Kalefeld-Düderode (red). Das Waldschwimmbad Kalefeld-Düderode wird bei der anstehenden Sanierung mit 760.500 Euro aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur unterstützt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die erste Projektliste des Programms beschlossen.
Förderung als wichtiges Signal
Die Bundestagsabgeordnete Karoline Otte (Bündnis 90/Die Grünen), die sich für die Förderung eingesetzt hat, erklärte dazu: „Ich freue mich, dass das Waldschwimmbad Kalefeld-Düderode diese Mittel bekommt. Schwimmbäder sind keine Selbstverständlichkeit. In vielen Kommunen stehen sie als erstes auf der Streichliste, weil das Geld in den kommunalen Kassen hinten und vorne nicht reicht. Dass hier mit Bundesmitteln gegengesteuert wird, ist ein gutes Signal.“
Auch die Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt (SPD) begrüßte die Entscheidung: „Gute Nachrichten für Kalefeld und unsere Region! Der Bund unterstützt die Sanierung des Waldschwimmbades Düderode mit 760.500 Euro. Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages dieser Fördersumme zugesagt hat. Damit wird in unserer Region ein wichtiger Ort für Freizeit, Sport und Begegnung erhalten und zukunftsfest gemacht. Denn gerade auf dem Land sind Schwimmbäder ein wichtiger Treffpunkt für Familien, Kinder, Jugendliche und Vereine.“
Bedeutung für die Region
Weiter führte Otte aus: „Schwimmbäder, Sporthallen und Jugendzentren sind keine Luxusinfrastruktur. Sie sind Orte, an denen Kinder schwimmen lernen, an denen Vereine zusammenkommen und Gemeinschaft entsteht. Ihr Erhalt ist eine öffentliche Aufgabe, die ernst genommen werden muss. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass unsere Region bei solchen Programmen berücksichtigt wird.“