Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 12. Dezember 2019 09:38 Uhr
Luisas Weg zu Olympia 2022 - KSN und Flippo-Spielhallen fördern sehbehinderte Skifahrerin
Donnerstag, 12. Dezember 2019 09:32 Uhr

Hollenstedt (hakö). Beim "Lebendigen Advent" der Stöckheimer Kirchengemeinde, am Nikolausabend auf dem Hof der Familie Herbert Schütte in Hollenstedt, konnten die zahlreichen Gäste aus nah und fern weihnachtlich gestaltete und sehr gelungene Aufführungen der 3. Klasse der Grundschule Drüber und der Klasse 5c der Löns-Realschule in Einbeck, des Stöckheimer Posaunenchores und des Männergesangvereins aus Hollenstedt erleben.

Ein wirklich schöner Rahmen für eine beeindrucke Veranstaltung in der "dunklen Jahreszeit". Die Vorfreude auf das "Fest der Liebe" wächst auch im Herzen des Leinetals zwischen Northeim und Einbeck.

Selbst der Nikolaus schaute vorbei und bedachte große und kleine Aktive mit einer Überraschung aus dem großen Nikolaussack. Bei selbstgemachten Leckereien, Gegrilltem und Getränken jeglicher Art wurde den Darbietungen im Schein der Lichter gelauscht und die adventliche Stimmung auf dem weihnachtlich geschmückten Hof genossen.

War es am Tag darauf die Kinder- und Jugendgruppe in der Stöckheimer Kirche, so gestalten am Donnerstag, 12. Dezember Kirchenchor und DRK ebenfalls in Stöckheim den "Lebendigen Advent", bevor am Freitag, 13. Dezember die Familie Jain Gastgeber in Salzderhelden sein wird.

Fotos: Jackie Schütte /Hartmut Kölling

Donnerstag, 12. Dezember 2019 09:26 Uhr

Kalefeld (hakö). Er ist Chorleiter des Singkreises Kreiensen. Jürgen Scherf aus Kalefeld ist aber auch Autor eines literarischen Werkes, das bereits 2013 im Verlag Shaker Media (Aachen) erschien. "Der schwarze Römer" - Kampf im Reich der Germanen, spielt am Harzhorn. Ein Buchtipp zu Weihnachten.

Im Vorwort heißt es: "Bei Baggerarbeiten am Harzhorn werden Quarder gefunden, die sich nach Begutachtung einer Archäologin als eine römische Fundstätte herausstellen. Bei weiteren flächendeckenden Ausgrabungen finden die Mitarbeiter, unter einer Steinplatte versteckt, verschiedene Tonkrüge, die sofort auf ihren Inhalt untersucht werden. Was da gefunden wird, entwickelt sich zu einer archäologischen Sensation: Es ist das Tor in eine längst vergangene Welt.

In den Schriftrollen erzählt Salay, ein junger Afrikaner, sein Leben als römischer Legionär. Das Zusammentreffen von Römern und Germanen ergibt Konflikte, Missverständnisse und Intrigen. Das Leben Salays ist ein schier endloser Kampf mit dem Animalischen und der Unberechenbarkeit von Freunden und Feinden, bis es zu einem unerwarteten Happyend kommt". ### ISBN 978-3-95631-041-6

www.shaker-media.de

Foto/Titel: Hartmut Kölling

Mittwoch, 11. Dezember 2019 10:40 Uhr

Einbeck (r). Wen Do-Trainerin Irina Grobecker ist in der Löns-Realschule ein gern gesehener Gast- trainierte sie jetzt doch schon mehrfach mit den Schülerinnen der Schule im Rahmen von Wen Do Selbstverteidigung für Mädchen. Kurz vor den Sommerferien beendete sie den Wochenendkurs für Schülerinnen des sechsten Jahrgangs, nur um dann im November bereits wieder vor Ort zu sein.

Die Schülerinnen äußerten so positive Resonanz über ihre ersten Erfahrungen in einer kleineren Gruppe, in der sie erste Schläge lernten und in Rollenspielen Ideen für Auswege aus brenzligen Situationen suchten, dass Schulsozialarbeiterin Meike Frauendorf sich wieder an Frau Grobecker wandte und so ein erster Vertiefungskurs stattfinden konnte. So trafen sich also die Schülerinnen jeden Mittwoch im November im Rahmen einer AG in der Sporthalle der Löns-Realschule und trainierten Übungen zur Wahrnehmung, lernten auch in der großen Halle ihre Stimme zu benutzen, wiederholten die Schläge und übten verschiedenen Tritte ein - letztere natürlich nur für den absoluten Notfall.

Ein wichtiger Teil war zudem der Austausch in der Gruppe. Mittels Karten waren Situationen vorgegeben, zu der fast jede Schülerin eine Idee hatte, um sich erst gar nicht in Gefahr zu begeben. Und wer mal nicht weiter wusste, der hatte die Gruppe im Rücken, welche mit tollen Einfällen weiterhalf. Am letzten Tag wurden mit Rollenspielen von den Schülerinnen erlebte Situationen durchgespielt und Wert darauf gelegt sich nicht auf Diskussionen mit dem Gegenüber einzulassen. Mit Körpersprache und Stimme kann außerdem deutlich gemacht werden, dass etwas jetzt gerade nicht in Ordnung ist.

Die Löns-Realschule dankt erneut herzlich Frau Grobecker für die sympathische Umsetzung und dem Förderverein der Schule sowie dem Landkreis Northeim für die finanzielle Unterstützung, so dass für die Schülerinnen lediglich ein kleiner Eigenanteil blieb.

Dienstag, 10. Dezember 2019 11:33 Uhr

Holzminden (red). „Wir tun Gutes“ steht seit nunmehr 12 Jahren für das Angebot der VR-Bank in Südniedersachsen, im Rahmen dessen sich Vereine und Institutionen, um Unterstützung für Anschaffungen zu erhalten, bewerben können. „Die ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Region ist enorm wichtig. Gemeinschaftssinn, Gesundheit, Kreativität etc. wird in den verschiedensten Vereinen und Institutionen gefördert bzw. gelebt. Wir freuen uns, hier helfen und unterstützen zu können“, so Jens Ripke, Mitglied des Vorstandes der VR-Bank.

Diesmal konnte auf der Spendengala in Holzminden die stolze Summe von mehr als 42.000 Euro an 72 Vereine ausgeschüttet werden. Im Rahmen einer Feierstunde übergaben am vergangenen Montag Mitglied des Vorstandes Jens Ripke, Prokurist und Leiter der Privatkundenbank Rolf Haas sowie Dirk Papenberg, Verantwortlicher Marketing, die Spenden an die Vereinsvertreter. Nicht alle Spenden können persönlich übergeben werden. Deshalb finden einmal im Jahr Spendengalas an den zwei Hauptstandorten der VR-Bank in Holzminden und Dransfeld statt, zu denen Vereinsvertreter eingeladen werden. Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden Gelder, die aus dem Reinertrag des Gewinnsparens der Genossenschaftsbank stammen, übergeben.

Jens Ripke ging in seiner Ansprache auf das zurückliegende Jubiläumsjahr ein und betonte, dass sich die VR-Bank in Südniedersachsen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für die Region bewusst sei. Den Vereinsvertretern dankte Ripke für ihr großes persönliches Engagement, ohne das eine erfolgreiche Vereinsarbeit nicht möglich ist.

Rolf Haas berichtete, dass die VR-Bank als Förderer der Region in diesem Jahr über 182.000 Euro an Vereine und Institutionen aus der Region gespendet hat, davon rund 113.000 Euro aus dem Reinertrag des Gewinnsparens. Das Motto beim Gewinnsparens lautet: Sparen, Helfen und Gewinnen. Der monatliche Einsatz beträgt nur fünf Euro, vier Euro werden gespart, ein Euro ist der Spieleinsatz für die Lotterie.

Vereine, die Zuwendungen aus dem Gewinnsparen erhalten möchten, können sich über die Homepage unter der Rubrik „Wir tun Gutes“ bewerben. Zum Abschluss gab Dirk Papenberg einen Ausblick auf die Fördermöglichkeiten für Vereine der VR-Bank im kommenden Jahr, in dem auch der Einsatz einer Crowdfunding Plattform vorgesehen ist.  

