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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 21. Januar 2021 12:03 Uhr
Corona-Infektionsfall an Sollingschule Uslar: Klasse 9c unter Quarantäne gestellt
Donnerstag, 21. Januar 2021 11:11 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1255 (+26) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1025 Personen (+17) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 63,5 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 211 (+9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 7 (-2), Bodenfelde 14 (+1), Dassel 21 (+7), Einbeck 45 (0), Hardegsen 7 (0), Kalefeld 10 (-1), Katlenburg-Lindau 10 (+2), Moringen 37 (+6), Nörten-Hardenberg 6 (0), Northeim 42 (-2) und Uslar 12 (-2) stammen. Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 1568 Personen (Stand: 20.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von und 1,2 Prozent.

An der Sollingschule Uslar ist ein Infektionsfall innerhalb der Schülerinnen und Schüler aufgetreten. Daraufhin wurde die Klasse 9c bis zum 31. Januar 2021 unter Quarantäne gestellt. Die Allgemeinverfügung, die die Quarantäne anordnet, ist als Nummer 36 im Amtsblatt des Landkreises Northeim veröffentlicht worden.

Mittwoch, 20. Januar 2021 16:51 Uhr

Hannover (red). Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt.

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt. 

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen. 

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert: „Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren - mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig."  

„Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren", so Tonne weiter. 

„Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule.  Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten", erläutert Tonne zum Abschluss.

Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14.02.2021:

  • Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
  • Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.
  • Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C.
  • Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.
  • Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.
Mittwoch, 20. Januar 2021 11:05 Uhr

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1229 (+14) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1008 Personen (+11) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 69,5 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 202 (+3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 9 (0), Bodenfelde 13 (+1), Dassel 14 (+3), Einbeck 45 (-1), Hardegsen 7 (0), Kalefeld 11 (0), Katlenburg-Lindau 8 (0), Moringen 31 (+1), Nörten-Hardenberg 6 (+1), Northeim 44 (-3) und Uslar 14 (+1) stammen. Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen. Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 1319 Personen (Stand: 19.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 1,0 Prozent

Mittwoch, 20. Januar 2021 06:20 Uhr

Hannover (red). Trotz der jetzt schon viele Wochen lang andauernden Einschränkungen sind die Infektionszahlen und die Zahl der täglich an und mit dem Virus sterbenden Menschen immer noch zu hoch. Hinzu kommt, dass die sich aus Großbritannien und Südafrika verbreitenden Virusmutationen zwischen 30 und 70 Prozent infektiöser sind als das bisherige Sars-CoV-2-Virus. Diese Virusmutationen sind auch in Deutschland angekommen, wobei der Umfang derzeit unklar ist.

„Wir brauchen sehr rasch belastbare Informationen über den Ausbreitungsgrad der Virusmutationen in Deutschland. Dafür wurden jetzt die Weichen gestellt“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Die Virusmutationen müssen auch in Deutschland schnell erkannt werden. Das muss die Grundlage für das weitere Vorgehen sein.“ Der Bund wird bis Anfang Februar eine erste Auswertung der bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorlegen.

Stephan Weil: „Die getroffenen Maßnahmen, aber vor allem die Umsicht und der verantwortungsvolle Umgang der Menschen in Niedersachsen haben dazu geführt, dass der befürchtete weitere Anstieg der Infizierten bei uns gestoppt werden konnte und die Fallzahlen gesunken sind. Aber wir müssen jetzt weiter konsequent sein, um diese mühevoll erreichten Erfolge, nicht zu gefährden. Wir sind uns unter den Ländern und mit dem Bund einig, dass die bislang in Deutschland gegen die Pandemie getroffenen Maßnahmen verlängert und ergänzt werden müssen. Die aktuell zumindest in Niedersachsen noch vergleichsweise gute Ausgangslage muss jetzt genutzt werden, um die Fallzahlen weiter zu senken und eine mutationsbedingte starke Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es gibt eine realistische Chance, die Virusinfektionen im Februar deutlich zu reduzieren. Das wird jedoch nur gelingen, wenn im Privat- wie im Arbeitsleben noch konsequenter nicht notwendige direkte Kontakte reduziert, überall Abstände eingehalten und Masken getragen werden.“

Stephan Weil bedankt sich erneut dafür, dass sich so viele Menschen jetzt schon über Wochen an die recht harten Corona Schutzmaßnahmen halten: „Herzlichen Dank für’s Durchhalten und für die damit geübte Solidarität! Es ist uns bewusst, dass wir den Niedersächsinnen und Niedersachsen sehr viel zumuten, auch und gerade den Kindern und Jugendlichen.“

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder und des Bundes haben sich darauf geeinigt, mehr Infektionsschutz insbesondere über die stärkere Nutzung von medizinischer Masken (OP-Masken oder FFP2-Masken), über mehr Homeoffice, mehr Abstand im ÖPNV und mehr Testen in Alten- und Pflegeheimen sicherzustellen.

