Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 15. Dezember 2018 13:46 Uhr
Hallenbad weiterhin geschlossen
Samstag, 15. Dezember 2018 13:34 Uhr

Dassel (red). Das Niedersächsische Forstamt Dassel ehrt seinen langjährigen Revierförster Uwe Zywina. Seit 40 Jahren ist der 58 -jährige Forstmann Zywina im öffentlichen Dienst beschäftigt und war in verschiedenen Forstämtern und Waldrevieren Südniedersachsens tätig. Zuletzt leitete Zywina von 2005 bis August 2018 die Revierförsterei Elfaß im Niedersächsischen Forstamt Dassel. Am 15. August übernahm er die Försterei Sievershausen von seinem Vorgänger und Kollegen, Armin Ristau, der in den Ruhestand gewechselt war.

Der Leiter des Forstamtes Dassel, Thomas Reulecke, überreichte gestern die Jubiläums-Urkunde und skizzierte die Stationen seines Mitarbeiters. Das damalige Forstamt Kattenbühl ganz im Süden von Niedersachsen war seine erste Ausbildungsstelle als Forstanwärter, bevor Uwe Zywina in den Harz als Revierassistent zum Forstamt Lonau wechselte. Im benachbarten Forstamt Walkenried unterstützte er die Kollegen im Jugendwaldheim “Walther Freist“. Als so genannter Büroleiter lenkte Uwe Zywina anschließend fünf Jahre lang die Abläufe im Forstamt Kupferhütte, ebenfalls im Südharz gelegen. 

Seit Dezember 1991 sind nun die Wälder im Solling und Weserbergland seine Wirkungsstätte. Das frühere Forstamt Einbeck und auch das Forstamt Grünenplan waren seine letzten Dienststellen, bevor Uwe Zywina nach Dassel und den Elfaß wechselte. Seine kommenden Berufsjahre möchte der verheiratete Förster in den Wälder rund um Sievershausen verbringen. „Neu zum Revier hinzugekommen sind die Waldflächen nördlich vom Sandbornweg“, beschreibt Zywina den veränderten Zuschnitt der Försterei Sievershausen, „während die Laubholzflächen südlich des Grünesiekweges von der Försterei Mackensen betreut werden.“ So Zywina weiter. Der Revierleiter wohnt weiterhin in Einbeck – Hullersen und ist telefonisch erreichbar unter: 05561 – 925219 oder 0170 -7673373.

Das Niedersächsische Forstamt Dassel ist eines von 24 Forstämtern in den Niedersächsischen Landesforsten. Es weist eine Gesamtfläche von rund 21.000 Hektar auf. Seine Wälder reichen von Schönhagen im Westen bis Greene im Osten. Von Lenne im Norden erstreckt es sich bis Hardegsen im Süden. Die Niedersächsischen Landesforsten nutzen in diesem Gebiet pro Jahr rund 120.000 Kubikmeter Holz nachhaltig auf den eigenen Flächen und rund 20.000 Kubikmeter auf den durch sie betreuten Flächen der Kirchen- und Genossenschaftswäldern der Region.

Foto: NLF

 

Samstag, 15. Dezember 2018 08:40 Uhr

Stöckheim (hakö). Das Licht spielt gerade in diesen besinnlichen Tagen eine wichtige Rolle. Vorfreude auf Weihnachten. So auch für die Kirchengemeinde Stöckheim im Evangelischen Pfarrverband Region Leinetal-Ahlsburg. Mitglieder des Kindergottesdienstes und der Jugendgruppe zündeten am Mittwochabend vor dem Altar in St. Martini Kerzen an im Rahmen des "Lebendigen Advent".

Ein sehr bewegender Moment, der für die Erwachsenen Erinnerungen an die eigene Kindheit hervorrief. Die besonderen Abende mit gemeinsamem Gesang, Gebet und Textbeiträgen werden seit Anfang Dezember vor allem von Familien in Stöckheim und Salzderhelden mit einem einfühlsamen Ambiente veranstaltet. Liebenswert, bemerkenswert für die Gemeinde und ihre Mitglieder.

