Landkreis Northeim (red). Im Zeitraum vom 7. März bis zum 13. März 2026 hat die Polizeiinspektion Northeim im Rahmen der Fachstrategie Verkehr eine umfassende Verkehrssicherheitswoche unter dem Motto „Gas runter, Sicherheit rauf“ durchgeführt. Ziel der mobilen und stationären Kontrollen war es, insbesondere die Hauptunfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung sowie Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss gezielt zu bekämpfen und so die Zahl der Verkehrsunfälle nachhaltig zu senken.
Neben dem Einsatz- und Streifendienst waren auch die Verfügungseinheit, das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim sowie die Regionale Kontrollgruppe beteiligt.
Mehr als 1.100 Geschwindigkeitsverstöße registriert
In enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Northeim fanden im gesamten Zuständigkeitsbereich umfangreiche Geschwindigkeitsmessungen statt. Insgesamt wurden dabei 1.107 Verstöße festgestellt. Davon entfielen 1.049 auf Messungen des Landkreises, während die Polizei selbst 58 Überschreitungen dokumentierte.
Kontrollen im Güterverkehr und in der Innenstadt
Am Autohof Northeim kontrollierten Polizei, Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie der Zoll gemeinsam den gewerblichen Güterverkehr. Dabei wurden unter anderem Verstöße gegen die Abgabenordnung festgestellt.
Zudem reagierten die Einsatzkräfte auf wiederholte Beschwerden aus der Bevölkerung und führten gemeinsam mit den Bürgerdiensten der Stadt Northeim gezielte Kontrollen in der Innenstadt durch.
Prävention zu E-Scootern und Schulwegsicherheit
Ein Schwerpunkt lag auch auf präventiven Maßnahmen. Im „City Center Northeim“ informierte das Präventionsteam gemeinsam mit dem B.A.D.S. über die richtige Nutzung von E-Scootern. Die Aktion stieß nach Angaben der Polizei auf großes Interesse bei verschiedenen Altersgruppen.
An der Martin-Luther-Grundschule überwachten Einsatzkräfte zudem den Schulweg. Im Fokus standen Gespräche zur Problematik sogenannter „Elterntaxis“, um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu verbessern.
Vielzahl weiterer Verstöße festgestellt
Neben den Geschwindigkeitsverstößen registrierte die Polizei unter anderem 24 Fälle der Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt sowie 47 Verstöße gegen die Gurtpflicht. Hinzu kamen unter anderem Verstöße bei der Beleuchtung, Fälle von Trunkenheit im Verkehr, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie weitere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.
Die Polizeiinspektion Northeim kündigte an, auch künftig verstärkt auf Kontrollen und Präventionsarbeit zu setzen, um die Verkehrssicherheit in der Region weiter zu erhöhen.