Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 17. Oktober 2019 08:44 Uhr
"Save the Date" - Zukunftsweisende Info-Veranstaltung in Amelsen
Donnerstag, 17. Oktober 2019 08:40 Uhr

Northeim. (lpd) Seit dem 1. Januar 2019 zahlt der Landkreis Northeim zusätzlich zum Pflegegeld einen Zusatzbetrag in Höhe von 800 Euro an Familien, die Pflegekinder aufnehmen. Das Modellprojekt ist gut angelaufen: Sieben Familien bekommen den Zusatzbetrag bereits und haben dank der Finanzhilfe mehr Spielraum, sich um die Bedürfnisse ihres Pflegekindes zu kümmern.

Insbesondere jüngere Kinder bis zum Grundschulalter sollten vorrangig im Kreis einer Pflegefamilie statt in einem Heim untergebracht werden. Leider finden sich immer weniger Paare, Familien oder Einzelpersonen, die sich dieser Herausforderung stellen wollen. Kinder, die in Vollzeitpflege untergebracht werden müssen, sind oft geprägt von vielfach erlebten Beziehungsabbrüchen und daraus resultierenden Bindungs-, Entwicklungs- oder Belastungsstörungen. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass berufstätige Pflegepersonen Elternzeit in Anspruch nehmen, um dem Kind im ersten Jahr nach der Aufnahme ein sicheres Bindungsangebot machen zu können. Den Pflegepersonen steht diese Elternzeit zu, ein Anspruch auf Elterngeld besteht jedoch nicht. Das stellt die Pflegefamilien oft vor finanzielle Probleme. Entsprechend lässt sich beobachten, dass Pflegepersonen sich gegen das Lebensmodell Pflegefamilie entscheiden, da der Verzicht auf ein Jahresgehalt allein durch das Pflegegeld nicht ausgeglichen werden kann.

„Es ist bewundernswert, dass es Familien gibt, die Kinder aufnehmen und ihnen ein liebevolles neues Zuhause schenken. Durch diese Entscheidung dürfen Pflegefamilien nicht ins Ungleichgewicht geraten“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Um die Bereitschaft, Pflegekinder aufzunehmen, zu erhöhen und gleichzeitig mögliche finanzielle Einkommenseinbußen abzufedern, zahlt der Landkreis Northeim seit dem 1. Januar 2019 den sogenannten elterngeldanalogen Zusatzbetrag. Dieser beträgt monatlich 800 Euro für das erste Jahr der Unterbringung. Dadurch soll ein Pflegeelternteil die Möglichkeit haben, im ersten Jahr der Pflegezeit ganz für das neu aufgenommene Pflegekind da zu sein und insbesondere Zeit dafür haben, dem Kind ein Gefühl von emotionaler Sicherheit zu vermitteln. Getestet wird das Modell vorerst für zwei Jahre.

Bei der Planung des Projekts wurde von zehn Pflegeverhältnissen ausgegangen, die den Zusatzbetrag erhalten. Seit der Einführung wurden sieben Kinder in Vollzeitpflege untergebracht, deren Pflegefamilien alle den elterngeldanalogen Zusatzbetrag erhalten - für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine erfreuliche Entwicklung: „Der elterngeldanaloge Zusatzbetrag ist ein tolles Instrument zur Unterstützung von Pflegefamilien.“

Derzeit leben im Landkreis Northeim rund 200 junge Menschen in Pflegefamilien. Im Lauf des vergangenen Jahres wurden 20 neue Vollzeitpflegen eingerichtet. Betreut und unterstützt werden Pflegefamilien vom Pflegekinderdienst des Landkreises Northeim. Zur Unterstützung der Pflegefamilien bietet er unter anderem Fortbildungen und Supervisionen an. Zu den weiteren Aufgaben des Pflegekinderdienstes gehören die passgenaue Vermittlung von Pflegekindern, die Begleitung von Besuchskontakten, Werbung und Akquise von interessierten Bewerbern und Bewerberinnen sowie die Überprüfung ihrer Eignung und Qualifizierung. Familien, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren, können sich gern bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes unter der E-Mail Adresse pflegekinderdienst@landkreis-northeim.de melden.

