Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 24. April 2019 10:01 Uhr
Stöckheim: Dorf-Flohmarkt am 28. April - Bürger zeigen Herz für den "Wünschewagen"
Mittwoch, 24. April 2019 09:48 Uhr

Einbeck (red). Frühlingsfrischer Einbecker Mai-Ur-Bock für die Gaumen und Spitzen-Musik für die Ohren sowie gute Laune für die Seele: Am Samstag, 27. Apil, ab 13 Uhr startet wieder das legendäre Einbecker Hoffest auf dem Brauereigelände mit Mai-Ur-Bock-Anstich und einem unterhaltsamen Musikprogramm am Nachmittag. Traditionell zieht der Fasstreck-Umzug ab 12:30 Uhr vom Parkplatz Rheinischer Hof zur Brauerei an der Papenstraße. Gegen 13 Uhr wird Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek das erste Fass Einbecker Mai-Ur-Bock anstechen und damit die Feierlichkeiten eröffnen. Neben den Bierklassikern können sich die Gäste auch an alkoholfreien Getränken erfrischen. Den musikalischen Start machen in diesem Jahr die Musikfreunde Edesheim-Hohnstedt-Northeim e.V.

Um 14 Uhr freut sich das Publikum wieder auf den Partyauftakt durch „Die Eichenberger“, die schon in den vergangenen Jahren mit Schlagern, Volksmusik, Polkas, Märschen und Pop die Bühne rockten. Im Anschluss gibt es mit „The Monotypes“ aktuelle Charthits im Stil der 50er und 60er Jahre-Songs und eingängige Hits aus dem Zeitalter der Rock’nRoll- und Beatmusik. Der Top-Act ab 20 Uhr, die GoGorillas vereinen die besten Songs in ihrem Programm und bringen einen für die 90er typischen Mix aus Rock, Crossover und HipHop auf die Bühne. „Das wird eine richtig gute Party“ ist sich Marketingleiter Ingo Schrader jetzt schon sicher. Daher rät er nicht nur den Einbeckern, sich den Termin vorzumerken.

Foto: Spieker Fotografie

Mittwoch, 24. April 2019 07:31 Uhr

Einbeck (red). Die Anmeldungen für den 5. Jahrgang der Integrierten Gesamtschule Einbeck finden an folgenden Tagen statt: Mittwoch, 15. Mai von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag, 16. Mai von 8 bis 17 Uhr und Freitag, 17. Mai von 8 bis 14 Uhr statt. Folgende Unterlagen werden bei der Anmeldung benötigt: das Halbjahreszeugnis des 4. Schuljahres im Original oder in Kopie, bei gemeinsamer Sorgeberechtigung geschiedener Eltern eine Vollmacht des anderen Elternteils, Geburtsurkunde oder ein anderes Ausweisdokument des Kindes zur Vorlage und ggf. ein Fördergutachten- Alle Formulare finden Interessierte auf www.igs-einbeck.de

Foto: red

Dienstag, 23. April 2019 10:46 Uhr

Eilensen (red). Die 900-Jahr-Feier am 22./23. Juni 2019 rückt immer näher und die Vorbereitungen laufen in Eilensen auf Hochtouren. Viele Helfer haben das Dorf bei einer Frühjahrs-Putzaktion aufgeräumt, bevor in den nächsten Wochen die Arbeiten auf dem Festhof in Angriff genommen werden. Die Theater-Gruppe wird die Festbesucher mit ihrer historischen Gerichtsverhandlung in das düstere Mittelalter entführen und der Bauernmarkt bringt den Gästen altes Handwerk und die Landwirtschaft von früher näher. Neben Hütevorführungen stehen auch geführte Rundgänge durch Eilensen mit vielen Informationen zum Dorf auf dem Festprogramm. Der Ortsheimatpfleger Günter Obermann hat zu einer Generalprobe eingeladen und zahlreiche Eilenser durch ihr Dorf geführt. Die Teilnehmer erfuhren Wissenswertes zur Vergangenheit der Häuser und Höfe mit interessanten Geschichten, die viele zum ersten Mal hörten. Vor allem ehemalige Eilenser, die bereits im letzten Jahr zu diesem besonderen Jubiläum eingeladen wurden, können ihr Dorf so noch einmal erleben. Man darf also gespannt sein und sollte sich die beiden Festtage im Juni unbedingt vormerken.

