Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 06. Juli 2020 11:19 Uhr
Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen vom 6. Juli
Donnerstag, 02. Juli 2020 10:27 Uhr

Kreis Northeim (r). In Niedersachsen müssen die Fahrgäste in Bussen und Bahnen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler. Gerade jetzt, wo alle Jahrgänge wieder beschult werden und die Busse voller sind, ist die Einhaltung dieser Regel wichtig.

In jüngster Zeit häufen sich allerdings die Anrufe besorgter Eltern. Sie berichten, dass viele Schülerinnen und Schüler ihre Mund-Nasen-Bedeckungen nicht oder nicht ordnungsgemäß tragen. Dabei ist vor allem dort, wo der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung ein wirksamer Schutz gegen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus.

Die Busunternehmen sind auf Grundlage der geltenden Beförderungsbedingungen berechtigt Schülerinnen und Schülern, die keinen Mund- und Nasenschutz tragen, von der Beförderung auszuschließen. Das kann bedeuten, dass betroffene Schülerinnen und Schüler bei Nichtbeachtung nicht zur Schule oder nach Hause gebracht werden.

Auch Maik Fieber, Leiter des Fachbereichs Schule beim Landkreis Northeim, appelliert an die Betroffenen: „Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler, sich an die Vorschriften zu halten, auch wenn sie lästig erscheinen mögen. Nur wenn wir gemeinsam verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen, können wir uns selbst und andere vor einer Infektion schützen und eine größere Ansteckungswelle verhindern.“

Es ist wichtig, die Mund-Nasen-Bedeckung ordnungsgemäß zu tragen. Also sowohl den Mund als auch die Nase zu bedecken. Wichtige Informationen dazu finden sich auf der Internetseite des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de/maske ### Von der Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind Kinder unter sechs Jahren ausgenommen. Auch Personen, für die aufgrund einer Behinderung oder von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung ausgenommen. Ein entsprechender Nachweis muss beim Einstieg in den Bus vorgezeigt werden.

Dienstag, 30. Juni 2020 12:43 Uhr

Kreis Northeim (r). Aktuell sind 147 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Im Vergleich zu Montag sind damit drei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. 125 Personen - vier mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Bei den Neufällen handelt es sich um zwei weibliche Personen mittleren Alters und eine männliche Person jüngeren Alters. Zwei Personen befinden sich aus anderen Gründen im Krankenhaus und wurden dort getestet. Eine Person befindet sich in häuslicher Quarantäne und ist noch frei von Symptomen. Die Ansteckungswege konnten bisher nicht ermittelt werden. Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.

Montag, 29. Juni 2020 12:12 Uhr

Kreis Northeim (r). Aktuell sind 144 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Im Vergleich zu Freitag der Vorwoche ist damit ein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden. 121 Personen - eine mehr als am Freitag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Bei dem Neufall handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und ist noch frei von Symptomen. Der Ansteckungsweg ist bisher nicht bekannt. Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.

Freitag, 26. Juni 2020 12:24 Uhr

Northeim (red). Aktuell sind 143 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Im Vergleich zu Donnerstag sind damit zwei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Unverändert 120 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Bei den Neufällen handelt es sich um eine weibliche und eine männliche Person, beide jüngeren Alters. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und klagen über Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber und Schnupfen. Die Ansteckungswege liegen im familiären Umfeld und sind damit bekannt. Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.

Region Aktiv
Dienstag, 07. Juli 2020 10:05 Uhr
Vollsperrung zwischen Northeim Nord und Nörten-Hardenberg
Montag, 06. Juli 2020 09:34 Uhr

Einbeck/Northeim. Der Kreisvolkshochschule (KVHS) des Landkreises Northeim hat das Qualitätsentwicklungs- und -managementverfahren „Lernerorientierte Qualitätstestierung (LQW)“ bestanden und erhielt jetzt das neue Qualitätszertifikat überreicht. Alle vier Jahre stellt sich die KVHS Northeim dieser Qualitätsüberprüfung für die Aus-, Fort- und Weiterbildungsbranche.

Das Qualitätssiegel wurde der Erwachsenenbildungseinrichtung des Landkreises Northeim nunmehr zum fünften Mal überreicht. „Die Erwachsenenbildung in unserem ländlichen Flächenlandkreis ist nicht mehr wegzudenken und fest etabliert. Mit dem LQW-Gütesiegel belegt die KVHS Northeim, dass sie der externen Begutachtung Stand gehalten hat und die Lernenden im Mittelpunkt des Geschehens stehen“, fasst Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zusammen.

LQW steht für „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“. In einem umfangreichen Verfahren zur Qualitätssicherung hat das Zertifizierungsunternehmen con!flex Qualitätstestierung GmbH aus Bamberg die KVHS mit einem externen Gutachter mehrere Monate lang unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die Bildungseinrichtung hat die Anforderungen in allen elf überprüften Leistungsbereichen mehr als erfüllt. Das LQW-Modell ist für Weiterbildungseinrichtungen entwickelt worden und prüft die gesamte Organisation eines Unternehmens auf den Nutzen und die Interessen der Lernenden.