„Ich begrüße es, dass jetzt einheitliche Regelungen auf Bundesebene dafür sorgen sollen, dass Homeoffice überall dort, wo es irgend möglich ist, zum Regelfall bei der Berufsausübung wird. Wo die Präsenz im Unternehmen oder in Institutionen unverzichtbar ist, muss die Belegung von Räumen reduziert werden, um ausreichende Abstände sicherzustellen. Wo das nicht möglich ist, müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zumindest OP-Masken zur Verfügung stellen.“

Stephan Weil bittet die Verantwortlichen in den niedersächsischen Unternehmen und anderen Institutionen, für diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten können, die Arbeits- bzw. Dienstzeiten noch stärker als bislang zu flexibilisieren. „Wir werden das auch in der Landesverwaltung tun. Es muss uns gemeinsam gelingen, die mit vollen Bussen und Bahnen verbundenen Infektionsgefahren drastisch zu reduzieren. Wo es möglich ist, sollen zusätzliche Verkehrsmittel eingesetzt werden.“ 

Im gesamten ÖPNV und im Einzelhandel sowie überall dort im öffentlichen Raum und in Gebäuden, in denen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten enger und länger zusammenkommen, sollen zudem durchgehend medizinische Masken (OP-Masken oder FFP2-/KN95-Masken) getragen werden.

Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgeschrieben. Außerdem sind bereits in der jetzigen niedersächsischen Verordnung verpflichtende Testungen für alle Bediensteten mehrmals pro Woche angeordnet. Auch Angehörige und Freunde der Bewohnerinnen und Bewohner müssen schon jetzt ab einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest durchführen lassen.

Zur Situation in den Schulen und Kitas haben Bund und Länder eine restriktivere Handhabung der bisherigen Beschlüsse vereinbart. In Niedersachsen sind die Kitas bereits geschlossen und es wird eine Notbetreuung angeboten. Die weiterführenden Schulen befinden sich mit Ausnahme der Abschlussklassen bereits durchgängig im Homeschooling. Insoweit wird es keiner Änderung bedürfen. Was die Situation in den Grundschulen anbelangt, sind Änderungen zu erwarten, über deren Inhalt die Landesregierung im Laufe des Tages entscheiden wird.

Weil abschließend: „Es geht in den nächsten Wochen darum, eine unkontrollierte Ausbreitung insbesondere der B117-Mutation zu verhindern. Wenn es gelingt, die Mutation B117 in Deutschland gering zu halten, haben wir die Chance, in den nächsten Wochen die Inzidenzwerte deutlich zu senken.

Gelingt es mit einigen zusätzlichen Maßnahmen unter einen Inzidenzwert von 50 Infektionen pro Hunderttausend Einwohner und Woche zu kommen, können vorsichtig und schrittweise einzelne Bereiche wieder gelockert werden. Je konsequenter sich die Menschen in Deutschland an die Corona-Maßnahmen halten, desto eher können wir alle auch wieder freier leben.“

Region Aktiv
Donnerstag, 21. Januar 2021 11:21 Uhr
Einbeck: Üben ohne Zusammenkommen?! Kantorei probt für Konzert im November
Donnerstag, 21. Januar 2021 10:54 Uhr

Dassel (red). Mit dem Erhalt des Halbjahreszeugnisses sei eine Anmeldung für den künftigen Jahrgang 5 an der Paul-Gerhardt-Schule möglich, erklärt die Schulverwaltung der Paul-Gerhardt-Schule. Auf einer digitalen Pinnwand finden alle interessierten Eltern sowie Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 4 alles Wissenswerte über die PGS.

Mittwoch, 20. Januar 2021 13:46 Uhr

Northeim (red). Via Niedersachsen mit den Gesellschaftern VINCI Concessions Deutschland GmbH (50%) und Meridiam Investments SAS (50%) ist verantwortlich für die Planung, den Ausbau, die Modernisierung, den Betrieb und die Erhaltung der BAB A7 zwischen Bockenem und Göttingen im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP).

Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der BAB7 sind Fahrbahnreparaturen auf der A7 zwischen Kilometer 241+800 bis 255+000 erforderlich. Zwecks Instandsetzungsarbeiten ist eine Vollsperrung der BAB7 zwischen den Anschlussstellen Northeim Nord und Northeim West in Fahrtrichtung Kassel sowie zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim Nord in Fahrtrichtung Hannover von Donnerstag, 21.1.2021, 20:00 Uhr, bis Freitag, 22.1.2021, 6:00 Uhr, erforderlich.