In der öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch, 23. Oktober 2019, wird der Pflegekinderdienst vorgestellt.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 17. Oktober 2019 08:31 Uhr

Dassel (red). Herzlichen Glückwunsch und Happy Birthday: „Jugend Debattiert“ wird in diesem Jahr volljährig! Bereits seit unglaublichen 18 Jahren ist das Debattenprogramm an deutschen Schulen nicht mehr wegzudenken. Was liegt da näher, als diesen Geburtstag auf Grundlage weiterer geschichtsträchtiger, gedenk- , diskussions- und vor allem debattenwürdiger Jubiläen würdig zu begehen? Das Grundgesetz wird immerhin rüstige 70 Jahre alt, vor genau 30 Jahren fiel die Mauer, am 31. Oktober 2019 begeht die gesamte Bundesrepublik zum ersten Mal den Reformationstag als Feiertag. Ein Grund zum Feiern!

Das nimmt die Paul-Gerhardt-Schule in diesem Jahr zum Anlass, der Debatte als Herzstück der Demokratie am Vorabend des Reformationstages einen Festsaal zu bieten und daran zu erinnern, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung keine Selbstverständlichkeit darstellt und immer wieder Menschen braucht, die für ihren Erhalt eintreten und ihre Ehrentage feiern.

Der Abend beginnt um 17.30 Uhr im Paulinum mit einem offenen Empfang, Catering, Musik sowie einer schülereigenen Ausstellung zum Mauerfall. Neben Schülerdebatten, denen das Publikum in verschiedenen Räumen gespannt zuhören darf, bilden die Höhepunkte des Abends zum einen die Debatte der Bundestagsabgeordneten Konstantin Kuhle (FDP), Johannes Schraps (SPD) und Roy Kühne (CDU) sowie der Abgeordneten des Europaparlamentes Viola von Cramon (Die Grünen), moderiert von Constantin Tilman Schott (Bundessieger „Jugend forscht“ und Europapreisträger für Teilnehmer am European Union Contest for Young Scientists), zum anderen die große Saaldebatte der Bundes- bzw. Landesfinalisten von „Jugend debattiert“, die Ansgar Kemmann (Buchautor, Rhetoriker und Projektleiter von „Jugend debattiert“) leitet.

Gegen 22.15 Uhr klingt der Abend in geselliger Runde, guten Gesprächen und Leckereien aus: Dasseler Nächte sind lang, hochkarätig und vor allem hoch interessant. Die PGS freut sich auf zahlreiche Gäste!

Foto: Paul-Gerhardt Schule Dassel

Mittwoch, 16. Oktober 2019 07:20 Uhr

Stöckheim (red). Der Posaunenchor Stöckheim feiert sein 66-jähriges Bestehen mit einer Serenade am Samstag den 19.10.2019 um 17:00 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Hollenstedt.

10 Bläserinnen und Bläser musizieren aktuell in geselliger Runde jeden Dienstag ab 17:00 Uhr in der Kirche zu Stöckheim. Die Jungbläser proben ab 16:00 Uhr. Die Proben für die Jungbläser sind aber auch flexibel gestaltet, da auch ein Schüler dabei ist. Diese Regelung gilt auch für die erwachsenen Anfänger und hat sich gut bewährt.

Der Chor hat sich ein Repertoire erarbeitet, das verschiedene Musikstile beinhaltet. Popularmusik, Swing und Jazz, aber auch die Musik der alten Meister ( Bach,Händel,Schütz, Mendelssohn..... ) Natürlich darf auch der Marsch nicht fehlen, und der schlichte Choral hat auch noch immer seinen Platz. Mehrmals im Jahr probt der Landesposaunnenwart Günter Marstatt mit dem Chor. Er gibt Anleitung, wie verschiedene Musikstile umgesetzt werden. Für die Zukunft ist der Posaunenchor Stöckheim gut aufgestellt."

Foto: Redaktion Gemeindenbrief Leinetal

Dienstag, 15. Oktober 2019 06:33 Uhr

Bad Gandersheim (red). Im MVZ in Bad Gandersheim stehen drei Experten für orthopädische Beschwerden zur Verfügung: Mit Dr. med. Stefan Kolbeck wird das Team um Dr. med. Michael Giesler und Dr. med. Norbert Olbrich ergänzt. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 05382/702-1182 möglich, eine Überweisung ist nicht notwendig.