Adventsmusik gibt es am kommenden Sonntag, 16. Dezember unter anderem um 18 Uhr in St. Johannis in Iber mit Posaunenchor Iber-Odagsen, Orgel, MGV Iber und Projektchor "JoSis" sowie um 19 Uhr in St. Martini in Stöckheim mit Posaunenchor, Kirchenchor und weiteren Chören und Gruppen der Kirchengemeinde.

Fotos: Hartmut Kölling

Freitag, 14. Dezember 2018 11:16 Uhr

Einbeck (red). Mit Walzer, Polka und Csádrás das neue Jahr feiern - am 4. Januar lädt der Literatur- und Kunstkreis Uslar e.V. zum Neujahrskonzert mit dem Göttinger Symphonie Orchester (GSO). Um 20 Uhr weicht das Forum des Gymnasiums Uslar, unter der Leitung von Nicholas Milton, einem Konzertsaal. Klassiker wie Walzer und Polkas, aber auch der Csádrás, mit seiner charakteristischen Mischung aus langsamen Melodien und lebhaften Rhythmen, begeistern die Zuhörer. Johann Strauß, dessen Stücke in einem solchen Konzert unverzichtbar sind, erkannte schon früh die Vorteile des Csádrás und lies die ungarischen Klänge in seine Operetten einfließen. Karten können im Vorverkauf bei der Touristik-Information Uslar, unter Tel. 05571/307220 und im neuen Online-Shop der Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. unter www.shop-svr.de erworben werden. Sie kosten 32 Euro und 27 Euro ermäßigt. Weitere Informationen zum Konzert gibt es bei der Touristik-Information Uslar und der Solling-Vogler-Region im Weserbergland unter www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970.

Foto: Privat

Freitag, 14. Dezember 2018 11:12 Uhr

Einbeck (red). „Aufgepasst Ihr Landratten - Der Captain kommt!“- unter diesem Motto findet am 5. Januar 2019 von 12 bis 17 Uhr das 3. Einbecker Neujahrsspringen im Einbecker Hallenbad statt. Der ungewöhnliche Wettbewerb steht 2019 unter dem Motto „Aufgepasst Ihr Landratten - Der Captain kommt!“ und wie der Name es schon verrät, befindet man sich bei den Disziplinen wie z. B. der Plankensprung oder die Wasserexplosion auf hoher See. Neben dem Showspringen zu Beginn der Veranstaltung können die Teilnehmer aus vier verschiedenen Wettbewerben wählen. Die Jury besteht wie auch in den letzten Jahren aus erfahrenen Turmspringern, die nach einem Punktsystem von 0 (nicht so gut) bis 10 (perfekt) ihre offene Wertung abgeben. Bei den Wettbewerben sind keine Altersgrenzen gesetzt. Voraussetzung für die Teilnahme ist mindestens das Seepferdchen. Nach jeder Disziplin findet eine Siegerehrung statt. Als Preise sponsern die Stadtwerke Einbeck für die Erstplatzierten einen Pokal und für den 2. und 3. Platz Wertkarten zum Eintritt für das Hallen- und Freibad. Urkunden sowie Medaillen werden zusätzlich verliehen. Nach dem Erfolg der letzten drei Jahre erhofft sich das Bäderteam wieder eine Menge Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer zu den gewohnten günstigen Eintrittspreisen.

Foto: Stadtwerke

Blaulicht
Donnerstag, 13. Dezember 2018 09:25 Uhr
Tödlicher Verkehrsunfall in Einbeck
Donnerstag, 13. Dezember 2018 06:41 Uhr

Kreiensen (red). Durch den Stationsbeamten der Polizeistation Kreiensen wurde am Dienstag, 11. Dezember, ein 36-jähriger Fahrzeugführer eines Suzuki Swift überprüft. Eine Fahrerlaubnis konnte der Fahrzeugführer nicht vorweisen, da ihm diese schon vor Jahren in Polen entzogen worden ist. Eine Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer untersagt, ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Mittwoch, 12. Dezember 2018 11:05 Uhr

Dassel (red). Im Aldi-Markt in Dassel in der Hansstraße wurde am vergangenen Dienstag, 11. Dezember, gegen 11 Uhr, eine 75 Jahre alte Frau bestohlen. Nach Angaben der Polizei hat ein unbekannter Täter aus der Jackentasche der Frau ein schwarzes Portemonnaie mit circa 100 Euro Bargeld entwendet. Bemerkt hat die Geschädigte den Diebstahl erst, als sie eingekaufte Ware bezahlen wollte.

