Einbeck (red). Kürzlich machte sich eine YoungART-Gruppe aus kunstinteressierten Menschen unterschiedlichen Alters auf den Weg nach Hannover, um im Sprengel Museum auf Entdeckungstour zu gehen. Im Mittelpunkt standen Werke von Niki de Saint Phalle, Kusama und Murakami, die nicht nur betrachtet, sondern im Verlauf der Ausstellung auch interaktiv erlebt werden konnten.
Die Präsentation überzeugte durch ihre farbenfrohe und vielseitige Gestaltung. Interaktive Angebote richteten sich an Groß und Klein und waren besonders familienfreundlich konzipiert. So bestand unter anderem die Möglichkeit, Briefe im Stil der Künstlerinnen und Künstler zu verfassen und direkt zu verschicken. Auf diese Weise konnten die Teilnehmenden tiefer in die Gedankenwelt der Kunstschaffenden eintauchen.
Kunst erleben mit allen Sinnen
Audioguides, die per QR-Code auf dem eigenen Smartphone abrufbar waren oder vor Ort ausgeliehen werden konnten, erleichterten den Zugang zur Ausstellung. Sie boten zusätzliche Erläuterungen zu einzelnen Werken und vermittelten Hintergründe zu deren Bedeutung. Damit wurde das Angebot auch für blinde Besucherinnen und Besucher sowie für Kinder gut zugänglich gestaltet.
Großen Eindruck hinterließen insbesondere der immersive Unendlichkeitsraum sowie die bekannten „Nana“-Figuren, die in ihrer farbenfrohen Ausgestaltung vielfach bewundert wurden. Die Ausstellung war stark besucht und stieß auf positive Resonanz bei den Besucherinnen und Besuchern.
Weitere Informationen und Termine zu kommenden Exkursionen der Kinder- und Jugendkunstinitiative YoungART sind online unter www.ya-einbeck.de abrufbar.
Foto: YoungART