„Die Evaluation von Bildungsprozessen und der Nutzen für den Lernenden bilden den Schwerpunkt, so dass das LQW-Qualitätsmanagement ein fest implementierter Rahmen für die KVHS des Landkreises ist“, betont Klinkert-Kittel.

Um welche Themen ging es?

Das LQW-Zertifizierungsverfahren definiert Anforderungen zu insgesamt elf Unternehmensbereichen wie Leitbild, Bedarfserschließung, Schlüsselprozesse, Lehr-Lern-Prozesse, Evaluation der Bildungsprozesse, Infrastruktur, Führung, Personal, Controlling, Kundenkommunikation und strategische Entwicklungsziele. Das LQW-Modell ist als so genannter Qualitätskreislauf gedacht. Die Lernenden und die spezifische Definition des gelungenen Lernens stehen dabei im Mittelpunkt der Betrachtung.

Qualitätsentwicklung

LQW ist extra für die Erwachsenenbildung entwickelt worden. Ausgangspunkt ist eine interne Bewertung, die in die Erstellung eines eigenen Leitbildes einschließlich einer Definition gelungenen Lernens mündet. Auf dieser Basis werden für alle Qualitätsbereiche der KVHS Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung definiert und in einem so genannten Selbstreport dokumentiert.

Vier Jahre gültig

Der Selbstreport der Kreisvolkshochschule wurde von einem externen Gutachter bewertet. Abgeschlossen wurde dieser Prozess – der mehr als ein Jahr in Anspruch nahm – jetzt mit einem Workshop in der Geschäftsstelle der KVHS in Drüber. Zusammen mit einem externen Gutachter wurden hierbei die strategischen Entwicklungsziele der Kreisvolkshochschule für die kommenden Jahre festgelegt. Das Zertifikat ist erneut weitere vier Jahre gültig.

Vielfältiges Angebot

Die KVHS bietet Kurse, Einzelveranstaltungen, Vorträge und Bildungsurlaube aus den Bereichen Mensch und Umwelt, Kultur und Gestalten, Gesundheit, Fremdsprachen, Deutsch und Integration, EDV/Berufliche Bildung und Grundbildung/Schulabschlüsse an. Außerdem ist bei ihr die Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim angegliedert. Angesichts der Corona-Pandemie haben die Programmbereiche einen ersten Teil der Angebote auf online-Angebote umgestellt: NENNUNG. Somit können alle Interessierten nun auch elektronische Kursversionen ausprobieren. Einzelheiten gibt es auf der Homepage www.kvhs-northeim.de

Foto: KVHS

Freitag, 03. Juli 2020 09:37 Uhr

Einbeck (r). Die Einbeck Marketing GmbH erweitert ihr Themenspektrum. Die Gesellschaft für Stadt- und Standortmarketing wird sich künftig breiter aufstellen und ihre Aktivitäten auf drei Themensäulen fokussieren: Eventmanagement, Citymanagement und Standortmarketing. Mit den Abteilungen Tourismus, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung der Stadt Einbeck wird dabei eng zusammengearbeitet. Digitalem Marketing kommt bei der Positionierung des Standortes besondere Bedeutung zu. Einbeck Marketing wurde 2010 als Public-Privat Partnership-Modell gegründet, eine öffentlich-private Gesellschaft, die die Interessen der Stadt Einbeck ebenso vertritt wie die des Mehrheitsgesellschafters InitiativGemeinschaft – deren Mitglieder alle Branchen des Wirtschaftsstandortes Einbeck widerspiegeln.

„Stadtmarketing ist in erster Linie dem Ziel einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung und Profilierung verpflichtet, um die Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt zu sichern“, erklärt Anja Barlen-Herbig, Geschäftsführung der Einbeck Marketing GmbH. „Aufgabe ist, Impulse zu setzen, die Kräfte nach innen zu bündeln und nach außen ein positives Image aufzubauen – dazu ist ein integrierter Ansatz erforderlich, der die unterschiedlichen Facetten der Stadt aufgreift.“

Citymarketing für eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt

Die Einbeck Marketing GmbH hat sich in den letzten Jahren vor allem mit Stadtfesten und Events positioniert. Dieses Schwerpunktthema soll künftig um die zwei Themensäulen Citymanagement und Standortmarketing ergänzt werden. „Events sind ein wichtiges Instrument für die Frequentierung der Stadt und die Unterstützung des stationären Handels“, so Barlen-Herbig.  „Wir wollen hier künftig noch mehr die Identität der Stadt Einbeck berücksichtigen – als historische Fachwerkstadt, Stätte der Mobilität, Stadt der Braukunst – dies in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Tourismus der Stadtverwaltung. Wichtig ist es darüber hinaus aber auch, nachhaltige Aspekte im Blick zu haben wie Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität in der Stadt.“

Die Themensäule Citymanagement setzt hier an: Kreative Nutzungsideen für Leerstände, neue Sortimente, Kampagnen für das Einkaufserlebnis, Aktionen zur Stärkung der Innenstadt und Digitalisierung im Einzelhandel sind dort ebenso angesiedelt wie zukunftsfähige City- und Quartierentwicklung.