Umleitungsempfehlungen

Der Verkehr in Fahrtrichtung Hannover wird an der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg abgeleitet und über die beschilderten Umleitungsstrecken U9 und U11 via B446, B3, B3 Sudheim, B3 Northeim zur Anschlussstelle Northeim Nord geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Kassel wird an der Anschlussstelle Northeim Nord abgeleitet und über die beschilderten Umleitungsstrecke U66 via B3 Northeim, B241 zur Anschlussstelle Northeim West geführt.

Mittwoch, 20. Januar 2021 12:30 Uhr

Uslar (red). Die Stadt Uslar erhält insgesamt 122.220 Euro Fördermittel des Landes Niedersachsen für die Entwicklung eines auf die lokalen Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnittenen Coworking-Space, wie der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz berichtet. 

Die zuständige Regionalministerin Birgit Honé überreichte der Stadt am Mittwoch virtuell in einer Videokonferenz den entsprechenden Förderbescheid aus der Richtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“. Ziel des Förderprogramms ist es, auf innovativen und kreativen Wegen die Attraktivität und Anziehungskraft der Klein- und Mittelstädte im ländlichen Raum zu verbessern. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung im September eine weitere Förderrunde des Programms auferlegt, auf die sich die Stadt Uslar als Projektträger beworben hatte. 

Das Projekt soll in Kooperation mit der Privatbrauerei Bergbräu in historischen Betriebsgebäuden der Brauerei entstehen, die im Rahmen einer betrieblichen Umstrukturierung frei werden.

„Als örtlicher Landtagsabgeordneter freue ich mich sehr, dass das Land die Initiative der Stadt Uslar würdigt und das Vorhaben in großem Umfang mit Fördermitteln unterstützt. Die Stabilisierung und Stärkung der Innenstädte sind wichtige Zukunftsaufgaben, denen die Projektverantwortlichen in Uslar auf innovative Weise begegnen“, kommentiert Uwe Schwarz die gute Nachricht für die Region.

Foto: Schwarz

Dienstag, 19. Januar 2021 11:19 Uhr

Landkreis Northeim (red). Wie geht es weiter, wenn die Entscheidung für ein Studium oder einen konkreten Studiengang vielleicht nicht die richtige war? Wenn Prüfungsangst, Leistungsdruck oder finanzielle Nöte zum Studienabbruch zwingen? Das ist keine Seltenheit, denn etwa jeder vierte Studierende verlässt in Deutschland die Universität oder die Fachhochschule ohne Abschluss. Derzeit spielt  auch die aktuelle Corona-Pandemie bei den Überlegungen, das Studium an den Nagel zu hängen, eine Rolle. Denn starke Veränderungen im Lehrbetrieb und im studentischen Miteinander sorgen vielfach für Verunsicherung.

Um junge Menschen mit ihren Studienzweifeln oder nach dem Studienabbruch nicht allein zu lassen, haben Simone Bettenhausen und Annette Mittag, Berufs- und Studienberaterinnen in der Agentur für Arbeit Göttingen, gemeinsam mit Netzwerkpartnerinnen und Arbeitgebern die Veranstaltung „Studienabbruch und dann?“ organisiert. Die Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie am Montag, 25. Januar, 14:00 – 16:00 Uhr, online statt.  

„Studienabbrüche oder der Wechsel des Studiengangs sind weder eine Seltenheit, noch ein Beinbruch“, erklärt Bettenhausen die Situation. „Nichtsdestotrotz stellen wir immer wieder fest, dass das Thema eines möglichen Studienausstiegs viele junge Menschen stark verunsichert und nicht selten auch so etwas wie Scham auslöst. Dass es hierzu keinen Grund gibt und statt des vielleicht falschen Studiums viele interessante und vielversprechende Perspektiven warten, das möchten wir in dem Veranstaltungsangebot gerne aufzeigen!“ 

Bei diesem Vorhaben werden die Berufs- und Studienberaterinnen unterstützt von Vertreterinnen der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer. Außerdem sind Personalverantwortliche und Auszubildende bzw. Studierende der Unternehmen Sartorius AG und Sycor GmbH sowie der Stadt Göttingen mit von der Partie. Sie berichten über Perspektiven und Chancen in ihren Häusern und stellen verschiedene Ausbildungs- und Studienangebote vor. Zeit für individuelle Fragen ist im Anschluss natürlich eingeplant.

