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Donnerstag, 22. Januar 2026 Mediadaten wsr.tv
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Robert Hix (Leiter Betriebstechnik Einbecker), Matthias Weidenauer (Projekt- und Umweltmanagement Einbecker), Marc Kerger (Vorstand Einbecker Brauerei).

Einbeck (red). Nachhaltigkeit ist für die Einbecker Brauhaus AG kein kurzfristiger Trend, sondern fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Mit der erfolgreichen Zertifizierung nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme), dem anspruchsvollsten Umweltmanagementsystem der Europäischen Union, unterstreicht die Traditionsbrauerei nun offiziell ihren konsequenten und systematischen Ansatz im Umwelt- und Ressourcenschutz. Nur rund zwei Prozent aller Brauereien verfügen aktuell über eine EMAS-Zertifizierung – Einbecker gehört damit zu einem kleinen Kreis besonders engagierter Betriebe der Branche.

Die Einführung eines Umwelt- bzw. Energiemanagementsystems ist für Unternehmen mit einem hohen Energiebedarf gesetzlich verpflichtend. Einbecker hat sich dabei bewusst für EMAS entschieden – für die umfassendste und strengste Form der Umsetzung, die deutlich über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgeht.

EMAS: Europas strengster Maßstab für Umweltmanagement

EMAS ist ein von der Europäischen Union entwickeltes Umweltmanagement- und Audit-System, das Unternehmen auszeichnet, die ihre Umweltleistung kontinuierlich verbessern, sämtliche umweltrelevanten Rechtsvorschriften einhalten und ihre Fortschritte transparent dokumentieren. Im Unterschied zu anderen Managementsystemen verlangt EMAS nicht nur klare Ziele und Maßnahmen, sondern auch eine regelmäßige, unabhängige Überprüfung sowie eine öffentlich zugängliche Umwelterklärung.

„Auch wenn innerhalb von EMAS nicht jedes Jahr in allen Bereichen Spitzenwerte erreicht werden müssen, ist bereits die erfolgreiche Zertifizierung ein großer Erfolg“, betont Christoph Benseler, technischer Leiter der Einbecker Brauerei. „Sie belegt, dass Prozesse, Strukturen und Verantwortlichkeiten dauerhaft auf Verbesserung ausgelegt sind – und nicht auf punktuelle Maßnahmen.“

Umweltpolitik mit Verantwortung für Stadt und Region

Der Standort des Einbecker Brauhauses liegt seit Jahrhunderten mitten in der Stadt Einbeck. Diese besondere Lage bringt Verantwortung mit sich: für die Umwelt, für die Nachbarschaft und für kommende Generationen. Der Schutz natürlicher Ressourcen, die Minimierung von Emissionen und ein möglichst geringer ökologischer Fußabdruck sind daher zentrale Leitlinien der Unternehmenspolitik.

Die Umweltpolitik ist fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung der Einbecker Brauhaus AG. Umweltbezogene Daten werden kontinuierlich in allen Unternehmensbereichen erhoben, ausgewertet und der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt. Auf dieser Grundlage werden regelmäßig neue Ziele und konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltauswirkungen beschlossen und umgesetzt.

Konkrete Maßnahmen für messbare Verbesserungen

Auch wenn die Bierproduktion im Vergleich zu anderen Industriezweigen verhältnismäßig wenige Abfälle und Emissionen verursacht, setzt Einbecker seit Jahren gezielt auf technische und organisatorische Verbesserungen. Dazu zählen unter anderem:

  • Umstellung auf kieselgurfreie und PVPP-freie Bierfiltration
  • Erneuerung der Drucklufterzeugung an den Standorten
  • Umstellung der Gabelstaplerflotte auf elektrische Flurförderzeuge
  • Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage
  • Aufbau einer eigenen Biogasproduktion
  • Sukzessive Umstellung von Ausstattungs- und Verbrauchsmaterialien auf nachhaltigere Alternativen

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Ressourcen effizienter zu nutzen und Umweltbelastungen Schritt für Schritt zu reduzieren.

Mit dem EMAS-Gütesiegel bekräftigt Einbecker seinen Anspruch, Tradition und Verantwortung miteinander zu verbinden – und auch in Zukunft Bier mit Haltung zu brauen: ressourcenschonend, rechtssicher und mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung.

Foto: Einbecker Brauhaus AG

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