„In unserem MVZ werden alle orthopädischen und chirurgischen Krankheitsbilder behandelt und auch kleine chirurgische Eingriffe vorgenommen. Neu sind die Expertensprechstunden für Knie, Hüfte und Fuß“, sagt Dr. med. Stefan Kolbeck, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Helios Klinik Bad Gandersheim. Seit August bietet er die neue Knie-Sprechstunde im MVZ Facharztzentrum Uslar am Standort Bad Gandersheim an. Mit im orthopädischen Team sind Dr. med. Michael Giesler, Experte für Fußchirurgie, und Dr. med. Olbrich, Experte für Hüftchirurgie und Proktologie.

„Das MVZ befindet sich im Eingangsbereich der Klinik. Ich freue mich sehr, meine Patienten ambulant und stationär unter einem Dach behandelt zu können“, erläutert der Kniespezialist. Wird eine Arthrose schon im frühen Stadium erkannt, kann eine Operation im besten Fall verhindert werden. „Unsere Patienten profitieren von einer Komplettbetreuung: Wir können hier die Vorsorge sowie ggf. die Operationen und deren Nachbetreuung aus einer Hand und unter einem Dach sicherstellen“, freut sich Kolbeck.

Foto: Helios Kliniken

Blaulicht
Mittwoch, 16. Oktober 2019 09:38 Uhr
Großeinsatz in Northeim: Brand in HELIOS-Klinik fordert eine schwer verletzte Person
Mittwoch, 16. Oktober 2019 07:10 Uhr

Wenzen (red). Unbekannte Täter beklebten die Scheibe eines zur Geschwindigkeitsmessung aufgestellten Blitzanhängers mit einem blauen Plastiksack. Eine Polizeistreife aus Einbeck "befreite" den Blitzanhänger vom Plastiksack, sodass der Blitzanhänger seine Funktion wiederaufnehmen konnte. Ein Sachschaden selber war durch die Verhängungsaktion nicht entstanden.

Foto: Symbolbild

Mittwoch, 16. Oktober 2019 07:02 Uhr

Einbeck (red). Zur Tatzeit am 12. Oktober um 21.53 Uhr betankte an einer Tankstelle in der Hannoverschen Straße ein unbekannter Fahrzeugführer seinen schwarzen Pkw Opel mit Kasseler Kennzeichen mit 31,88 Liter Super im Wert von 43,96 Euro und verließ anschließend ohne Bezahlung die Tankstelle. Da das amtliche Kennzeichen bekannt ist, ist sich die Polizei sicher, den Tankbetrüger ermitteln zu können.

Foto: Symbolbild

Montag, 14. Oktober 2019 09:37 Uhr

Einbeck (red). Die Polizei Einbeck, mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei und der Polizeibehörde aus Göttingen, hatte im Rahmen des Eulenfestes gut zu tun. Die vorläufige Bilanz: 2 Festnahmen, 3 Strafanzeigen Sachbeschädigung, 5 Strafanzeigen Körperverletzung, ein versuchter räuberischer Diebstahl mit Bedrohung, 8 Fundsachen, 3 hilflose Personen - davon einmal endend in einer Ausnüchterungszelle - zweimal nach Hause gebracht, 3 vermisste Personen, davon 2 Kinder - alle konnten wohlbehalten aufgefunden werden, 14 Platzverweise nach anbahnenden Schlägereien.

Durch die dauerhafte Präsenz der Polizei aber auch des eingesetzten Sicherheitsdienstes konnte viele Auseinandersetzungen im Keim erstickt werden. An dem -0- Promille-Stand der Präventionsstelle der Polizeiinspektion Northeim nahmen dieses Jahr erfreulicher Weise wieder 230 Besucher des Eulenfestes zwischen 16 und 22 Jahren teil. Drei besondere Vorfälle: Ein 38-jähriger Mann aus Einbeck randalierte betrunken am Sonntag, gegen 00.45 Uhr, zunächst in einer Spielhalle in der Hullerser Str. und beschädigte im Inneren mehrere Einrichtungsgegenstände. Anschließend urinierte der Mann gegen die Eingangstüre der Spielhalle und schlug dann die Scheibe der Eingangstüre ein. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen. Die Schadenshöhe beträgt insgesamt immerhin ca. 2.500,- Euro.