Foto: VR-Bank in Südniedersachsen

 

Blaulicht
Donnerstag, 12. Dezember 2019 09:53 Uhr
Auffahrunfall vor Baustellenampel
Mittwoch, 11. Dezember 2019 10:34 Uhr

Einbeck (r). Nach ersten Ermittlungen und ersten Zeugenaussagen überquerte ein 85-jähriger Mann aus Einbeck am Montag, den 9. Dezember, gegen 12:08 Uhr, mit seinem Fahrrad die Grimsehlstraße an der Kreuzung Kapellenstraße/Grimsehlstraße in Richtung Altendorfer Tor obwohl die Ampelanlage für ihn eindeutig Rot anzeigte. Gleichzeitig befuhr ein 55-jähriger Fahrzeugführer aus Dassel die Grimsehlstraße in Richtung stadtauswärts und stieß dann auf der Kreuzung Kapellenstraße mit dem Fahrradfahrer zusammen. Durch den Sturz wurde der Fahrradfahrer schwerst verletzt und mit dem Hubschrauber dem UNI-Klinikum Göttingen zugeführt. Nach letzten Erkenntnissen besteht zurzeit keine Lebensgefahr für den Fahrradfahrer.

Mittwoch, 11. Dezember 2019 10:30 Uhr

Einbeck (r). Unbekannte Täter brachen ( Samstag, 7. Dezember, bis Montag, 9. Dezember) gewaltsam eine Garage auf dem Gelände des MTV Naensen auf und schlagen ein Fenster des Vereinsheims ein. Ob es danach zu einem Entwendungsschaden gekommen ist, steht zurzeit noch nicht fest. Die Schadenshöhe an der Garage und dem Fenster werden auf ca. 200,-Euro geschätzt.

Montag, 09. Dezember 2019 09:57 Uhr

Einbeck (r). Am Sonntag, den 08. Dezember, 00:05 Uhr, kam es während einer Veranstaltung in Markoldendorf zu einer Körperverletzung. Der 42-jährige Beschuldigte aus Einbeck zog das 67-jährige Opfer aus Dassel zunächst an den Ohren und verabreichte ihm dann eine sogenannte "Kopfnuss". Dadurch erleidet das Opfer eine Kopfplatzwunde und muss in das Einbecker Bürgerspital zur Behandlung eingeliefert werden. Dem Beschuldigten wird für die Veranstaltung ein Hausverbot ausgesprochen und seitens der Polizei ein Strafverfahren eingeleitet.

Montag, 09. Dezember 2019 09:52 Uhr

Einbeck (red). In der Nacht zum 08.12.2019 kam es zu wiederholten Ruhestörungen durch einen 48-jährigen Einwohner aus einem Dasseler Ortsteil. Der sichtlich alkoholisierte Verursacher kam der mehrfachen polizeilichen Aufforderung, die Nachtruhe einzuhalten, nicht nach, so dass er schlussendlich dem Polizeigewahrsam zugeführt werden musste. Weiterhin erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Politik
Dienstag, 10. Dezember 2019 10:28 Uhr
10 Jahre mit großen und kleinen Schritten MITeinander
Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:16 Uhr

Einbeck (r). Seit etwa fünf Jahren fördert der Bund finanzschwache Kommunen bei der energetischen Sanierung von Schulen und Verwaltungsgebäuden mit dem sogenannten Kommunalinvestitionsfördergesetz. Hiervon profitiert auch der Landkreis Northeim.

Dem Kreistag ist jetzt ein Sachstandsbericht über die Maßnahmen der ersten Förderphase vorgelegt worden. Mit Hilfe des KIP I-Programms wurden im Landkreis 4.178.000 Euro investiert, lediglich 357.000 Euro beträgt der Eigenanteil des Landkreises.

Derzeit laufen noch Arbeiten an den beiden Sporthallen der IGS Einbeck und der Löns-Realschule in Einbeck, die bis 2020 abgeschlossen werden.

Im Sommer 2017 hat der Bund weitere Mittel zur Verfügung gestellt. Mit dem KIP II- Programm kann der Landkreis weitere 4.753.204 Euro in die Sanierung der Schulinfrastruktur stecken. Wegen stark gestiegener Preise musste die ursprüngliche Sanierungsplanung jetzt allerdings geändert werden.

Von den weiteren vier Millionen wird im Bad Gandersheimer Roswitha Gymnasium der WC-Trakt im Haus 3 saniert. 450.000 Euro sind veranschlagt, die Maßnahme läuft bereits und soll im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Im Schulzentrum in Bad Gandersheim werden im nächsten Jahr Teile der Flachdächer saniert und der Außensportbereich umgestaltet. Dafür sind 135.000 Euro bzw. 55.000 Euro geplant.

