Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 02. April 2020 15:02 Uhr
Neunundvierzig bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim
Donnerstag, 02. April 2020 13:00 Uhr

Einbeck (kp). Die Bürgermeisterin, Sabine Michalek, wendet sich nun erstmals in einer Videoansprache an alle Einbeckerinnen und Einbecker. Sie möchte allen „ein bisschen Mut“ machen in einer Zeit, in der alle sozialen Kontakte so weit wie möglich eingeschränkt werden. Zudem gelte es, die Ausgangsbeschränkungen noch bis nach Ostern zu „ertragen“. „Es ist ganz, ganz sinnvoll“, lautet ihr Appell. Jene Maßnahmen würden dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem entlastet werde.

„Aber ich sehe in dieser Zeit auch ganz viel Hoffnung“, fügt sie hinzu. Es zeige sich, wie mitmenschlich die Menschen zueinander sind und sich gegenseitig unter die Arme greifen. „Das ist ein unglaublich tolles Gefühl der Gemeinschaft.“

Das ganze Video ist hier zu sehen:

Was wir jetzt alle brauchen - Geduld und Optimismus

Was wir alle jetzt brauchen - Geduld und Optimismus. #mitherzundverstand

Gepostet von Stadt Einbeck am Mittwoch, 1. April 2020
Mittwoch, 01. April 2020 13:03 Uhr

Landkreis (red). In diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise verzichten die Onlinezeitungen bewusst auf einen Scherz zum 1. April. Die aktuelle Lage bewegt viele Menschen aus dem Kreis. Sie haben Zukunftsängste, sind verunsichert oder sorgen sich um ihre Liebsten. Falschmeldungen und Gerüchte werden aktuell fast täglich verbreitet und schaffen ebenfalls Verwirrung. Aus diesen Gründen verzichten wir in diesem Jahr darauf, euch eine erfundene Geschichte aufzutischen.

Das Foto zu unserem Beitrag stammt von der Familie Budde/Wohlfarth aus Heinade. Sie beteiligen sich an der Regenbogen-Aktion und versuchen Personen mit ihren Straßenmal-Künsten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Foto: privat

Mittwoch, 01. April 2020 10:51 Uhr

Kreis Northeim (r). Seit Mitte März gelten im ganzen Bundesland und damit auch im Landkreis Northeim starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die meisten halten sich an die neuen Regeln.

Spätestens seit der Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen vom 23.3.2020 sind auch persönliche Kontakte massiv eingeschränkt worden, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Die Allgemeinverfügung ist am 27.3.2020 durch die Niedersächsische Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Conora-Pandemie ersetzt worden. Sie regelt die Beschränkung von sozialen Kontakten und umfasst unter anderem die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum, die Beschränkung auf eine Höchstzahl von zwei Personen und die Schließungen von weiteren gewerblichen Einrichtungen.

Diese Beschränkungen werden von den Menschen im Landkreis Northeim überwiegend gut eingehalten. „Die Bereitschaft, an den Schutzmaßnahmen mitzuwirken, ist hoch“, zieht Jan-Christopher Linck, Leiter des Fachbereiches für Ordnung und Vergabe, ein Resümee der vergangenen sieben Tage. „Der überwiegende Teil der Bevölkerung reagiert aufgeschlossen und folgt umgehend unseren Hinweisen. Mit einem freundlichen Wort und Erklärungen für die Maßnahmen erreicht man die Menschen am besten und entsprechende Erfahrungen machen die Kollegen im Außendienst.“ Gelegentlich komme es zu Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern - leider überwiegend mit Menschen aus der eigentlichen Risikogruppe, den über 60-Jährigen. Zum Glück handele es sich hierbei aber wirklich um Ausnahmen, so der Fachbereichsleiter weiter.

Allerdings können die Ordnungsbediensteten des Landkreises immer wieder auch Verstöße feststellen. So hat der Ordnungsaußendienst bei Kontrollfahrten mitbekommen, dass eine Eisdiele im Kreisgebiet geöffnet hatte. Zur Unterstützung wurde die Polizei benachrichtigt, die die Personalien der Mitarbeiter aufnahm und den Betreiber kontaktierte. Dieser gab zunächst an, die Auskunft erhalten zu haben, dass Eisdielen öffnen dürften, konkretisieren konnte er dies allerdings nicht. Die Sachlage in diesem Fall eindeutig: Eiscafés sind wie Bars, Clubs und Diskotheken für den Publikumsverkehr geschlossen. Dies gilt zwar grundsätzlich auch für Restaurants, Imbisse und die Systemgastronomie, hier sind aber Ausnahmeregelegungen für den Außerhausverkauf eingeräumt. Hintergrund ist Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Essen - eine Eisdiele ist hierfür nicht relevant. Dies geht aus der Allgemeinverfügung des Landkreises vom 20. März 2020 hervor. Der Ordnungsaußendienst des Landkreises und die Polizei haben die Schließung der Eisdiele veranlasst. Daran hat sich der Besitzer seitdem auch gehalten, wie weitere Kontrollen ergaben. Auf ihn kommt nun ein Bußgeldverfahren zu. Darüber hinaus wurde auch für ein Elektrofachgeschäft im Kreisgebiet ein Bußgeld verhängt, weil der Verkaufsraum für Publikumsverkehr geöffnet war. Vom vergangenen Wochenende liegen zudem mehrere Anzeigen vor, unter anderem weil sich Menschen zum Konsumieren von Alkohol, Familien zum Spielen oder Personen in größeren Gruppen getroffen haben.

Verstöße gegen die Auflagen der Behörden sind kein Kavaliersdelikt. Die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen wird von der Polizei und den Ordnungsbehörden konsequent durchgesetzt und kontrolliert. Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu maximal 25.000 Euro geahndet, schwere Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden.

„Wir können diese Krise nur gemeinsam überwinden. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim sich an die mitunter schmerzlichen Regeln hält und beispielsweise auf Besuche bei Verwandten verzichtet. Ihnen allen danke ich für Ihre Unterstützung“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „An diejenigen, die das noch nicht tun, möchte ich dringend appellieren, unverzüglich alle Kontakte und auch Geschäftstätigkeiten entsprechend der Vorgaben einzuschränken – zum Schutz aller Menschen im Landkreis Northeim und darüber hinaus.“

Mittwoch, 01. April 2020 10:32 Uhr

Kreis Northeim (r). Aktuell gibt es zweiundvierzig bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Im Vergleich zum Vortag ist damit ein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden. Zehn Personen - eine mehr als am Dienstag - gelten mittlerweile als genesen, so dass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Bei dem Neufall handelt es sich um eine Frau mittleren Alters. Sie hatte Kontakt mit einer infizierten Person und befindet sich im Krankenhaus.

Region Aktiv
Donnerstag, 02. April 2020 11:40 Uhr
Tiernachwuchs muss ungestört bleiben: Hunde an die Leine – in Wald und Landschaft
Donnerstag, 02. April 2020 11:28 Uhr

Amelsen (gs) Das war dieser Tage Aufgabe eines Servicetechniker für Rotorblätter von Windenergieanlagen von der Fa. cp.max Rotortechnik aus Dresden an einem der Amelser Windräder, genauer gesagt die Durchführung einer turnusmäßigen Inspektion der Rotorblätter. Rotorblätter von Windenergieanlagen sind fast rund um die Uhr extremsten Belastungen ausgesetzt.

Daher ist eine regelmäßige Inspektion unbedingt notwendig um auftretende Schäden zu entdecken und wenn nötig rasch zu reparieren. Denn nur auf diese Weise können hohe Ertragsausfälle durch große Schäden am Rotor verhindert werden. Inspektionen im Rahmen der zustandsorientierten Wartung werden von umfangreich geschulten, sachkundigen Mitarbeitern ausgeführt. Für die Arbeiten an den äußeren Blattkörpern wurde eine spezielle seilgestützte Arbeitstechnik entwickelt. Dadurch wird kein Kran benötigt bzw. keine Hebetechnik und es entstehen keine zusätzlichen Kosten für den Zugang zu den Rotorblättern.

Diese Arbeitsweise hat zudem den Vorteil, dass alle Bereiche der Blattkörper optimal zugänglich sind und dass diese Arbeitstechnik flexibel auch bei sehr hohen Nabenhöhen und ungünstigen Witterungsbedingungen angewendet werden kann. Diese Inspektionen umfassen auch die Kontrolle der Blattinnenräume. Denn auch hier können wichtige Informationen über den Zustand des Blattes gesammelt werden, welche von außen nicht ersichtlich sind. So kann beispielsweise nur im Blattinneren die Verklebungen der Blattschalen und Stege beurteilt werden.

Der Job als Servicetechniker für Rotor- blätter von Windernieanlagen ist sehr anspruchsvoll. Die Techniker erklimmen zunächst die Gondel der Windenergieanlage (meist gibt es einen Aufzug) und befestigen die zum Erreichen der Blätter genutzten Seile. Anschließend fährt ein Techniker mit einer Seilwinde vom Boden aus zu einer Reparaturstelle oder inspiziert das Blatt. Das benötigte Material und Werkzeug hat der dabei bereits bei sich.

In luftiger Höhe wird dann die Reparatur, am Seil hängend, ausgeführt. Für den Job benötigt man eine solide Fitness, Nervenstärke und Schwindelfreiheit. Diese Arbeit spricht vor allem Menschen an, die sowohl mit dem Kopf, als auch mit dem Körper aktiv arbeiten wollen und gern in der Natur sind. Generell kann man bei dieser Arbeit Erfahrungen sammeln, wie sie nur wenige Jobs bieten- z. B. den Arbeitsplatz mit der besten Aussicht.

Fotos: Stahnke

Mittwoch, 01. April 2020 10:57 Uhr

Einbeck (red). "Am Hubeweg" im Teilabschnitt zwischen der "Friedrich-Ebert-Straße" und "Am Weidenfeld" in Einbeck kommt es am Mittwoch, den 1. April, in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr wegen Baumpflegemaßnahmen zu Verkehrsbehinderungen/Teilsperrungen.

Sonntag, 29. März 2020 12:10 Uhr

Hoppensen (r). Der Verein "Reitsport am Rittergut Hoppensen e.V." unternahm Ende Februar bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein seine diesjährige Grünkohlwanderung. Startpunkt war die Reitanlage am Rittergut in Hoppensen. Nicht hoch zu Ross, sondern per Pedes wurde auf der Hälfte der Wegstrecke eine kurze Kaffeepause mit Kalt- und Heissgetränke oberhalb von Hilwartshausen eingelegt. Hier konnte man einen herrlichen weiten Blick über die sonnige Landschaft genießen.

Nach insgesamt zwei Stunden Wanderzeit wurde in das Gasthaus Fricke-Traupe in Ellensen eingekehrt. Diejenigen, die nicht mitwandern konnten, gesellten sich dort zu den Teilnehmern, um gemeinsam ein deftiges Grünkohl-Buffett zu genießen. Nach dem Essen gab es noch ein kleines Rate-Quiz mit Preisen und anschließend ließ man den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

Foto: Reistsportverein am Rittergut Hoppensen

Donnerstag, 26. März 2020 08:21 Uhr

Einbeck (r). Der Einbecker Fischereiverein hat bei seinem traditionellen Frühjahrsputz am ersten Märzwochenende die Stadtgewässer einmal wieder von allerhand Dingen befreit, die dort auf keinen Fall hin(ein)gehören.

Fünfzehn Mitglieder und deren Nachwuchs sammelten dabei in gut drei Stunden zwei Anhänger voll Müll und Schutt am Krummen Wasser, dem Mühlenkanal und den Stadtteichen am Bäckerwall und Krähengraben. Ein wahrer Hotspot in Sachen Unrat und wildem Müll ist leider immer wieder der Mühlenkanal entlang der Schlachthofstraße. Haus- und Gartenabfälle, Sperrmüll, ausgediente Reifen, Unmengen Flaschen, sogar an die zwölf Quadratmeter Maschendrahtzaun landeten auf den Anhängern. Auch am Wilden Wasser wurden die Angler fündig, denn dort hatte sich offenbar jemand die Mühe gemacht, ein ganzes Bett inklusive Matratze und einigem Elektroschrott abzulagern. Und das, obwohl der Weg dorthin mit einem normalen PKW eher schwer zu befahren ist und privater Sperrmüll bekanntlich unentgeltlich bei der Deponie abgegeben werden kann. Ein weiteres Ärgernis ist die Entsorgung von Gartenabfällen im und am Wasser, denn Grünschnitt, Wurzelballen oder gar Stallmist gehören auf den eigenen Kompost oder eben auf die Deponie.