Standortmarketing für einen starken Wirtschaftsstandort

Im Mittelpunkt der Themensäule Standortmarketing stehen Aktivitäten und Maßnahmen, die zum einen die Einbecker Unternehmen intern vernetzen, zum anderen nach außen ein positives Bild des Wirtschaftsstandortes Einbeck erzeugen – als Lebensmittelpunkt für neue Bürger, Standort für Investoren, neue Unternehmen und Start-Ups. In beiden Themenfeldern – Citymanagement und Standortmarketing – arbeitet Einbeck Marketing eng mit der Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung zusammen. Gemeinsam entwickelt man Projektideen und treibt konkrete Standortentwicklungsprojekte voran – führt Gespräche mit Investoren und bringt Akteure zusammen. Aktuelle Projekte sind die Ansiedlung eines Budget-Hotels in Einbeck, die Entwicklung des Quartiers „Druckerviertel“ am Möncheplatz und Themen des Leerstandsmanagements. „Während manche Städte boomen, haben andere mit Herausforderungen zu kämpfen: Schrumpfende Einwohnerzahl, Wegzug von Fachkräften, wenig attraktive Innenstädte. Stadtmarketing und Stadtentwicklung rücken daher immer enger zusammen. Stadtmarketing kann sich Themen aus der Perspektive der Zielgruppen nähern und Akzente setzen – das ist eine sehr wertvolle Zusammenarbeit“, erklärt Anja Barlen-Herbig.

Digitales Marketing Zielgruppen erreichen

Bei allen Aktivitäten der Einbeck Marketing spielt digitales Marketing künftig eine große Rolle – die neue Website einbeck-marketing.de ist der erste Baustein – neuer Newsletter, Beiträge auf digitalen Business-Plattformen, in Social Media und in Fachmedien gehören ebenso zur Strategie wie Online-PR oder virale Aktionen und Content Marketing-Kampagnen zur Stärkung des Standortes.

„Der Wettbewerb der Städte ist ein Wettbewerb um Menschen: Um Besucher, Investoren, Fachkräfte, neue Bürger oder Unternehmen, die sich ansiedeln wollen. Wir müssen sie dort erreichen, wo sie sich gerade befinden – in vielen unterschiedlichen Kommunikationskanälen gleichzeitig, mit relevanten Inhalten, die sie interessieren. Einbeck ist ein Pool relevanter Inhalte“, so Barlen-Herbig. „In Einbeck gibt es viele Menschen, die Freude daran haben, ihre Stadt weiterzuentwickeln – es gibt zukunftsfähige Projekte und interessante Themen. Das Team der Einbeck Marketing GmbH freut sich darauf, gemeinsam mit allen Akteuren, diese nach außen zu tragen und den Standort Einbeck im Wettbewerb zu positionieren.“

Foto: Einbeck MArketing

Freitag, 03. Juli 2020 09:29 Uhr

Einbeck (r). Die Stadt Einbeck hat beim Radio ffn – Spielplatzsommer heute ein neues Spielgerät für den Spielplatz Am Bäckerwall gewonnen. Der Aufbau wird in Kürze durch den Kommunalen Bauhof erfolgen. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek sagte dazu: „Ich freue mich riesig, dass unsere Bewerbung Erfolg hat. Die laufende Modernisierung unserer Spielplätze erhält damit einen tollen zusätzlichen Impuls: Mit dem Umbau zu einem Mittelalter-Spielplatz wird die historische Kulisse der Stadtmauer unterstrichen und zugleich die Familienfreundlichkeit unserer Stadt weiter erhöht. Ich danke meinem Team, das die Bewerbung vorbereitet hat und nun für den schnellen Aufbau sorgt. Und natürlich danke ich Radio ffn!“. Ein Audio-Interview mit der Bürgermeisterin findet sich unter dem o.g. Link. Auch beim Wettbewerb „Wir jagen Funklöcher“ der Deutschen Telekom ist die Stadt Einbeck unter den Siegern. Zum Ende des Jahres wird die Telekom einen Funkmast zur Verbesserung der LTE-Versorgung in einem der Funklöcher im Stadtgebiet errichten. Der genaue Standort wird demnächst von der Telekom bekanntgegeben.

Mittwoch, 01. Juli 2020 10:24 Uhr

Einbeck (red). Die zweiwöchige Ferienbetreuung im Sommer 2020 in Einbeck und Kreiensen wird dieses Jahr stattfinden. Die Stadt Einbeck möchte gerade in dieser Zeit trotz der aufwändigen Umsetzung eine Entlastung für die Familien bieten. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie erforderlichen Schutzmaßnahmen wird die Betreuung in angepasster Form und mit Einschränkungen durchgeführt. Die Kinder werden dabei jeweils in Kleingruppen aufgeteilt und in Form einer Notbetreuung unter Einhaltung aller vorgegebener Hygienemaßnahmen beschäftigt. Alle angemeldeten Familien bekommen in den nächsten Tagen Post. Die Teams rund um Nicole Mölder (Jugendpflege Einbeck) und Lene Garus-Jochumsen (Einbecker Kinder- und Familienservicebüro) freuen sich auf zwei schöne Wochen mit den Kindern.

