Volpriehausen (red). Anlässlich des Internationalen Museumstages lädt das Kalibergbau-Museum Volpriehausen am Sonntag, 17. Mai 2026, zu einem ortshistorischen Rundgang durch die Geschichte der Region ein. Im Mittelpunkt stehen der frühere Kalibergbau sowie die spätere Nutzung der Schachtanlagen als unterirdische Munitionsanstalt während der Zeit des Nationalsozialismus.
Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr direkt am Museum in der Straße „Wahlbergstraße 1“ in Volpriehausen.
Rundgang zu historischen Schauplätzen
Nach einer Einführung zur Bedeutung des Kalibergbaus in Volpriehausen zwischen 1898 und 1938 begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine etwa zweieinhalbstündige Exkursion zu historischen Originalschauplätzen.
Besucht werden markante Orte im Ortsgebiet sowie im angrenzenden Waldgebiet. Dazu zählt unter anderem das ehemalige Fertigungsgebiet, das sogenannte F-Gebiet. Dort arbeiteten früher nach Angaben der Veranstalter bis zu 1.000 Beschäftigte über und unter Tage.
Während der Führung werden zudem technische Besonderheiten aus der damaligen Zeit vorgestellt, darunter auch die frühere Seilbahn in Volpriehausen.
Fahrgemeinschaften vor Ort möglich
Da die einzelnen Stationen räumlich voneinander entfernt liegen, werden diese mit dem Pkw angefahren. Vor Ort können Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Für die Teilnahme wird eine Spende zugunsten des Museums erhoben. Erwachsene zahlen 5 Euro, Schülerinnen und Schüler 2 Euro.
Anmeldung erforderlich
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese ist telefonisch unter 0173/7416250 bei Klaus Gottwald oder unter 0151/41425862 bei Albert Delling möglich.
Foto: Touristik-Information Uslar