Foto: Christian Utschig

Dienstag, 23. April 2019 08:40 Uhr

Amelsen (gs). Das Osterfeuer hat eine lange Tradition und wird Jahr für Jahr in Amelsen, in ganz Deutschland sowie in anderen Ländern, in denen das Osterfest gefeiert wird, angezündet. Seit mehreren Jahren pflegt der Motorrennclub (MRCA) Amelsen die Tradition in Amelsen. Für die Verpflegung der vielen Gäste aus nah und fern sorgten eine Bratwurstbude und ein Getränkewagen. Ebenfalls traditionell ist das Anzünden des Osterfeuers, welches aus Strauchschnitt, verbrauchten Tannenbäumen und Strohballen besteht, durch die aktuellen Konfirmanden aus dem Ort. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen der letzten Woche war das Entzünden und Abbrennen des Osterfeuers kein Problem. Wie in jedem Jahr bauten die Kinder ihre eigenen kleinen Osterfeuer im Umfeld des Osterfeuers auf. Heute wird das Osterfeuer meist nicht mehr aus religiösen oder abergläubischen Gründen gefeiert. Das Osterfeuer soll auch dazu genutzt werden, den Winter offiziell zu verabschieden oder auszutreiben und gleichzeitig den Frühling einzuläuten. Das Osterfeuer dient u.a. auch als Anlass, sich gemeinsam mit Freuden, der Familie oder mit den Nachbarn aus der Gemeinde zu treffen, um am Feuer gemütlich Getränke und Speisen zu genießen. Der Brauch des Osterfeuers ist seit 1559 offiziell belegt, hat aber seine Wurzeln vermutlich schon viel früher in der vorchristlichen Tradition (Brandopfer). Dabei steht das Osterfeuer symbolisch wohl für die Sonne als Mittelpunkt des menschlichen Lebens. Im Frühjahr wurde mit diesen Frühlingsfeuern die Sonne (als Sieger über den langen Winter) begrüßt.

Fotos: gs

Blaulicht
Mittwoch, 24. April 2019 10:19 Uhr
Wohnmobil aufgebrochen
Mittwoch, 24. April 2019 09:18 Uhr

Naensen (red). Ein solcher Tag ist eine absolute Besonderheit: Die Stützpunktfeuerwehr Naensen hat jetzt zwei neue Einsatzfahrzeuge durch die Stadt Einbeck überreicht bekommen. Ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und ein neues Löschgruppenfahrzeug kann die Feuerwehr nun ihr Eigen nennen. Rund eine halbe Million Euro hat die Bierstadt dafür investiert. Es war ein würdiger Rahmen mit rund 100 Besuchern aus Verwaltung, Politik, Feuerwehr und Bevölkerung, den die Feuerwehr Naensen um den stellvertretenden Ortsbrandmeister René Buchhagen geschaffen hatte. Ortsbrandmeister Karsten Armbrecht konnte aufgrund einer Krankschreibung nicht offiziell an der Feierstunde teilnehmen. 

Das alte TLF 16/25 Baujahr 1990 wurde der Feuerwehr Naensen im September 2005 von der Feuerwehr Einbeck überstellt. Bereits im Februar dieses Jahres wurde es durch ein neues HLF 20 mit 2000 Litern Wassertank und umfangreicher Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung ersetzt. Der Ersatz dieses Fahrzeugs geschah unplanmäßig verfrüht, allerdings als absoluter Glücksfall. "Das neue HLF wurde im Frühjahr 2017 gefertigt und konnte von der Stadt Einbeck als vollausgestattetes Vorführfahrzeug kurzfristig und außerplanmäßig erworben werden", sagte Buchhagen. 

Ebenfalls ersetzt wurde das LF 8/2 aus dem Jahr 1991. Es ist den Brandschützern vor Ort besonders ans Herz gewachsen, da es das erste fabrikneue Fahrzeug der Feuerwehr Naensen war. "Es konnte vom damaligen Ortsbrandmeister Erwin Jacke und weiteren Kameraden direkt vom Werk abgeholt werden." Mitte März wurde dieses Fahrzeug durch ein Löschgruppenfahrzeug 10 mit Allrad ersetzt. Das Fahrzeug ist unter anderem mit einem 1200 Liter fassenden Wassertank, 120 Litern Schaummittel, einem Lichtmast, Hochleistungslüfter und Stromerzeuger ausgestattet. 

Beide Fahrzeuge waren bereits vor der offiziellen Indienst-Stellung im Einsatz, unter anderem bei einem Feuer in Greene. Bürgermeisterin Sabine Michalek lobte das Engagement der Wehr und auch des Stadtkommandos. "Die Anschaffungen sind für die Feuerwehr über Jahrzehnte von Bedeutung und brauchten auch eine Anpassung der Gebäudestruktur, die vom gesamten Stadtkommando in Einklang gebracht werden musste", sagte Michalek. Hintergrund ist die neue, deutlich größere Fahrzeughalle, die Anfang 2018 fertiggestellt worden war. "Wer sich für die Sicherheit anderer einsetzt, der muss auch eine entsprechende Ausrüstung dafür haben", betonte die Bürgermeisterin. Zugleich sei dies eine entsprechende Wertschätzung der Arbeit der Feuerwehr, die es leider nicht mehr überall in der Gesellschaft gebe.

Stadtbrandmeister Lars Lachstädter und Abschnittsbrandmeister Henning Thörel betonten, dass sie es noch nicht erlebt haben, dass gleich zwei Fahrzeuge an eine Feuerwehr übergeben werden. "Zwischen den alten und neuen Fahrzeugen liegen Welten", sagte Lachstädter. "Dass man zwei Fahrzeuge mit so einem Kaliber bekommt, macht deutlich, welchen Stellenwert die Feuerwehr im Stadtgebiet genießt", lobte Thörel. Von beiden Fahrzeugen profitieren nicht nur die Bürger vor Ort, sondern das gesamte Stadtgebiet. 

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

Dienstag, 23. April 2019 10:43 Uhr

Einbeck (red) Ein 39-jähriger Einbecker verbrannte am Ostermontag verboteter Weise Gartenabfälle hinter seinem Haus. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr aufgrund eines vermuteten Brandes alarmiert. Der Verursacher musste sein Feuer löschen und erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Dienstag, 23. April 2019 08:26 Uhr

Einbeck (red). Am Ostersonntag, gegen 18.54 Uhr, kam es in Einbeck in der Mühlenbergstraße in einem Mehrfamilienhaus zu einer starken Rauchentwicklung, da eine Mieterin beim Zubereiten einer Speise vermutlich eingeschlafen war und sie vergessen hatte, den Herd auszuschalten. Die alamierte Feuerwehr konnte das entstandene Feuer schnell löschen und begann mit der Belüftung der Wohnung. Hierbei wurden sie, sowie die eingesetzten Polizeibeamtem von der Mieterin mehrfach lautstark beleidigt. Da die Bewohnerin erheblich alkoholisiert war, wurde ihr eine Blutprobe entnommen und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Infolge einer Rauchgasintoxikation musste eine weitere Bewohnerin des Hauses dem Einbecker Bürgerspital zwecks Behandlung zugeführt werden.

Montag, 22. April 2019 08:19 Uhr

Dassel (red). Im Verlauf der Samstagnacht wurde an einem geparkten Pkw Kastenwagen in der Burgstraße, Kernstadt von Dassel die rechte Seitenscheibe eingeschlagen. Dabei wurde auch der Außenspiegel beschädigt. Der Schaden dürfte sich auf mindestens 300,- Euro belaufen. Erste Feststellungen lassen auf eine Vandalismustat schließen. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Einbeck oder Dassel.