Auch die IGS Einbeck kommt in den Genuss der Fördermittel. Für etwa 410.000 Euro werden derzeit Rampen zur barrierefreien Nutzung des Verbindungsgangs zur Sporthalle und den Toiletten errichtet. Der Verwaltungstrakt soll voraussichtlich in 2021 saniert werden, ebenso das Foyer. Dafür sind insgesamt 350.000 Euro eingeplant. Der Sonderklassentrakt ist bereits 2018 für 430.000 Euro ertüchtigt worden. 

In der KGS Moringen soll in den nächsten beiden Jahre der sogenannte E-Trakt, der die Fachunterrichtsräume Lehrküche, Textil und Werken beherbergt, umfassend saniert werden, der Kostenumfang beträgt 1.250.000 Euro.

Neben einer umfassenden Brandschutzsanierung der BBS I Northeim erfolgt dort die Erneuerung der Lautsprecheranlage und der Einbau einer Brandmeldeanlage. 2020 und 2021 sind dafür insgesamt 1.400.000 Euro eingeplant. Bereits 2018 sind die Abwasserleitungen im Gymnasium Corvinianum für 106.000 Euro saniert worden.

An der Oberschule Uslar wurde in diesem Jahr die Ost-Fassade erneuert, diese Maßnahme hat etwa 160.000 Euro gekostet.

Der Umbau der Löns-Realschule, der durch die gemeinsame Nutzung mit der IGS Einbeck erforderlich ist, wird deutlich umfangreicher als zunächst geplant. Dies führt zu längeren Bauzeiten und höheren Kosten. Da sowohl die Fördermittel als auch der Förderzeitraum des KIP II begrenzt sind, wird dieser Umbau vollständig aus dem Kreishaushalt bezahlt.

„Über acht Millionen Euro, die zum Großteil unseren Schulen zu Gute kommen, sind eine enorme Summe. Ich freue mich, dass mit Hilfe der Fördermittel die Schulinfrastruktur des Landkreises erheblich verbessert wird“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Dienstag, 03. Dezember 2019 10:46 Uhr

Northeim/Einbeck (lpd). Der Landkreis Northeim tritt dem Bündnis „Rettet die 112 und den Rettungsdienst – Bündnis für den Rettungsdienst als Landes- und Kommunalaufgabe“ bei. Damit haben sich die Mitglieder des Kreistages mehrheitlich gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums ausgesprochen, das eine Umstrukturierung der Notfallversorgung plant.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen steht deutschlandweit rund um die Uhr der Rettungsdienst als Aufgabe der Länder und Kommunen gemeinsam unter der Rufnummer 112 bereit. Die Feuerwehren, die Hilfsorganisationen und private Fachleute sind innerhalb weniger Minuten nach einem Notruf in der Lage Hilfe zu leisten. 365 Tage im Jahr, egal ob zum Extremsportler oder ins Seniorenheim: Der Rettungsdienst in Deutschland kommt zuverlässig innerhalb kurzer Fristen in international beneideter Qualität.

Und dennoch will das Bundesgesundheitsministerium die bewährten Strukturen zerschlagen und die Zuständigkeit für den Rettungsdienst auf den Bund verlagern. Dafür ist eine Grundgesetzänderung geplant. Gleichzeitig sollen nicht mehr die Krankenkassen die Kosten des Rettungsdienstes bezahlen, sondern die Länder und Kommunen.

Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) fordert, den Gesetzentwurf zurückzuziehen und stattdessen einen Dialog mit den Ländern und Kommunen sowie den Feuerwehren und Hilfsorganisationen zu beginnen.

Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat der NLT dazu ein Bündnis ins Leben gerufen. Neben den Landkreisen und Kommunen sind auch Organisationen aus dem Rettungswesen, die die Ziele des Bündnisses unterstützen, herzlich eingeladen mitzumachen. Das ist per Mail an rettungsdienst@nlt.de möglich.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel teilt die Auffassung des NLT ausdrücklich und hat dem Kreistag deshalb eine entsprechende Drucksache zum Bündnisbeitritt vorgelegt, welcher der Kreistag gefolgt ist.

