Einbeck (red). Wie funktioniert ein Wald als Ökosystem? Warum sind Bäume für das Leben auf der Erde so wichtig? Und was verbirgt sich eigentlich unter unseren Füßen im Waldboden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs der IGS Einbeck bei vier Waldtagen im Arboretum am Kischenberg.
Insgesamt nahmen 88 Schülerinnen und Schüler aus vier fünften Klassen an den Exkursionen teil, die von Waldpädagogin Ina Schäfer gestaltet wurden. Dabei stand das Lernen in der Natur im Mittelpunkt. Die Kinder erforschten den Wald mit allen Sinnen und lernten anschaulich, wie die verschiedenen Bestandteile eines Ökosystems miteinander vernetzt sind und welche Auswirkungen menschliches Handeln auf dieses empfindliche Gleichgewicht haben kann.
Den Wald als Lebensraum entdecken
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Bäumen. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit ihrem Aufbau auseinander und erfuhren, welche zentrale Rolle Bäume für das Klima, die Artenvielfalt und den Wasserhaushalt spielen. Auch der Waldboden rückte in den Fokus: Seine verschiedenen Schichten, seine Bewohner und seine wichtige Funktion als Lebensraum, Wasserspeicher und Nährstofflieferant wurden auf spielerische und praktische Weise erkundet.
Die Waldtage waren Teil einer Projektwoche zum Thema „Leben an Land“, die im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durchgeführt wurde. Ziel der Projektwoche war es, den Kindern ökologische Zusammenhänge näherzubringen und sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.
Unterstützung durch die KWS
Möglich gemacht wurde das Projekt durch die Unterstützung der Firma KWS aus Einbeck, die die Waldtage finanzierte. Die IGS Einbeck bedankt sich für dieses Engagement, das den Schülerinnen und Schülern wertvolle Naturerfahrungen und nachhaltige Lernerlebnisse ermöglichte.
Die Begeisterung der Kinder zeigte, wie wichtig außerschulische Lernorte sind. Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und einem geschärften Blick für den Wald als schützenswerten Lebensraum kehrten sie nach vier abwechslungsreichen Tagen in die Schule zurück.

Fotos: IGS