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Sonntag, 19. April 2026 Mediadaten wsr.tv
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Landkreis Northeim (red). Der CDU-Kreisverband Northeim hat sich für die mögliche Ansiedlung eines Bundeswehrstandortes im Landkreis ausgesprochen. Hintergrund ist die bundesweite Diskussion über eine Stärkung der Landesverteidigung, die neben der personellen Aufstockung auch Fragen der Logistik und Infrastruktur umfasst.

CDU sieht Landkreis als möglichen Standort

Aus Sicht der CDU könnte der Landkreis Northeim eine Rolle spielen, falls die Reaktivierung bestehender Bundeswehrliegenschaften nicht ausreichen sollte. Einen entsprechenden Vorstoß hatte die CDU-Kreistagsfraktion bereits im Kreistag eingebracht, angeregt durch den CDU-Stadtverband Uslar.

„Für den Fall, dass die angekündigte Reaktivierung früherer Bundeswehrliegenschaften nicht ausreichen sollte, wollen wir gerne bereitstehen. Dafür müssen wir jetzt intensiv auf den Landkreis als möglichen Standort aufmerksam machen“, erklären Landratskandidat Thorsten Kühn und Kreisvorsitzender David Artschwager.

Man sehe in der Bevölkerung eine breite Zustimmung zur Bundeswehr und würde vor diesem Hintergrund einen Standort zwischen Harz und Solling begrüßen. Gleichzeitig betonen die Beteiligten, dass die Entscheidung über Standorte nach militärischen, strategischen und logistischen Kriterien getroffen werde.

Politische Initiative und weitere Maßnahmen

Auch die CDU-Kreistagsfraktion habe sich mit dem Thema befasst. In einem Antrag unter dem Titel „Sicherheit beginnt vor Ort – Was kann und muss der Landkreis leisten“ sei unter anderem beschlossen worden, die Kommunikation mit dem Kreisverbindungskommando zu verbessern.

Foto: CDU-Kreisverband

Chancen für Wirtschaft und Katastrophenschutz

Die CDU sieht in einem möglichen Bundeswehrstandort auch Vorteile für die Region. Aus kommunaler Perspektive könne dies zu einer Belebung der wirtschaftlichen Infrastruktur beitragen, insbesondere durch jüngere Menschen. Für potenzielle Rekrutinnen und Rekruten könne eine Stationierung vor Ort zudem ein zusätzlicher Attraktivitätsfaktor sein. Davon könnten auch lokale Geschäfte und Betriebe profitieren.

Darüber hinaus verweist die CDU auf mögliche Vorteile im Katastrophenschutz. Neben den klassischen Verteidigungsaufgaben könne die Bundeswehr im Falle von Hochwasser- oder anderen Krisenlagen unterstützend tätig werden. Diese Aspekte sollten aus Sicht der Partei in der weiteren Diskussion berücksichtigt werden.

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