Aufgegriffen hat der Kreistag dabei auch das Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums, die Notrufnummer (112) mit der Nummer des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes (116117) zusammenzuführen. Denn die Zielsetzung, die Disposition des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes und des Rettungsdienstes zu optimieren, entspricht dem Modell, wie es im Landkreis Northeim seit mehr als zwei Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Seit Juli 2017 läuft das Modellprojekt im Landkreis Northeim: Außer dem Notruf (112) landen auch die bei der Notrufnummer der örtlichen Ärzte (116117) Anrufenden direkt bei den Disponenten in der Northeimer Einsatzleitstelle. Anhand eines Fragenkatalogs kann der geschulte Disponent innerhalb kürzester Zeit feststellen, welche medizinische Versorgung benötigt wird, ob ein Rettungswagen und möglicherweise ein Notarzt geschickt werden muss, oder die Behandlung durch den zum Bereitschaftsdienst eingesetzten Arzt ausreicht. Das Ziel ist, in allen Fällen die erforderliche und optimale Hilfe auszuwählen. Der Landkreis hat damit gute Erfahrungen gemacht. So hat sich gezeigt, dass etwa zehn Prozent der Anrufer bei der (116117) aufgrund der benötigten medizinischen Versorgung besser direkt den Rettungsdienst (112) verständigt hätten.

„Wir bedauern deshalb, dass die Kassenärztliche Vereinigung aus dem Vertrag aussteigen und die gemeinsame Finanzierung der zusätzlichen Stelle in der Einsatzleitstelle beenden will“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Aus Gründen der Patientensicherheit und des Patientenschutzes hat der Kreistag die Kassenärztliche Vereinigung daher aufgefordert, das Projekt weiterhin zu unterstützen und die Fortführung zu ermöglichen.

Wirtschaft
Montag, 11. November 2019 14:46 Uhr
Zwei Auszeichnungen für ABACUS-Nachhilfeinstitut
Sonntag, 10. November 2019 12:31 Uhr

Südniedersachsen (red). „Wir im Handwerk sind stolz auf die nächste Generation qualifizierter Handwerkerinnen und Handwerker. Sie sind für unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes unverzichtbar!“ Mit diesen Worten begrüßte Mike Schneider, Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT) die Siegerinnen und Sieger des diesjährigen niedersächsischen Leistungswettbewerbs. Insgesamt 63 junge Gesellinnen und Gesellen aus allen Kammerbezirken Niedersachsens wurden von Schneider als Beste ihres Gewerks vor rund 250 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geehrt und als Vorbild und Hoffnungsträger vorgestellt. Fünf Teilnehmer aus den Landkreisen des Kammerbezirks HildesheimSüdniedersachsen konnten sich beim Leistungswettbewerb der Junghandwerker*innen, der jährlich in über 60 Handwerksberufen ausgetragen wird, als Landesbeste durchsetzen. Diese Sieger aus dem Kammerbezirk erhielten von HWK Präsident Delfino Roman und Hauptgeschäftsführerin Ina-Maria Heidmann die Auszeichnungen: 

- Goldschmiedin Nathalie Dahmen aus Liebenburg (ausgebildet bei Goldschmiede Friedrich Welker, Hildesheim)

- Medientechnologe Siebdruck Lukas Jäger aus Sarstedt (ausgebildet bei Ußkurat Siebdruck GmbH, Sarstedt)

- Raumausstatterin Ida-Janika Giese aus Einbeck (ausgebildet bei Raumgestaltung Vespermann OHG, Moringen)

- Schornsteinfegerin Sarah Lena Marei aus Dransfeld (ausgebildet bei Stefan Stein, Göttingen) und

- Technischer Modellbauer Philip Neuenroth aus Bad Sooden-Allendorf (ausgebildet bei MODELLBAU-WERKSTATT Bertram Heyn e.K., Göttingen)

Mit ihrem Landessieg in den jeweiligen Gewerken nehmen die Niedersachsen automatisch an den Bundeswettbewerben teil, die bis Ende November 2019 in ganz Deutschland ausgetragen werden.

Im Namen der Niedersächsischen Landesregierung gratulierte Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Meine herzlichen Glückwünsche zu Ihrem höchst erfolgreichen Abschluss als Landessieger! Ich freue mich mit Ihnen über die ausgezeichneten Ergebnisse und den persönlichen Erfolg. Einen besonderen Dank möchte ich an die Ausbilderinnen und Ausbilder, die Lehrkräfte der berufsbildenden Schulen sowie an die Ausbildungsbetriebe richten. Sie bringen sich hier in Niedersachsen im Handwerk aktiv ein, um die Auszubildenden und auch die mittelständische Wirtschaft in Niedersachsen fit und zukunftsfähig zu machen.“

