Einbeck (red). Warum sind Frauen in der Kommunalpolitik weiterhin deutlich unterrepräsentiert, obwohl sie mehr als die Hälfte der Bevölkerung stellen? Welche strukturellen Hürden bestehen fort – und wie kann Kommunalpolitik so gestaltet werden, dass mehr Frauen Verantwortung übernehmen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Politik vor der Haustür – Frauen in der Kommunalpolitik: Mitgestalten, mitentscheiden“ am 19. Februar 2026 um 18.30 Uhr in der Alten Synagoge in Einbeck. Der Eintritt ist frei.
Träger der Veranstaltungsreihe ist das Bündnis „Einbeck ist BUNT“. Die Reihe startete im Dezember 2025 mit der Auftaktveranstaltung „Wer entscheidet eigentlich was im Einbecker Stadtrat?“.
Podium mit Einbecker Kommunalpolitikerinnen
Im Mittelpunkt steht eine Podiumsdiskussion mit Einbecker Kommunalpolitikerinnen, die ihre Erfahrungen, Perspektiven und Handlungsempfehlungen vorstellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Hannah Fleetwood (GRÜNE). Auf dem Podium vertreten sind Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Beatrix Tappe-Rostalski (CDU), Petra Bohnsack (BLGfE), Eunice Marques Da Silva Schenitzki (SPD) sowie Anna Schäfer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Einbeck.
Diskutiert werden unter anderem Fragen zur Attraktivität kommunalpolitischer Arbeit für Frauen, zu strukturellen Barrieren beim Zugang zu politischen Mandaten sowie zu konkreten Erfahrungen in der Praxis. Ziel der Veranstaltung ist es laut Ankündigung, Frauen zu ermutigen, sich politisch zu engagieren, und zugleich für die Problematik der Unterrepräsentanz in politischen Gremien zu sensibilisieren.
Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur Frauen, sondern auch Männer, die sich für Gleichstellung, Demokratie und eine vielfältige Kommunalpolitik interessieren. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit zum offenen Austausch mit den Gästen.
Foto: Einbeck ist BUNT