Einbeck (red). Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger das Leben in Einbeck – worin liegen die Qualitäten, wo besteht Handlungsbedarf? Wie zufrieden sind sie mit den Lebensverhältnissen in Einbeck und was müsste diesbezüglich getan werden? Wie sieht es mit lokalen Mobilitätsangeboten, Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, öffentlichen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten aus? Wozu nutzen sie die Einbecker Innenstadt und welche Veranstaltungen besuchen sie?
Diese und weitere Fragen wurden von mehr als 650 repräsentativ ausgewählten Einwohnerinnen und Einwohnern aus Einbeck beantwortet und sollen nun mit allen Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Alle, die sich für das soziale Miteinander und die lokalen Lebensverhältnisse in Einbeck interessieren, sind herzlich zur Vorstellung der Ergebnisse des FGZ-Regionalpanels aus dem Jahr 2025 eingeladen.
Ergebnisse werden im Alten Rathaus vorgestellt
Die Ergebnisse werden von Andrea Hense und Charlotte Albert vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) vorgestellt. Die Veranstaltung findet am 29. Juni 2026 um 18.30 Uhr im Alten Rathaus statt.
„Für die Stadt Einbeck ist besonders wichtig, wie wir Einbeck in Zukunft gemeinsam weiterentwickeln können. Das Regionalpanel hilft uns, Bedarfe zu identifizieren. Ich lade Sie daher herzlich ein, dies mit uns zu diskutieren!“, betont Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek.
Regionalpanel läuft seit 2021
Seit 2021 wird das FGZ-Regionalpanel in Einbeck durchgeführt. Im Jahr 2025 fand die dritte Befragung statt, die von den Bürgerinnen und Bürgern erneut rege genutzt wurde.
Die Umfrage ist Teil einer bundesweiten Befragung, die vom FGZ durchgeführt wird. Bundesweit werden rund 50.000 Menschen aus zwölf Kommunen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Nordrhein-Westfalen befragt.
Bundesweite Studie mit Beteiligung Einbecks
Zu den ausgewählten Orten gehören neben Einbeck auch Großstädte wie Hannover, Ingolstadt und Magdeburg sowie deutlich kleinere Gemeinden wie Willebadessen im Kreis Höxter oder Bad Grund im südniedersächsischen Harz.
Das FGZ ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes Institut, das in zehn verschiedenen Bundesländern angesiedelt ist und die regionale Vielfalt gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland untersucht.
Foto: Klaus Peter Wittemann