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Dienstag, 20. Januar 2026 Mediadaten wsr.tv
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Einbeck (red). Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt aktuell ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen einen 37 Jahre alten Mann aus Einbeck. Ihm wird vorgeworfen, einen 30-jährigen Mann aus Northeim durch Gewalt gegen den Kopf getötet zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Göttingen am heutigen Montag mit. Über den Fall und die ersten Ermittlungen hatte die Redaktion bereits zuvor berichtet.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll es am Freitag, 16. Januar 2026, gegen 23 Uhr zunächst zu einem Vorfall im Straßenverkehr gekommen sein.

Auseinandersetzung nach gefährlichem Fahrmanöver

Demnach soll der später Getötete mit seinem Pkw in Einbeck unterwegs gewesen sein, als er von einem anderen Fahrzeug überholt und ausgebremst wurde, während sich ein weiterer Pkw links neben seinem Fahrzeug befand, so die Staatsanwaltschaft Göttingen weiter. In der Folge soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Geschädigten, einem 17-jährigen Jugendlichen, sowie vier Heranwachsenden im Alter von 18 beziehungsweise 20 Jahren gekommen sein.

Schlagstockeinsatz nach dem Wegfahren

Nachdem die fünf beteiligten Personen zunächst mit ihren Fahrzeugen davongefahren waren, soll der Geschädigte aus dem Kofferraum seines Pkw einen Schlagstock oder einen schlagstockähnlichen Gegenstand geholt haben, führt die Staatsanwaltschaft Göttingen weiter aus. Mit diesem Gegenstand soll er anschließend auf eines der beteiligten Fahrzeuge eingeschlagen haben.

Tödlicher Messerangriff in Einbeck

Einige Zeit später soll der Vater eines der 18-jährigen Beteiligten den Geschädigten mit seinem Pkw erneut überholt haben. Nachdem beide Fahrzeuge angehalten hatten und sowohl der Vater des 18-Jährigen als auch der Geschädigte ausgestiegen waren, soll der 37-Jährige unvermittelt mit einem Messer auf den Kopf des 30-Jährigen eingestochen haben.

Der Mann erlitt durch den Angriff eine schwere Kopfverletzung und verstarb einige Stunden später in einem Krankenhaus.

Tatverdächtiger weiterhin flüchtig

Der Beschuldigte ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiterhin flüchtig. Nach ihm wird mit Hochdruck gefahndet.

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