Für den Spätsommer haben die Einbecker Angler eine ähnliche Aktion geplant, um auch im Wasser selbst aufzuräumen, denn der hohe Abfluss und die Trübung verhinderten dies leider. In den kommenden Wochen und Monaten ist – nicht nur aufgrund der Corona-Krise – eine Reinigung der Gewässersohlen nicht möglich, denn viele der heimischen Fischarten, wie Äsche, Groppe oder Elritze sollen dann ungestört ihr Laichgeschäft verrichten. Weitere spannende Informationen über die Tätigkeiten und Projekte des Vereins gibt es auf der Internetseite www.fischereiverein-einbeck.de und seit kurzem auf Instagram (@einbeckerangler).

Fotos: Ralph Eikenberg

Blaulicht
Donnerstag, 02. April 2020 13:05 Uhr
Bei Trinkrunde im Stiftspark gegen Infektionschutzgesetz verstoßen
Dienstag, 31. März 2020 10:19 Uhr

Einbeck (r). Am Sonntag wurde die Polizei gegen 17.10 Uhr zu einem Körperverletzungsdelikt in die Benser Straße gerufen. Vor Ort wurden die eingesetzten Beamten bereits von dem Opfer, eine 27 Jahre alte Einbeckerin, erwartet. Diese erklärte, dass sie in der dem Haus eine Freundin besuchen wollte. In der Wohnung kam es dann aber zu einem Streit mit einer weiteren Besucherin, die die 27-Jährige ins Gesicht geschlagen haben soll. Bei der weiteren Sachverhaltsklärung wurde festgestellt, dass sich in der Wohnung der 33 Jahre alten Inhaberin noch die 37 Jahre alte Beschuldigte zu der Körperverletzung sowie eine weitere Frau (27) aus Einbeck aufhielten. Letztlich wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie vier Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises in Verbindung mit dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Montag, 30. März 2020 10:05 Uhr

Kreis Northeim (r). Ein 19-Jähriger aus Einbeck befuhr mit seinem Renault die Bundesstr. 445 in Richtung Bad Gandersheim und er beabsichtigte, diese an der Einmündung zur Landesstr. 592 nach links in Richtung Opperhausen zu verlassen. Beim Linksabbiegen beachtete er jedoch nicht den Vorrang des entgegenkommenden PKW (Transporter) eines 34-Jährigen aus Bad Gandersheim und es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge.

Beide Fahrzeugführer verletzten sich leicht und sie wurden vorsorglich dem Krankenhaus in Northeim zugeführt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 18000.-Euro, wirtschaftliche Totalschäden der Fahrzeuge. Die Unfallstelle mußte aufgrund auslaufender Betriebsstoffe von der Straßenmeisterei Einbeck gereinigt werden. Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern an und ein Strafverfahren u.a. wegen Fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet.

Sonntag, 29. März 2020 10:35 Uhr

Einbeck (red). Im Zeitraum von Samstag, den 28. März, auf den Sonntag, den 29. März, wurden insgesamt acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gefertigt. Bei den Verstößen handelt es sich ausschließlich um Zuwiderhandlungen gegen die Allgemeinverfügung und hier insbesondere um das Zusammentreffen von mehreren Personen, welche nicht zum eigenen Hausstand gehören. In diesem Zusammenhang wird nochmals eindringlich darauf hingewiesen, die entsprechende Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen zu beachten, um eine weitere Verbreitung des Corona Virus zu verhindern.