Foto: Lena Schöning Fotografie, Uetze

Samstag, 26. Oktober 2019 09:09 Uhr

Northeim (lpd). Im Rahmen des mit etwa 80 Teilnehmenden gut besuchten Unternehmerfrühstücks, das am Dienstag in „Traupes Tenne“ in Harriehausen stattgefunden hat, wurden zum zweiten Mal nach 2017 die Auszeichnungen des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim übergeben. Beworben hatten sich in der aktuellen Wettbewerbsrunde insgesamt elf Unternehmen, deren Bewerbungen von einer Jury bewertet wurden. Neben Auswertung der Bewerbungsunterlagen haben die Jurymitglieder dazu auch Unternehmensbesuche durchgeführt, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Ausgezeichnet wurden die Firmen Tapir Wachswaren GmbH Dassel, die ZAD Service GmbH aus Northeim und die Autohaus Siebrecht Uslar GmbH.

Moderiert wurde die Preisverleihung von Max von Düring, der humorvoll und launig durch die etwa einstündige Veranstaltung führte. Zum Einstieg gab es von ihm außerdem einen Impulsvortrag zu dem Thema „Wie kann gute Führung gelingen?“.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist es nach eigener Aussage eine Herzensangelegenheit, die Unternehmen im Landkreis Northeim dazu zu bewegen, ihre Familienfreundlichkeit auszubauen. „Familien sind auf eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und privater Sorge angewiesen - ob mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Frauen und Männer brauchen familiengerechte Arbeitsbedingungen, damit sie sich um Kinder und Angehörige kümmern, von ihrem Einkommen leben und berufliche Perspektiven haben können.“, so die Landrätin.

Als Laudatio auf den ersten Preisträger, die Firma Tapir Wachswaren GmbH aus Dassel, hielt Katja Taranczewski, Referatsleiterin beim Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Nach ihren Worten zeichnet sich das eher kleine Unternehmen mit elf Beschäftigten dadurch aus, dass es individuelle und flexible Arbeitszeitmodelle anbietet. Im Gespräch sei man dort außerdem stets bereit individuelle Lösungen zu finden. „In dem Betrieb wird ganz offensichtlich die Überzeugung gelebt, dass nur mit glücklichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Arbeit geleistet werden kann“, so Katja Taranczewski zur Auswahlentscheidung der achtköpfigen Jury, die im Vorfeld der Veranstaltung die Preisträger ausgewählt hatte.

Bodo Rengshausen-Fischbach nahm die Auszeichnung entgegen und machte deutlich, dass nur die gesamte Belegschaft als Team etwas bewirken könne und die familiäre Atmosphäre letztlich auch dazu führe, dass die Beschäftigten dem Unternehmen treu blieben.

Dr. Martin Rudolph von der IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen, hielt die Laudatio auf die ZAD Service GmbH aus Northeim. „Familienfreundlichkeit ist in dem Betrieb keine „Floskel“, sondern gelebte Selbstverständlichkeit“, betonte Dr. Rudolph. „Geht nicht – gibt’s nicht. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter bekommt das Arbeitszeitmodell, welches in die individuelle Lebenssituation passt“, lobte Dr. Rudolph die Unternehmensphilosophie. Außerdem führten flache Hierarchien, in dem Unternehmen mit immerhin 130 Beschäftigten, zu einem guten Betriebsklima. Wozu sicherlich auch der deutliche Fokus auf die Bedürfnisse der Beschäftigten beitrage.

Irina Niesen nahm stellvertretend für Ihre Mutter die Auszeichnung entgegen. Auch sie bezeichnete das Unternehmen als „Familie“, in die sie hineingewachsen sei und mittlerweile auch Verantwortung übernehme. Immerhin sei die Idee für die Wettbewerbsteilnahme aus dem Kreise der Beschäftigten geäußert worden. „Das Ergebnis macht uns deshalb besonders stolz“, so Irina Niesen.

Die dritte Laudatio für die Autohaus Siebrecht Uslar GmbH nahm Landrätin Klinkert-Kittel vor. Es sei bemerkenswert, welche Maßnahmen in dem Familienunternehmen mit 317 Beschäftigten und mehreren Standorten etabliert worden sind, um für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine familienfreundliche Struktur zu schaffen, lobte Landrätin Klinkert-Kittel das Engagement des Unternehmens. Den Beschäftigten werden viele verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle angeboten – ob Gleitzeit, Teilzeit, und das auch für Führungskräfte, Vertrauensarbeit, flexible Pausen, Arbeitszeitkonten oder Wechsel zwischen Vollzeit- und Teilzeit aus privaten Gründen – nichts scheint unmöglich. Herausragend sei das Bestreben des Unternehmens, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu erhalten. So werde in ausgewählten Schwimmbädern der Region freier Schwimmbadeintritt ermöglicht und es bestehe die Möglichkeit, 2 kostenlose Massagen im Monat wahrzunehmen.

