Einbeck (lbr). In Einbeck steht die Wahl des dritten Jugendparlaments bevor. Ziel ist es, Jugendlichen erneut die Möglichkeit zu geben, aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken. Das Gremium besteht aus 14 Mitgliedern im Alter von 13 bis 17 Jahren und wird für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt (2026–2028). Das Jugendparlament vertritt die Interessen junger Menschen in Einbeck, arbeitet im Dialog mit dem Stadtrat und bringt eigene Ideen, Wünsche und Vorschläge in politische Ausschüsse ein. Noch bis zum 6. Februar können sich Kandidaten für das Gremium bewerben.
Jugendparlament als Stimme der jungen Generation
Am vergangenen Freitag fand dazu eine Info-Veranstaltung in der Multifunktionshalle statt. Henrik Probst erläuterte, was der Jugendrat in den vergangenen Jahren bereits bewegen konnte. Dabei ging es unter anderem um bessere Mobilität für Jugendliche zu Abendveranstaltungen, die Nutzung der Skate-Rampen in und vor der Multifunktionshalle sowie um Maßnahmen gegen Diskriminierung und Themen des Klimaschutzes. Probst betonte, das Jugendparlament sei ein wichtiges Gremium und finde tatsächlich Gehör bei der Politik. Die Jugendlichen besuchen Ausschüsse und haben dort ein Mitspracherecht.
Budget und Ausbildungswochenende für neue Mitglieder
Für die Arbeit des Jugendparlaments steht zudem ein Budget von bis zu 3000 Euro zur Verfügung. Zum Start der Amtszeit ist ein Ausbildungswochenende geplant, das gemeinsam mit Jugendparlamenten aus größeren Städten wie Göttingen stattfindet. Dort erhalten die Jugendlichen praktische Kenntnisse, etwa zur Arbeit in Ausschüssen sowie zu Verwaltungs- und Politikstrukturen. Aktuell werden jedoch noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Ohne mindestens 14 Bewerber kann kein neues Jugendparlament gebildet werden. Probst machte deutlich, dass dieses Mitwirkungsangebot auf Augenhöhe mit der Politik eine besondere Chance für Jugendliche sei – sowohl zum Lernen als auch zum aktiven Gestalten.
Kandidaten dringend gesucht
Aktuell werden jedoch noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Ohne mindestens 14 Bewerber kann kein neues Jugendparlament gebildet werden. Probst machte deutlich, dass dieses Mitwirkungsangebot auf Augenhöhe mit der Politik eine besondere Chance für Jugendliche sei – sowohl zum Lernen als auch zum aktiven Gestalten.
Online-Wahl im März 2026
Die Wahl des neuen Jugendparlaments erfolgt vollständig online. In der persönlichen Wahlbenachrichtigung befindet sich ein individueller Zugangscode, der für die Stimmabgabe notwendig ist. Gewählt werden kann vom 9. März bis 20. März 2026 über die angegebene Wahlseite. Der Stadtjugendpfleger weist darauf hin, die Wahlbenachrichtigung sorgfältig aufzubewahren, da ohne Zugangscode keine Teilnahme möglich ist.
Die Stadt Einbeck ruft ihre Jugendlichen ausdrücklich zur Beteiligung auf. Ob als Kandidatin oder Kandidat oder als Wählerin oder Wähler – jede Stimme und jede Idee trägt dazu bei, die Zukunft Einbecks aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen sowie ein Video sind unter www.jup-einbeck.de abrufbar.
Foto: lbr