Politik
Sonntag, 21. April 2019 07:36 Uhr
FDP: Grundsteuerreform macht Wohnen teurer - das ist der falsche Weg
Sonntag, 14. April 2019 08:45 Uhr

Einbeck (red). Die Mitgliederversammlung der FDP-Einbeck fand am 2.4.2019 im Hotel Panorama in Einbeck statt. Vorsitzende Marion Villmar-Doebeling berichtete vor den Neuwahlen über die Aktivitäten des Ortsverbandes im Vorjahr. Hierzu zählten viele Bürgergespräche sowie Gespräche mit der Bürgerinitiative „ BI-Gegenwind“ und der „BI-Tiedexer-Straße. Ein Sommergrillen fand Ende Juni bei der Grillhütte in Vardeilsen statt. Parteimitglied Hilmar Kahle hatte für den Einbecker Ortsverband auch eine Planwagenfahrt sowie die Begehung der sogenannten „Null-Parzelle“ auf einem seiner Felder organisiert. Dieser Nachmittag verband Geselligkeit mit Informationen über die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. “ Im August 2018 informierten sich die Freien Demokraten über Naturschutz im Leinepolder bei Hollenstedt mit dem Naturscout Stefan Simm. 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Liberaler Diskussionsabend“ konnte die Einbecker FDP auf die Veranstaltung Mitte Juni 2018 mit dem Bundestagsabgeordneten und Sprecher für Innenpolitik der Bundes-FDP, Konstantin Kuhle, zum Thema „Flüchtlings- und Migrationspolitik“ zurückblicken sowie auf die Disussionsveranstaltung im vergangenen Oktober zum Thema „Liberale Energiepolitik“ mit Prof. Dr. Martin Neumann, ebenfalls Mitglied der FDP im Deutschen Bundestag. 

Die Vorstandswahlen bestätigten zum Teil den bisherigen Vorstand: Dr. Marion Villmar-Doebeling wurde in ihrem Amt als Vorsitzende und Dr. Reinhard Binder wurde in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden gewählt: Silke Albrecht, Marlies Grascha, Klaus-Peter Fleischer, Frank Hagemann und Patrick Neinert. Schatzmeister Burkhard Grube wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt.

Last but not least dankte die Vorsitzende allen Mitgliedern für die engagierte Mitarbeit und warb für einen ebenso engagierten Europawahlkampf der FDP vor Ort in Zeiten des wachsenden Populismus und der Radikalisierung des politischen Diskurses nach rechts und nach links. Noch vor seinem Tod im Jahr 2016 betonte der ehemaliger Außenminister, Hans-Dietrich Genscher: „Europa ist unsere Zukunft, sonst haben wir keine.“

Foto: FDP

Mittwoch, 03. April 2019 10:55 Uhr

Einbeck (red). Das Jubiläum zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland stand im Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung der Einbecker SPD. Dazu hatte die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Michaela Schnepel mit der früheren Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im SPD-Bezirk Hannover Luzia Moldenhauer eine fachkundige Referentin eingeladen. Diese begann ihr Referat mit den Worten der Frauenrechtlerin Louise Dittmar anlässlich der Wahl zur Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche 1848: „Wohl spricht man viel von Freiheit für alle, aber man ist gewöhnt unter dem Wort ‚alle‘ nur die Männer zu verstehen.“ In der Nationalversammlung waren damals nur Männer ab 25 Jahren mit Besitz vertreten.

In den meisten deutschen Staaten wurde Frauen damals die Mitgliedschaft in politischen Vereinen verboten und sie hatten kein Versammlungsrecht. Sie durften sich nur in „unpolitischen Vereinen“ betätigen. Trotzdem, so führte Moldenhauer aus, schlossen sich Frauen ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Gruppen und Vereinen zusammen, um sich für Frauenbelange und Frauenrechte wie das Recht auf Bildung und Erwerbsarbeit, die Teilnahme am politischen Leben sowie ökonomische und soziale Selbstständigkeit, einzusetzen. 1891 nimmt die SPD auf ihrem Erfurter Parteitag, als erste deutsche Partei, die Forderung nach Einführung des Frauenwahlrechts explizit in das Parteiprogramm auf. 

