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Sonntag, 17. Mai 2026 Mediadaten wsr.tv
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Die Absolventinnen und Absolventen der Fortbildung zur Schulbegleitung mit Beatrix Lehtmets, Lehrgangsleitung, links außen, Martina Bergolte von der KVHS Northeim, rechts außen, sowie Armin Schubert, Geschäftsführer der Lebenshilfe Uslar, dritter von rechts.

Northeim (lpd). An der Kreisvolkshochschule Northeim ist ein besonderes Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen worden: Gemeinsam mit der Lebenshilfe Uslar wurde erstmals eine Fortbildung zur Schulbegleitung im Umfang von 70 Unterrichtsstunden durchgeführt.

Abschlussprüfung erfolgreich bestanden

16 Teilnehmende stellten sich nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitung der Abschlussprüfung und schlossen den Lehrgang erfolgreich ab. Bestandteil der Prüfung waren unter anderem Referate zu verschiedenen pädagogischen und entwicklungsbezogenen Themen, darunter ADHS und das Autismus-Spektrum.

Während der Fortbildung wurden zahlreiche Inhalte rund um die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf vermittelt. Dazu gehörten Grundlagen der körperlich-motorischen, geistigen sowie emotional-sozialen Entwicklung von Kindern, seelische und körperliche Beeinträchtigungen, Möglichkeiten der unterstützten Kommunikation sowie die ressourcenorientierte Begleitung.

Lob für Engagement der Teilnehmenden

Martina Bergolte von der KVHS Northeim lobte die engagierte Vorbereitung der Teilnehmenden auf die Abschlussprüfung. Die Ergebnisse hätten eindrucksvoll gezeigt, mit welchem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein die Schulbegleitungen ihre Aufgaben wahrnehmen.

Auch Beatrix Lehtmets, Lehrgangsleitung der Fortbildung, zog ein positives Fazit. Sie bezeichnete die Leistungen und die Mitarbeit der Teilnehmenden als beeindruckend. Das Pilotprojekt sei gelungen, auch wenn die Durchführung für alle Beteiligten anspruchsvoll gewesen sei.

Wichtiges Signal für inklusive Bildung

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs sei nicht nur ein persönlicher Meilenstein für die Teilnehmenden erreicht worden. Zugleich sei dies ein wichtiges Signal für inklusive Bildung und die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen in Uslar, betonte Armin Schubert, Geschäftsführer der Lebenshilfe Uslar.

Foto: KVHS

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