Göttingen/Einbeck (gs). Die traditionelle „Lichterfahrt“ hat im Dezember 2025 erneut ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität gesetzt. Insgesamt kamen rund 22.100 Euro an Spendengeldern zusammen. Die Summe kommt dem Kinderpalliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zugute.
Ein leuchtendes Signal der Hilfe
Seit 2019 organisieren Jan-Phillip Schaper, Dominik Langhage, Dominik Kaluza und Ronja Simon die Aktion in der Vorweihnachtszeit. Eine Kolonne aus festlich beleuchteten Traktoren, Lastwagen, Landmaschinen, Baggern, Bussen und Autos zog durch das Dasseler und Einbecker Stadtgebiet und begeisterte zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer am Wegesrand. Begleitet wurde der Zug von einem „Spendenmobil“, das während der Fahrt sowie bereits im Vorfeld Gelder sammelte.
Spendenübergabe an die UMG
Am 12. Februar 2026 wurde der symbolische Spendenscheck offiziell übergeben. Die Gelder fließen direkt in die Arbeit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der UMG. Ziel ist es, schwerstkranken Kindern und Jugendlichen besondere Momente zu ermöglichen.
Mit den Spenden werden unter anderem die Erfüllung letzter Wünsche – etwa Ausflüge in den Zoo oder ins Kino –, die Anschaffung von besonderem Spielzeug oder Tablets, Fahrstunden für Jugendliche sowie kleine Freuden des Alltags wie eine gemeinsame Pizza finanziert.
„Die Spendengelder werden eingesetzt, um den Alltag unheilbar kranker Kinder und Jugendlicher zu verschönern und ihnen letzte Wünsche zu erfüllen.“
„Ohne das unermüdliche Engagement und Herzblut der Organisatoren Jan-Phillip Schaper, Dominik Langhage, Dominik Kaluza und Ronja Simon wäre eine Aktion dieser Größenordnung nicht denkbar – ihr Einsatz sorgt dafür, dass aus blinkenden Lichtern echte Lichtblicke für schwerstkranke Kinder werden.“
Foto: umg/samer al mhethawi