Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Mittwoch, 13. Mai 2026 Mediadaten wsr.tv
Anzeige
Anzeige

Einbeck (red). Die KWS Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/2026 trotz eines schwierigen Agrarumfelds Kurs gehalten. Der Umsatz stieg auf 1,348 Milliarden Euro nach 1,344 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auf vergleichbarer Basis ohne Währungs- und Portfolioeffekte entsprach dies einem Plus von 2,6 Prozent. Belastend wirkten sich insbesondere negative Währungseffekte aus.

„Im saisonal wichtigen Frühjahrsquartal konnten wir unser Geschäft trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds ausbauen. Unsere Stärke im Zuckerrübengeschäft sowie frühere Auslieferungen trugen zu dieser Entwicklung bei“, erklärte Finanzvorstand Dr. Jörn Andreas. Ein leistungsfähiges Sortenportfolio und konsequente Kostendisziplin hätten geholfen, Belastungen abzufedern und die operative Ertragskraft zu sichern. Angesichts der Unsicherheiten an den globalen Agrarmärkten wolle KWS die Strategie mit Fokus auf Profitabilität und Innovation weiter konsequent umsetzen.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 386,8 Millionen Euro nach 360,8 Millionen Euro im Vorjahr. Dazu trug ein positiver Einmaleffekt von rund 30 Millionen Euro aus dem Verkauf von Lizenzrechten im Zusammenhang mit dem nordamerikanischen Maisgeschäft bei. Auch ein positiver Effekt von 7,7 Millionen Euro aus dem Verkauf der Anteile an den nordamerikanischen Joint Ventures AgReliant wirkte sich günstig aus.

Dem standen Belastungen durch negative Währungseinflüsse von rund 15 Millionen Euro sowie eine Rückstellung für ein Rechtsrisiko im Segment Getreide gegenüber. Das EBIT stieg auf 311,1 Millionen Euro nach 282,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich erzielte KWS ein Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 220 Millionen Euro beziehungsweise 6,67 Euro je Aktie.

Zuckerrübensegment bleibt wichtigste Stütze

Besonders stark entwickelte sich erneut das Segment Zuckerrüben. Trotz deutlich rückläufiger globaler Anbauflächen erhöhte sich der Umsatz auf 703,8 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis entsprach dies einem Wachstum von 4,2 Prozent. KWS profitierte dabei unter anderem von einem höheren Anteil der Produktinnovationen CONVISO® SMART und CR+.

Im Segment Mais lagen die Erlöse mit 349,4 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Während das Osteuropageschäft deutlich rückläufig gewesen sei, habe sich insbesondere das Geschäft mit Sonnenblumensaatgut positiv entwickelt. Das EBITDA stieg hier deutlich auf 106,5 Millionen Euro.

Das Segment Getreide erreichte mit 243,4 Millionen Euro ebenfalls nahezu den Vorjahreswert. Zuwächse im Rapssaatgutgeschäft konnten Rückgänge bei Roggensaatgut teilweise ausgleichen. Das EBITDA sank allerdings auf 65,4 Millionen Euro, unter anderem wegen höherer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.

Im Segment Gemüse stieg der Umsatz leicht auf 46,5 Millionen Euro. Das EBITDA blieb wegen geplanter Investitionen in die Gemüsezüchtung mit minus 19,3 Millionen Euro negativ.

Prognose bestätigt

Die Jahresprognose bestätigte KWS unverändert. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz auf vergleichbarer Basis auf Vorjahresniveau. Hintergrund seien unter anderem das insgesamt gedämpfte Agrarumfeld, sinkende weltweite Zuckerrübenanbauflächen sowie rückläufige Russland-Geschäfte infolge von Importrestriktionen und Lokalisierungsbestrebungen.

Die EBITDA-Marge soll weiterhin zwischen 19 und 21 Prozent liegen. Der positive Sondereffekt aus dem Verkauf von Lizenzrechten in Nordamerika bleibt dabei unberücksichtigt.

Foto: KWS

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif#joomlaImage://local-images/Einbeck/Eckfeld/Balnace_Einbeck_Premium_13-11-25.gif?width=295&height=255