Am Freitag gegen Mitternacht konnte eine eingesetzte Polizeistreife im Bereich Haspel einen 46-jährigen Mann aus Einbeck wahrnehmen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wurde vor Ort noch festgenommen. Nach Zahlung eines haftbefreienden Betrages von 1.200 Euro konnte der Festgenommene wieder zum Eulenfest zurückkehren.

Am Freitag, 11. Oktober 2019, gegen 20.40 schlug und bedrohte ein polizeibekannter 19-jähriger Heranwachsender aus dem Bereich Dassel zwei 17-jährige Jugendliche aus Einbeck und Lüneburg. Ferner forderte der Täter die Jugendlichen auf, ihm ihr Bargeld auszuhändigen, ansonsten würde er ihnen den Kiefer brechen. Beide Opfer wurden durch den Täter leicht verletzt. Das mitgeführte Bargeld händigten sie dem Täter jedoch nicht aus. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Täter von Polizeikräften des Eulenfestes festgenommen werden. Nach Vorführung am Samstag vor den zuständigen Bereitschaftsrichter in Göttingen, erließ dieser Haftbefehl. Der Täter wurde danach einer Strafanstalt zugeführt.

Foto: Symbolbild

Samstag, 12. Oktober 2019 09:17 Uhr

Kreiensen (red). Im Ahornweg vom 10. bis 11. Oktober 2019 von 15.00 bis 10.30 Uhr zerkratzte ein unbekannter Täter mit einem spitzen Gegenstand die Fahrerseite eines geparkten weißen Pkw Hyundai. Die Schadenshöhe ist mit ca. 500,- Euro angegeben.

Foto: Symbolbild

Politik
Mittwoch, 16. Oktober 2019 07:25 Uhr
Kreisbrandmeister Marko de Klein besucht CDU-Kreistagsfraktion
Donnerstag, 10. Oktober 2019 09:04 Uhr

Halle/Einbeck (red). Mit großer Bestürzung reagiert die Einbecker SPD auf die antisemitische Mordtat in Halle. Ihr Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen. Das Erschrecken will kein Ende nehmen. Ereignisse wie der Mord an Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, die Bedrohung eines Einbecker Gewerkschafters durch eine Einbecker Nazi-Kameradschaft bei Facebook und die unvorstellbare Mordtat in Sachsen-Anhalt sind nur einige traurige Höhepunkte in einer langen Liste. Staat und Justiz müssen aufmerksamer werden und genauer hinschauen.

Für die Einbecker SPD fordern die Vorsitzenden Marcus Seidel (SPD-Ortsverein) und Peter Traupe (SPD Einbeck Kernstadt) deshalb ein zielstrebigeres Vorgehen gegen jegliches rechtsextremes und nationalsozialistisches Handeln. Neben verstärkten Bemühungen des Verfassungsschutzes ist dabei nach ihrer Auffassung ein konsequentes Verbot nationalsozialistischer Organisationen und Kameradschaften erforderlich. Diese Menschen dürfen keine Plattform mehr erhalten, so Seidel und Traupe, wo sie ihre fremdenfeindlichen und rassistischen Parolen in die Welt blasen können. "Wer sich nicht zu unser freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt und stattdessen gegen diese polarisiert, muss entsprechende Reaktionen und deutlichen Widerspruch erfahren." Erforderlich ist laut den beiden Sozialdemokraten aber auch eine Intensivierung der politischen Diskussion. Solche Straftaten geschehen vermehrt parallel zu der zunehmenden rassistischen Hetze am äußerst rechten politischen Rand. Deshalb sind alle demokratischen Parteien zu einer stärkeren Auseinandersetzung auch mit der AfD aufgefordert.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 06. Oktober 2019 10:31 Uhr

Dassel (red). Immer mehr Menschen geraten in Altersarmut. Vor allem jüngeren Menschen ist nicht bewusst, dass sie jetzt schon Vorsorge treffen können und sollten, um eben diese zu verhindern.

Der FDP Ortsverband Dassel freut sich gemeinsam mit den Liberalen Senioren aus dem Kreisverband Northeim, dass sie Herrn Marco Spindler von der Diakoniestiftung als Referent für einen Vortrag gewinnen konnten.

Die Vortragsveranstaltung mit der Möglichkeit sich auszutauschen und Fragen zu stellen, findet am Dienstag den 8.Oktober um 19.00 Uhr im Hotel „Deutsche Eiche“ Obere Strasse 14 in 37586 Dassel statt.

Der FDP Ortsverband mit dem Vorsitzenden Dieter Böhlke freut sich über rege Teilnahme und lädt alle an dieser aktuellen Thematik interessierten Mitbürger und Mitbürgerinnen herzlich ein. Weitere Informationen auch in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes unter 05561-7939964.

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Dienstag, 15. Oktober 2019 06:22 Uhr
Regionales Gemeinwohl in vielerlei Hinsicht: Harz-Weser-Werke erneut ausgezeichneter Arbeitgeber der Region
Sonntag, 29. September 2019 08:24 Uhr

Einbeck (gs). Zum neunten Mal stellten sich Unternehmen der Region – und auch darüber hinaus – potenziellen Bewerbern und zukünftigen Auszubildenden auf der 9. Einbecker Ausbildungsmesse vor. Ein breites Spektrum an Ausbildungsberufen, dualen Studienmöglichkeiten und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten informierte Jugendliche ausführlich und live vor Ort.

Auf der Einbecker Ausbildungsmesse bekamen die Jugendlichen und Ausbildungssuchenden in den Bereichen Industrie, Handwerk, Finanzwesen und öffentlichen Dienst wichtige Infos für die berufliche Zukunft. Interessierte konnten sich sogar bei der Lehrstellenbörse in der Sporthalle über Angebote von Unternehmen und Institutionen informieren, die nicht auf der Messe vertreten sind. Wer die Messe nicht allein erkunden wollte, konnte sich bei zwei Messerundgängen mit dem weit über die Grenzen hinaus bekannten Youtuber "FreshTorge", mit bürgerlichem Namen Torge Ölrich, der bereits im Jahr 2016 die Einbecker Ausbildungsmesse unterstützt hat, zusammen mit dem Messe-Moderator Stephan Richter anschließen.

FreshTorge ist einer der bekanntesten YouTuber und Social Media Stars Deutschlands. Seit 10 Jahren unterhält er seine mehr als 3 Millionen Follower wöchentlich mit Sketchen seiner verschiedenen Charaktere wie Sandra, Karina, Ronny oder Henning und erfreut sich damit großer Beliebtheit durch alle Altersgruppen. Nach seinem Realschulabschluss schloss Torge eine Ausbildung zum Erzieher ab und arbeitete in diesem Beruf, bis er sich mit seinem YouTube Channel selbstständig machte. Den Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad von FreshTorge konnte man an den beiden angesetzten Selfieterminen in der Sporthalle ablesen, als die Massen strömten, um sich mit dem Youtuber ablichten zu lassen.

