Einbeck (red). „Bonhoeffer – Tragik einer Liebe“ heißt das musikalische Schauspiel, das am kommenden Sonnabend, 7. Februar, um 19 Uhr in Kooperation mit dem Förderverein Alte Synagoge in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Baustraße 17, zu sehen ist. Es gibt noch wenige Plätze, Reservierungen sind möglich beim Förderverein unter
Das musikalische Schauspiel erzählt die Liebes- und Beziehungsgeschichte zwischen dem lutherischen Theologen und Vertreter der Bekennenden Kirche, Dietrich Bonhoeffer, und Maria von Wedemeyer während des Zweiten Weltkrieges, die ein tragisches Ende fand. Bonhoeffer, der bereits 1933 gegen die Judenverfolgung Partei ergriff und sich 1938 dem Widerstand gegen Hitler anschloss, wurde im April 1945 auf direkte Anweisung Hitlers im KZ Flossenbürg hingerichtet. Im Zusammenspiel aus Schauspiel, Musik, Sprache und dem Einbezug vieler Quellen ist der Autorin Deborah Bühlmann und dem Musikproduzenten Samuel Jersak ein Zeitzeugnis gelungen, das ebenso berührend wie beklemmend die Liebe zweier Menschen schildert, dabei aber auch eine Auseinandersetzung mit theologisch-ethischen Fragestellungen Bonhoeffers sucht.
„Unser Bühnenprojekt setzt sich sehr bewusst mit Krieg, Frieden, Gerechtigkeit, Diskriminierung, Toleranz, Widerstand und Vergebung auseinander, wobei uns der emotionale Aspekt wichtig ist, denn dieser kommt zuweilen etwas kurz“, sagen Samuel Jersak und Deborah Bühlmann.
Foto: duettzudritt / Lilian Salathe