Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 22. März 2019 12:05 Uhr
Osterbasteln im Einbecker Kinder- und Familienservicebüro
Donnerstag, 21. März 2019 09:42 Uhr

Einbeck (red). Die richterliche Entscheidung zu den Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten hat eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen notwendig gemacht. Der Gesetzgebungsprozess befindet sich in seiner Endphase. Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt insbesondere, dass es auf das Jahr gesehen bei einer Begrenzung von maximal vier Sonntagen bleibt, an denen eine Öffnung stattfinden darf. Die Entscheidungskompetenz hierüber, welche Sonntage gewählt werden, liegt ausschließlich bei der örtlichen Kommune. „Es ist uns gelungen in der Koalition einen tragfähigen Interessensausgleich zu erzielen. In der Abwägung von arbeitsrechtlichen, kirchlichen und wirtschaftlichen Aspekten werden wir eine gute Lösung auf den Weg bringen“, erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Schwarz. 

„Die SPD-Landtagsfraktion spricht sich deutlich gegen eine vorweihnachtliche Ladenöffnung an Adventssonntagen aus. Auch wollen wir den Palmsonntag unter besonderen Schutz stellen. Außerdem hat die SPD-Landtagsfraktion mit großer Mehrheit beschlossen, dass wie bisher auch kein einziger Adventssonntag für eine Öffnung freigegeben wird“, so Uwe Schwarz und ergänzt: „In der teilweise hektischen Vorweihnachtszeit sind für uns Sozialdemokraten unter familiären und christlichen Gesichtspunkten die Adventssonntage besonders schützenswert. Diese Sonntage stehen für Besinnlichkeit sowie familiäres Miteinander.“

Darüber hinaus wird sich die SPD-Landtagsfraktion im Rahmen der Novellierung des Niedersächsischen Gesetzes über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten dafür einsetzen, dass die Verkaufszeiten an Silvester sowie an Heiligabend begrenzt werden. An diesen Tagen dürfen die Läden zukünftig nur bis 14 Uhr geöffnet haben.

Foto: red

Donnerstag, 21. März 2019 09:31 Uhr

Einbeck (red). Aufgrund eines Fehlers beim Druck der Jahresbescheide in der Datenzentrale sind nicht alle Bescheide der Stadt Einbeck gedruckt und versendet worden. Bescheiddruck und Versand müssen daher wiederholt werden, so dass es zu Doppelzustellungen kommen kann. Die Fälligkeit für den Lastschrifteinzug verschiebt sich daher vom 29. März auf den 15. April 2019. Bitte überprüfen Sie insbesondere, ob im Bescheid die von Ihnen bisher gewählte Zahlungsweise (Jahreszahler oder Quartalszahler) korrekt angegeben ist. Die Stadt Einbeck bittet um Verständnis.

Donnerstag, 21. März 2019 09:12 Uhr

Northeim/Einbeck/Bad Gandersheim (lpd). Menschen können mit der Kreisvolkshochschule Northeim auf vielfältige Weise kreativ sein. Die Erwachsenenbildungseinrichtung hat jetzt auf mehrere Kurse in diesem Frühjahr aus dem Kreativbereich aufmerksam gemacht. +++ „Aquarell am Vormittag“ heißt ein Angebot, das ab Freitag, 29. März, jeweils von 9.45 bis 12 Uhr in der Osterbergschule, Stettiner Straße 2, in Bad Gandersheim stattfindet. Geplant sind zehn Termine. Kursleiterin ist Birgit Goertz. In dem Kurs sollen unter anderem die klassischen Techniken des Lasierens, der Nass-in-Nass-Malerei und der Granuliertechnik erprobt und vertieft werden.

„Zentangle - Meditatives Zeichnen“ bietet die KVHS am Sonnabend, 4. Mai, von 10 bis 14 Uhr in der Wallstraße 40 in Northeim an. Kursleiterin ist Marion Seidel. Zentangle ist eine Form des meditativen Zeichnens und wurde in den USA erfunden. Durch konzentriertes Zeichnen könne es gelingen, den Alltag auszublenden, heißt es in einer Ankündigung. Anmeldeschluss ist der 26. April.

„Nähen für Anfängerinnen, Anfänger und Fortgeschrittene“ ist der Titel eines Kurses ab Dienstag, 7. Mai, 17 Uhr in der Kreisvolkshochschule, Hullerser Straße 19. In dem Lehrgang wird das Nähen Schritt für Schritt erklärt und der Figur angepasst. Am 7. Mai gibt es eine Vorbesprechung (60 Minuten) und ab 14. Mai wird jeweils von 17 bis 19.30 Uhr gemeinsam genäht. Kursleiterin ist Antonia Beyland.