Die teilnehmenden Betriebe hielten auch in diesem Jahr wieder schöne Überraschungen mit spannenden Gewinnspielen und attraktiven Preisen für Besucher bereit. Auf dem Parkplatz konnten die Besucher zum Beispiel Kraft und Ausdauer messen? Beim „Bungee Run“ der Bundeswehr konnte man gegen seine Freunde antreten. Wer gegen den Zug des Bungeeseils die eigene Marke am weitesten vorn platzieren kann, gewann. Im Haus 5 der BBS konnte man stündlich das Reich der Sinne im Snoezelen-Raum erleben. Frei von äußeren Störungen konnte man in diesem angenehmen Weißraum die Wahrnehmung schärfen. Mit dem Sammeln von Stempeln bei den Ausstellern konnte man zusätzlich tolle Preise gewinnen. Teilnahmekarten bekam man bei den teilnehmenden Unternehmen oder an der BB-ESS-BAR in Haus 5, im Cateringbereich und in der Lehrstellenbörse in der Sporthalle. Die Teilnehmerkarten mussten mit den persönlichen Daten des Teilnehmers ausgefüllt werden. Anschließended musste man die teilnehmenden Stände anlaufen und die Karte abstempeln lassen. Mit 3 Stempeln konnte man schon Gutscheine und kleinere Überraschungspakete gewinnen, ab 5 Stempeln hochwertige Gutscheine und ab 7 Stempeln wertvolle Preise im Wert von bis zu 250 Euro pro Gewinn. Die fleißigste Klasse mit den meisten teilnehmenden Schülern gewann den Klassenpreis in Form einer Finanzspritze für eine Klassenaktivität (Klassenfahrt, Klassenfeier etc.) in Höhe von 320 Euro.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls reichlich gesorgt. Das Cateringteam, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Abteilung Sozialpädagogik, Pflege und Hauswirtschaft sowie deren Lehrkräften, versorgten die Gäste der Einbecker Ausbildungsmesse: Fingerfood and more … Süßes, Herzhaftes, Trinkbares, Obstsalat, Wraps (Veggie), Kaffee, Tee, Waffeln, Nudelsalat, Kaltgetränke, Kuchen, Pizzaschnecken jund vieles mehr. In Haus 5 an der BB-ESS-BAR: Das Ausstellercafé war bereits vor Messebeginn ab 8:30 Uhr im Forum von Haus 5 geöffnet. In der Sporthalle bot ein Cateringstand kulinarische Leckereien und Getränke an. Im Außengelände fanden die Messebesucher Messecatering mit leckerem Fingerfood, süßem Gebäck und Getränken. Deftiges vom Grill, Bratwurst, Currywurst und Pommes-Frites, bekam der Besucher auf dem BBS- Parkplatz von der Fleischerei Breitzke für den kleinen und den großen Hunger.

 

Fotos: Gerd Stahnke

Mittwoch, 25. September 2019 08:48 Uhr

Northeim (red). In der Sitzung des Kreistages am 20. September 2019 hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ihren Entwurf für den Doppelhaushalt des Landkreises Northeim für die Jahre 2020 und 2021 vorgelegt.

Erfreulicherweise geht der Verwaltungsentwurf für die Jahre 2020 und 2021 erneut mit positiven Jahresergebnissen in die Haushaltsberatung und knüpft damit an die Entwicklung seit 2017 an.

Das umfangreiche Zahlenwerk sieht für 2020 Aufwendungen in Höhe von rund 270,1 Millionen Euro und für 2021 Aufwendungen in Höhe von rund 274,4 Millonen Euro vor. Diesen stehen jeweils geplante Erträge in Höhe von rund 271,8 Millionen Euro beziehungsweise 276,1 Millionen Euro gegenüber, so dass sich im Ergebnishaushalt jeweils ein Überschuss in Höhe von rund 1,7Millionen Euro für die Jahre 2020 und 2021 ergibt. Für die Jahre 2022 bis 2024 beträgt der errechnete saldierte Überschuss rund 10,3 Millionen Euro.

„Dank der anhaltend guten konjunkturellen Lage und einer sparsamen Mittelbewirtschaftung können wir derzeit Überschüsse ausweisen. Von daher dürfen wir den Kurs der Haushaltssicherung nicht verlassen. Aufgrund der hohen Verschuldung ist dies ausdrücklich geboten“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, deren erklärtes Ziel es ist, die Liquiditätskredite, die in den Vorjahren aufgelaufen sind, bis 2024 auszugleichen. Dabei geht es nach den Ausführungen von Landrätin Klinkert-Kittel derzeit noch um einen Betrag in Höhe von 26 Millionen Euro.

Größte Positionen in den Jahren 2020 und 2021 sind mit rund 157,8 Millionen Euro beziehungsweise 161,4 Millionen Euro die Aufwendungen für Sozialleistungen, Kinder, Jugend und Familien, gefolgt vom Bereich Sicherheit und Ordnung mit rund 35,9 Millionen Euro beziehungsweise 35,2 Millionen Euro und dem Schulbereich mit rund 32,2 Millionen Euro beziehungsweise 31,5 Millionen Euro. Somit muss der Landkreis im nächsten Jahr etwa 58 Prozent seiner Gesamtaufwendungen für Jugend- und Sozialleistungen aufbringen. „Die nach wie vor steigenden Aufwendungen in diesem Bereich bei gleichzeitig rückläufigen Einwohnerzahlen belasten die Kreiskasse von Jahr zu Jahr zunehmend“, ergänzt Landrätin Klinkert-Kittel und verweist auf die Haushaltsrisiken, die mit einer Abschwächung der Konjunktur einhergehen würden.

