Dassel (red). An der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel haben sich die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im Rahmen eines Workshops mit dem Thema „Cannabis-Konsum und seine Folgen“ auseinandergesetzt.
Interaktive Aufklärung durch Fachkräfte
Zwei Mitarbeiterinnen und eine Praktikantin des Lukas-Werks Northeim erarbeiteten gemeinsam mit den Klassen die möglichen Auswirkungen des Konsums. Die regelmäßig stattfindenden Angebote werden durch die Sozialpädagoginnen Frau Wende-Schmidt und Frau Garbelmann im Rahmen des Präventionskonzeptes der Schule organisiert.
In verschiedenen interaktiven Aktionen wurden die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Vorwissen befragt. Zudem erhielten sie umfassende Informationen zu den Wirkungen von Haschisch und Marihuana sowie zu rechtlichen, körperlichen und psychischen Konsequenzen. Genannt wurden unter anderem Übelkeit, Schwindel, Kontrollverlust, Kopfschmerzen, Orientierungsverlust, Tunnelblick, Halluzinationen, Abhängigkeit, Antriebslosigkeit und Emotionslosigkeit als mögliche Folgen.
Prävention und Schutzfaktoren im Fokus
Dass die Inhalte aufgenommen wurden, zeigte sich bei einer abschließenden Gegenüberstellung von Argumenten für und gegen den Konsum. Dabei nannten die Jugendlichen deutlich mehr Gründe, die gegen das Kiffen sprechen.
Auch präventive Ansätze wurden thematisiert. Anhand eines fiktiven Lebenslaufs erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler sogenannte Schutzfaktoren, die einem Konsum vorbeugen können. Dazu zählen unter anderem eine klare Tagesstruktur, sinnvolle Freizeitaktivitäten wie Sport oder Musik, Gespräche mit vertrauten Personen, soziale Kontakte, das Bewusstsein für eigene Stärken sowie persönliche Ziele und Zukunftswünsche.
Ebenso wurde hervorgehoben, dass Fähigkeiten wie das Zeigen von Gefühlen, das Lösen von Konflikten oder auch das Entschuldigen eine stabilisierende Wirkung haben und ein drogenfreies Leben unterstützen können.

Foto: PGS