Südniedersachsen (red). Am 1. Mai haben in Göttingen, Northeim, Uslar, Seesen, Einbeck und vielen weiteren Orten der Region mehrere tausend Menschen den „Tag der Arbeit“ gefeiert. Unter dem Motto „Mach dich stark mit uns“ standen in diesem Jahr Tarifbindung, Zusammenhalt und der Widerstand gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Spaltung im Mittelpunkt.
Deutliche Botschaften in Göttingen und Northeim
In Göttingen versammelten sich rund 2500 Teilnehmende beim Geismar-Tor, begleitet von einem breiten Bündnis der Gewerkschaften. Andrea Wemheuer, ver.di-Landesbezirksleiterin Niedersachsen-Bremen, betonte in ihrer Rede die Bedeutung gemeinsamer Stärke: „Gegen Hass und Hetze setzen wir das Miteinander und die Kraft der Solidarität. Nie wieder ist jetzt!“
Auch in Northeim war die Stimmung kämpferisch. Simon Lochmann (GEW) vom DGB-Ortsverband Northeim betonte: „Wer für faire Löhne und soziale Gerechtigkeit streitet, muss sich auch gegen rechte Hetze stellen – überall, wo sie auftritt.“
Gewerkschaften als gesellschaftlicher Anker
DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska zeigte sich beeindruckt vom Engagement in Südniedersachsen: „Unser 1. Mai zeigt: Die Menschen lassen sich nicht spalten. Sie kämpfen für gute Arbeit und gegen rechte Hetze.“
In zahlreichen Reden wurden zudem zentrale Themen wie Tarifbindung, Arbeitszeitverkürzung, Investitionen in die Daseinsvorsorge und die Stärkung der Demokratieprojekte aufgegriffen. Die Veranstaltungen setzten ein deutliches Zeichen für eine demokratische, gerechte und vielfältige Gesellschaft.
Foto: Juliette Wirth/DGB