Dienstag, 11. Dezember 2018 09:55 Uhr

Greene (red). Zu einer gefährlichen Körperverletzung ist am bereits am Montagabend, 3. Dezember, um 18 Uhr in Greene gekommen. Im Bereich der Domäne wurde einem 73-jährigen Mann von einem Jugendlichen mit einer Metallstange gegen den Kopf geschlagen. Nach Informationen der Polizei sei es in der Vergangenheit dazu gekommen, dass der ältere Man den Jugendlichen darauf hingewiesen hat, dass er mit seinem Motorroller nicht im dortigen Fußgängerbereich fahren dürfe. Der Jugendliche ignorierte am Montag den Hinweis und schlug dem Rentner mit einem metallischen, länglichen Gegenstand gegen die rechte Schläfe, sodass dieser eine Kopfverletzung erlitt und sich in ärztliche Behandlung begeben musste.

Der Jugendliche entfernte sich danach mit seinem roten Motorroller in Richtung Gerichtsstraße. Der Angreifer wurde vom Opfer wie folgt beschrieben: circa 16 bis 17 Jahre alt, deutsche Sprache ohne Akzent, olivgrüner Parka mit Kapuze, schwarzer Integralhelm mit einem weißen Streifen und roten Strichen, roter Motorroller, vermutlich 50 ccm, Kennzeichen nicht bekannt. Die Polizei Bad Gandersheim bittet um Hinweise auf den Täter unter der Telefonnummer 05382-919200 oder an die Polizeistation Kreiensen, Tel.: 05563-212

Montag, 10. Dezember 2018 12:33 Uhr

Beverungen (red). Einen Sachschaden von rund 1.000 Euro richtete ein Unbekannter in einer Spielhalle in Beverungen an, indem er dort einen Spielautomaten beschädigte. Die Tat muss sich in dem Zeitraum zwischen Samstag, 8. Dezember, 23:30 Uhr und Sonntag, 9. Dezember, 0:30 Uhr ereignet haben. Mögliche Zeugen können sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/9620 in Verbindung setzen.

Unsere Videothek
Politik
Samstag, 15. Dezember 2018 13:43 Uhr
Sitzung des Kreistages: Kreistag stimmt Kooperationsvereinbarung für Jugendberufsagenturen zu
Donnerstag, 13. Dezember 2018 06:49 Uhr

Einbeck (red). Mit großer Freude hat die Einbecker SPD an einer der Schnupperfahrten nach der offiziellen Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Schiene nach Salzderhelden teilgenommen. Der Vorsitzende der Einbecker SPD Marcus Seidel nutzte diese Gelegenheit, um noch einmal den Dank an alle an der Reaktivierung Beteiligten zu betonen. Und der Kreistagsabgeordnete Peter Traupe zeigte sich erfreut, dass die kostenlosen Fahrten von dem Menschen aus Einbeck so zahlreich angenommen worden sind. Es bestehe, erklärte er, offenbar großes Interesse an diesem neuen Angebot. Seidel und Traupe betonen, dass der Focus der Kommunalpolitik nun auf der Neugestaltung des Platzes vor dem Bahnhof und der Schaffung einer gemeinsamen Sanitäranlage für Bahn- und Busreisende liegen müsse. Das Bild zeigt Mitglieder der Einbecker SPD vor dem Lint 27-Dieseltriebwagen der DB regio mit Triebfahrzeugführer Hans-Jörg Kelpe, der in seiner Freizeit auch als Ratsherr für die SPD in Einbeck tätig ist.

