Bevern (awin). Pferdesport der Spitzenklasse erwartet die Besucher beim vierten Beveraner Frühlings-Reitturnier vom 4. bis zum 10. Mai. Nachdem sich die Veranstaltung in den vergangenen drei Jahren erfolgreich etabliert hat, setzt Veranstalter Gerald Schoppe nun einen weiteren Meilenstein: Das Turnier wird im Jahr 2026 erstmals international ausgetragen.
Internationaler Meilenstein für die Region
Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit professionellen Reitern aus ganz Europa, attraktive Preisgelder sowie ein vielseitiges Rahmenprogramm heben das Reitturnier in Bevern auf ein neues Niveau. „Für unsere Region ist so ein Turnier außergewöhnlich! Im Jahr 2026 gibt es im Umkreis von 100 Kilometern keine vergleichbare Veranstaltung“, blickt Organisator Gerald Schoppe mit großer Vorfreude auf das Event.
Hoher organisatorischer Aufwand
Die internationale Ausrichtung gilt als bedeutender Schritt für den Pferdesport im Landkreis Holzminden. Während sich viele Turniere aufgrund besserer Rahmenbedingungen zunehmend ins Ausland verlagern, stemmen Gerald Schoppe, Ehefrau Julia als sportliche Leiterin sowie Turnier-Präsident Florian Voß bewusst die Herausforderungen eines internationalen Turniers vor Ort. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern.
Die Organisation ist an strenge Vorgaben geknüpft und mit erheblichem Aufwand verbunden. Internationale Punktrichter entscheiden über die Wettbewerbe, fünf Stewards sowie drei Tierärzte sind rund um die Uhr im Einsatz, um das Wohl der Pferde sicherzustellen. Zudem ist jederzeit ein Hufschmied vor Ort. Bereits drei Tage vor Beginn der Springprüfungen reisen Reiter und Pferde an. Alle relevanten Daten werden über eine App der FEI, des internationalen Dachverbandes des Pferdesports, erfasst und kontrolliert. Auch die Logistik mit Boxen für 500 Pferde, die mehrere Tage und Nächte in Bevern verbringen, stellt eine große Herausforderung dar.
Spitzensport und Offenheit für den Nachwuchs
Sportlich liegt der größte Unterschied zu den Vorjahren in einem qualitativ noch stärkeren Teilnehmerfeld. Namhafte Reiter kämpfen in Bevern um wichtige Weltranglistenpunkte. Gleichzeitig bleibt das Turnier auch für Sportlerinnen und Sportler ohne internationale Erfahrung und aus hiesigen Vereinen offen. „Wir wollen die Region weiterhin miteinbeziehen. Man muss nicht international geritten sein oder Weltranglistenpunkte vorweisen, um dabei sein zu können. Auch brauchen deutsche Starter keinen FEI-Pass. Das Turnier ist offen für alle“, erläutert Schoppe die Zulassungsbedingungen.
Ablauf und sportliche Höhepunkte
Geritten wird in vier verschiedenen Touren: CSI2* (mit zwei Rankings), CSI1*, CSIAm-A und CSIYH1*. Der Montag steht im Zeichen der nationalen Springreiter. Von Dienstag bis Sonntag werden an sechs Tagen die internationalen Wettbewerbe ausgetragen. Zu den sportlichen Höhepunkten zählen die Weltcupspringen am Freitag und Sonntag sowie das beliebte Barrierespringen unter Flutlicht am Samstag.
Rahmenprogramm für die ganze Familie
Neben dem Spitzensport dürfen sich die Besucher auf ein erweitertes Rahmenprogramm freuen. Die Foodmeile wird ausgebaut, das kulinarische Angebot vielfältiger als in den Vorjahren gestaltet. Neue Fahrgeschäfte sollen insbesondere Kindern zusätzliche Abwechslung bieten. Ziel ist es, die Flaniermeile geschickt mit den anderen Ständen und dem Sprungplatz zu verbinden.
Der Eintritt bleibt weiterhin kostenfrei. Das Turnier versteht sich laut Schoppe als „eine Veranstaltung in der Region für die Region“. Ähnlich wie das Wacken Open Air im Musikbereich soll das Event mit einem ländlichen Konzept fest im Veranstaltungskalender des Reitsports verankert werden – in einer Reihe mit etablierten und renommierten Turnieren wie dem Hamburger Derby, CHIO Aachen, dem Pfingstturnier in Wiesbaden und dem Maimarkt-Turnier in Mannheim. Es wäre eine Win-Win-Situation, denn davon profitiert auch der heimische Tourismus durch zahlreiche Besucher, die die Region kennenlernen.
Weitere Informationen über das Frühlings-Reitturnier in Bevern sind auf der Homepage www.gerald-Schoppe-Bevern.de auffindbar.