Bad Gandersheim (red). Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt haben Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion sowie kommunale Vertreterinnen und Vertreter den BürgerGesundheitsPark in Bad Gandersheim besucht. Unter den Teilnehmenden waren unter anderem die Bundestagsabgeordneten Dr. Tanja Machalet und Dr. Christos Pantazis, der Landtagsabgeordnete René Kopka, der Bürgermeister der Stadt Bad Gandersheim, Niklas Kielhorn, sowie Kreisrat Harald Rode vom Landkreis Northeim.
Die Geschäftsführerin des BürgerGesundheitsParks, Claudia Berger, stellte die Entwicklung der Einrichtung seit ihrer Gründung dar und gab einen Überblick über bestehende Angebote sowie künftige Planungen. Im Anschluss präsentierte Claus Wolf-Menzler, stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen und Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim, die tagesklinischen Angebote. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit für eine moderne und bedarfsgerechte Versorgung hervorgehoben.
Modellcharakter für den ländlichen Raum
Nach dem Rundgang und den Gesprächen hoben die Bundestagsabgeordneten die Bedeutung des BürgerGesundheitsParks für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum hervor. Frauke Heiligenstadt erklärte, die Einrichtung zeige eindrucksvoll, wie innovative Versorgungskonzepte im ländlichen Raum umgesetzt werden könnten. Es sei gelungen, einen Krankenhausstandort sinnvoll weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für die Versorgung zu schaffen.
Dr. Tanja Machalet betonte, die Verbindung verschiedener Versorgungsangebote unter einem Dach sei ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Gesundheitsstruktur. Bad Gandersheim könne dabei aus ihrer Sicht als Vorbild für andere Regionen dienen. Dr. Christos Pantazis hob hervor, gerade im Bereich der Psychiatrie zeige sich die Bedeutung wohnortnaher und gut vernetzter Angebote. Die vorgestellten Konzepte seien aus seiner Sicht medizinisch sinnvoll.
Der Landtagsabgeordnete René Kopka erklärte, die Entwicklung in Bad Gandersheim mache deutlich, dass der Strukturwandel im Gesundheitswesen auch Chancen biete. Entscheidend sei, dass vor Ort tragfähige Lösungen für den ländlichen Raum gemeinsam entwickelt würden.
In der abschließenden Diskussion wurde von den Beteiligten betont, dass der BürgerGesundheitsPark als Vorbild für andere Standorte dienen könne, an denen klassische Krankenhausstrukturen aus fachlichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht mehr aufrechterhalten werden können.
Foto: Büro Heiligenstadt