Einbeck (awin). Am Mittwochnachmittag, 28. Januar 2026, ist in der Dienststelle des Johanniter-Ortsverbands Einbeck das neue Einsatzfahrzeug der Rettungshundestaffel feierlich übergeben worden. Rund 60 geladene Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und begleiteten die Schlüsselübergabe des speziell ausgestatteten VW Crafter.
Feierlicher Rahmen mit Blaulicht-Familie
Vertreterinnen und Vertreter sowie Einsatzkräfte des gesamten Blaulicht-Teams aus Einbeck und der Umgebung – darunter Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst, Deutsches Rotes Kreuz und die KWS-Werkfeuerwehr – sorgten für einen würdigen Rahmen. Dienststellenleiter Marc Küchenmann betonte die Bedeutung des neuen Fahrzeugs für die ehrenamtliche Arbeit: „Das neue Fahrzeug steht für Sicherheit, stetige Bereitschaft und Verantwortung. Es zeigt eindrucksvoll das hohe Ansehen des Ehrenamts.“ Unter Applaus überreichte er die Fahrzeugschlüssel an die Staffelleiterin Saskia Walter.
Platz und Sicherheit für zehn Hunde
Der neue Crafter bietet Platz für zehn Hunde, die sicher und tiergerecht zum Einsatzort transportiert werden können. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Klimaanlage, eine ausreichende Beleuchtung für Einsätze bei Dunkelheit sowie Stauraum für GPS-Geräte und Erste-Hilfe-Zubehör.
Finanzierung durch Förderung und Spenden
Die Anschaffungskosten für das Fahrzeug beliefen sich auf 99.000 Euro. Ein Großteil davon wurde durch die Glücksspirale mit 52.000 Euro gefördert. Mehr als 10.000 Euro kamen durch Einzelspenden zusammen. Staffelleiterin Walter erklärte: „Dass wir unsere Aufgabe künftig noch sicherer und effizienter erfüllen können, verdanken wir der verlässlichen Unterstützung engagierter Förderer, Partner und insbesondere der Glücksspirale.“
Einsatzgebiet bis nach Nord-Hessen
Das Einsatzgebiet der Rettungshundestaffel reicht von Südniedersachsen bis nach Nordhessen. Insgesamt gehören der Staffel 26 Hunde sowie 26 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an. Sechs Teams sind bereits geprüft und einsatzbereit, weitere befinden sich noch in der Ausbildung. Seit diesem Jahr ist die Staffel auf zwei Standorte verteilt – Einbeck und Holzminden.
Ehrenamt weiterhin auf Unterstützung angewiesen
Auch künftig bleibt die Arbeit der Rettungshundestaffel auf Spenden angewiesen. „Jeder Beitrag hilft für Training sowie für Aus- und Fortbildung“, erklärte Küchenmann.
Die Veranstaltung klang bei kurzen Gastreden, einem kleinen Buffet der Verpflegungsgruppe Gandersheim und geselligen Gesprächen aus.




Fotos: awin