Samstag, 28. März 2020 10:55 Uhr

Einbeck/ Greene (r). In dem Zeitraum von Sonntag, 22. März, 14.00 Uhr bis Dienstag, 24. März, 16.00 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu der in einem einbecker Ortsteil gelegenen "Greener Burg". Der oder die Täter hatten es vermutlich auf die im Eingangsbereich befindliche Spendenbox abgesehen. Da sich zur Tatzeit in der Box jedoch kein Geld befunden hat, haben der oder die Täter von der Tat abgelassen und sich unerkannt vom Tatort entfernt. Durch die Tat entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200,- EUR Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382/91920-0 in Verbindung zu setzen.

Politik
Sonntag, 29. März 2020 10:50 Uhr
Sportstättensanierungsprogramm: Fristverlängerung für Förderanträge bis 30. April 2020
Donnerstag, 26. März 2020 08:26 Uhr

Kreis Northeim (r). Angesichts drohender Umsatzeinbrüche und möglicher Unternehmensschließungen durch die Corona-Krise fordert die FDP im Landkreis Northeim die Kommunen auf, eine Stundung der Gewerbesteuer für zunächst drei Monate den betroffenen Unternehmen zu ermöglichen.

„In dieser Krise geht es jetzt für viele Unternehmen zunächst darum, Liquidität zu sichern. Dafür müssen neben Bund und Land auch die Kommunen einen Beitrag leisten und alles tun, was notwendig und möglich ist“, erklärt der Kreisvorsitzende Christian Grascha MdL. Er hoffe darauf, dass dieser Vorstoß auch von den anderen Parteien aufgegriffen und unterstützt wird, damit man parteiübergreifend handeln und gemeinsam Verantwortung für die Unternehmen in der Region übernehmen könne.

„Mit einem dreimonatigen Aufschub der Gewerbesteuerzahlungen geben wir unseren Unternehmen insbesondere aus Mittelstand und Handwerk Luft zum Atmen, bis sich die Situation hoffentlich beruhigt hat. Damit sichern wir die lokale Versorgung der Bevölkerung und schützen Arbeitsplätze und Einkommen, die gerade unverschuldet gefährdet sind“, so Grascha weiter.

Foto: Grascha

Donnerstag, 19. März 2020 10:38 Uhr

Kreis Northeim (r). Die Bürgermeister der Fachwerk5Eck-Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode am Harz haben in der vergangenen Woche in einer gemeinsamen Sitzung in Northeim die bereits seit 2015 bestehende, nun aktualisierte Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Eine Anpassung war nötig geworden, nachdem das Projekt aktuell durch zwei Förderungen des Landes Niedersachsen unterstützt wird. Dabei handelt es sich um eine Förderung aus dem Programm „Gute Nachbarschaft“ des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, in dem jeweils vor Ort die Quartiers- und Gemeinwesenstrukturen in den Altstädten weiterentwickelt werden. Engagierte Akteure sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden und ihre Ideen zur Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft einbringen können.

Die zweite Förderung kommt aus dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, aus dem Programm „Zukunftsräume“ und zielt darauf, die Ankerfunktionen der Mittelzentren in Südniedersachsen zu stärken. Mit Hilfe dieses Programms werden im Fachwerk5Eck Strukturhilfen für Eigentümer historischer Bauten in den Altstädten aufgebaut. Südniedersachsen ist die Region mit der landesweit höchsten Denkmaldichte. Eigentümer sehen sich häufig komplexen Bedingungen und Vorschriften bei anstehenden Sanierungsarbeiten ausgesetzt. Hier wollen die Verwaltungen künftig noch niedrigschwellliger Hilfestellungen anbieten.

Die regelmäßigen Sitzungen der fünf Bürgermeister dienen dem Austausch über die verschiedenen Themen der Region und der Nutzung von Synergieeffekten. Die interkommunale Zusammenarbeit wird von Landesseite sehr begrüßt und daher unterstützt.