„Im Spiegel der Farben“ heißt ein Kurs zum Thema individuelle Farbberatung am Sonnabend, 27. Mai, von 10.30 bis 17.30 Uhr in der Kreisvolkshochschule, Hullerser Straße 19, in Einbeck. Durch kreative Methoden, wie Storytelling, intuitives Malen und Collagen, Fantasiereise, optische Farbanalyse und freies Assoziieren soll die Farbwahrnehmung und der persönliche Farbenreichtum der Teilnehmenden erweitert werden. Kursleiterin ist Ekta Tina Pabst. 

Anmeldungen im Internet unter www.kvhs-northeim.de oder schriftlich an die Kreisvolkshochschule, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber. Weitere Infos auch unter der Telefonnummer 05551/708-8210.

Foto: Senger

Mittwoch, 20. März 2019 11:58 Uhr

Dassel (red). Selten habe sie sich so gefreut, Rechenschaft über das vergangene Jahr abzulegen, erklärte die Vorsitzende des Fördervereins Sollingbad Dassel, Jessica Schwerdtfeger, bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Hotel Deutsche Eiche. Der trockene Sommer 2018 bescherte dem Sollingbad zwei Besucherrekorde. Fast 31.000 Badegäste kamen in der vergangenen Saison, um sich im nassen Element mit Schwimmen oder Planschen abzukühlen, und auf der „Welle“, der größten open-air-Party der Region, vergnügten sich über 2.200 tanzwütige Gäste statt sonst um die 1.800 Besucher, teilte die Vorsitzende den Mitgliedern in ihrer Rückschau auf das Jahr 2018 mit.

Das Aktionsjahr fängt beim Förderverein Sollingbad traditionell mit der Grünkohlwanderung, an der bei bestem Wetter über 40 Interessierte teilnahmen, an. „Als einen Gewinn für das Bad“, stellte Jessica Schwerdtfeger die Einstellung des neuen zweiten Schwimmmeisters Daniel NN heraus. Der Einbau der neuen Chlorgas-Tab-Anlage hingegen kostete dem Vorstand sowie allen verantwortlichen Mitarbeitern, Firmen und Beteiligten Nerven: „Hier haben wir einen Porsche-Motor in einen VW Käfer eingebaut“, erklärte die Vorsitzende den Grund für die verspätete Saisonöffnung. Es sei für den Vorstand verständlich gewesen, dass dies bei bestem Wetter zu Unmut geführt habe, doch ändern habe man es nicht können, da Vorschriften eingehalten werden mussten. Den ganzen Sommer habe es an der Technik geruckelt und gekniffen, weitere Maßnahmen mussten erfolgen, damit das Bad mit dem Notwendigsten aufrechterhalten und geöffnet bleiben konnte. „Wegen der schlechten Saison 2017 haben wir 2018 sehr vorsichtig taktiert, nur das Nötigste wurde repariert“, beschrieb Schwerdtfeger die angespannte Lage. Dazu gehörte beispielsweise die Ph-Minus-Anlage, die Pumpe oder der Austausch von Fliesen. Dass zudem das defekte Planschbecken nur bei bestem Wetter gefüllt wurde, stieß bei den Eltern der jüngsten Badegäste auf Missfallen. „Aber hier gingen täglich 20 Kubikmeter Wasser verloren. Eine Sanierung inklusive Verkleinerung würde 37.000 Euro kosten. Das sind Summen, die wir nicht stemmen können“, erklärte die Vorsitzende, dass man in guter Zusammenarbeit mit der Stadt nach Lösungen suche. Dafür bekomme aber der in der vergangenen Saison gesperrte Spielplatz eine neue Kletterburg, auf die sich die Kids freuen dürfen.

Der Förderverein Sollingbad beteiligte sich 2018 erneut bei „Dassel grillt an“ und übernahm den Kuchenverkauf bei der GHIDA. Natürlich lud er zu seinen eigenen Veranstaltungen, wie das Sommerfest mit Oldie-Welle oder das erstmals am heißesten Tag des Jahres angebotene Nachtschwimmen ein. „Das kam super an, und wir wollen es gerne, wenn die Aufsicht sichergestellt werden kann, auch in dieser Saison anbieten“, hebt Jessica Schwerdtfeger hervor. Doch der Höhepunkt der Saison sei die 21. „Welle“ gewesen, da sei ein Tsunami durch das Bad gegangen, berichtet die Vorsitzende. 2.200 Gäste tanzten bis in die frühen Morgenstunden und genossen die besondere Atmosphäre dieser einmaligen Open-Air-Party, sodass zeitweise aufgrund des großen Andrangs aus Sicherheitsgründen keine weiteren Besucher auf das Gelände gelassen werden durften. 