Die Veranstaltung wird technisch und organisatorisch auch vom Regionalen Fachkräftebündnis Südniedersachsen unterstützt.  Interessierte melden sich daher für die Teilnahme bitte online unter www.fachkraeftebuendnis-sns.de/neustart/anmeldung an. Sie erhalten dann den Teilnahme-Link zugeschickt. Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Anmeldeschluss ist Montag, 25. Januar, 10:00 Uhr. 

Blaulicht
Mittwoch, 20. Januar 2021 12:35 Uhr
Während Einsatz im Maschmühlenweg - Reifen an Funkstreifenwagen zerstochen
Dienstag, 19. Januar 2021 10:09 Uhr

Bad Gandersheim (red). Am Sonntag, gegen 21.30 Uhr, befuhr ein 34-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Suzuki die Holzmindener Straße in Bad Gandersheim in Richtung Stadtkern. Im Verlauf der weiterführenden St.-Georg-Straße verlor der Bad Gandersheimer aufgrund schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw und geriet ins Schleudern.

Nachdem sich der Pkw um die eigene Achse gedreht hatte, stieß er gegen einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten Seat Altea einer 41-jährigen Bad Gandersheimerin. Der Unfallverursacher entfernte sich zunächst aufgrund fehlender Kommunikationsmittel von der Unfallstelle, meldete sich jedoch am nächsten Tag selbständig bei der Polizei, um den Unfall anzuzeigen. Hierzu wurde ein Ermittlungsverfahren bezüglich des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Insgesamt entstanden durch den Unfall Schäden in Höhe von ca. 6000 Euro.

Montag, 18. Januar 2021 15:43 Uhr

Northeim (red). Die Vollsperrung der A 7 in Richtung Kassel (wir berichteten) wird vermutlich noch mehrere Stunden andauern. Dies teilte soeben die Autobahnpolizei Göttingen mit. Grund hierfür sind umfangreiche Bergungsarbeiten. In den Unfall am Montagmittag gegen 14.00 Uhr waren ein Kleinbus, ein Sprinter und ein mit Motoröl beladener Tanklastzug verwickelt. Ersten Ermittlungen zufolge soll es zunächst aus noch ungeklärter Ursache zu einer Berührung zwischen dem Kleinbus und dem Sprinter gekommen sein.

In der Folge kollidierte der Sprinter dann mit dem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Tanklaster. Beide Fahrzeuge kippten anschließend auf die Seite und blockieren nun die Fahrbahn. Wie es überhaupt zu dem Unfall kommen konnte, ist im Moment noch nicht geklärt. Die Fahrer sollen aber nach Erstinformationen alle unverletzt sein. Die Autobahnpolizei Göttingen empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Montag, 18. Januar 2021 14:38 Uhr

Northeim (red). Aufgrund eines Unfalls mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist die A 7 in Fahrtrichtung Kassel ab der Anschlussstelle Northeim-West aktuell voll gesperrt. Die Unfallstelle liegt nach einer ersten Mitteilung kurz vor der AS Nörten-Hardenberg. Weitere Informationen liegen zurzeit noch nicht vor.

Sonntag, 17. Januar 2021 15:47 Uhr

Northeim/Echte (red). Am Sonntagmittag kam es zu einem Einsatz von Rettungsdienst und Polizei, bei dem ein Schäferhundmischling durch die Polizei erschossen werden musste. Der Schäferhundmischling hatte seine 65-jährige Halterin nach der Rückkehr von einem Spaziergang mehrfach gebissen, wodurch diese schwer am Arm und am Bein verletzt worden ist. Ein Nachbar wurde auf die Situation aufmerksam und eilte der Frau zu Hilfe. Ihm gelang es, den Hund abzuwehren, sodass sich die verletzte Frau ins Haus flüchten konnte. Durch den Nachbar konnte die Polizei alarmiert werden. Einer Bekannten der verletzten Hundehalterin gelang es, den Hund anzuleinen.

Nachdem es zunächst so geschienen hatte, dass sich der Hund beruhigt hatte, wurde diesem ein Maulkorb angelegt. Der Hund schaffte es jedoch, sich von dem Maulkorb zu befreien. Er konnte sich losreißen und biss erneut wild um sich. Durch die Angriffe des Hundes wurde ein Polizeibeamter durch insgesamt fünf Bisse in die rechte Hand und ein weiterer Polizeibeamter durch zwei Bisse in den rechten Daumen verletzt. Nachdem das eingesetzte Pfefferspray wenig Wirkung gezeigt hatte und der Hund zu erneuten Angriffen gegen die Polizeibeamten angesetzt hatte, wurde der Schäferhundmischling durch Schüsse aus der Dienstwaffe getötet. Die Hundehalterin sowie die beiden verletzten Polizeibeamten wurden dem Krankenhaus Northeim und Einbeck zur ärztlichen Versorgung zugeführt.