Foto: Juliane Hoffmann

Wirtschaft
Donnerstag, 26. März 2020 08:32 Uhr
KWS: Digitales Angebot für Landwirte erhält Design-Preis
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Freitag, 20. März 2020 14:24 Uhr

Stadtoldendorf. Angesichts der aktuellen Entwicklungen stellt sich auch für die Volksbank eG die Frage, wie sie sich diesen neuen Herausforderungen entgegenstellt. Viele Menschen in der Region haben zunehmend mit Existenzängsten zu kämpfen. Gerade die Unternehmen und die Gewerbetreibenden leiden unter den von der Bundesregierung verhängten Restriktionen. Aber auch Arbeitnehmer, die plötzlich in Kurzarbeit gehen müssen, oder Alleinerziehende, die wegen der Schließung von Schulen und Kindergärten zu Hause bleiben müssen, stehen ganz gravierenden Problemen gegenüber. Woher kommt das Geld für die nächste Miete? Wie können wir unser Baudarlehen weiter bedienen? Auch die Volksbank eG hat in ihren Geschäftsstellen den persönlichen Kontakt massiv eingegrenzt.

Trotzdem möchte sie für ihre Mitglieder und Kunden da sein und hat deshalb die neue Online-seite www.regionalzusammenstehen.de ins Leben gerufen. An die können sich die Menschen wenden, um mit einem Berater ihre finanzielle Situation zu besprechen und nach kurzfristigen Lösungen zu suchen. Unter der Hotline 05381/ 9177-10821 oder mittels eines Kontaktformulars können sich Unternehmer, Gewerbetreibende, Freischaffende, Alleinerziehende usw. an die Berater der Volksbank eG wenden, um für ihre derzeitige finanzielle Situation nach Lösungen zu suchen. „Wir versuchen, möglichst einfach, schnell und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen“, sagt Jan Hausmann, Bereichsleiter Vertriebs-management und Initiator der neuen Online-Seite. „Wir können auch über das Telefon beraten oder Hinweise und Hilfestellung zu den Förde-programmen geben, die von der Bundes-regierung als Sicherheitsnetz aufgelegt werden. „Ich glaube, dass es jetzt ganz wichtig ist, dass die Menschen das Gefühl bekommen, dass sich trotz der ganzen Widrigkeiten jemand um ihre finanziellen Belange und Sorgen kümmert“, sagt Jan Hausmann. „Genau das ist unser Antritt.“

Die Hotline ist von Montag bis Freitag, in der Zeit von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr, durchgehend freigeschaltet. Alle Berater der Volksbank eG sind telefonisch erreichbar und können über die Hotline mit dem Kunden verbunden werden, so dass eine fachliche und qualifizierte Auskunft gewährleistet ist. Auf der Facebookseite regionalzusammenstehen wird die Volksbank eG weitere Infos geben. Regionale und überregionale Hilfsangebote etc. sollen über www.regionalzusammenstehen.de vernetzt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Volksbank eG, www.myvoba.com.

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Sonntag, 23. Februar 2020 14:50 Uhr

Markoldendorf. Mit der Imbiss-Eröffnung im Dezember 2018 hat sich Ludmilla Schönknecht einen Traum erfüllt. Mehrere Jahre stand das Gebäude in der Ilmebahnstraße leer. Nach monatelanger Sanierung konnte es dann endlich losgehen. Seitdem bietet die Imbissbetreiberin Gerichte an, die es so nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Ein Highlight ist zum Beispiel das hausgemachte Schaschlik, ein nach original russischer Rezeptur hergestellter Grillspieß. Komplettiert wird das Angebot durch Grill-Klassiker wie Bratwurst, Krakauer oder Currywurst. Um dem internationalen Imbiss-Charakter gerecht zu werden, bietet sie zudem auch original polnische Bratwurst an. Seit kurzer Zeit befinden sich auch Hamburger in ihren unterschiedlichen Variationen im Angebot. „Alle Wurstspezialitäten, die ich verarbeite werden von Metzgereien aus der Region bezogen“, sagt Ludmilla Schönknecht und weist damit auf die gute Qualität ihrer Produkte hin.

Das Speisenangebot wird durch hausgemachte und frisch zubereitete Salate abgerundet. „Frische steht bei mir immer an erster Stelle“, beteuert die Imbiss-Betreiberin. Sogar im Bereich „Extras“ und „Dessert“ hat sie hausgemachte Speisen anzubieten. Da ist das „Tschebureki“, ein Gericht aus Kasachstan, eine knusprige Teigtasche mit Hackfleischfüllung, oder der tschechische Palatschinken mit Vanille-Sauce, Eis, Preiselbeeren und Schlagsahne.