„Wir haben zudem die Kosten gesenkt und insgesamt Mehreinnahmen generiert, sodass wir nicht ganz ohne Stolz sagen können, dass 2018 bisher das beste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnung für den Förderverein Sollingbad erzielt werden konnte. Doch das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen, und das ist bei all unseren Helfern der Fall. Ohne euch, unseren Kassendamen sowie den Sponsoren und Organisatoren, die dazu beigetragen haben, wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen“, dankte Schwerdtfeger im Namen des Vorstandes. Für die anstehende Saison stehen nun die Arbeitseinsätze an. Zudem habe der Vorstand beschlossen, die Eintrittspreise moderat zu erhöhen, da hier seit Jahren keine Anpassung stattgefunden habe. Weiterhin wird das Sommerfest mit Oldiewelle in diesem Jahr als Party zur Saisoneröffnung anstatt zum Saisonende stattfinden. Damit will der Vorstand die bislang bestandene zeitliche Nähe zwischen „Welle“ (3. August) und Oldiewelle entzerren. Auch bei „Dassel grillt an“ ist der Förderverein wieder vertreten. 

452 Mitglieder hat der Förderverein Sollingbad aktuell. Die anwesenden Mitglieder wählten in dieser Versammlung bei den Vorstandswahlen erneut Jessica Schwerdtfeger als Vorsitzende. Lars van Doorn wurde als Stellvertreter bestimmt. Dieses Amt hatte bislang Antje Freund inne, die nun als Beisitzerin fungiert. Ebenfalls bestätigt in ihren Ämtern wurden Christina Wirth als Schatzmeisterin, Silke Breustedt-Muschalla als Schriftführerin sowie Monika Appel als weitere Beisitzerin. Neue Kassenprüferin ist nun Martina Gödeke, hier schied Doris Garbelmann turnusgemäß aus dem Amt. Als besonderen Dank bekamen die Kassendamen Hannelore Bartels, Ilse Flügel, Thea Seidel, Geli Bauer und Hannelore Landheim für ihren unbezahlbaren Einsatz mit viel Applaus einen Blumenstrauß überreicht.

Foto: Förderverein Sollingbad Dassel

Blaulicht
Freitag, 22. März 2019 11:54 Uhr
Nächtlicher Einsatz der Rettungskräfte in Einbeck: Hoher Sachschaden und leichte Explosionen durch Brand
Freitag, 22. März 2019 11:40 Uhr

Bad Gandersheim (red). In der Nacht zum Donnerstag wurde ein in der umzäunten Rathaus-Baustelle am Markt abgestellter Bagger beschädigt. Mittels eines Pflastersteins wurde auf die Motorabdeckung am Heck des Baggers geworfen, wodurch eine nicht unerhebliche Delle im Blech verursacht wurde. Der Sachschaden beträgt cuirca 2.000 Euro. Täterhinweise liegen nicht vor. Hinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter 05382/919200.

Foto: Polizei

Donnerstag, 21. März 2019 10:06 Uhr

Region (red). Karsten Müller bleibt stellvertretender Abschnittsleiter im Brandabschnitt Nord/Ost. Das haben die Feuerwehren aus der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld am Freitagabend einstimmig in ihrer Abschnittsversammlung in Altgandersheim beschlossen. Zudem wurde kommuniziert, dass die 25 Feuerwehren im Brandabschnitt Nord-Ost im vergangenen Jahr ihren Mitgliederbestand um acht Personen auf 796 Aktive ausbauen konnten - ingesamt haben die Wehren 106 Frauen in ihren Reihen. In den zwei Musikzügen sind 29 Mitglieder aktiv. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Einsätze, wie Abschnittsleiter Carsten Winkler berichtete. Sie stieg von 355 auf 499.

Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke konnte zudem von weiter steigenden Mitgliedszahlen berichten. Im Brandabschnitt sind 146 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren und 65 in den Kinderfeuerwehren tätig. Insgesamt sind das 24 Mitglieder mehr gegenüber dem Vorjahr, was ein gutes Signal für die Schlagkräftigkeit der Feuerwehren der Region für die Zukunft sei. „Die Anzahl der Mädchen liegt dabei bei knapp 50 Prozent. Das zeigt, dass hier bei uns Feuerwehr erfreulicherweise längst keine Männerdomäne mehr ist“, sagte Mennecke. Die Kinderfeuerwehr Heberbörde beispielsweise hatte zum Jahreswechsel zwölf Mitglieder - darunter ausschließlich Mädchen. Über 6000 Stunden haben die Ehrenamtlichen für die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr aufgewendet - darin sind die Stunden für Zeltlager und Fahrten noch nicht enthalten.