Foto: SPD

Samstag, 08. Dezember 2018 07:09 Uhr

Region (red). Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU haben sich im Rahmen der Verhandlungen über die sogenannte „Politische Liste“ auf eine Erhöhung der Mittel für die anerkannten Träger der Jugendarbeit in Niedersachsen um 700.000 Euro verständigt. „In Kombination mit den Mitteln aus dem Haushaltsentwurf der Landesregierung werden die anerkannten Träger der Jugendarbeit im nächsten Jahr mit insgesamt mehr als 7,3 Millionen Euro gefördert“, erklärt Uwe Schwarz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Damit setzen wir ein wichtiges Signal für die Jugendförderung und unterstreichen den hohen Stellenwert, den die Jugendarbeit für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten genießt.“ Von den zusätzlichen Mitteln könne insbesondere der Landesjugendring profitieren, so der SPD-Politiker aus Bad Gandersheim: „Dort wird hervorragende Arbeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen geleistet. Wir fördern damit ein jugendgerechtes Aufwachsen und ermöglichen Freiräume für die individuelle Entfaltung junger Menschen.“

Wirtschaft
Samstag, 15. Dezember 2018 13:40 Uhr
KWS Hauptversammlung beschließt Änderung der Rechtsform und Aktiensplit
Montag, 10. Dezember 2018 07:55 Uhr

Uslar (red). Am 1. November 2017 wurde das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Gynäkologie in Uslar gegründet und damit zu einer wichtigen Anlaufstelle für Frauen in der Region. Egal ob gynäkologische Erkrankungen, Vorsorgemaßnahmen oder Schwangerschaftsbegleitung – seit rund einem Jahr können sich die Frauen in Uslar und Umgebung im MVZ in guten Händen wissen. Aus diesem Anlass lädt das Team des MVZ am Mittwoch, den 12. Dezember, zu einer Jubiläumsfeier ein. Von 13 bis 17 Uhr empfangen die Frauenärztinnen Elisabeth Feldmann und Angelika Zomorodian gemeinsam mit ihrem Team interessierte Besucherinnen und Besucher. Bei warmen und kalten Getränken sowie einer Auswahl an Fingerfood will man nette Gespräche in ungezwungener Atmosphäre führen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten anzusehen und das MVZ-Team kennenzulernen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Foto: MVZ

Samstag, 08. Dezember 2018 07:40 Uhr

Einbeck (red). Großer Fortschritt für eine nachhaltige Landwirtschaft: Mit einem neuen Verfahren kann KWS weltweit erstmals Biologicals für lange Zeit haltbar machen und dauerhaft am Saatgut von Zuckerrüben, Raps, Roggen und Kartoffeln anbringen. Die Methode funktioniert bei einer Vielzahl nützlicher Substanzen und Mikroorganismen.+++ Zu den Biologicals zählen Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze, deren Stoffwechselprodukte einen positiven Einfluss auf Pflanzen haben. Hinzu kommen auch pflanzliche Substanzen. Biologicals können das Wachstum von Nutzpflanzen vor allem unter Stressbedingungen stärken oder ihre Resistenz gegen Schädlinge erhöhen.

Erfolgreiche Tests

Nach der Aussaat vermehren sich die Mikroorganismen an der Wurzel und schaffen dabei günstige Wachstumsbedingungen für die Pflanzen. „Wir haben dieses Verfahren erfolgreich getestet und werden es nach und nach für unser Saatgut nutzen und den Landwirten zur Verfügung stellen. Besonders unter Stressbedingungen wie Trockenheit oder auf marginalen Böden kann der Landwirt von höheren Erträgen profitieren“, sagte Peter Hofmann, im KWS Vorstand unter anderem für Zuckerrüben zuständig.

Einer der Antriebe für das Verfahren ist der anhaltende Trend zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft mit weniger Chemie auf dem Acker. KWS forscht bereits seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität Graz erfolgreich an Biologicals – und kann sie nun noch besser als zuvor am Saatgut einsetzen. Der Vorteil gegenüber früheren Verfahren: Die Mikroorganismen werden an das Saatgut angelagert und bleiben in dieser Form mindestens zwei Jahre haltbar.

Mikroskopisch feine Kapseln

Um dies zu erreichen werden die Biologicals mit einem biologischen Gel umgeben. Dabei entstehen mikroskopisch feine Kapseln, die in ihrem Inneren zum Beispiel die Mikroorganismen bergen. „Erst in dieser gut geschützten Form bringen wir die Mikroorganismen am Saatgut an“, erklärte Hofmann. Die Kapseln lassen sich aber auch in Wasser verteilen und auf Pflanzen sprühen, um ihre positiven Effekte zu nutzen.