Rudolf Reinert, der als Verkaufsberater für Gewerbekunden bei der Fa. Siebrecht tätig ist, nahm den Preis entgegen und dankte im Namen der Familie Siebrecht für die Auszeichnung.

„Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein nachhaltiger betrieblicher Erfolgsfaktor“, betonte Astrid Klinkert-Kittel am Ende der Veranstaltung. Sie rief die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu auf, nicht in Ihren Bemühungen nachzulassen, familienfreundliche Maßnahmen in Ihren Betrieben zu etablieren. „Denn eines ist sicher - wer in Familienfreundlichkeit investiert, wird künftig leichter Mitarbeiter finden. Wenn Unternehmen familienfreundliche Maßnahmen umsetzen, dann eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten – und zwar für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen“, so die Landrätin weiter.

Die drei für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudatoren sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine von Dipl. Keramik Designerin Janne Klett-Drechsel gestaltete und gebrannte Skulptur aus Ton sowie eine Urkunde.

Foto: Landkreis Northeim

Sport
Mittwoch, 11. Dezember 2019 10:09 Uhr
VfB Stuttgart gewinnt KSN+VGH-Junior-Cup des FC Eintracht Northeim
Donnerstag, 28. November 2019 10:37 Uhr

Northeim (hakö). Wie hat sich das Bild nur verändert. Aktuell: Zuschauer, die unter "Tribünenentzug" leiden und frösteln. Viel zu späte Ansetzungen und das auch noch ausschließlich auf von den Fans ungeliebtem Kunstrasen. Ein Muster ohne Wert, wenn nur Technik gefragt ist. Wo bleiben die Kampfszenen auf dem doch durchaus bespielbaren A-Platz?

Dann die angeblich Blei belasteten Erdwälle auf dem Parkplatz vor dem Stadion. Parkraum gleich Mangelware. Unglaublich die Situation auf dem städtischen Ausweich-Parkplatz an der Bundes-Technikerschule. Tiefe Löcher und Matsch "begrüßen" die Fußballfans. Unglaublich. Kopfschütteln bei Gästefans. Absolut kein Aushängeschild eines eigentlich seriösen Vereins, der sich gern damit brüstet, das einzige Aushängeschild der Region zu sein. Oder haben Stadt und Verein bereits das Tischtuch zerschnitten? Was ist los am Rhumeufer? ### Keine wärmende Gaststätte vor und nach dem Spiel, wie auch in der Pause. "Open Air" für treue Fans. Wo bleibt die Fürsorgepflicht eines Traditionsclubs, hervor gegangen 1992 aus SuS und VfB Northeim und dem FC Sultmershagen?

Der Oberligist gerät zunehmend ins Stocken, sportlich und wirtschaftlich, nach dem überraschenden Rückzug des Hauptspendengebers aus einem Öko-Dorf mit "Weltbühne" am Rande von Bad Gandersheim. Da kann auch eine sich selbst auferlegte Harmonie auf der Eintracht- Jahreshauptversammlung vor wenigen Tagen nicht hinwegtäuschen. Wichtige Mitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat fehlten. Die Devise hätte nach der Übergabe des "operativen Geschäftes" an der Vereinsspitze, von der charismatischen, erfolgreichen Unternehmerpersönlichkeit Wolfgang Hermann, einst ein kaum zu stoppender, wieselflinker Linksaußen, auf den Heckenbecker Dietmar Herrdum, lauten müssen "Ball flach halten" und nach einer Serie von Niederlagen durchaus zwingend auch mal die "T-Frage" / Trainer-Frage zu stellen. Hohes Fachwissen ist gefragt bei einem Coach und seinem Umfeld. Da sollte auch der Teammanager nachweislich Fußballkenntnis haben aus eigener Erfahrung als Spieler.

Und nicht, wie geschehen und von einem erfolgreichen Ex-Eintracht-Trainer kommentiert, daß sich der Eintracht-Coach der letzten Saison angeblich bei einem Referat vor Göttinger Vereinsvertretern selbstherrlich auf die Brust klopft und arrogant davon spricht, daß nur Eintracht Northeim Vorbild sein kann in Südniedersachsen. 