Politik
Mittwoch, 20. Januar 2021 13:41 Uhr
Brennpunkt Feuerwehr: Christian Grascha, FDP-Landtagsabgeordneter und Marko de Klein, Kreisbrandmeister laden ein!
Mittwoch, 20. Januar 2021 11:30 Uhr

Niedersachsen (red). Es war das Streitthema der gestrigen Bund-Länder-Beratungen: Schule. Am Ende einigten sich alle Beteiligten, dass Schulen weitgehend geschlossen bleiben sollen. Noch am späten Abend kündigte Ministerpräsident Stephan Weil Änderungen für das Land Niedersachsen an, welches erst am vergangenen Montag mit dem Wechselunterricht begann. Nun steht fest: Die Pflicht zum Schulbesuch wird in Niedersachsen aufgehoben. Darüber haben der Ministerpräsident und Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Vormittag informiert. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 (sowie Abschlussklassen) dürfen weiterhin zur Schule gehen. Die Entscheidung, ob das Kind zur Schule geht oder zuhause lernt, soll selbstständig von den Eltern getroffen werden. Stephan Weil kündigte an, dass ein Formblatt folgen wird, mit dem die Kinder ohne Begründung befreit werden können.

Ein Überblick der Maßnahmen zum Thema Schule in Niedersachsen

Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt. 

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt. 

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen. 

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert: „Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren - mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig. 

Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren. 

Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule. Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten.“

Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14.02.2021:

Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet. Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C. Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C. Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.

Foto: NDR/Screenshot PK

Mittwoch, 20. Januar 2021 08:08 Uhr

Landkreis Northeim (red). Die Übertragung der im Jahr 2020 nicht verausgabten Mittel gemäß der „Richtlinie zur Förderung der allgemeinen Jugendarbeit“ in das Jahr 2021 hat die SPD-Kreistagsfraktion Northeim bei Landrätin Astrid Klinkert-Kittel beantragt.

Wie Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz MdL und Fraktionsgeschägtsführer Peter Traupe in ihrer Begründung ausführten, treffen die Corona-Pandemie und der monatelange sogenannte Lockdown auch die Vereine und Verbände der Jugendarbeit. Sogenannte Kinder- und Jugendarbeit im herkömmlichen Stil ist nicht mehr möglich. Den Jugendgruppenleiter*innen fehlt der Kontakt zu den von ihnen betreuten jungen Menschen, und diesen wiederum fehlt der Kontakt untereinander.

Studien belegen, dass die Kontaktbeschränkungen jüngere Menschen wegen des Fehlens sozialer Kontakte belasten. Langeweile greift um sich, die für jüngere Menschen tatsächlich sehr schwer auszuhalten ist. Sie wollen aktiv sein, Spaß haben, Kicks erleben. In dieser Zeit werden auch häufig Delikte begangen, Gesetze übertreten und Suchtmittel konsumiert. Zu dieser Lebensphase gehört dazu, Grenzen auszutesten. Die Isolation ist gerade da natürlich nicht förderlich.

Hier gilt es, über neue innovative Formen von Kinder- und Jugendarbeit Angebote für diese Altersgruppen zu schaffen. Gleichzeitig müssen Initiativen und Projekte aus der Zeit vor der Pandemie am Leben erhalten werden, damit die Arbeit nach Überwindung des Virus nahtlos fortgesetzt werden kann.

Diese Anstrengungen sind nur mit einer entsprechenden finanziellen Ausstattung der Vereine und Verbände möglich. Für diese ist der Jugendhilfeträger zuständig, betonen Schwarz und Traupe. Deshalb hofft die SPD-Kreistagsfraktion, dass mit einer Übertragung nicht verbrauchter Mittel in das aktuelle Jahr eine zusätzliche Förderung und Stärkung der Jugendarbeit in dieser schwierigen Zeit möglich sein wird.

