Einbeck (red). Für die Betreuung der Amphibienschutzzäune im Landkreis Northeim werden in diesem Jahr zusätzliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht. An mehreren Streckenabschnitten stehen bislang nicht ausreichend Sammlerinnen und Sammler zur Verfügung, um die seit vielen Jahren etablierten Schutzmaßnahmen während der Amphibienwanderung vollständig aufrechtzuerhalten.
Mehrere Streckenabschnitte betroffen
Nach Angaben des Landkreises Northeim werden aktuell insbesondere für folgende Bereiche weitere Unterstützerinnen und Unterstützer benötigt: die B 446 im Rodetal, die „Andershäuser Straße“ in Einbeck, das Ortsende von Einbeck in Richtung Volksen, die L 547 zwischen Fredelsloh, Lauenberg und Hoppensen, die K 431 „Eisener Gustav“ sowie der Dragoneranger bei Oldenrode.
Einsatzzeitraum abhängig von der Witterung
Die ehrenamtliche Betreuung der Amphibienschutzzäune ist für den Zeitraum von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April vorgesehen. Der konkrete Einsatzzeitraum richtet sich dabei nach der jeweiligen Witterungslage und dem Beginn der Amphibienwanderung.
Aufgaben der Ehrenamtlichen
Zu den Aufgaben der Helferinnen und Helfer gehört das regelmäßige Entleeren der entlang der Schutzzäune aufgestellten Eimer. Diese Kontrollen finden abends zwischen 19.30 Uhr und 22 Uhr sowie morgens zwischen 6 Uhr und 9 Uhr statt. Ziel ist es, wandernde Amphibien sicher über die Straße zu bringen und so Verluste im Straßenverkehr zu vermeiden.
Kontakt und Anmeldung
Interessierte Personen können sich an Caroline Diedrich aus dem Fachbereich 44 – Regionalplanung und Umweltschutz beim Landkreis Northeim wenden. Sie ist telefonisch unter 05551/708-132 sowie per E-Mail an