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Freitag, 17. April 2026 Mediadaten wsr.tv
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Leitung der Harz-Weser-Werke Stefan Jagonak, Teamleitung FAIRKAUF Carsten Henne sowie Mitarbeiter Jens Fricke.

Einbeck (red). Im Rahmen eines Firmenbesuchs hat Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter das integrative Warenhaus FAIRKAUF in Einbeck besucht.

Inklusion als gelebtes Konzept

Das Kaufhaus wurde 2021 von den Harz-Weser-Werken unter der Teamleitung von Carsten Henne eröffnet und hat sich seitdem zu einem stark frequentierten Einkaufsort entwickelt. In der „Hullerser Landstraße“ werden aufgearbeitete Möbel, Porzellan, Haushaltswaren und Dekorationsartikel sowie Produkte aus den Harz-Weser-Werken angeboten.

Menschen mit Beeinträchtigungen werden dort entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten in verschiedenen Arbeitsbereichen eingesetzt. „Inklusion ist ein systemischer Prozess“, erklärte Stefan Jagonak, Leiter der Harz-Weser-Werke Dassel. „Wir setzen auf das, was unsere Beschäftigten können und ausmacht, nicht auf das, was sie einschränkt.“

Nachhaltigkeit durch Second-Hand-Angebote

Im April 2025 wurde zusätzlich der Second-Hand-Modeladen „Fair Fashion“ eröffnet. Dort wird hochwertige Kleidung aus zweiter Hand nachhaltig und zu fairen Preisen angeboten. „Wir sind kein Kleidercontainer!“, betonte Carsten Henne. Angenommen werde ausschließlich saubere, gewaschene und gut erhaltene Kleidungsstücke.

Nicht verkaufte Ware wird über die Rumänienhilfe in eine deutsche Gemeinde vor Ort in Rumänien weitergegeben. Die Einnahmen kommen einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen zugute.

Breites Angebot und soziale Teilhabe

Neben dem Verkauf bietet das Team von FAIRKAUF auch Dienstleistungen wie Haushaltsauflösungen und Umzugshilfen an. Aktuell umfasst das Team 25 Beschäftigte, die von einem multiprofessionellen Team im Rahmen der beruflichen Teilhabeförderung unterstützt werden.

Antje Sölter erklärte: „Das Konzept von FAIRKAUF und Fair Fashion ist ein Gewinn für unsere Stadt.“ Sie sei dankbar für diese integrativ gelebte Einkaufsmöglichkeit, die einerseits als Brücke in den Arbeitsmarkt diene und andererseits ein Zeichen für Nachhaltigkeit setze.

Foto: Antje Sölter

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