Wer sich einmal über das komplette Speisenangebot informieren möchte, sollte Ludmilla Schönknecht in ihrem „Imbiss-Grill2 in der Ilmebahnstraße 8 in Markoldendorf einen Besuch abstatten. Die Öffnungszeiten sind Mo, Di, Do von 11 bis 19 Uhr, Fr und Sa von 11 bis 21 Uhr und So von 15 bis 19 Uhr. Dienstag ist Ruhetag. Zu den täglich frischzubereiteten Speisen gibt es im Imbiss-Grill auch besondere Angebotstage. Mittwochs Salat-Tag (jeder Salat 2,50 Euro), donnerstags Schaschlik-Tag (5, 90 statt 7,50 Euro) und freitags gibt es einen XXL-Grillteller für 9,90 statt für 11,50 Euro.   

Sport
Dienstag, 10. März 2020 02:28 Uhr
Wichtiger Heimsieg für Northeimer HC
Mittwoch, 05. Februar 2020 10:19 Uhr

Northeim (hakö). Große Euphorie auf der Bühne des Sports. Die "Schuhwallhölle" bebte am vergangenen Sonntag. Der NHC fuhr mit 26:21 einen ungemein wichtigen Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenletzten HSC Bad Neustadt aus Unterfranken ein. Abstiegskampf pur. Mannschaft und Trainer bildeten eine starke Einheit, ließen sich durch "Störfeuer" von außen nicht auseinanderbringen. Einfach brillant.

Das treue Publikum appaudierte minutenlang, war begeistert, lag sich in den Armen und setzte auf seine Art ein dickes Ausrufezeichen. Die Fans feierten mit Standing Ovations ihr Team schon vor dem Anpfiff beim Einlaufen. Das ging unter die Haut. Diese Leidenschaft - das ist Schuhwallhalle live. Eine spektakuläre, einmalige Szenerie. Da gab es sogar Tränen. Spieler riefen der voll besetzten Tribüne zu: "Wir brauchen Euch!".

Beim nächsten Punktspiel vor eigener Kulisse ist am Sonntag, 16. Februar um 17 Uhr der renommierte Tabellenführer TV Großwallstadt zu Gast in Northeim's Top-Sportarena. Und wieder wird sie ausverkauft sein, weithin sichtbar bis in die letzte Seitenstraße. Unglaublich, diese durchweg positive Entwicklung im Handballsport, dank professioneller Strukturen im NHC, dank einem geradezu ideal besetzten Vorstand mit dem Vorsitzenden Knut Freter und seinen Stellvertretern Carsten Barnkothe, Oliver Kirch, Heike Echter, Mark-Oliver Wode und Schatzmeisterin Carola Bialas, dank all der rührigen Sponsoren, dank einer tollen Nachwuchsarbeit, dank qualitativ hochwertiger Übungsleiter, dank dem liebenswerten "Team hinter dem Team" mit dem fast schon sensationell breit aufgestellten Ehrenamt.

All das sollte die Bürger dieser Stadt stolz machen auf ihren NHC und endlich auch mal Vertreter des Rates in die Arena führen, um Entscheidungen als "operatives Geschäft", eine Herzensangelegenheit, zum Wohle der Kreisstadt und ihrer Region zu verstehen. Hier muß dringend gehandelt werden für die Mannschaften des NHC, für die Vereine und Schulen. Er müßte eigentlich schon längst Realität sein, der Hallenneubau, wenn denn Intelligenz und Entscheidungsfreude die Ratsmitglieder beflügeln würden.

"Aufwachen, hingehen zu Spielen, sich mitreißen lassen, Stallgeruch einatmen, nach Wegen suchen, die Northeim in den Fokus rückt. Die Stadt hat ihn verdient, den Hallenneubau, aber bitte noch in diesem Jahrzehnt. Der Handball boomt. Hier darf wertvolle Zeit nicht leichtfertig verspielt werden. Hier finden immer mehr Fans ihren Platz. Deshalb: Augen auf! Längst eine unendliche Geschichte. Dank eines hoch motivierten, gefeierten Vereins aus der Mitte unserer Gesellschaft.

Steuern blindlings erhöhen und damit einen Großsponsor aus der "Halle der Leidenschaft" zu schmeißen, damit die wertvolle, einmalige Nachwuchsarbeit in Frage zu stellen, ist seitens der Stadt keine seriöse Art, um attraktiven Lebensraum für Sport und Gesundheit zu aktivieren und auch neuen Bürgern mit Blick auf Steigerung der Einwohnerzahl auf über 30.000, ein Angebot zu machen, das auch Heimat bedeutet.

Vielleicht sollten sich doch erfolgreiche Unternehmer der Region, und die gibt es, an einen Tisch setzen, um dem mitunter hilflos agierenden Rat unter die Arme zu greifen mit schnellen Entscheidungen in Sachen Hallenneubau, die den Zeitgeist treffen und der 3. Handball-Liga gerecht werden mit Hallengröße und vor allem auch einem mutigen Platzangebot. Erst vor wenigen Tagen meinte Northeim's Bürgermeister Simon Hartmann: "Der Hallenneubau ist ein Projekt von regionaler Bedeutung".

Am vergangenen Sonntag suchten sie alle ihren Platz auf der Tribüne: Unter anderem Irnfried Rabe, ehemaliger Bürgermeister von Northeim, Jugendspieler des JFV Leinepolder mit Trainer, von einem Turnier in Lindau kommend, und einige Vorstandsmitglieder des FC Eintracht Northeim sowie zahlreiche Fans aus fast allen Ortsteilen. Lob und Anerkennung gab es für ein tolles, ausgesprochen informatives Programmheft.

www.northeimerhc.de

Fotos: Hartmut Kölling

Donnerstag, 09. Januar 2020 12:20 Uhr

Lauenberg (r). Wie in jedem Jahr, zum Jahresbeginn, trafen sich die Lauenberger Tischtennisherren am ersten Samstag, um sich bei den Vereinsmeisterschaften zu messen.
11 Herrenspieler traten an, um den Vereinsmeister zu ermitteln. In drei Gruppen wurde mit der Vorrunde gestartet. Die zwei jeweils Besten qualifizierten sich für die Gruppe der Plätze 1-6.

Für die Gruppe der besten Sechs qualifizierten sich sowohl die Favoriten aus der ersten Herrenmannschaft, die in diesem Jahr erstmals in der Bezirksoberliga spielten als auch die Spieler der zweiten Herrenmannschaft.  Auch hier gab es erstmal keine großen Überraschungen. Nach nur wenigen Satzverlusten gegenüber den Spielern aus den anderen Mannschaften konnten die drei angetretenen Bezirksoberligaspieler die Vereinsmeisterschaft unter sich ausmachen. Rene‘ Gillmann unterlag dabei Björn Selmikeit mit 1:3 Sätzen, konnte danach aber in einem spannenden 5-Satz Spiel Frank Wolter mit 3:2 Sätzen schlagen. So musste die Entscheidung im letzten Spiel zwischen Frank Wolter und Björn Selmikeit fallen. Nachdem Frank den ersten Satz klar für sich entscheiden konnte, den zweiten Satz aber ebenso klar verlor, wurde es in den letzten drei Sätzen spannender. Erst im fünften Satz konnte Frank das Spiel in der Verlängerung (14:12) gewinnen. Alle drei Spieler erreichten damit 4:1 Spiele in der Endrunde.

Mit nur einem Satz Vorsprung sicherte sich Björn Selmikeit trotz der Niederlage im letzten Spiel zum dritten Mal in Folge den Vereinsmeistertitel beim TSV Lauenberg. Zweiter wurde Frank Wolter ebenfalls mit nur einem Satz vor Rene‘ Gillmann. Vierter und damit bester Kreisklassespieler wurde Christian Dehne vor Alexander Gehrke und Markus Michalak. Steven Dingenthal und Bernd Elwischger räumten die Preise für die besten Spieler der 3. u. 4. Kreisklasse ab.
Doppelvereinsmeister 2020 wurden Jens Ropeter und Rene‘ Gillmann, die sich ungeschlagen in einer Gruppe mit 6 Doppelpaarungen durchsetzen konnten.

Foto: TSV Lauenberg

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