Einbeck (zir). Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben am Sonntagabend das Osterfeuer am „Hubeweg“ besucht. Unterhalb des Parkplatzes des Hotels „Hasenjäger“ wurde das Feuer gegen 19 Uhr entzündet und sorgte bei einbrechender Dunkelheit für eine weithin sichtbare, stimmungsvolle Kulisse.
Nach den Diskussionen im Vorjahr um die erstmals eingesetzte Bauweise als Schwedenfeuer hatten sich die Verantwortlichen in diesem Jahr bewusst für eine andere Umsetzung entschieden. Das Holz wurde in einer Kombination aus geschichteten und aufgestellten Elementen aufgebaut. Ziel war es, die Funkenbildung zu verringern und zugleich ein eindrucksvolles Flammenbild zu schaffen – eine Entscheidung, die bei vielen Gästen positiv aufgenommen wurde.
Organisation und Unterstützung
Die Stadt Einbeck zeichnete für die Durchführung verantwortlich und wurde dabei von mehreren Organisationen unterstützt. Neben dem Technischen Hilfswerk waren auch die Feuerwehr Einbeck, die Johanniter sowie der kommunale Bauhof eingebunden. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm zudem die Brandsicherheitswache vor Ort.
Für Speisen und Getränke sorgten ebenfalls die beteiligten Kräfte. Klassische Grillangebote und kühle Getränke rundeten den Abend für viele Gäste ab und gehörten wie gewohnt zum Gesamtbild der Veranstaltung.
Ein Dank der Organisierenden ging erneut an den Biohof Schaper aus Dassel, der Stroh zum Entzünden des Feuers bereitgestellt hatte.
Hotel verzichtet auf Teilnahme
Nicht Teil der Veranstaltung war in diesem Jahr das Hotel „Hasenjäger“. Der Betreiber hatte im Vorfeld erklärt: „Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr und der veränderten Ausrichtung der Veranstaltung hat sich die Bewirtung für uns wirtschaftlich nicht mehr dargestellt“.
Verkehr rund um den Veranstaltungsort
Wie angekündigt wurde der Bereich rund um den „Hubeweg“ sowie die „Andershäuser Straße“ während der Veranstaltung für den Verkehr gesperrt. Besucherinnen und Besucher nutzten überwiegend den Parkplatz der IGS am „Hubeweg“, von dem aus das Gelände gut zu Fuß erreichbar ist.
Zufriedene Besucherinnen und Besucher
Viele Gäste äußerten sich zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Sandra aus Einbeck sagte: „Schönes Osterfeuer mit schöner Aussicht und einem passenden Bier dazu. Was will man mehr?“
Auch Dirk aus Schönebeck (Magdeburg), der anlässlich eines Familienbesuchs vor Ort war, zeigte sich angetan: „Ich finde es hier sehr gemütlich. Es ist nicht zu voll, es sind aber auch nicht zu wenige Besucherinnen und Besucher da. Für mich genau perfekt“.
Jan aus Einbeck hob den gemeinschaftlichen Charakter hervor: „Was gibt es Besseres als bei einem großen Freudenfeuer mit den besten Freunden den Ostersonntag zu genießen. Jedes Jahr immer wieder gern.“
Fotos: zir