Foto: SPD

Wirtschaft
Mittwoch, 20. Januar 2021 07:54 Uhr
Kammer stellt Mitgliederzeitung auf Magazin und ePaper um
Montag, 18. Januar 2021 10:33 Uhr

Landkreis Northeim (red). Die SPD-Fraktion hat Ende letzten Jahres beim Wirtschaftsministerium um Information darüber gebeten, welche Mittel aus den Corona-Hilfen des Bundes nach Niedersachsen geflossen sind bzw. beantragt wurden. Für das gesamte Land Niedersachsen ergeben sich die Summen wie folgt:

Die Überbrückungshilfe I umfasste die Fördermonate Juni bis August. Sie beinhaltete eine Fixkostenerstattung ab 70% Umsatzeinbruch mit einem max. Förderbetrag von 50.000,- Euro pro Monat. Seit 10.07.20 konnten sich die prüfenden Dritten (Steuerberatende, Wirtschaftsprüfende, Rechtsanwält*innen) im digitalen Antragssystem registrieren und Anträge stellen. Das Programm endete zum 31.08.2020. Anträge konnten noch rückwirkend bis zum 09.10.20 gestellt werden. Mit aktuellem Stand wurden rund 9863 Anträge für ganz Niedersachsen bewilligt. Dies entspricht einem Bewilligungsvolumen von rund 100,9 Mio. Euro. 

Im Landkreis Northeim wurden 150 Anträge gestellt und eine Gesamtsumme von 1.258.242,66 Euro ausgezahlt. 

Seit dem 21.10.20 können Anträge für die Überbrückungshilfe II gestellt werden. Sie umfasst den Förderzeitraum September bis Dezember 2020 mit einer Fixkostenerstattung von bis zu 90% ab 70% Umsatzeinbruch im jeweiligen Fördermonat mit einem max. Förderbeitrag von 50.000,- Euro/Monat. Bis heute wurden im Antragsverfahren in Niedersachsen 7174 Anträge eingereicht, dies entspricht einem Antragsvolumen von über 71,7 Mio. Euro. Anträge hierzu können noch bis Ende Januar gestellt werden. Die Ministerpräsidentenkonferenz vom 28.10.20 hat die Verlängerung des Programms über 2020 hinaus beschlossen. Die Überbrückungshilfe III umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Die Eckpunkte des Programms wurden mit Blick auf die Bedürfnisse der Wirtschaft noch einmal angepasst. Nun können auch Unternehmen bis zu einem jährlichen Umsatz von 500 Mio. Euro in Deutschland, sofern die Antragsvoraussetzungen erfüllt sind, die Überbrückungshilfe III beantragen. 

Im Landkreis Northeim wurden für die Überbrückungshilfe II bis jetzt insgesamt 98 Anträge gestellt und eine Summe von insgesamt 437.382,28 Euro ausgezahlt. 

Die Novemberhilfen des Bundes können seit dem 25.11.20 beantragt werden; die Auszahlung erfolgt seit dem 27.11.20. Unternehmen und Soloselbständige, die Fördersummen über 5.000 Euro geltend machen möchten und ihre Anträge über einen prüfenden Dritten gestellt haben, erhalten zunächst einen Abschlag i. H. v. 50 % ihrer beantragten Fördersumme (max. 50.000 Euro). Soloselbständige, die Novemberhilfe bis zu einem Betrag von 5.000 Euro geltend machen, können Anträge direkt stellen und erhalten die beantragte Summe in voller Höhe. Bisher sind niedersachsenweit 21.821 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 357,3 Mio. Euro eingegangen, rund 102,5 Mio. Euro wurden bereits ausgezahlt. ### Unternehmen aus dem Landkreis Northeim haben insgesamt 308 Anträge gestellt mit einem Antragsvolumen von 6.098.032,32 Euro. Bisher ausgezahlt wurden im Landkreis Northeim 1.159.397,73 Euro.

Das Programm Novemberhilfe endete am 30.11.20. Anträge können noch bis zum 31.01.21 gestellt werden. Anträge für das Bundesprogramm "Dezemberhilfe" können seit dem 23. Dezember 2020 gestellt werden. Eine Dezemberhilfe ist noch nicht ausgezahlt worden. 

Die Zahlen geben den Stand zum 12.01.2021 wieder.

„Es ist gut, dass schon viele Anträge auch für Unternehmen im Landkreis Northeim bewilligt wurden. Immerhin fast 2,9 Mio. Euro sind schon in den Landkreis Northeim geflossen. Aufgrund von Programmierungsproblemen auf der Bundesebene werden aber die Dezemberhilfen voraussichtlich erst ab März dieses Jahres bewilligt, so dass momentan nur Abschläge an die Unternehmen ausgezahlt werden können. Teilweise ist noch nicht einmal das erfolgt. Daher werden wir in der SPD-Fraktion Niedersachsen nicht locker lassen und weiterhin die Forderung stellen, dass die Hilfen schneller an die Unternehmen ausgezahlt werden. Vielen gerade kleinen Unternehmen geht momentan einfach die Puste aus. Die Unterstützungsleistungen des Staates sind daher sehr wichtig, damit es nach dem Lockdown auch wieder weitergehen kann“, so Frauke Heiligenstadt MdL.