Mit der Aufhebung des Preußischen Vereinsrechtes am 15. Mai 1908 fiel endlich das Verbot der Mitgliedschaft für Frauen in politischen Parteien und Organisationen, die politische Themen beraten. Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 statt, organisiert von Clara Zetkin und Käte Duncker, zwei der bedeutendsten Frauenrechtkämpferinnen.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges und Überwindung des Kaiserreiches am 12. November 1918 verkündete die Reichsregierung ein neues demokratisches Wahlrecht. Im Artikel 109 der Weimarer Verfassung findet sich schließlich der Satz: „Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.“ Am 19. Januar 1919 dürfen Frauen zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Die Sozialdemokratin Marie Juchacz hält als erste Frau am 19. Februar 1919 eine Rede in einem deutschen Parlament. Bis zur Ablösung der Demokratie durch die Diktatur im Dritten Reich setzten die Parlamentarierinnen etliche Gesetze durch, die Frauen absicherten und ihnen neue Berufsfelder eröffneten. Mit der Machtübernahme der Nazis wurden jedoch zunehmend Frauen aus dem Parlamenten gedrängt. Nicht zufällig waren zur Zeit des Nationalsozialismus nur Männer in führenden Positionen. Auch bei den Organisationen, die heute versuchen, das nationalsozialistische Gedankengut wiederzubeleben, sind nur wenige Frauen an führender Stelle positioniert.

Nachdem Deutschland und Europa im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten in den Untergang geführt worden waren, war die treibende Kraft bei der Durchsetzung des Gleichberechtigungsgrundsatzes die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert. Als eine von vier Frauen im 65-köpfigen Parlamentarischen Rat beschließt sie am 23. Mai 1949 mit ihren Kolleginnen und Kollegen das Grundgesetz. Im Artikel 3 des Grundgesetzes ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern festgelegt.

Vieles, so stellt Michaela Schnepel fest, ist seither für die Frauen erreicht worden. Trotzdem ist sich die stellvertretende SPD-Chefin von Einbeck mit Luzia Moldenhauer einig, es liegt noch ein langer Weg bis zu einer vollständigen Gleichberechtigung von Frau und Mann in der deutschen und europäischen Gesellschaft vor uns. Ein Schritt dahin ist die Ankündigung von Ministerpräsident Stephan Weil, dass die SPD sich über ein Parité-Gesetz für die gleiche Anzahl von Frauen und Männern in den Parlamenten einsetzen wird. Ein Vorhaben, dass bei der Einbecker SPD Unterstützung findet, denn wie sagte schon Käte Strobel 1959 „Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte.“

Foto: SPD

Wirtschaft
Montag, 22. April 2019 15:18 Uhr
Einbeck-News feiert ihren vierten Geburtstag
Freitag, 19. April 2019 17:16 Uhr

Odagsen (hakö). Carolin Manegold hat sich einen Lebenstraum erfüllt. Sie testet, experimentiert und entwickelt Produkte für die Pferdepflege: Sprays und Cremes, die Insekten fernhalten sollen. Die Öffentlichkeit ist aufmerksam geworden. Lob und Anerkennung bekam sie Anfang des Jahres unter anderem auch von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim beim "Startup & Innovation Meetup Northeim" - Treffen für Gründer, Gründungsinteressierte, Erfinder und alle, die sich für neue Technologien und Innovationen interessieren. Das Kreisveterinäramt hat grünes Licht gegeben.

Die chemische Zusammensetzung stimmt jedenfalls und so hofft Carolin Manegold, mit ihrem speziellen Angebot Pferdesitzer in der Region und darüber hinaus ein verläßlicher Partner zu sein, der mit ausgetesten Produkten helfen kann und nur zu gern auch wirksam helfen möchte.

Die stolze, sympathische Jungunternehmerin ist in Offensen/Uslar geboren, absolvierte eine Ausbildung im chemischen Labor der KWS in Einbeck. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen. Anschließend folgte ein Studium auf Lehramt (Deutsch und Sport). Seit ihrer Jugend ist sie eine begeisterte Reiterin, sitzt für die Reitgemeinschaft Kastanienhof Schnedinghausen im Sattel.

Kürzlich nahm sie an einem Springlehrgang des deutschen Profireiters und dreifachen Derbysiegers Toni Haßmann in Lütgenholzen bei Alfeld/Leine teil zur intensiven Vorbereitung auf die neue Saison.

