Helfern des DRK-Teams Uslar genauso wie das zweite, dritte oder vierte „Frühstück“ an den Versorgungsposten.

„So einen Lauf kann man nur durchführen, wenn alle mit an einem Strang ziehen. Das ist bei uns in der Laufgruppe des DSC kein Problem. Alle sind dabei und helfen auf irgendeine Art und Weise mit“, erklärt Hauptorganisator Ralf Freitagsmüller, der froh ist, dass das DRK nicht zum Einsatz kommen musste und auf diesem Wege allen Helfern danken möchte.

Nachdem die ersten Läufer nach vier und der letzte Läufer nach fast sieben Stunden im Ziel unter Applaus der Zuschauer angekommen sind, erfolgt dort die letzte Versorgung: Kuchen, diverse Salate und verschiedenste Nudelpfannen stehen bereit, damit die abgelaufenen Kalorien wieder zugeführt werden können. „So langsam haben wir uns bis zu dieser nunmehr achten Sollingquerung perfektioniert. Alles läuft Hand in Hand. Kein Wunder, dass sich unser Lauf als Geheimtipp in der Läuferszene etabliert hat und die Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus den Niederlanden kommen, um unsere schöne Region zu genießen“, freut sich Ralf Freitagsmüller auch darüber, dass die heimische Wirtschaft davon profitiert. Alle Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten rund um Dassel waren ausgebucht. Sein Dank gilt zudem den Weserthermen in Bad Karlshafen, ohne deren Startmöglichkeit und Toilettennutzug dieser Lauf schlecht möglich wäre.

Auch aus der heimischen Region starteten Läufer: Holger Joppe ((TSV Hilwartshausen), Ursula Raschke, Michael Knoke und Karl Suhle vom Lauftreff Feierabend, Olaf Bühl aus Sülbeck oder Frank Jukutat, Tamara Genrich, Ute Pape und Arien Walgers vom DSC Dassel, um nur einige zu nennen. Wer diesen einmaligen Lauf ebenfalls einmal absolvieren möchte, der muss sich zwei Termine merken: Am 2. November 2019 findet die nächste Sollingquerung statt. Am 1. Juni 2019 wird dazu die Anmeldung ab 9 Uhr auf raceresult freigeschaltet. Dann heißt es ausnahmsweise bei diesem Lauf einmal schnell sein, um einen der 90 Startplätze zu erhalten. Wer nicht ganz so viele Höhenmeter und Kilometer, aber trotzdem im Solling laufen oder wandern möchte, dem sei der Sollinglauf am 25. und 26. Mai 2019 ans Herz gelegt. Auch dort gibt es eine Marathonstrecke, aber ohne Teilnehmerbegrenzung. Alle Infos hierzu finden Interessierte unter www.sollinglauf.de.

Fotos: Silke Breustedt-Muschalla

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