Montag, 18. Januar 2021 10:15 Uhr

Einbeck (red). Kürzlich hat die Stadt Einbeck verdiente Mitarbeiterinnen verabschiedet. Am 1. Januar 2021 trat Ilse Bunck in den Ruhestand ein. Bunck ist am 19. Dezember 1989 als Vertretungskraft in verschiedenen Kindergärten in die Dienste der Stadt Einbeck getreten und wurde seit August 1993 als Kinderpflegerin im Kindergarten Deinerlinde beschäftigt. Seit August 2013 war sie im Kindergarten Benser Mauer aktiv.

Mit Wirkung vom 01. Februar 2021 tritt Bettina Brock in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein. Brock absolvierte in den Jahren 1975/1976 ein Vorpraktikum als Erzieherin in den städtischen Kindergärten. Nach Ableistung des Berufspraktikums in einer Kindertagesstätte der Stadt Einbeck wurde sie zum 1. September 1987 als Erzieherin für den Kindergarten Benser Mauer eingestellt. Dort war sie bis Januar 2007 tätig. Ab dem 1. Februar 2007 bis zum 30. November 2017 wurde Brock im Vertretungspool der Kindertagesstätten eingesetzt. Anschließend erfolgte der Einsatz als gruppenübergreifende Drittkraft im Kindergarten Benser Mauer. 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die Mitarbeiterinnen verabschiedet. Frau Bürgermeisterin Dr. Michalek sprach Dank und Anerkennung für langjähriges engagiertes Wirken aus. Für den Personalrat der Stadt Einbeck überbrachte Lars Lachstädter die Glückwünsche und den Dank der Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit. Diesen Wünschen schlossen sich auch der Sachgebietsleiter Jörg Mönnig, Sabine Schutt, Leiterin des Kindergartens Benser Mauer sowie Frank Piorr aus dem Sachgebiet Verwaltungsmodernisierung an.

Foto: Stadt Einbeck

Sport
Dienstag, 19. Januar 2021 10:15 Uhr
Sportabzeichen-Verleihungsfeier für das Jahr 2020 findet nicht statt - Verteilung der Sportabzeichen ist jedoch sichergestellt
Donnerstag, 07. Januar 2021 11:11 Uhr

Hannover (red). Die Mitglieder des Präsidiums des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) und die Angehörigen der vom Präsidium eingesetzten Task-Force hoffen, den Spielbetrieb in Zuständigkeit des Verbandes zum Wochenende Samstag und Sonntag, 6. und 7. März, wiederaufnehmen zu können. Das meldet Geschäftsführer Markus Ernst als Ergebnis der Online-Zusammenkunft der Task-Force und von anschließenden Gesprächen mit den Mitgliedern des Präsidiums am Dienstagnachmittag.

„Nach der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag und der Verlängerung des Lockdowns bis aktuell Ende Januar müssen wir nachjustieren“, erklärt der Geschäftsführer. Die bisherige Absicht von Präsidium, Mitgliedern des Spielausschusses und Staffelleitern, den Spielbetrieb Anfang Februar einsetzen zu lassen, basierte auf der Annahme einer Beendigung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit Ende der Weihnachtsferien am Sonntag, 10. Januar; und der damit verbundenen Hoffnung, ab dem 11. Januar wieder öffentliche Sportstätten nutzen zu können. „Damit sich die Vereine über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen auf den Re-Start vorbereiten können“, so Ernst. „Durch die Verlängerung des Lockdowns verschieben sich auch unsere Planungen, die wir jetzt neu mit den Regionen und Vereinen diskutieren werden.“

Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof plane eine Online-Konferenz mit Vertretern der Ober- und Verbandsligen für Anfang Februar. Präsident Stefan Hüdepohl werde die Vorsitzenden der Gliederungen für Samstag, 30. Januar, nach dem im Dezember zu einem weiteren Treffen bitten, um Regelungen für die Landesligen und Landesklassen sowie den Jugendbereich zu besprechen, aber auch um die Regionen für eine landesweit einheitliche Vorgehensweise zu gewinnen.