„Im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten setzen wir gleichwohl unsere Investitionen in den Ausbau und den Erhalt unserer Infrastruktur fort. Hierfür stehen in den kommenden beiden Jahren insgesamt rund 20,1 Millionen Euro zur Verfügung“, hebt Landrätin Klinkert-Kittel hervor.

So sind im Bereich Kreisstraßen und Brücken 7,7 Millionen Euro geplant. Zu nennen sind hier im Wesentlichen:

• 2,5 Millionen Euro für den Ausbau der K 516, Rotenkirchen – Dassenen

• 3,6 Millionen Euro für den Neubau der Leinebrücke Olxheim

Bis 2024 sollen in Kreisstraßen und Brücken weitere 29,6 Millionen Euro investiert werden.

Bei den kreiseigenen Schulen sind für Baumaßnahmen Investitionen in Höhe von 11,3 Millionen Euro vorgesehen. Der Schwerpunkt liegt dabei in einem Anbau an die Löns-Realschule Einbeck (4,8 Mio. Euro) sowie in der Fortsetzung der Sanierung der BBS II Northeim (3,5 Mio. Euro). Aber auch für den DigitalPakt Schulen, mit dem die Digitalisierung in den kreiseigenen Schulen vorangebracht werden soll, sind 2,2 Millionen Euro vorgesehen.

Für eine verbesserte Tarifstruktur im Öffentlichen Personennahverkehr sind 2,25 Millionen Euro im Kreishaushalt veranschlagt

In einem Gesamtumfang von rund 3,9 Millionen Euro sind in 2020 und 2021 weitere investive Mittel für die Kreisfeuerwehr, den Katastrophenschutz sowie für die gesetzlich verpflichtende Umlage an das Land zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser im Haushaltsplanentwurf aufgenommen.

Der Kreistag hat den Haushalt zur Beratung an die Fachausschüsse überwiesen. Die Haushaltsberatungen werden in den kommenden Wochen stattfinden. Die Verabschiedung des Doppelhaushalts ist für die Kreistagssitzung am 22. November 2019 vorgesehen.

Foto: Landkreis Northeim

Sport
Donnerstag, 17. Oktober 2019 08:26 Uhr
Kinderwelt ist Bewegungswelt – für alle ab 3 Jahren: Puzzleturnen mit Herausforderungen an elf Stationen am 03. November in Dassel
Donnerstag, 10. Oktober 2019 08:55 Uhr

Dassel (r). Jeder, der schon einmal selbst im Sattel eines Pferdes gesessen hat, weiß, dass bereits der allgemein gebräuchliche Begriff des „Sitzens“ - bei dem man mit Gesäß und Oberschenkeln bei aufgerichtetem Oberkörper auf einer Unterlage ruht - nichts mit der Realität auf dem Pferderücken gemein hat. Christian Deharde, der als Bewegungstrainer EM einen Wochenendkurs als Sitzschullehrgang auf der Reitanlage am Rittergut durchführte, machte dies seinen 10 Absolventinnen in ruhiger und konzentrierter Atmosphäre deutlich.

Der Reitersitz ist das Kommunikationsmittel zwischen Pferd und Reiter. Deswegen muss dieser dynamisch und flexibel anstatt starr und fest sein. Das Ziel, einen zügelunabhängigen, einfühlsamen und schwingenden Sitz zu erreichen, korrespondiert direkt mit der Beweglichkeit der Gelenke des Reiters. Dabei sind Körperspannung und Rumpfstabilität im Sattel entscheidend – denn beides wird benötigt, damit man unabhängig von der Hand das Pferd an seinen Sitz heranführen kann.

Nur wenn der Reiter seine Motorik auf die des Pferdes abstimmt, entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Nach einer gemeinsamen theoretischen Einführungsstunde in Orientierung am „6 Punkte Programm nach Eckart Meyners“, sah sich Christian Deharde anschließend im Rahmen einer ersten Bewegungsanalyse das jeweilige Reiter- und Pferdepaar individuell im lockeren Trab an. Dabei prüfte er, ob die Reiterin beweglich genug ist oder es Einschränkungen am eigenen Körper gibt (z.B. Verspannungen, Schmerzen, muskuläre Verkürzungen, muskuläre Schwächen, Gelenkprobleme etc). An diesen wurde dann gemeinsam und intensiv mithilfe unterschiedlichster Methoden gearbeitet, die zumeist auf dem ergonomischeren Sitzhocker Balimo und oder der Gymnastikmatte ausprobiert wurden. Diese Mobilisierungen und wertvollen Tipps immer wieder in kurzen Reprisen auch auf dem Pferderücken nachzuspüren, galt es im jeweiligen Anschluss an die Bodenübungen.

So manches Pferde beäugte dabei seine eigene Reiterin zum ersten Mal aus einem ganz anderen und ungewohnten Blickwinkel: Nämlich athletische Turn-, Koordinations- oder Atemübungen auf einer ziemlich großen blauen Gymnastikmatte mitten in der Reithalle vollführend. Ute Rossmayer sorgte als Betriebsleiterin nicht nur dafür, dass man als Teilnehmerin des Sitzschullehrgangs eine Dreiviertelstunde lang die gesamte Reithalle in aller Ruhe für sich und sein Pferd unter Anleitung des Trainers nutzen durfte, sie begleitete und betreute das gesamte Seminar auch im Hintergrund umfassend. „Auf diese Weise ist es möglich, die Reiter auch im anschließenden und weiterführenden Dressurtraining aufbauend auf den Sitzschullehrgang zu unterstützen und zu fördern“, sagte sie dazu. „Denn Reiten ist lebenslanges Lernen und ein fortlaufender Prozess der Weiterentwicklung.“

Abschließenden stellten die Teilnehmerinnen fest, dass es im Nachhinein tatsächlich merkwürdig anmutet, wenn sich vor dem Reiten niemand aufwärmt, obwohl das in allen anderen Sportarten üblich und notwendig ist. Reitspezifische Übungen, um sich zu dehnen, die Gelenke zu mobilisieren und sich umfassend aufzuwärmen, sollen nun automatisiert in den Alltag integriert werden, um insgesamt der Idealvorstellung eines perfekten Reitersitzes immer ein Stückchen näher zu kommen. Aufgrund der großen Nachfrage führt Christian Deharde einen weiteren Sitzschullehrgang am 19. und 20. Oktober auf der Reitanlage am Rittergut durch. Alle Plätze sind leider bereits ausgebucht, trotzdem sind Interessierte zwischen 11 und 17 Uhr natürlich auf der Reitanlage herzlich willkommen.

Foto: Reitanlage am Rittergut

Mittwoch, 09. Oktober 2019 11:25 Uhr

Sievershausen (red). Der „Wilddiebspokal“ wurde unter den Jugendlichen der Kyffhäuser Kameradschaft Sievershausen stehend aufgelegt auf Tierscheiben ausgeschossen. Es galt mit je zwei Schuss Hase, Eichhörnchen, Fuchs, Reh und Wildschwein möglichst waidgerecht zu erlegen. Zusätzlich mussten drei Schuss stehend freihändig auf klappbare Metallwildschweine und den Aufsteller abgegeben werden, dadurch konnten bis zu 15 extra Ringe erreicht werden. Die volle Abschussquote hierbei erzielten Carl Iven Schmidt und Lucas Hellrung. Spannend wurde es anschließend bei der Siegerehrung.

Mit einem Gesamtergebnis von 75 Ring ging Matthis Schwerdtfeger als verdienter Pokalgewinner hervor. Platz zwei ging an Lucas Hellrung mit 71 Ring und dritter wurde Tom Fischer mit 56 Ring. Knapp dahinter folgten Carl Iven Schmidt, Marian Ziegeler, Fabian Loges und Luuk Ziegeler. Die Schießwarte Sandra Fischer und Dirk Schwerdtfeger überreichten den drei Erstplatzierten zudem kleine Präsente und Schießgutscheine. Der Schießsport fördert die Konzentration, vermittelt Disziplin und verbindet Tradition mit Aktivitäten in der Gemeinschaft. Jugendliche ab zwölf Jahren, die Interesse am Schießen haben, können Freitagsabends ab 19.30 Uhr am Übungsschießen teilnehmen.

Foto: Kyffhäuser

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