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Dienstag, 03. März 2026 Mediadaten wsr.tv
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Landkreis Northeim (red). Wie häufig war der semistationäre Blitzer unterwegs, wo wurde kontrolliert – und welche Einnahmen erzielte der Landkreis? Auf Anfrage von Einbeck News hat der Landkreis Northeim eine umfassende Bilanz der Geschwindigkeitsmessungen für das Jahr 2025 vorgelegt und die Hintergründe zum Einsatz der Anlagen erläutert.

Nach Darstellung der Kreisverwaltung ist die semistationäre Messanlage grundsätzlich ganzjährig im Einsatz. Nur an einzelnen Tagen, etwa bei Wartungsarbeiten oder beim Standortwechsel, werde sie außer Betrieb genommen. Konkrete Einsatztage würden dabei nicht einzeln erfasst, vielmehr handele es sich um einen dauerhaften Bestandteil der Verkehrsüberwachung.

Wechselnde Standorte und klare Kriterien

Im Jahr 2025 sei die Anlage nach Information des Landkreises Northeim an rund 30 unterschiedlichen Standorten im Kreisgebiet eingesetzt worden. In der Regel erfolge ein wöchentlicher Wechsel. Einige Orte würden dabei mehrfach berücksichtigt.

Die Auswahl der Messstellen folge bestimmten Kriterien, wie der Landkreis mitteilt. Geschwindigkeitskontrollen würden im Kreisgebiet gleichmäßig verteilt durchgeführt. Hinzu kämen gezielte Messungen an Unfallschwerpunkten sowie an sensiblen Bereichen, in denen die Verkehrssicherheit besonders gefährdet sei – etwa im Umfeld von Schulen, Kindergärten oder Altenheimen. Darüber hinaus könnten auch Hinweise aus der Bevölkerung sowie Anregungen der Polizei oder der kreisangehörigen Städte und Gemeinden Anlass für zusätzliche Kontrollen sein.

Im vergangenen Jahr seien durch die semistationäre beziehungsweise mobile Messanlage rund 26.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden. Die Gesamteinnahmen aus Geschwindigkeitsverstößen beliefen sich laut Landkreis im Jahr 2025 auf etwa 2,4 Millionen Euro. 

Auch zur Frage möglicher Datenerhebungen durch Geschwindigkeitstafeln in Ortschaften nimmt der Landkreis Stellung. Diese Tafeln gehörten nicht zum Bestand des Landkreises. Zur Erfassung entsprechender Informationen würden stattdessen sogenannte Seitenradare eingesetzt, teilt die Kreisverwaltung mit.

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