Blaulicht
Montag, 06. Juli 2020 14:13 Uhr
Einrichtung einer Ermittlungsgruppe nach Bränden in Einbeck
Montag, 06. Juli 2020 09:25 Uhr

Einbeck (red). Bereits zum dritten Mal an diesem Wochenende musste die Feuerwehr in der Sonntagnacht, am 05.Juli, zu einem Brand ausrücken. Zeugen meldeten gegen 23:09 Uhr über Notruf, dass offensichtlich in der Kleingartenkolonie am Hubeweg ein Gartenhaus brennen würde. Die sofort eingesetzten Kräfte konnten tatsächlich einen Brand oberhalb des Schulzentrums feststellen, jedoch ein vollständiges Abbrennen einer dort befindlichen Gartenlaube nicht mehr verhindern. Durch die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten wurde dann während der Löscharbeiten im Nahbereich noch eine weitere Gartenlaube festgestellt, in der bereits eine darin befindliche Matratze qualmte. Diese konnte vor dem Übergreifen auf die Hütte gelöscht werden. Insgesamt ist bei dem Brand in der Gartenkolonie ein Schaden von ca. 5000,- Euro entstanden. Bereits in den Nächten zuvor brannten die Saline und eine weitere Gartenlaube in Salzderhelden. In allen drei Fällen stehen die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache noch aus. Die Brandorte wurden bis auf weiteres von der Polizei beschlagnahmt.

Sonntag, 05. Juli 2020 11:49 Uhr

Einbeck (red). Am gestrigen Samstag, gegen 13:40 Uhr, erkannte die Kassiererin einer Einbecker Tankstelle eine Frau wieder, die im Verdacht steht, am Vortag mehrere Flaschen Spirituosen aus den Auslagen des Geschäftes entwendet zu haben. Weitere Tankstellenmitarbeiter sprachen die Frau an, die daraufhin flüchtete. Vor der Tankstelle konnte sie jedoch gestellt und der Polizei übergeben werden. Als die Tankstellenmitarbeiter die Frau festhielten, kam ein äußerst aufgebrachter Bekannter der Frau hinzu, der vor der Tankstelle in seinem PKW wartete.

Bei einer späteren Überprüfung des PKW durch die eingesetzten Beamten, wurden darin über 100 Flaschen Shampoo, knapp 50 Packungen Pistazien, über 20 Paar neuwertige Socken und weitere neuwertige Kleidungsstücke, zwei hochpreisige Smartphones, eine Taschenuhr aus Gold und mehrere Flaschen Spirituosen aufgefunden. Da für keinen der Gegenstände ein Kaufnachweis erbracht werden konnte, wurden sie zwecks Klärung der Eigentumsverhältnisse beschlagnahmt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, da der Verdacht des gewerbsmäßigen Ladendiebstahls besteht.

Sonntag, 05. Juli 2020 11:12 Uhr

Salzderhelden (r). Nur knapp 23 Stunden nach dem Feuer in der historischen Saline in Salzderhelden musste die Feuerwehr erneut zu einem Brand ausrücken. Gegen 22.50 Uhr meldeten mehrere Anrufer am Samstagabend über Notruf einen hellen, weit sichtbaren Flammenschein im Bereich der abgebrannten Saline. Erneut gab es eine starke Rauchentwicklung.

Gut 100 Meter Luftlinie von der Brandruine entfernt stand diesmal eine Gartenlaube in Flammen. Die Feuerwehren aus Salzderhelden, Vogelbeck und Einbeck hatten das Feuer schnell gelöscht. Die betroffene Gartenlaube selbst war nicht mehr zu retten, allerdings konnte eine benachbarte Laube gesichert werden. Rund 40 Kräfte von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

Samstag, 04. Juli 2020 14:45 Uhr

Kreiensen (r). Ein 18-Jähriger aus Kreiensen befuhr in der Nacht von Freitag auf Samstag mit seinem PKW, Mercedes Benz, die Kreisstr. 627 in Fahrtrichtung Bentierode und er verlor vermutl. durch nicht angepasste Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen PKW. Aus diesem Grund geriet er von der Fahrbahn ab und im weiteren Verlauf stürzte der PKW auf ein angrenzendes Maisfeld, wo es zum Fahrzeugüberschlag kam. Der 18-jährige Fahrzeugführer verletzte sich nur leicht und sein Beifahrer blieb unverletzt ! Der Mercedes erlitt wirtschaftl. Totalschaden und ist nicht mehr gebrauchsfähig, Schaden wurde auf 3000.- geschätzt. Fahrzeug mußte mittels Abschleppwagen aus dem Maisfeld geborgen werden.

Politik
Dienstag, 30. Juni 2020 10:22 Uhr
Kultur- und Denkmalstiftung berät Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Kulturangebot
Sonntag, 28. Juni 2020 13:02 Uhr

Landkreis (red). In einem gemeinsamen Schreiben an Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) hatten im April 2020 die Landräte aus Göttingen, Northeim und Holzminden Handlungsbedarf hinsichtlich der finanziellen Leistungsfähigkeit des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angemeldet. Corona-bedingt sanken die Fahrgastzahlen auf bis zu zehn Prozent des üblichen Niveaus. Durch die fehlenden Ticket-Einnahmen rechnet der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) bis zum Jahresende mit Mindereinnahmen in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro. Bundesweit werden die Corona-bedingten Verluste im Öffentlichen Personennahverkehr auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt. Vor wenigen Tagen haben sich Bund und Länder nun auf einen „ÖPNV-Rettungsschirm“ verständigt.

Landrat Bernhard Reuter (Göttingen): „Ich begrüße, dass Bund und Länder sich auf einen ÖPNV-Rettungsschirm geeinigt haben! Unsere gemeinsamen Anstrengungen zusammen mit vielen anderen betroffenen Aufgabenträgern des ÖPNV haben sich gelohnt. Der Bund hat sich zur Übernahme von 2,5 Milliarden Euro einmalig bis Ende 2020 entschlossen, das Land Niedersachsen gibt seinen Anteil dazu. Das ist ein großartiger Erfolg!“

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (Northeim): „Ich freue mich, dass die von uns in unserem Schreiben thematisierten Wechselwirkungen von möglichen Insolvenzen bei Verkehrs- und Reiseunternehmen berücksichtigt wurden. Der optionale Verlust von mittelständischen ÖPNV-Anbietern hätte auch den ZVSN in eine kurzfristig schwierige operative Situation führen können, wenn andere Unternehmen den Betrieb zu neuen finanziellen Konditionen übernehmen würden“.

Landrat Michael Schünemann (Holzminden): „Nach der Sicherstellung einer ausreichenden finanziellen Basis für den Weiterbetrieb des ÖPNV geht es in einem nächsten Schritt auch darum, das Vertrauen unserer Fahrgäste zurückzugewinnen. Ich begrüße daher, dass der ZVSN zusammen mit anderen ÖPNV-Aufgabenträgern mit Marketing-Aktivitäten auf die zahlreichen hygienischen Maßnahmen zu Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals hinweist.“

Foto: ZVSN

Sonntag, 28. Juni 2020 12:33 Uhr

Einbeck (red). Nach dem rechtsextrem motivierten Sprengstoff-Anschlag auf den Briefkasten einer 41-jährigen Einbeckerin am 10. Juni hat die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag im Innenausschuss des Landtags eine Unterrichtung durch die Landesregierung beantragt. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle ermittelt derzeit gegen einen polizeibekannten 26-jährigen Rechtsextremisten und einen weiteren 23-jährigen Beschuldigten. Nun stelle sich offenbar in den Ermittlungen heraus, dass das Landeskriminalamt bereits Anfang April bei einer Durchsuchung zweier Wohnungen von Rechtsextremen in der Einbecker Innenstadt Feuerwerkskörper gefunden habe. „Es ist ein Erfolg, dass die Behörden zügig einen Tatverdächtigen gefasst haben. Das zeige die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaats. Dennoch ergeben sich nun durch die Berichterstattung Fragen und Aufklärungsbedarf. Deswegen hat meine Fraktion im Landtag eine Unterrichtung beantragt. Die Tat ist eine weitere Eskalation, die von den Behörden umfassend aufgearbeitet werden muss. Es muss nun darum gehen, mit einer Strategie aller Behörden gegen die rechtsextreme Szene in Südniedersachsen vorzugehen.“

Wirtschaft
Donnerstag, 02. Juli 2020 09:59 Uhr
KWS weiht neues Forschungsgebäude ein
Samstag, 20. Juni 2020 12:21 Uhr