Während der Jahreshauptversammlung gab es eine Reihe von Ehrungen und Beförderungen. Aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim befördert wurden Dennis Möller, Niklas Kielhorn, Niklas Bertram, Kevin Kambach, Swen Eckert, Jan-Henrik Bertram und Simon Brinkmann zu Löschmeistern. Tobias Uhde und Jan-Patrick Strauch wurden zu Oberlöschmeistern befördert. Torsten Overbeck wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Dennis Ahrenhold erhielt die Beförderung zum Brandmeister, Tizian Nobel zum Oberbrandmeister und Kai-Uwe Roßtock zum Ersten Hauptbrandmeister. Aus der Gemeinde Kalefeld befördert wurden Frauke Junge, Dirk Bickmeyer und Florian Denecke jeweils zu Löschmeistern. Kai Beyert wurde zum Oberlöschmeister befördert, Jan Bialaschewitz zum Hauptlöschmeister. Frank Becker ist ab sofort Brandmeister und Thomas Wille Hauptbrandmeister.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim erhielten für 40-jährige Verdienste Bernd Schwarz, Dierk Lange, Ingo Stenz, Andreas Hanke, Henning Probst, Klaus Nothdurft, Detlef Macke, Udo Alms, Hartmut Brinckmann und Dieter Goslar. Das Ehrenzeichen für 50-jährige Verdienste erhielt Karl-Hinz Teschner. Aus der Gemeinde Kalefeld erhielten Lars Heilmann und Wolfgang Pförtner das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40-jährige Verdienste. Dietmar Kruse erhielt es für mittlerweile 51-jährige Mitgliedschaft. 

Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten folgende Kreisausbilder des Ausbildungsstandortes Bad Gandersheim: Daniel Brandt, Sven Probst, Thomas Durau, Marko de Klein, Karsten Müller und Sascha Scharf jeweils in Bronze. Klaus Brackmann erhielt die Ehrennadel in Silber für 23-jährige Tätigkeit.

In ihrem Grußwort betonte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, dass das Jahr 2018 geprägt war von einem Einsatz „in Altgandersheim und Umgebung, den die Bevölkerung nicht vergessen wird“. Dort sei eine „tolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ geleistet worden. Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses schloss sich diesem Lob an. „Die Bürger erwarten in Notlagen unsere Hilfe und sie bekommen sie auch“. Die Nominierung zum Feuerwehr-Oscar, dem Conrad-Dietrich-Magirus-Award zolle davon und der starke Nachwuchs sei ein gutes Signal für die Zukunft. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Voß merkte an, dass insbesondere die Autobahn für die anliegenden Feuerwehren mit ihren häufigen Sperrungen ein Dauerthema sei. Im Hinblick auf den trockenen Sommer 2018 bleibe zu hoffen, dass „die Einsatzzahlen aus dem Vorjahr nicht auch in 2019 wieder erreicht werden“, so Voß.

Foto: Kreisfeuerwehrverband / Mennecke

Donnerstag, 21. März 2019 09:14 Uhr

Einbeck (red) Ein 34 Jahre alter Einbecker wurde am Mittwoch, 20. März, gegen 21 Uhr, in der Wolperstraße mit seinem Pkw einer Kontrolle unterzogen. Bei einer Überprüfung körperlicher Merkmale bezüglich seiner Fahrtauglichkeit, zeigte der Mann Auffälligkeiten, die auf einen Drogenkonsum vor Fahrtantritt hindeuteten. Ein durchgeführter Drogentest erhärtete den Verdacht, so dass dem 34-Jährigen eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn wurde neben einem Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Dienstag, 19. März 2019 11:18 Uhr

Einbeck (red). Am Montag. gegen 15:50 Uhr, wurde von einer Polizeistreife aus Einbeck ein ungewöhnlicher Unfall aufgenommen. Ein 52-jähriger Fahrzeugführer eines Ford gab beim Rangieren auf dem Hausgrundstück wohl zu viel Gas, sodass der Pkw in die Eingangshaustüre fuhr und diese total zerstörte. Alleine an der Haustüre entstand dadurch ein geschätzter Schaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Dazu kommt noch der Schaden am Pkw, der auf circa 500 Euro geschätzt wurde.

