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Freitag, 27. März 2026 Mediadaten wsr.tv
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Einbeck (awin). Mit der feierlichen Eröffnung des ersten Themenwanderwegs „Heldenweg“ hat der Einbeck-Tourismus einen weiteren Schritt zur touristischen Aufwertung der Region umgesetzt. Am Donnerstagmorgen kamen in der Saline Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung, dem kommunalen Bauhof sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zusammen, um gemeinsam den neuen Rundwanderweg vorzustellen.

Bei Kaffee und Gebäck begrüßte das Team um Ulrike Lauerwald und Projektleiterin Ronja Gillmann die Gäste und gab Einblicke in die Entstehung des Projekts. Der „Heldenweg“ ist Teil eines umfassenderen Rad- und Wanderkonzepts der Stadt Einbeck und stellt eine von insgesamt neun geplanten Themenrouten dar.

Natur, Geschichte und Ausblicke vereint

Die rund fünf Kilometer lange Strecke ist als familienfreundliche Rundwanderung konzipiert und führt durch die abwechslungsreiche Landschaft rund um Salzderhelden. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz an der Saline, die zugleich eines der ersten Highlights der Route darstellt.

Bereits kurz nach Beginn eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein Einblick in die historische Bedeutung der Saline. Im weiteren Verlauf führt der Weg durch den Leinepolder, der als EU-Vogelschutzgebiet eine besondere Artenvielfalt bietet. Auch das Hochwasserrückhaltebecken mit seinem markanten Abschlussbauwerk gehört zu den prägenden Stationen der Strecke.

Zusätzlich bietet die Route weite Ausblicke auf die Heldenburg Salzderhelden sowie die Talbrücke. Ein schmaler, naturnaher Abschnitt führt schließlich hinauf zur Burg, wo sich mit der Burgschenke auch eine Gastronomie zur Einkehr befindet.

Familienfreundlich und gut erschlossen

Der „Heldenweg“ ist durchgehend in beide Richtungen ausgeschildert und eignet sich sowohl für Familien als auch für Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Jogger oder Nordic-Walking-Fans. Mit einer Dauer von etwa 1 Stunde und 18 Minuten sowie moderaten Höhenunterschieden gilt die Strecke als leicht begehbar.

Besonderes Augenmerk wurde auf eine gute Erreichbarkeit gelegt: Der Startpunkt ist sowohl mit dem Pkw als auch über den Bahnhof Einbeck-Salzderhelden gut erreichbar. Die Wegeführung ermöglicht zudem einen flexiblen Einstieg an verschiedenen Punkten.

Digitale Orientierung und einheitliche Kennzeichnung

Ergänzend zur klassischen Beschilderung setzt der „Heldenweg“ auf digitale Unterstützung. Entlang der Strecke finden sich Wegzeichen mit einer charakteristischen Saline-Silhouette sowie QR-Codes, die direkt zu weiterführenden Informationen führen. Diese können unkompliziert per Smartphone abgerufen werden und bieten zusätzliche Einblicke in Natur, Geschichte und Besonderheiten entlang der Route. Zudem besteht die Möglichkeit, die Strecke über entsprechende Anwendungen digital nachzuverfolgen und sich vorab oder unterwegs zu orientieren.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Die Gesamtkoordination lag bei Ronja Gillmann, während die Beschilderung durch den kommunalen Bauhof realisiert wurde. Die Wegeplanung übernahm das Büro „freiluftkonzepte“, der Druck der Beschilderung erfolgte durch Scheele Druck. Zudem wurden Abstimmungen mit Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie eine Kooperation mit dem Dachverband Weserbergland Tourismus e. V. umgesetzt.

Im Rahmen der Eröffnung zeigte sich Gillmann zufrieden mit dem Ergebnis und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir hoffen, dass in Zukunft viele Anfragen eintreffen werden und wir viele Tour-Besucher begrüßen dürfen“. Gleichzeitig richtete sie ihren Dank an alle Beteiligten, die zur Realisierung beigetragen haben.

Weitere Themenwege geplant

Der „Heldenweg“ soll erst der Anfang sein. Insgesamt hat der Einbeck-Tourismus neun thematische Routen konzipiert. „Ob diese allerdings alle umgesetzt werden, ist noch fraglich“, erklärte Ulrike Lauerwald mit Blick auf die weiteren Planungen.

Ein konkreter nächster Schritt zeichnet sich jedoch bereits ab. Der geplante „Panoramaweg“ soll rund um Avendshausen, Vardeilsen und Bartshausen verlaufen und erneut Naturerlebnis mit regionaler Geschichte verbinden.

Fotos: awin

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