Einbeck (red). Nach dem tödlichen Gewaltverbrechen an einem 30-jährigen Mann aus Northeim gibt es im Ermittlungsverfahren wesentliche neue Entwicklungen. Der tatverdächtige 37-jährige Mann hat sich am Montag freiwillig bei den Behörden gestellt. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Göttingen am Dienstagmorgen mit.
Der Beschuldigte wurde demnach dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Göttingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags. Im Anschluss wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen hat der Beschuldigte bislang keine Angaben zur Sache gemacht.
Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts
Gegen den 37-Jährigen besteht der dringende Verdacht, für den Tod des 30-jährigen Mannes verantwortlich zu sein. Ergänzend teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass der Beschuldigte die türkische Staatsangehörigkeit besitzt. Weitere persönliche Angaben machten die Ermittlungsbehörden nicht.
Rückblick auf den bisherigen Ermittlungsstand
Wie bereits berichtet, war es am Freitag, 16. Januar 2026, gegen 23 Uhr in Einbeck zunächst zu einem Vorfall im Straßenverkehr gekommen. In dessen Verlauf soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Der spätere Geschädigte erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und verstarb einige Stunden später in einem Krankenhaus.