Den Reiterhof in Odagsen übernahm sie mit ihrem Mann vor zehn Jahren, das älteste Haus im Einbecker Ortsteil, idyllisch an Rebbe und Aue gelegen. Hier in häuslicher Umgebung kann Carolin Manegold eintauchen in eine wunderschöne Naturlandschaft, sich Kraft und Energie holen für kommende Testphasen im eigenen Labor in punkto Produkterweiterung für die Pferdepflege. Hier findet sie auch Zeit für ihre vierjährige Tochter Janne, die am Karfreitag ihr erstes Reitabzeichen in Schnedinghausen in Empfang nehmen durfte. Der Reiterhof dort, zwischen Northeim und Moringen unweit der A7 gelegen, ist bekannt für ausgesprochen gute Pflege der Tiere und für den familiären Umgang mit Kindern und Eltern.

Bisher hat Carolin Manegold zwei Produkte selbst entwickelt, die sie online anbietet. Dabei handelt es sich um "Dufte Duften Spray" und "Richtig Riechen Spray" sowie um eine Creme für alle Körperteile des Pferdes, die die Insekten fern halten soll, die durch den Eigenschweiß der Zuchttiere angezogen werden. Desweiteren zwei Produkte zur Hufpflege: "Stabiler Strahl" und "Kontra! Krasse Kruste - Creme". "„Natürlich natürlich“ ist mein Motto", so die Entwicklerin, denn für ihre Produkte benutzt sie nur natürliche Inhaltsstoffe.

www.caja-solutions.de

Fotos: Hartmut Kölling

Mittwoch, 17. April 2019 09:02 Uhr

Landkreis Northeim (red). Es gibt kaum eine Branche in der Region, die nicht über den Rückgang an geeigneten Ausbildungsinteressierten klagt. Schon seit einigen Jahren steigt die Zahl der Lehrstellen, die nicht besetzt werden konnten. Viele Betriebe schätzen sich glücklich, wenn sie überhaupt Nachwuchskräfte für ihr Unternehmen gewinnen können.

Demzufolge machen gerade kleinere Unternehmen und Betriebe in Branchen, deren Ausbildungsangebote nicht so stark nachgefragt werden, bei der Besetzung ihrer Lehrstellen bereits Kompromisse. Doch gerade für Firmen mit wenigen Beschäftigten ist ein zusätzlicher Betreuungsaufwand eine Herausforderung. Daher kommt es vor, dass Arbeitgeber eher auf die Besetzung der Lehrstelle verzichten, als einen jungen Menschen mit nicht optimalen Startvoraussetzungen auszubilden. 

Um die betrieblichen Ausbildungschancen für Jugendliche mit erhöhtem Unterstützungsbedarf zu verbessern, hat das Jobcenter Landkreis Northeim jetzt einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen: „Wir wollen gezielt Betriebe finanziell unterstützen, die Jugendlichen mit schwieriger Ausgangslage einen Berufseinstieg ermöglichen,“ erklärt Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Northeim. „Die Ausbildungsprämie ist einerseits eine finanzielle Anerkennung für die höhere Inanspruchnahme der Ausbildungsverantwortlichen. Andererseits hoffen wir darauf, dass sie möglichst vielen jungen Menschen eine Brücke in das Berufsleben baut.“ 

Die Ausbildungsprämie beträgt insgesamt 7.000 Euro. Sie wird vom Jobcenter Landkreis Northeim gezahlt und kann entsprechend nur für die Ausbildung von Jugendlichen gewährt werden, deren Eingliederung erschwert ist und die Leistungen des Jobcenters beziehen. Kriterien für die Förderung sind beispielsweise eine längere Arbeitslosigkeit, fehlender Schulabschluss, Sprachdefizite oder Betreuungspflichten. Der Betrag wird in zwei Schritten ausgezahlt: 5.000 Euro werden nach der bestandenen Probezeit und 2.000 Euro nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung fällig. Die Förderung kann auch für eine Ausbildung in Teilzeit gewährt werden. 

Jugendliche, die die Voraussetzungen für eine Starthilfe mit der Ausbildungsprämie erfüllen, erhalten von ihrem persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter einen entsprechenden Förderscheck. Dieser kann den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden.

Andrea Duwe ist Ansprechpartnerin für Betriebe, die Jugendlichen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf einen Berufseinstieg ermöglichen möchten. Die Vermittlerin im gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter Landkreis Northeim ist telefonisch unter der Rufnummer 05551 / 9803 171 zu erreichen.

