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Samstag, 09. Januar 2021 06:27 Uhr

Erfolgsmodell Berufsförderzentrum: Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen

Tobias Z. hat die ersten Schritte auf seiner persönlichen Karriereleiter geschafft. Am 01. Dezember startete die Ausbildung bei Firma Eisenvogel zum Fachlagerist.

Uslar (red). Im Berufsförderzentrum des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. fördern, qualifizieren und begleiten pädagogische Fachkräfte junge Menschen. Das Ziel ist die Hinführung zum ersten Arbeitsmarkt.

Im Berufsförderzentrum werden in verschiedenen Projekten jugendliche und erwachsene Menschen auf das Berufsleben vorbereitet und unterstützt. In der Jugendwerkstatt des Berufsförderzentrums dreht sich alles um die Unterstützung der Jugendlichen. In anderen Projekten geht es um die Integration von Erwachsenen.

Zielgruppe sind junge Menschen, die aufgrund von vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen, insbesondere in den Bereichen Motivation und Einstellung sowie Schlüsselqualifikationen und sozialen Kompetenzen, nicht für eine berufliche Qualifizierung motiviert werden können. So lautet die fachliche Definition. Übersetzt: Jugendliche oder junge Heranwachsende, denen es schwerfällt, sich aufzuraffen und berufliche Orientierung suchen, werden bestenfalls für eine Ausbildung motiviert.

Tobias startet eine Ausbildung zum Fachlageristen

In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Uslarer Firmen vermittelt das Berufsförderzentrum Teilnehmende in den Arbeitsmarkt. Ein besonders schönes Ergebnis ist der Ausbildungsvertrag von Tobias. Das Beispiel des 23-jährigen Tobias Z. zeigt, wie es gelingt, Perspektiven aufzuzeigen und ganz individuell zu fördern.

Vermittlung in Arbeit und Ausbildung

Am Anfang lagen die beruflichen Vorstellungen und die Realität weit auseinander. Nach einer langen Eingewöhnungszeit, mehreren Praktika und dem bestandenen Flurförderfahrzeugschein startete Tobias zum 1. Dezember 2020 eine Berufsausbildung zum Fachlageristen bei der Firma Eisenvogel in Uslar. Obendrauf bekommt er den Autoführerschein gefördert.

Partner der Wirtschaftsunternehmen

Das Berufsförderzentrum arbeitet eng mit regionalen Wirtschaftsunternehmen zusammen. In dieser engen Kooperation werden Praktikanten vermittelt und engmaschig begleitet. So lernen die jungen Menschen das Berufsleben kennen und schnuppern in unterschiedliche Branchen. Tobias ist ein kreativer, verlässlicher und geschickter junger Mann, der eine berufliche Zielrichtung und verlässliche Strukturen brauchte.

Mehr Information hat die Bereichsleiterin Natascha Surace unter der Telefonnummer: 05571 /3490 und auch im Internet unter  www.familienwerk.de finden sich weitere Informationen.

Dankbar ist das Berufsförderzentrum den Partnern von der Bundesagentur für Arbeit Göttingen und Northeim, dem Landkreis Northeim, der Jugendstiftung Northeim und dem Jobcenter Landkreis Northeim für die stets gute Zusammenarbeit. Gefördert wird die Einrichtung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Foto: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.

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