Landkreis Northeim (red). Besinnlich sind diese Osterfeiertage für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte aus der Kreisstadt Northeim zumindest noch nicht. Seit Karfreitag sind die Retterinnen und Retter bei Bränden und medizinischen Notfällen gefordert.
Am Morgen des Karfreitags wurde aus einer Küche am „Bleichewall“ in Northeim ein verschmorter Geruch gemeldet. Die um 7:38 Uhr alarmierte Feuerwehr konnte ein Akkugerät mit technischem Defekt als Ursache ausfindig machen. In diesem Zusammenhang gibt die Feuerwehr den Hinweis, Akkugeräte beim Laden nicht aus den Augen zu lassen.
Mehrere Einsätze innerhalb weniger Stunden
Um 16:24 Uhr meldete eine Anruferin dann ein Feuer auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der „Tschaikowskistraße“. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer löschen, zwei Bewohner kamen ins Krankenhaus.
Während die Kräfte auf dem Rückweg von diesem Einsatz waren, folgte bereits der nächste Alarm für die Northeimer Retterinnen und Retter. Sie wurden angefordert, um einen Rettungsdiensteinsatz auf der Autobahn 7, konkret auf dem Parkplatz „Am Bierberg“ zwischen den Anschlussstellen Northeim-Nord und Echte in Fahrtrichtung Hannover, abzusichern. Hier kam der Rüstwagen der Kreisfeuerwehr zum Einsatz.
Weitere Unterstützung und Fehlalarm
Glücklicherweise als Fehlalarm stellte sich ein gemeldetes Feuer an einer Tankstelle an der „Göttinger Straße“ am Samstagmorgen heraus. Die Feuerwehr wurde um 6:31 Uhr zu diesem vermeintlichen Brand alarmiert.
Die erneute Unterstützung für den Rettungsdienst wurde kurze Zeit später um 8:22 Uhr in Thüdinghausen notwendig. Die Northeimer Einsatzkräfte konnten den Rettungsdienst mit der Drehleiter bei der Patientenrettung unterstützen.
Einsätze im gesamten Landkreis
Darüber hinaus ist im Landkreis Northeim ebenfalls viel los: Am Freitagvormittag musste die Feuerwehr Nörten eine Katze an der A7 retten. Am Samstagvormittag unterstützte die Feuerwehr in Amelith bei einer Patientenrettung, die Gandersheimer Feuerwehr half am Samstagmittag ebenfalls bei einer Patientenrettung und Türöffnung. In Langenholtensen musste kurze Zeit später ein Kind, das in einem Spielzeug feststeckte, befreit werden. Im Hutewald bei Nienover hatte sich kurz vor 16 Uhr ein Pferd so schwer in einer Senke verletzt, dass es nicht mehr gerettet werden konnte und eingeschläfert werden musste.
Für viele Feuerwehren geht darüber hinaus der ehrenamtliche Einsatz weiter – etwa bei zahlreichen Brandsicherheitswachen an Osterfeuern in der Region.
Foto: Feuerwehr Northeim