Landkreis (red). Die Corona-Pandemie torpediert in diesem Jahr viele Feiern und Veranstaltungen. So auch die Vertreterversammlung der Volksbank eG, die eigentlich für den 9. Juni dieses Jahres geplant war. Aufgrund der geltenden Abstandsregelungen und dem Verbot von größeren Veranstaltungen konnte die geplante Vertreterversammlung nicht stattfinden. Andreas Wobst, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, hat sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dieter Brinkmann und Dr. Jörg Hahne – in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat - entschieden, die Vertreterversammlung erst zu veranstalten, wenn geeignete Räume dazu gefunden werden. Auch andere Varianten, die sich neben der gewohnten Form einer Präsenzveranstaltung als alternative Lösung darstellen können, sind im Gespräch. Andreas Wobst, erklärt: „Wir werden kein Risiko eingehen und die Vertreterversammlung erst veranstalten, wenn sich alle coronabedingten Auflagen erfüllen lassen.“ Die Vertreterversammlung ist das höchste Organ einer Genossenschaft und beschließt unter anderem die Verwendung des Jahresüberschusses. „Daher ist es uns im Augenblick nicht möglich, eine Dividende an unsere Mitglieder auszuschütten, weil die Vertreterversammlung darüber noch gar nicht beschließen konnte.“ Außerdem verlange die Bankenaufsicht, dass eine Dividende frühestens im Herbst oder sogar erst im kommenden Jahr ausgezahlt werden dürfe, erklärt Andreas Wobst. Bereits im März dieses Jahres hatte die Europäische Zentralbank vorgegeben, dass Gewinne vor Oktober nicht ausgeschüttet werden dürfen. „Wir hoffen aber trotzdem, dass wir unsere Vertreterversammlung noch in diesem Jahr abhalten können, dabei richten wir uns stets nach den Anforderungen und Empfehlungen der Bankenaufsicht“, so Wobst. „Das Geschäftsjahr 2019 verlief insgesamt erfolgreich. Die Bilanzsumme konnte auf rd. 1,2 Mio. Euro gesteigert werden und der Bilanzgewinn lag bei rd. 1,57 Mio. Euro“, berichtet der Vorstand. Davon sollte auf die Dividende (4 Prozent), die der Vertreterversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden muss, ein Anteil von rd. 451.000 entfallen, während rd. 1,1 Mio. Euro in die Rücklagen fließen sollen. „Aufgrund der negativen Zinsentwicklung haben sich die Einlagen unserer Kunden im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter erhöht“, erklärt der Volksbank-Vorstand. „Das Kreditgeschäft hat sich hingegen sehr erfreulich entwickelt und auch mit der Struktur und Art des Wachstums sind wir zufrieden.“ Die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2019 wurde durch viele regionale Förderungen flankiert. Mehr als 258.000 Euro sind als Spenden und Reinerträge ins Geschäftsgebiet der Volksbank eG geflossen. „Die Förderung der Region liegt uns sehr am Herzen“, sagt Andreas Wobst. Exemplarisch sind hier die 114 Kinder- und Jugendfeuerwehren, die im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 64.980 Euro erhalten haben. Über eine halbe Million Euro hat die Volksbank eG für Aufträge an regionale Dienstleister vergeben. Gemäß dem Motto: „Mehr Werte für Menschen“ hat die Volksbank eG ein Zeichen in einer bewegten Zeit gesetzt. Sechs Filialstandorte wurden in der jüngsten Vergangenheit renoviert und stehen den Kunden mit regionalem, modernem Flair wieder zur Verfügung. „Wir bleiben in der Fläche“, erklärt der Vorstand der Volksbank eG und bedankt sich bei allen Kunden und Mitgliedern für das Vertrauen und die gezeigte Loyalität. Aber auch – und hierauf legt der Vorstand einen besonderen Wert – für das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer nicht alltäglichen, besonderen Situation!

Mittwoch, 20. Mai 2020 17:32 Uhr

Northeim (hakö). Die Stadt Northeim ist derzeit im Austausch mit dem Unternehmen Amazon, um die Ansiedlung eines Verteilzentrums im neu entstehenden "Industriegebiet West" zu prüfen. Bürgermeister Simon Hartmann gab am Mittwoch im Rahmen eines Pressehintergrundgespräches in der Stadthalle einen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen und dem Stand der Planungen. Er sprach von "einem neuen Kapitel für die Stadt". Die Moderation hatte die Chefin der städtischen Wirtschaftsförderung, Christiane Unger. Zugeschaltet aus München und Berlin waren Amazon-Pressesprecher in Nadiya Lubnina und Amazon-Projektleiter Thorsten Freers.

Ein zentrales Ziel der Stadt Northeim sei es laut Bürgermeister Simon Hartmann, den Wirtschaftsstandort der Kreisstadt nachhaltig zu stärken. Durch die Ansiedlung des Verteilerzentrums sollen zwischen 120 und 130 neue Arbeitsplätze im normalen Betrieb entstehen. In Spitzenzeiten wie November/Dezember seien es 230 bis 250. Die Logistikmitarbeiter starten, so Amazon-Projektleiter Thorsten Freers, mit einem Stundenlohn von 11,71 Euro.

Mit Amazon würde die Stadt Northeim, so hieß es, einen sehr kompetenten und innovativen Partner gewinnen. Da das Unternehmen mit Logistikpartnern sowie weiteren Dienstleistern und Betrieben vor Ort zusammenarbeitet, sind, wie Bürgermeister Simon Hartmann es formulierte, eine gesteigerte Attraktivität des Wirtschaftsstandortes und weitere Arbeitsplätze zu erwarten.

Verbunden mit einem aktiven Standortmarketing der Stadt ergibt sich laut Verwaltungschef eine große Chance, die Anziehungskraft Northeims als Arbeits- und Wirtschaftsstandort für weitere Unternehmen zu stärken. Die Ansiedlung würde sich positiv auf die Steuereinnahmekraft der Stadt Northeim auswirken, wie Gewerbesteuer, Einkommensteueranteile. Wirtschaftsförderin Christiane Unger wies darauf hin: "Die Stadt hat zudem das Ziel, im neuen Industriegebiet einen attraktiven Standort zur Ansiedlung kleiner und mittelständischer Unternehmen zu schaffen".

