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Samstag, 22. Juni 2024 Mediadaten wsr.tv
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Goslar (red). Die Zahl ist alarmierend: Rund 13 Millionen Deutsche greifen jeden Tag zur Zigarette. Das sind fast ein Viertel aller Erwachsenen in Deutschland. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist eine echte Herausforderung – aber es lohnt sich und es ist dafür nie zu spät. Denn der Verzicht auf die Zigarette hat unmittelbaren gesundheitlichen Nutzen. Die Regeneration beginnt sofort nach dem Aufhören. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai erklären Mediziner:innen aus verschiedenen Asklepios Kliniken die wichtigsten Gründe für einen Rauchstopp. Auch die Asklepios Harzkliniken sind mit dabei – sie sind schon lange ein Rauchfreies Krankenhaus. Nicht nur in den Klinikgebäuden ist das Rauchen längst verboten, auch auf dem gesamten Gelände der Standorte (nur in ausgewählten kleinen Raucherpoints ist Rauchen gestattet). Weitere Aspekte: Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen verschmutzen die Umwelt und können fahrlässig Brände verursachen.

„Wir verstehen uns als Gesundheitsbegleiter, der für Bürger:innen vor, während und nach dem Klinikaufenthalt helfend zur Verfügung steht, und daher wollen wir als Rauchfreies Krankenhaus auch ein deutliches Zeichen für die Gesundheit setzen“, sagt Dr. med. Larissa Henze, Ärztliche Direktorin der Asklepios Harzkliniken. Sie ist zugleich Chefärztin für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin der Medizinischen Klinik II. Dort hat sie mit krebserkrankten Menschen zu tun, die bisweilen auch Raucher:innen sind. Ihr Appell: „Man sollte, entweder gar nicht mit dem Rauchen anfangen oder mit allen Mitteln versuchen, vom Rauchen loszukommen, und zwar am besten sofort.“

Hier geht es zur Videobotschaft von Dr. Henze, auf Asklepios YouTube: https://youtube.com/shorts/spyWwACmXyw

Der Weltnichtrauchertag wurde am 31. Mai 1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.  Das diesjährige von der Stiftung Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) e. V. ausgegebene Schwerpunktthema in Deutschland lautet: „Außen echt nice – innen echt toxisch“. #AussenNiceInnenToxisch“. Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen nehmen das Motto der WHO für den Weltnichtrauchertag 2024 „Schutz der Kinder vor dem Einfluss der Tabakindustrie“ zum Anlass, junge Menschen für die Gefahren des Konsums von E-Zigaretten und herkömmlichen Zigaretten zu sensibilisieren. Unter jungen Menschen ist die E-Zigarette inzwischen das populärste Nikotinprodukt, gefolgt von Zigaretten und Shishas. Mit Informationsmaterialien, (Starter-Pakete: „Ja, ich werde rauchfrei“) von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Betroffene unterstützen die Asklepios Harzkliniken das Projekt zusätzlich vor Ort.  Harzkliniken-Geschäftsführer Dennis Figlus: „Auch wir bieten unseren Mitarbeiter:innen natürlich bei Bedarf Hilfe an, etwa eine medikamentöse Entwöhnung vom Rauchen.“ Zudem hat ein Rauchfreies Krankenhaus auch noch einen anderen wichtigen Vorteil: Wenn nicht geraucht werden darf, findet man weniger Kippen, die leider bisweilen achtlos weggeworfen werden, und dann die Umwelt verschmutzen. Expertin Dr. Henze: „Rauchen wirkt im gesamten Körper und kann daher viele unterschiedliche Schädigungen verursachen.“ Als erstes denken die meisten Menschen wohl an Lungenerkrankungen. Zu Recht, denn ob Asthma, COPD oder Lungenkrebs – Rauchen steigert das Risiko für entsprechende Erkrankungen stark. Was viele nicht wissen: Aufhören ist immer sinnvoll, selbst wenn ein Patient bereits Lungenkrebs hat.  Chefärztin Dr. Henze: „Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich immer. Die Lungenkrebstherapie wird besser vertragen. Die Entwicklung weiterer Tumorzellen sowie weitere rauchbedingte Lungenschäden wie chronischer Husten werden nicht weiter unterstützt. Dadurch entsteht die Hoffnung auf besseren Therapieerfolg.“

Hinzu kommt: „Rauchen begünstigt viele andere Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Arteriosklerose, die selbst wiederum mit einem erhöhten Risiko für zum Beispiel einen schweren oder tödlichen Covid-19-Verlauf einhergehen“, erläutert Dr. Henze.  Und das sind noch längst nicht alle negativen Auswirkungen: Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko, macht Augenleiden wie Grauen Star und Makula-Degeneration wahrscheinlicher, führt zu Karies und Paradontose und steigert das Risiko von Magengeschwüren sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Hinzu kommt noch eine höhere Gefahr an auch anderen Krebserkrankungen an z.B. Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere, Blase oder Darm zu erkranken. Nicht ganz so gefährlich, aber eine oft unterschätzte Wirkung ist das Altern der Haut.

Interessant für die junge Generation: Nicht nur Zigaretten schaden dem Körper, auch das Rauchen von Shishas ist gesundheitsgefährdend. „Shishas gelten als moderne Alternative zur Zigarette.  Aber die aufgenommene Nikotinmenge bei einer Shisha-Session entspricht dem Rauchen von 10 bis 100 Zigaretten, so neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Besonders durch die fruchtigen und erfrischend anmutenden Geschmacksrichtungen wird eine Ungefährlichkeit vermittelt, die nicht existiert“, warnt Lungenexpertin Dr. med. Dorothea Sinnecker, Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie im MVZ Harz Goslar.  

Foto: Asklepios

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