Einbeck (red). Als Bürgermeisterkandidatin der CDU Einbeck hat Antje Sölter das Einbecker BürgerSpital besucht, um sich aus externer Sicht über die aktuelle Situation zu informieren. In einem offenen Gespräch mit Geschäftsführer Michael Abert und dem ärztlichen Direktor Dr. Fabian Schlaich tauschte sie sich über die derzeitige Lage sowie mögliche zukünftige Entwicklungen aus.
Auswirkungen der Krankenhausreform im Blick
Wie die Gesprächspartner darlegten, werde insbesondere das Krankenhausreformanpassungsgesetz eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung spielen. Die Leitungsspitze des Einbecker BürgerSpitals erklärte, dass die Grund- und Regelversorgung aktuell vollständig sichergestellt sei und die Notaufnahme wie gewohnt geöffnet habe. Gerüchte über eine mögliche Schließung der Notaufnahme oder des gesamten Krankenhauses seien im Zusammenhang mit den Entwicklungen rund um die kassenärztliche Bereitschaftspraxis entstanden, träfen jedoch nicht zu.
Antje Sölter erklärte, sie sei sich mit der Klinikleitung einig, dass ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung für die Stadt Einbeck sowie die gesamte Region von großer Bedeutung sei. „Die medizinische Versorgung vor Ort, auch und vor allem stationär, ist ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Stadt und nicht nur für die ältere Generation wichtig als sozusagen fußläufiger Anlaufpunkt in Notfällen. Parallel dazu ist das EBS ein wichtiger und vielfältiger Arbeitgeber“, so Sölter.
Foto: Sölter