Foto: Jobcenter

Sport
Mittwoch, 24. April 2019 09:41 Uhr
36. Internationaler Sollinglauf -Wochenende am 25. und 26. Mai - Anmeldungen sind möglich / Laufen am Samstag / Walken und Wandern am Sonntag
Mittwoch, 24. April 2019 09:26 Uhr

Einbeck (red). Traditionell am Ostermontag richtete der Golfclub Leinetal Einbeck ein Turnier der besonderen Art für Mitglieder und Gäste aus. Beim Foursome, auf deutsch "klassische Vierer", treten zwei Teams (mit jeweils zwei Spielern) an. Innerhalb eines Teams wird sich Schlag für Schlag abgewechselt: Spieler A macht den Abschlag. Am Ball angekommen führt Spieler B den zweiten Schlag mit dem gleichen Ball aus. So geht es weiter, bis das jeweilige Team in Partnerarbeit den Ball eingelocht hat. Eine taktisch extrem wichtige Entscheidung fällt das Team bereits vor Beginn des Matches: Die beiden Team-Partner einigen sich darauf, wer die Abschläge an den geraden Löchern vornimmt und wer an den ungeraden Löchern abschlägt. Beide Spielpartner profitieren gegenseitig von den guten Schlägen bzw. leiden unter den schlechten Schlägen des Partners.

Im Einbecker Golfclub wurde diese sehr gesellige und unterhaltsame Spielform auf 18 Löcher auf der Anlage in Immensen ausgetragen. Insgesamt 23 Zweier-Teams gingen bei strahlendem Sonnenschein auf die Runde und spielten den diesjährigen Ostergewinner aus. Übrigens ist diese Spielform auch Teil des alle zwei ausgetragenen Rydercups – vielleicht ist der oder die Eine auf den Geschmack gekommen!? Die Siegerteams wurden nach Handicap in zwei Klassen geehrt. Besonders erfreulich war, dass in der Gruppe B ein Team gewonnen hatte, welches aus zwei Golfanfängern bestand. Beide sind erst seit im letzten Jahr zum Golfspiel gekommen. Der Erfolg gab dem Team Kurt Blaeser und Margarethe Kallweit recht in der Wahl des neuen gemeinsamen Hobbys!

Siegerteams Netto A:

  • Martin Rother/Tobias Schmalstieg – 41
  • Christian Andel/ Hans-Jürgen Prokscha – 35
  • Frank Rinkewitz/Petra Böker – 33

Siegerteams Netto B:

  • Kurt Blaeser/Margarethe Kallweit – 40
  • Klaus und Christa Bauer – 36
  • Hannelore und Gerd Strothmeyer – 33

Foto: GuCC

Sonntag, 21. April 2019 07:56 Uhr

Heinade (red). Vom 17.05. bis 19.05. besucht die 96-Fußballschule den TSV Heinade. Auch Ihr Kind kann beim spannenden Training mit erfahrenen Trainern dabei sein! In diesem Jahr ist die Fußballschule von Hannover 96 in Ihrer Nähe. Vom 17.05. bis 19.05. haben fußballbegeisterte Kids beim TSV Heinade die Gelegenheit, sich einmal wie echte Profis zu fühlen. Durch qualifizierte Trainer werden die Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren in intensiven Einheiten nicht nur bestmöglich gefördert, sondern können in einem 96-Quiz auch ihr geballtes Wissen unter Beweis stellen.

Um sich in der 96-Fußballschule wie ein Profi zu fühlen, brauchen die Teilnehmer natürlich auch eine entsprechende Ausstattung: Neben der vollständigen Trainingsausrüstung (Trikot, Hose, Stutzen und Profi-Trinkflasche) erhalten die Kinder eine Teilnehmer-Urkunde mit Foto, einen Erinnerungspokal und einen Gutschein für ein Bundesliga-Heimspiel von Hannover 96. Kleine Überraschungen und nützliche Tipps für eine erfolgreiche Fußballzukunft runden das Trainingslager ab. Im Teilnahmepreis enthalten sind während des gesamten Zeitraumes zudem neben der Mittagsverpflegung auch alle Getränke. Mitmachen können alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und vierzehn Jahren. Informationen zur Anmeldung bekommen Sie im Internet unter www.hannover96-fussballschule.de

 

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