Wie ist der Stand der Planungen? Ende 2016 hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim die Aufstellung eines Bebauungsplans für das neu zu erschließende "Industriegebiet West" beschlossen. Der Entwurf des Bebauungsplans wurde im Oktober 2019 vom Verwaltungsausschuss verabschiedet und öffentlich ausgelegt. Die Rechtskraft des Bebauungsplans soll nach den Worten des Bürgermeisters durch den Satzungsbeschluss in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am 11. Juni 2020 und die anschließende öffentliche Auslegung hergestellt werden. Die Erschließungsarbeiten für das neue Industriegebiet durch die Stadt Northeim können nach Rechtskraft des Bebauungsplans beginnen. Amazon kalkuliert bereits mit dem Weihnachtsgeschäft 2021, hörte man.

Und wie steht es mit der Finanzierung? Die Stadt Northeim hat im Dezember 2019 einen Antrag auf Förderung aus dem Landesprogramm "Förderung hochwertiger wirtschaftsnaher Infrastrukturmaßnahmen" gestellt. Über die Förderung wird voraussichtlich Ende des Jahres entschieden.

Amazon-Projektleiter Thorsten Freers bestätigte per Videoschaltung, daß Amazon die Möglichkeit prüft, ein Verteilzentrum in Northeim zu eröffnen. Von hier aus wird Amazon Logistics über unabhängige Lieferpartner mehrere Postleitzahlen-Bereiche in Südniedersachsen im Umkreis von etwa 50 bis 60 Kilometer beliefern. Der Standort wäre kein Lager oder Zwischenpuffer, sondern ein Verteilzentrum. In einem Verteilzentrum kommen die Pakete aus Amazons europäischem Logistiknetzwerk an, werden entladen, auf die Zustellfahrzeuge verteilt und schließlich zu den Kunden gebracht. Die Auslieferung, so Amazon-Pressesprecher in Nadiya Lubnina, erfolgt mithilfe von Amazons eigener intelligenten Routenplanung.

Amazon Logistics ist ein Geschäftsbereich, so vernahmen die zahlreichen Vertreter der lokalen und überregionalen Medien, mit dem Ziel, Kunden noch zuverlässiger und schneller zu beliefern. Aufgrund der weiter steigenden Nachfrage nach Amazon Prime benötigt Amazon mehr Kapazitäten und Flexibilität für die Next-Day und Same-Day-Lieferung. Aus diesem Grund wurde Amazon Logistics gegründet. Amazons Logistics arbeitet wie ein regulärer Paketdienst und ergänzt die Kapazitäten der bestehenden Partner um seine eigenen.

Amazon Logistics arbeitet mit lokalen und unabhängigen Geschäftspartnern in der Zustellung zusammen und bietet ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Amazon zu wachsen. Täglich wären rund 200 bis 215 Fahrzeuge für Amazon-Logistics in Northeim im Einsatz.

www.amazon.de

Wirtschaftsförderung der Stadt Northeim - Christiane Unger www.northeim.de

Foto: Hartmut Kölling

Sport
Dienstag, 05. Mai 2020 10:00 Uhr
Wie sich Schiedsrichter in Corona-Zeiten fit halten
Dienstag, 14. April 2020 09:12 Uhr

Kreis Northeim (r). Der Fußball rollt bundesweit derzeit nicht, trotzdem laufen die Planungen bei der JSG Aue/Leine für die kommende Spielzeit bereits auf Hochtouren.

Im vergangenen Sommer 2019 wurde mit Wirkung zum 01.07.2019 die neue Jugendspielgemeinschaft Aue/Leine im Kreis Northeim-Einbeck ins Leben gerufen.

Die JSG setzt sich aus den Stammvereinen FC Auetal, SG Altes Amt und FC Kreiensen/Greene zusammen. Nach einigen vergangenen Monaten in dieser Konstellation ziehen die Verantwortlichen nun eine Zwischenbilanz und können gute Nachrichten verkünden:

„Wir haben diese neue JSG im vergangenen Sommer ins Leben gerufen, um einen zukunftsorientierten Grundstein für den Jugendfußball in unserer Region zu setzen. Dies ist uns gelungen und wir sind mit dem bisherigen Verlauf zufrieden“, verkündet Jugendabteilungsleiter Sven Rupp.

Zurzeit sind ca. 150 Jugendspieler von der G- bis zur A-Jugend in der JSG Aue/Leine aktiv. Das Einzugsgebiet streckt sich unter anderem von Willershausen bis nach Greene – immerhin eine Strecke von knapp 20 Kilometern.  Dass diese Tatsache vor allem für Spieler und Eltern erstmal angenommen werden musste, war von Beginn an ein Thema.

„Wir waren uns bewusst, dass möglicherweise der ein oder andere eine größere Strecke zum Training oder zum Spiel in Kauf nehmen muss und es gerade am Anfang nicht zu Begeisterung führt“, erklärt Rupp. Die vielen Gespräche und geschaffenen Voraussetzungen, die diesen Umstand erleichtern sollten, zeigten mit der Zeit jedoch immer mehr Wirkung und Verständnis.

„Viele sind mit der neuen Situation vorbildlich umgegangen und haben sich sowohl von Eltern- und Spielerseite für diese zukünftige Konstellation eingesetzt. Die Kinder haben Spaß am Fußball und wollen dies auch weiterhin in Ihren Heimatvereinen fortsetzen. Einige haben mittlerweile auch eingesehen, dass es immer schwieriger wird eine umfassende und erfolgsorientierte Jugendarbeit auf den ländlichen Gebieten umzusetzen und Fußball in der Art und Weise anzubieten. Zudem dürfen wir auch immer wieder weiteren Zuwachs aus anderen Gebieten begrüßen - das freut uns natürlich. Daher war der Zusammenschluss genau der richtige Schritt, den wir im letzten Sommer in der Jugend zwischen dem FC Auetal, der SG Altes Amt und dem FC Kreiensen/Greene vollzogen haben. Wir können den Jugendfußball in allen Altersklassen weiterhin gewährleisten und das hat Priorität.“, macht Rupp deutlich.

Somit war die logische Konsequenz, dass die drei Stammvereine die Zusammenarbeit auch zukünftig über diese Serie fortsetzen werden.

„Wir versuchen nun nach dem ersten Jahr etwas tiefer in die Optimierungen der einzelnen Bereiche einzugehen und den Zusammenhalt in unserer Region weiterhin zu stärken. Ein weiteres Ziel ist außerdem wieder mehr junge Menschen an den Fußball zu binden und diesen Sport attraktiv zu halten. Wir haben uns für den Breitensport ausgesprochen – mit dem kleinen Bonus, dass wir trotzdem leistungsorientiert ausbilden lassen können. Das macht unsere Arbeit innerhalb der JSG aus und wir hoffen, dass dies auch solange wie möglich so bleibt“, so Rupp.

Trotz allem ruht der Ball gegenwärtig auf allen Plätzen aufgrund der Coronavirus-Pandemie - sehr traurig, jedoch das einzig richtige Mittel in dieser Zeit meint der Jugendabteilungsleiter und gibt sich optimistisch: „Wir würden gerne alle spielen und trainieren, aber die aktuelle Lage lässt dies nicht zu. Da geht die Gesundheit auf jeden Fall vor. Wir planen allerdings weiter und hoffen, dass es bald wieder losgehen kann und man sich auf den Sportplätzen wiedersieht – sobald es die Gesundheit zulässt.“

Foto: FC Auetal von 1997 e.V.

Dienstag, 10. März 2020 02:28 Uhr

Northeim (r). Der NHC hat sein Heimspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 36:33 (16:19) gewonnen und damit zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Weil auch der TV Kirchzell sein Heimspiel gewann beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge weiterhin nur einen Punkt.

Den besseren Start in die Partie erwischten allerdings die Gäste. Nach wenigen Minuten stand es 1:4 aus Sicht des NHC. Die Northeimer fanden nicht in die Begegnung und lagen immer wieder mit mindestens zwei Treffern in Rückstand. In der Defensive fehlte die Abstimmung und die nötige Aggressivität, sodass die Gäste immer wieder ohne große Probleme zu klaren Torchancen kamen. Auch im Angriff ließ man zu viele Möglichkeiten liegen, was dazu führte, dass man mit einem 3-Tore-Rückstand in die Pause ging. Diese hatte bis zur 34. Minute Bestand, ehe die Hausherren besser in die Partie fanden. Die Abwehr stand nun deutlich stabiler und aggressiver und wenn doch mal ein Ball hindurch kam stand dahinter Torwart Björn Wenderoth und konnte mit einigen Paraden helfen. Aber auch im Angriff lief es jetzt besser. Die Rodgauer hatten kaum noch etwas entgegenzusetzen. Immer wieder waren es Sören Lange, Paul-Marten Seekamp oder „Carlos“ Iliopoulos die zum Torerfolg kamen. Allerdings blieb es bis zum Ende ein spannendes Spiel, in dem Northeim letztendlich als verdienter Sieger vom Feld ging.

So darf es kommenden Samstag den 14.03. um 18 Uhr im einzigen DERBY bei Eintracht Baunatal gern weitergehen. Der Bus startet um 14.30 Uhr an der Schuhwallhalle. Das Team hofft auf viele Northeimer Fans in Baunatal!!!

NHC: Ullrich, Martinovic, Wenderoth (Foto); Iliopoulos 8, Lange 5, Seekamp 6, Springer 1, Hempel, Wilken, Gerstmann 2, Buhinicek 1, Nowak 3, Stöpler 6/2, Wodarz 3.

Foto: NHC

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite einbeck-news.de