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Donnerstag, 21. Mai 2026 Mediadaten wsr.tv
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Einbeck (red). Im Rahmen eines Austauschs mit dem Seniorenrat der Stadt Einbeck standen zahlreiche Zukunftsthemen für die Stadt und ihre Ortschaften im Mittelpunkt. Bürgermeisterkandidat René Kopka betonte bei dem Gespräch in Sülbeck die Bedeutung des Seniorenrates als wichtiges beratendes Gremium für die kommunale Entwicklung.

Ein wesentlicher Schwerpunkt war das Thema Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Dabei ging es insbesondere um barrierefreie öffentliche Plätze sowie Bushaltestellen. Das bestehende Barrierekataster der Stadt Einbeck wurde als wichtige Grundlage hervorgehoben, die Orientierung bei weiteren Verbesserungen biete.

Dorfgemeinschaften und soziale Treffpunkte im Fokus

Auch die Zukunft der Dorfgemeinschaften spielte eine zentrale Rolle. René Kopka erklärte dazu: „Die Stärkung der Dorfgemeinschaften ist mir ein wichtiges Anliegen. Wir brauchen weiterhin zentrale Treffpunkte in unseren Ortschaften – für Austausch und Gemeinschaft. Wir müssen unsere Dorfgemeinschaftshäuser erhalten. Sie wirken auch dem gesellschaftlichen Thema Einsamkeit entgegen. Hier darf niemand alleine gelassen werden.“

Darüber hinaus wurde intensiv über die gesundheitliche Versorgung in der Region gesprochen. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass die Bevölkerung besser über bestehende Angebote informiert werden müsse. Besonders die Telefonnummer 116117 müsse stärker bekannt gemacht werden.

Gleichzeitig gelte es, frühzeitig auf Missstände und Fehlentwicklungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen aufmerksam zu machen.

Krankenhausversorgung und Mobilität angesprochen

„Dass wir weiterhin ein Krankenhaus für die Versorgung der Einbecker Bevölkerung brauchen, ist unumstritten. Auch hier wollen wir gemeinsam vorangehen“, so René Kopka.

Positiv hervorgehoben wurden zudem die Seniorensprechstunden, die im Rahmen des Smart-City-Projekts vorangetrieben wurden. Nach dem Ende des Projekts sollen weitere Angebote unter Beteiligung des Seniorenrates folgen.

Ein weiteres großes Thema war die Mobilität in der Kernstadt und den Ortschaften. Der Seniorenrat machte deutlich, dass neue Konzepte notwendig seien, um Mobilität nachhaltig und sozial gerecht weiterzuentwickeln.

Forderung nach Ausbau des ÖPNV

„Wir brauchen ein breit angelegtes Paket aus Ausbau des ÖPNV, Förderung elektrischer und nachhaltiger Verkehrsmittel, sozial attraktiven Ticketangeboten, einem modernen Mobilitätsmanagement sowie Innovations- und Kooperationsprojekten, um Mobilität ökologisch, sozial und wirtschaftlich besser aufzustellen“, erklärte René Kopka.

Auch das Thema bezahlbarer barrierearmer beziehungsweise barrierefreier Wohnraum wurde angesprochen.

Abschließend zog René Kopka ein positives Fazit des Gesprächs: „Dieser Austausch zeigt: Der Seniorenrat ist ein wichtiges Gremium und ein starker Ratgeber für unsere Stadt. Viel zu schnell geht an der ein oder anderen Stelle der Fokus für manche Dinge verloren. Der Seniorenrat macht auf die richtigen Themen aufmerksam – und das ist gut so.“

Foto: Büro Kopka

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