Im November hatten sich die Vertreter der Ober- und Verbandsligen für eine Fortführung der Saison in der Form einer Einfachspielrunde ausgesprochen; unter Berücksichtigung der Ergebnisse der ersten Saisonspiele im Herbst vergangenen Jahres. Markus Ernst: „Das Vorhaben ist auf jeden Fall noch umsetzbar, auch bei einem Spielbeginn nach Anfang März. Wichtig ist, dass Niedersachsens Handballer möglichst schnell wieder die Bälle in die Hände nehmen.“ 

Im Spielausschuss des Handball-Verbandes Niedersachsen reifen derzeit Überlegungen zur Organisation eines Alternativ-Programmes für die Mitgliedsvereine, falls die Entwicklung der Pandemie den Verband zum Saisonabbruch zwingen sollte. So denkt die Task Force über eine kurzfristige Wiederbelebung der HVN-Pokal-Wettbewerbe oder Spiele auf freiwilliger Basis nach. „Wir müssen nach vorne gucken. Der Handball in Niedersachsen braucht eine Bühne, die er auch verdient“, sagt Präsident Stefan Hüdepohl.

Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:24 Uhr

Hannover (red). Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachen (HVN) zieht die Reißleine: Im Umlaufverfahren beschlossen die Mitglieder des Gremiums am Mittwochmorgen, den Spielbetrieb der Jugend und der Senioren in den Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen, die in Obhut des Verbandes stehen, mit sofortiger Wirkung auszusetzen. „Zunächst bis einschließlich 31. Dezember“, sagte Präsident Stefan Hüdepohl Mittwochvormittag mit Blick auf die nach wie vor ständig steigenden Covid-19-Fallzahlen.

Der Entscheidung die Zusammenkunft einer bereits vor Wochenfrist gebildeten „Task-Force“ vorausgegangen, in der neben Hüdepohl die Vizepräsidenten Harald Schieb (Recht) und Jens Schoof (Spieltechnik) sowie die beiden Geschäftsführer Markus Ernst und Gerald Glöde mitgewirkt hatten. Die „Task-Force“ tagte am Dienstagabend.

Das Präsidium folgte der Empfehlung der Gruppe und fordert die Gliederungen des Verbandes auf, sich der Verbandsentscheidung anzuschließen, falls diese nicht bereits ihrerseits eine Aussetzung des Spielbetriebes beschlossen haben.

Stefan Hüdepohl: „Freundschaftsspiele können ausgetragen werden, solange die gesetzlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und die gültigen Hygienevorschriften der örtlichen Behörden eingehalten werden.“ Die „Task-Force“ bleibt laut Mitteilung des Präsidenten bestehen: „Die Gruppe wird regelmäßig tagen, die Situation beurteilen und Vorschläge für die Form des Spielbetriebes ab Januar kommenden Jahres erarbeiten.“

Erst Mittwoch vergangener Woche hatte das Präsidium den Vereinen aus Bereichen, die eine Inzidenz von über 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche melden, freigestellt, die Spiele auszutragen oder zu verlegen. Das gleiche Recht räumte das Präsidium Mannschaften ein, die gegen Teams aus Risikogebieten antreten sollten (wir berichteten).

Laut Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof waren für das vergangene Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Spieltechniker des Handball-Verbandes Niedersachsen allein in den Seniorenspielklassen 106 Spiele angesetzt. 85 Spiele verlegten die Vereine kurzfristig. 21 Spiele wurden ausgetragen. Für Samstag und Sonntag, 31. Oktober und 1. November, war der Saisonbeginn für die Jugendklassen des Verbandes vorgesehen.

Stefan Hüdepohl: „Wir wollten den Mannschaften ein Höchstmaß an Freiraum einräumen. Jetzt haben die Vereine mit den Füßen abgestimmt. Diese Abstimmung akzeptieren wir. Viele Vereine und auch Sportlerinnen und Sportler haben uns aufgefordert, Verantwortung zu zeigen und den Spielbetrieb auszusetzen. Diesem Wunsch tragen wir Rechnung, weil auch in den Gebieten ohne große Inzidenz, viele voller Verunsicherung und Furcht sind, sich beim Sport mit Corona zu infizieren. Dies ist angesichts der immer neuen Rekorde der Fallzahlen nachvollziehbar.“ Wann und wie der Spielbetrieb tatsächlich wiederaufgenommen wird, sei offen.

Hüdepohl: „Kein Mensch weiß, wie sich die Pandemie weiterentwickelt.“ Die Spieltechniker hätten bereits angefangen, verschiedene Modelle zu diskutieren: Angefangen bei der Austragung der Meisterschaft in einer Einfachrunde bis hin zur Verkleinerung der Staffeln mit Ermittlung der Meister und Absteiger in Play-off-Spielen. „Das ist aber alles Zukunftsmusik“, weiß der Präsident. „Die ,Task-Force‘ wird Vorschläge erarbeiten, über die das Präsidium zu beraten hat.“

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