Einbeck (red). In Einbeck ist der Bau eines fest installierten Riesenrads auf dem Neustädter Kirchplatz geplant– ein Projekt, das mit Sicherheit für Aufsehen sorgen wird. Das 38 Meter hohe Bauwerk soll nicht nur zum neuen Wahrzeichen der Stadt werden, sondern auch die touristische Attraktivität deutlich steigern. Die 36 Gondeln erhalten ein Design in Form von überdimensionalen Einbecker Bierfässern – jede individuell gestaltet und thematisch auf die Stadtgeschichte abgestimmt.
Das Projekt soll Teil eines neuen Stadtentwicklungsplans mit dem Titel „360 Grad Einbeck“, der Einblicke, Ausblicke und Weitblicke verspricht.
Neben klassischen Fahrten soll das Riesenrad auch für besondere Veranstaltungen genutzt werden: Candlelight-Fahrten am Abend, Lesungen in luftiger Höhe und sogar Trauungen in der „Goldenen Hochzeitsgondel“ sind laut Konzept denkbar. Eine der Gondeln soll dauerhaft als Mini-Ausstellung zur Bier- und Brautradition eingerichtet werden.
Finanziert werden soll das Projekt durch eine öffentlich-private Partnerschaft. Als Investor tritt der niederländische Freizeitparkentwickler Eric van der Hoogen auf, der sich „sofort in die Fachwerkidylle und das Bier verliebt“ habe. Van der Hoogen sagte bei der Vorstellung des Projekts: „Einbeck ist der perfekte Ort für Innovation mit Wurzel. Nirgendwo sonst passt ein Riesenrad aus Bierfässern so gut ins Stadtbild.“
Der Baubeginn sei für Anfang Juni vorgesehen, die Eröffnung zum Weihnachtsmarkt geplant.
Hinweis: Natürlich handelt es sich bei dieser Meldung um einen Aprilscherz. Ein solches Riesenrad wird es auf dem Neustädter Kirchplatz nicht geben – auch wenn die Vorstellung durchaus ihren Reiz hat. Die Redaktion bedankt sich herzlich für die zahlreichen Reaktionen, schmunzelnden Rückmeldungen und den Humor, mit dem die Geschichte aufgenommen wurde.
Foto: Büro Van der Hoogen