Das Verfahren wurde von der TU Graz und dem von ihr ausgegründeten Unternehmen Biotenzz entwickelt. KWS hält nun eine exklusive Lizenz für Zuckerrübe, Raps, Roggen und Kartoffeln. „Diese Kooperation zeigt, dass wir auch mit externen Partnern gut zusammenarbeiten, um Landwirten das bestmögliche Saatgut zu bieten“, ergänzte Hofmann. Als unabhängiges und familiengeführtes Unternehmen erforscht KWS zahlreiche vielversprechende Ansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft – Biologicals sind ein Teil dieser Initiative.

Der Erfolg ist auch messbar: Auf marginalen Böden und bei Trockenstress war der Ertrag bei Zuckerrüben dank des Einsatzes der neuen Technologie in mehrjährigen Großfeldversuchen in einer Testregion stabil und bis zu fünf Prozent höher als bei der Vergleichsgruppe von Pflanzen ohne Biologicals. „Das zeigt: Biologicals helfen dabei, die Toleranz von Pflanzen gegenüber klimatischen Extremen zu stärken und den Ertrag zu sichern“, sagte Hofmann. „Damit reagieren wir auch auf die sich verändernden klimatischen Bedingungen, zum Beispiel lange Dürreperioden.“

Foto: KWS

Sport
Freitag, 14. Dezember 2018 09:05 Uhr
Preisskat des TSV Hollenstedt am 29. Dezember: "Um die Macht im Leinetal"
Donnerstag, 06. Dezember 2018 10:00 Uhr

Dassel (red). Am vergangenen Sonnabend fand für die B-Jugend-Altersklasse die Vorrunde der KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft in der Dasseler Sporthalle statt. Aufgeteilt auf zwei Gruppen nahmen insgesamt 12 Mannschaften daran teil. Da es sich hierbei um einen offiziellen NFV-Wettbewerb handelt, waren die Paarungen entsprechend der Vorgabe des Verbandes zwingend nach den Futsal-Regeln zu spielen. Futsal ist eine aus Südamerika stammende dem hier bekannten Hallenfußball zwar verwandte in weiten Teilen, aber davon auch wieder abweichende Fußballspielform.

So wird z. B. beim Futsal mit einem speziellen Ball gespielt, der nicht so sehr aufspringt wie die normalen Fußbälle. Weiterhin wird bei Futsal auch an allen vier Seiten mit Seiten-/Toraus agiert. Jenes bedeutet, dass nicht wie sonst in der Halle üblich und bekannt auf mindestens einer und im Extremfall sogar auf allen Seiten mit einer Bande gespielt wird. Gerade dieser Unterschied ist für viele „alteingesessene“ Fußballer und somit auch die Trainer der Nachwuchskicker doch sehr ungewohnt.

Geleitet werden die Spiele daher auch zeitgleich von zwei Schiedsrichtern, die an jeder Seitenlinie entlang laufen. Auch bei den persönlichen Strafen gibt es einen Unterschied zum normalen Hallenfußball. Während dort mit der Zeitstrafe agiert werden kann, gibt es beim Futsal wie draußen auch Gelb, Gelb-Rot bzw. Rot. Dabei gilt es auch zu beachten, dass selbst die einfachsten Fouls eine große Wirkung haben können. So greift beim Futsal eine „Foul-Zahl-Begrenzung“, hier bei der KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft sind es drei Fouls. Ab diesem dritten Foul einer Mannschaft gibt es gegen das verursachende Team einen 10m-Strafstoß, losgelöst davon, wo das Foul tatsächlich stattgefunden hat. Gezählt werden hierfür übrigens nur die Vergehen, die mit einem direkten Freistoß zu ahnden sind, da im Futsal auch der aus dem „normalen“ Fußballbereich geltende Unterschied zwischen direkten und indirekten Freistößen Verwendung findet, während es bei den klassischen Hallenregeln bis auf den Strafstoß grundsätzlich nur indirekte Freistöße in der Halle gibt.

