Einbeck (gs). Mit Spaten, guter Laune und Teamgeist hat die „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck (BlGfE)“ an der sogenannten „Baum-Challenge“ teilgenommen. Nominiert worden war die Gruppe zuvor von Billerbecks Ortsvorsteher Hendrik Weidner. Auf dem Gelände der Magischen Mühle in der Südstadt pflanzten Mitglieder der Wählergemeinschaft einen neuen Baum – als Zeichen für Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und lokales Engagement.
Einsatz mit Humor und Tatkraft
Bevor das Erinnerungsfoto entstehen konnte, war zunächst körperlicher Einsatz gefragt. Beim Ausheben des Pflanzlochs packten die Beteiligten gemeinsam an. Unterstützung erhielten sie dabei von Mitgliedern des Vereins Magische Mühle, die den passenden Standort auswählten und die Pflanzung begleiteten. „Die eigentliche Herausforderung ist es, einen richtigen Baum am richtigen Platz zu finden“, hieß es augenzwinkernd aus der Runde.
Ehrenamtlich entwickelter Treffpunkt
Mit der Magischen Mühle fiel die Wahl auf einen Ort, der sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat. Der Verein pachtet das Gelände seit rund drei Jahren von der Stadt Einbeck. Einst als industrielle Walkmühle für die Textilverarbeitung genutzt, dient das Areal heute als generationenübergreifender Begegnungsort. Nach Angaben des Vereins wuchs die Mitgliederzahl in wenigen Jahren von rund 25 auf inzwischen mehr als 50 Personen. Zahlreiche Arbeiten zur Erhaltung und Entwicklung des Geländes wurden in ehrenamtlicher Eigenleistung umgesetzt.
Offen für alle Bürgerinnen und Bürger
Regelmäßig öffnet die Magische Mühle ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Dazu gehört unter anderem das freitägliche Mühlen-Kaffee von 16 bis 18 Uhr. Das Angebot basiert auf freiwilligen Spenden und soll bewusst allen Menschen offenstehen. Neben dem Café finden auf dem Gelände immer wieder Aktionen und Veranstaltungen für Familien statt.
Staffelstab weitergegeben
Nach der Pflanzaktion nominierte die Bürgerliste zwei weitere örtliche Vereine für die nächste Runde der Baum-Challenge: den Einbecker Geschichtsverein sowie die „Trampeltiere“ des Einbecker Karnevalsvereins.







Fotos: Gerd Stahnke