Einbeck (red). Die BlGfE erinnert an den 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Einbeck. Am 9. April 1945 wurde die Stadt kampflos an die vorrückenden US-amerikanischen Streitkräfte übergeben.
Damit endeten nicht nur die Kampfhandlungen im Raum Einbeck, die noch in den letzten Kriegstagen junge Menschen das Leben gekostet hatten, sondern auch die nationalsozialistische Diktatur vor Ort.
Einbeck blieb weitgehend unzerstört
Welches „Glück“ Einbeck in diesen Tagen gehabt habe, zeige sich laut BlGfE im Vergleich mit anderen Städten der Region. So sei das Eisenbahninstandsetzungswerk in Northeim noch drei Tage vor der Übergabe bombardiert worden. Einbeck sei diesem Schicksal knapp entgangen.
Noch am 23. März 1945 habe ein amerikanischer Höhenaufklärer die Stadt überflogen, um mögliche Ziele auszumachen. Zu einem Bombardement sei es jedoch nicht mehr gekommen. Während viele deutsche Städte schwer zerstört wurden, blieb Einbeck nahezu unbeschädigt.
BlGfE betont Bedeutung von Frieden und Freiheit
Mit Blick auf die Gegenwart erklärt die BlGfE, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit seien. Die sogenannte „Friedensdividende“ nach der friedlichen Revolution in der DDR sei nach ihrer Auffassung aufgebraucht.
Frieden und Freiheit gehörten aus Sicht der BlGfE untrennbar zusammen. Es lohne sich, für beides einzutreten – „für die Stadt, für den Landkreis und für das Land“.
Foto: Nationalarchiv USA