200.000 Euro fehlen. Die Zukunft des FC Eintracht Northeim sieht derweil keineswegs positiv aus, auch vor dem Hintergrund, seit langem schon ehemals verdiente Ehrenamtliche aus guten und gesunden, erfolgreichen Zeiten "einfach links" liegen zu lassen und nicht mehr "einzuwechseln". Das müssen sich Tim Schwabe, Moritz Braukmüller, Florian Becker und Hartmut Denecke vom JHV-Vorstandstisch im DGH Langenholtensen fragen lassen. Erfahrung zählt, man organisiert und koordiniert und nimmt auch mal die Fans in den Arm. Das müssen junge, karrierebewußte Funktionäre eben noch lernen. Nur Erfolg haben, zum Beispiel als Übungsleiter der Damen-Mannschaft, reicht bei weitem nicht.

Bekanntlich hat sich das Team, die "Bodyguards" um Dietmar Herrdum in der Chefetage des FCE "gutes" (!) Geld zahlen lassen. Damit ist nun Schluß. "Zurück zu den Wurzeln" kann es nur heißen. Mit Mut, Engagement und Weitsicht und ehrlicher Vereinsarbeit.

Bekanntlich erhielt ein Teil der Vorstands-"Bodyguards" um Dietmar Herrdum Vergütungen für ihr Engagement. Tomas Sniadowski, Tom Köhler und Moritz Braukmüller dagegen arbeiteten ehrenamtlich "ohne einen Cent". Es kann also nur heißen "Zurück zu den Wurzeln".

Schade um den Fußball in Northeim. Mit dem Rückzug des Hauptspendengebers kommt an die Öffentlichkeit, daß hoch motivierte, ambitionierte Oberligaspieler und auch Funktionäre an der Spitze "arg getäuscht und geblendet" wurden mit viel Geld, mit Wahnsinnssummen. Folge: Spieler werden jetzt den Verein verlassen, unter anderem ganz gewiß auch in Richtung Nörten-Hardenberg und Göttingen.

Der Verein mit Aufsichtsrat und Vorstand sollte sich auch fragen, ob alles in Ordnung war von Beginn an, mit sechsstelligen Summen zu jonglieren. Jetzt wartet ein talentierter Nachwuchs auf seine Aufgaben. Ihm sollte man Zeit geben - "ohne Geld" und mit ganz viel Vertrauen.

Und mit Blick auf die 1. Herrenmannschaft: Vielleicht macht es ja in Zukunft als möglicher Absteiger wieder mehr Spaß, Derbys zu bestreiten, eventuell gegen Aufsteiger Nörten, als gegen unbekannte, namenlose Clubs 90 Minuten zu überstehen. Das dann aber bitte wieder auf dem A-Platz des Gustav-Wegner-Stadions zu normalen Anstoßzeiten. Und immer daran denken: Die 1. Herren Mannschaft ist das Aushängeschild des Vereins, neben der Jugend mit seiner erfolgreichen, schon vor über 20 Jahren beginnenden Integrationsarbeit. Und bitte nie den Fan vergessen. Nur so können sich Zuschauerzahlen positiv entwickeln. Ich erinnere mich nur zu gern an die einst heißen Derbys der Eintracht unter anderem gegen SVG Einbeck, Göttingen 05, SVG Göttingen, SC Weende. Den Torjubel hörte man in der ganzen Stadt. Da müssen wir wieder hin. Ohne überheblich zu wirken. Und das mit einer gesunden, begeisternden Fankultur.

Fotos: Hartmut Kölling

Mittwoch, 20. November 2019 10:24 Uhr

Einbeck (r). Aus vereinsinternen Gründen gehen die SVG Einbeck 05 und Trainer Rüdiger Schulz ab sofort getrennte Wege. "Wir bedanken uns bei Rüdiger ausdrücklich für sein Wirken und seine engagierte Arbeit, insbesondere die Förderung und Integration des eigenen Nachwuchses vom Jugend- in den Herrenbereich. Wir bedauern, die erfolgreiche Arbeit nicht fortsetzen zu können und wünschen Rüdiger und seiner Familie für die Zukunft in sportlicher und privater Hinsicht alles Gute." Ab sofort leitet Christoph Adamek in Zusammenarbeit mit Pascal Thormann die Geschicke bei der SVG Einbeck 05.

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