Landkreis Northeim (red). In der Sportregion Südniedersachsen haben 20 engagierte Jugendliche und junge Erwachsene erfolgreich an der diesjährigen Ausbildung zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter teilgenommen. Sie sind nun im Besitz der bundesweit einheitlichen Jugendleiter-Card „Juleica“.
Umfangreiche Ausbildung für die Jugendarbeit
In einer insgesamt siebentägigen Ausbildung, verteilt auf drei Wochenenden, erwarben die Teilnehmenden umfassende Kenntnisse für die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Organisiert wurde die Ausbildung von Sinja Pfeiffer, Sportreferentin der Sportjugend Südniedersachsen.
Die Ausbildung deckte zentrale Themen der freien Kinder- und Jugendarbeit ab. Dazu gehörten rechtliche Grundlagen, Aufsichtspflicht, Gruppenpädagogik, Methodenlehre sowie die Gestaltung von Ferienfreizeiten und Gruppenstunden.
Fokus auf Kindeswohl und Prävention
Ein verpflichtender Bestandteil der Ausbildung war zudem die Lehreinheit „Kindeswohl im Sport – Prävention sexualisierter Gewalt“. Unter dem Leitgedanken „Hinschauen. Handeln. Schützen.“ wurden die angehenden Jugendleiterinnen und Jugendleiter dafür sensibilisiert, Sportvereine als sichere Orte für Kinder und Jugendliche mitzugestalten.
Die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter sind nun berechtigt, Freizeiten zu betreuen, Jugendgruppen zu leiten und verschiedene Vergünstigungen wie Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen.
Regelmäßige Angebote in der Region
Die Landkreise unterstützen mit dieser Maßnahme das ehrenamtliche Engagement, das durch die Schulung auf ein hohes Qualitätsniveau gehoben werden soll.
Die Ausbildung zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter wird regelmäßig in der Region angeboten. Alle aktuellen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen veröffentlicht die Sportjugend Südniedersachsen jeweils zu Jahresbeginn auf der Bildungsplattform des Landessportbundes.
Weitere Informationen gibt es bei Sportjugendreferentin Sinja Pfeiffer per E-Mail an
Foto: Sportjugend Südniedersachsen