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Freitag, 16. Januar 2026 Mediadaten wsr.tv
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Antje Sölter ( Gast als Bürgermeisterkandidatin der CDU), Marcel Bünger (1. Vorsitzende der Einbecker Schützengilde von 1457 e.V.), René Kopka (Gast als Bürgermeisterkandidat der SPD), Dirk Strohmeyer (stellvertretender Schatzmeister der Einbecker Schützengilde von 1457 e.V.), Lars Sander (Gast als Präsident des Kreisschützenverbandes Einbeck), Klaus Lange (Gast als Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Einbeck), Annika Schoppe (Schriftführerin der Einbecker Schützengilde von 1457 e.V.) und Karsten Reinert (2. Vorsitzender der Einbecker Schützengilde von 1457 e.V.)

Einbeck (red). Auch wenn das Wetter am Wochenende eher ungemütlich war, herrschte im Schießstand an der Schützenstraße eine positive und zuversichtliche Stimmung. Die Einbecker Schützengilde von 1457 e.V. hatte zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen und zahlreiche Mitglieder sowie Gäste aus Politik und Verbandswesen begrüßt.

Der Erste Vorsitzende Marcel Bünger hieß unter anderem Lars Sander, Präsident des Kreisschützenverbandes Einbeck, sowie Klaus Lange, Vorsitzender der Reservistenkameradschaft, willkommen. Ebenfalls anwesend waren die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Frau Sölter, sowie der Bürgermeisterkandidat der SPD, Herr Kopka.

Sportliche Entwicklung stimmt optimistisch

In seiner Ansprache zog Marcel Bünger eine insgesamt positive Bilanz, insbesondere im sportlichen Bereich. Hervorgehoben wurde die erfolgreiche Jugendarbeit der Schützengilde. Die Nachwuchsschützinnen Olivia Mau und Lea Marie Langnickel konnten sich im vergangenen Jahr auf Landesebene behaupten und erzielten beim Tiger Cup in Hannover sowie beim Elch-Cup des Niedersächsischen Sportschützenverbandes vordere Platzierungen in den Luftgewehr-Disziplinen.

Um diese Entwicklung weiter zu fördern, hat der Verein die Trainingszeiten angepasst. Die Jugendlichen trainieren ab sofort immer donnerstags, um die Nachwuchsarbeit weiter zu stärken.

Sanierungsbedarf stellt Verein vor Herausforderungen

Neben den sportlichen Erfolgen sprach der Vorsitzende auch offen über die baulichen Probleme des Vereins. Das Dach des Schießstandes ist an mehreren Stellen undicht, eine Sanierung ist dringend erforderlich. Die damit verbundenen Kosten stellen für den Verein eine große Herausforderung dar. Marcel Bünger betonte, dass die Erhaltung der Grundsubstanz der Sportstätte oberste Priorität habe, um größere Schäden zu vermeiden.

Zur Finanzierung der notwendigen Maßnahmen plant der Verein weiterhin den Verkauf des vorderen Gebäudeteils, des sogenannten „Weißen Hirschs“. Das Gebäude verfügt über einen großen Saal, der derzeit an eine Tanzschule verpachtet ist, sowie über eine vermietete Wohnung im Obergeschoss. Nachdem ein potenzieller Hauptinteressent bislang kein verbindliches Angebot abgegeben hat, richtet sich die Schützengilde nun bewusst an die Öffentlichkeit, um zeitnah einen Käufer zu finden. Die Erlöse sollen vollständig in die Instandsetzung des Schießstandes fließen.

Terminänderungen im Vereinsjahr 2026

Für das Jahr 2026 kündigte der Vorstand mehrere Terminänderungen an. Um Überschneidungen mit der Ferienzeit zu vermeiden, wird das Schützenfest erstmals im Juni gefeiert. Das Pokalschießen der örtlichen Vereine findet im April gebündelt an einem Tag statt. Zudem ist für September ein Herbstvergnügen geplant, in dessen Rahmen auch die Siegerehrung des Jagdschießens erfolgen soll.

Nach dem offiziellen Teil dankte Marcel Bünger seinen Vorstandskollegen Karsten Reinert und Dirk Strohmeyer für die engagierte Unterstützung. Bei einem gemeinsamen Buffet blieb anschließend ausreichend Zeit für Gespräche. Auch die anwesenden Bürgermeisterkandidaten nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen Herausforderungen und Ziele des traditionsreichen Vereins zu informieren.

Mit einem gemeinsamen „Prost“ wurde das Buffet eröffnet und das Vereinsjahr 2026 offiziell eingeläutet.

Foto: Einbecker Schützengilde

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