Einbeck (red). In den frühen Abendstunden am Freitag, 6. Februar 2026, kam es im Bereich Einbeck und den umliegenden Ortschaften zu mindestens sechs Betrugsversuchen. Unbekannte Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und versuchten, insbesondere ältere Menschen zu täuschen. Die Anrufe gingen zwischen 17:50 und 20:05 Uhr bei den Betroffenen ein.
Nach Angaben der Polizei Einbeck nutzten die Betrüger eine bekannte Masche. Unter dem Vorwand, dass in unmittelbarer Nähe der Wohnanschrift Einbrecher festgenommen worden seien, versuchten sie, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen und an persönliche Informationen zu gelangen. Ziel sei es gewesen, Angaben zu Vermögensverhältnissen oder Wertgegenständen zu erhalten.
Alle Angerufenen reagieren richtig
Glücklicherweise erkannten alle kontaktierten Personen den Betrugsversuch. Sie beendeten die Telefonate frühzeitig und gaben keine persönlichen oder finanziellen Informationen preis. Ein finanzieller Schaden entstand nach aktuellem Kenntnisstand nicht.
Aus aktuellem Anlass weist die Polizei erneut darauf hin, dass echte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte niemals am Telefon nach Geld oder Wertgegenständen fragen. Bürgerinnen und Bürger sollten grundsätzlich keine Angaben zu ihren finanziellen Verhältnissen machen und sich nicht unter Druck setzen lassen. Im Zweifel sei es ratsam, das Gespräch sofort zu beenden und Rücksprache mit Angehörigen, Nachbarinnen oder Nachbarn zu halten.
Zudem empfiehlt die Polizei, keine Geldbeträge oder Wertgegenstände an unbekannte Personen zu übergeben. Wer einen Betrugsversuch feststellt oder selbst betroffen ist, sollte sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden.