Einbeck (red). Die veränderte und sich weiterhin dynamisch entwickelnde außen- und sicherheitspolitische Lage hat Auswirkungen auf den persönlichen Lebensbereich jeder Bürgerin und jedes Bürgers. Was bis 1990 im gesamtgesellschaftlichen Verständnis selbstverständlich war, sei danach vielfach in Vergessenheit geraten oder verdrängt worden. Frieden und Sicherheit seien keine Selbstverständlichkeit, sondern bedürften der Unterstützung und Pflege durch die gesamte Gesellschaft.
Die Diskussion beginne bei der Wehrpflicht, reiche über die technisch-materielle Ausstattung der Streitkräfte und ende bei Vorbereitung und Training im kommunalpolitischen Kontext noch lange nicht.
Vortrag mit Oberst Daniel Decker
Um einen Überblick, eine Einordnung und eine Standortbestimmung zu geben, ist es nach Angaben der CDU gelungen, mit Oberst Daniel Decker einen Kenner dieser Themen zu gewinnen.
Unter dem Titel „Die neue Sicherheitslage und deren Auswirkungen bis in unsere Region – eine Beurteilung der Lage“ laden die CDU-Stadtratsfraktion und der CDU-Stadtverband zu einem öffentlichen sicherheitspolitischen Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 1. Juli, um 18.30 Uhr im Benz-Victoria-Saal der Genusswerkstatt im PS.Speicher statt.
Auswirkungen auf die Region
Oberst Decker ist Chef des Stabes und stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen. Der Offizier verfügt über Erfahrungen aus Auslandseinsätzen sowie aus Tätigkeiten im Bundesministerium der Verteidigung und beim multinationalen Eurokorps.
Sein Vortrag soll neben einer aktuellen sicherheitspolitischen Lagebewertung auch die konkreten Auswirkungen beleuchten, die etwa der Operationsplan Deutschland für die kommunalen Strukturen im Landkreis Northeim und in der Stadt Einbeck mit sich bringt.