Um die Zahl der Fouls entsprechend mitzählen zu können, fungiert bei den Futsal-Turnieren dann ein weiterer Schiedsrichter in Höhe der Mittellinie am Spielfeldrand sitzend auch als Foulzähler. Mit dem dritten Vergehen wird auf den 10m entschieden und ab dann bei jedem weiteren Foul, welches einen direkten Freistoß zur Folge hätte. Auch dieses ist ein sehr deutlicher Unterschied zu den bekannten Hallenregeln. Neben einigen weiteren kleineren Dinge ist zudem auch abschließend noch besonders zu beachten, dass beim Futsal auch Tore von überall und nicht nur aus der gegnerischen Hälfte erzielt werden können. Dass verstärkt Futsal in der Halle gespielt wird, haben sich vor einigen Jahren der DFB und der Niedersächsische Fußballverband auf die Fahne geschrieben.

Aus diesem Grunde müssen alle offiziellen Hallenturniere, die der Kreisverband wie die KSN-Jugend-Hallenkreismeisterschaft zu verantworten hat, nach den Futsalregeln gespielt werden. So auch z. B. bei den beiden Ausscheidungstunieren kürzlich in Dassel. Letztlich konnten sich dort dann die Teams SV Höckelheim, SV Moringen I, JSG Markoldendorf/Elfas I und II sowie JFG Weser-Schwülme I erfolgreich für das Endrundenturnier qualifizieren. Hinzu kommt noch die Bezirksmannschaft der SVG Einbeck I. Diese sechs Teams spielen dann am 19.01.2019 ab 11 Uhr in der Einbecker Stadionhalle um den Titel des KSN-Jugend-Hallenkreismeisters 2018/19. Im Anschluss daran treffen an diesem Tage dann auch noch die A-Jugendmannschaften der FSG Hils/Selter, JSG Nörten, JSG Weper I und II, SVG Einbeck und JSG Markoldendorf/Elfas aufeinander, um den Meister bei der A-Jugend zu ermitteln. Interessierte Fußballfreunde sind aufgerufen, sich an diesem Tage einmal selbst ein Bild vom Futsal zu machen.

Das Bild zeigt einen der Schiedsrichter des Ausscheidungsturniers Jörg Henne (links) mit dem Hallenspielleiter Stephan Schamuhn. Der Ball wäre bei den „normalen“ Hallenturniere dann noch im Spiel, beim Futsal aber bereits durch das Überschreiten der Seitenlinie im Aus.

Foto: Jugendausschuss NFV-Kreis Northeim-Einbeck

Sonntag, 02. Dezember 2018 07:55 Uhr

Einbeck (red). Realistische Selbstverteidigung in verschiedenen Situationen: Dies stand im Mittelpunkt eines Bundeslehrgangs, der am Samstag, dem 17. November, in der Halle der Geschwister Scholl Schule, in Einbeck, stattfand. Ausrichter war der Einbecker Judo Clubs, insbesondere die Ju Jutsu-Sparte.

Knapp 30 Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen Niedersachsens waren angereist, um vom renommierten Trainer Stefan Thias (3.Dan Ju Jutsu und Krav Maga Instructor) zu lernen. „In brenzligen Situationen reagiert man nicht mehr koordiniert. Wenn man bedrängt oder angegriffen wird, herrscht das Adrenalin“, so Stefan Thias. „Umso wichtiger ist es, für diese Situationen einige wenige, aber effektive Techniken parat zu haben“, erklärte der 39-Jährige.

Daher wurden für einen Techniklehrgang in dieser Sportart bewusst nur wenige Techniken vermittelt, diese aber für verschiedene Angriffe adaptiert. Dabei kam in dem vierstündigen Lehrgang der Spaß nicht zu kurz. Die sehr amüsant und mit vielen Beispielen vorgetragenen Anleitungen des Trainers sorgten immer wieder für lachende Gesichter. Zum Ende des Lehrgangs wurde das Erlernte mit wechselnden Trainingspartnern ausprobiert. Dabei wurde bewusst der Puls hochgetrieben, um eine Stresssituation zu simulieren.

Erschöpft, aber ohne Verletzungen, gingen die bunt gemischten Teilnehmer wieder auseinander. Der Einbecker Judo Club bietet Interessenten montags von 18 bis 19.30 Uhr und donnerstags von 20 bis 21.30 Uhr sowie freitags von 20 bis 22 Uhr (nach Absprache) kostenlose Probetrainings in der Selbstverteidigung und im Wettkampfsport Ju Jutsu an.

Foto: Einbecker Judo Club

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