Unsere Videothek
Politik
Freitag, 22. März 2019 11:04 Uhr
CDU-Antrag erfolgreich: Qualitätsverbesserungen beim Gelben Sack
Donnerstag, 21. März 2019 09:24 Uhr

Einbeck (red). Die CDU Fraktion macht sich nach Aussage des CDU-Kreistagsabgeordneten und stellvertretenden Landrats Bernd von Garmissen sehr große Sorgen wegen des Zustandes der Wälder im Landkreis Northeim. Diesen droht vor dem Hintergrund der verheerenden Stürme und der außergewöhnlichen Dürre in 2018 nun in diesem Frühjahr und Sommer ein flächendeckender und massiver Befall durch den Borkenkäfer. Hierdurch könnten bis zu eine Million Bäume für immer verloren gehen. „Unser Landkreis ist einer der waldreichsten in ganz Niedersachsen“, so von Garmissen. „Das den Bürgern vertraute Waldbild würde flächig zerstört und das wertvolle Holz nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden können. Besonders die Flächen der Klein- und Kleinstwaldbesitzer werden vor kaum zu bewältigende Herausforderungen gestellt“ ist sich von Garmissen sicher. Durch eine breit angelegte Kontrolle der Bäume und ein gezieltes Behandlung befallener Bäume könnte bei Anstrengung aller Beteiligten das Schlimmste noch verhindert werden. 

Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Kreistagsfraktion folgende Anfragen an die Landrätin gestellt:

  • Gibt es andere Landkreise in Niedersachsen, die diese Gefahr ebenfalls erkannt haben und den betroffenen Klein- und Kleinstwaldbesitzern helfen? Insbesondere aus dem Landkreis Osnabrück gibt es Hinweise auf unbürokratische und schnell wirkende Hilfe.
  • Wie könnte sich der Landkreis Northeim an den kurzfristigen Herausforderungen finanziell und logistisch beteiligen bzw. unterstützend tätig werden?

Eine Beantwortung dieser Anfragen erhofft sich die CDU-Kreistagsfraktion angesichts der gebotenen Eile und der Wichtigkeit der Angelegenheit bereits im Rahmen der kommenden Kreistagssitzung am 22. März.

Dienstag, 19. März 2019 12:39 Uhr

Oldenrode (red). Die Antwort der Landesregierung auf seine Anfrage zum Wolfsriss in Oldenrode bezeichnete der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha als ernüchternd und enttäuschend. „Offenbar tappt die die Landesregierung aus SPD und CDU auch bei uns in Südniedersachsen völlig im Dunkeln“, so Grascha. Laut Antwort gebe es noch keine Bestätigung über die Anwesenheit des Wolfs im Landkreis Northeim. Es sei zweifelhaft, wie man in der Zukunft eigentlich Erkenntnisse gewinnen wolle, wenn es dem Umweltministerium in den letzten 1 ½ Jahren nicht einmal gelungen sei, einen Wolf zu besendern. Der Einbecker Abgeordnete forderte den Umweltminister auf, nun endlich tätig zu werden und die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen.

Grascha forderte, den zunehmenden Problemen mit Wolfsangriffen und -rissen auf Nutztiere mit einer Wolfsverordnung entgegen zu wirken. Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag hatte vor kurzem einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. „Der Bestand des Wolfes in Deutschland ist längst nicht mehr gefährdet. Allein in Niedersachsen gibt es 22 nachgewiesene Wolfsrudel, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Bei einer Vermehrungsrate von etwa 30 Prozent werden in unserem Bundesland in fünf Jahren mehr als 740 Wölfe leben. Eine solch große Population würde den Bestand anderer Wildtierarten nachhaltig gefährden und die Weidetierhaltung unmöglich machen“, sagte Christian Grascha. Zur Regulierung des Bestandes sei daher die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht mit festgelegten Abschusszahlen notwendig. 

Über das reine Anwachsen der Population hinaus müssten jedoch Wege gefunden werden, mit der zunehmenden Anzahl verhaltensauffälliger Wölfe umzugehen. Jüngstes Beispiel sei das Rodewalder Rudel, dem bereits Risse in einem Stall und das Überwinden von Schutzzäunen nachgewiesen wurden. Obwohl Minister Lies bereits im August 2018 versprochen habe, den Leitrüden dieses Rudels zu entnehmen, sei nichts passiert. Seither habe das Rudel weitere 47 Weidetiere getötet. „Die Landesregierung hat keinerlei Lösung anzubieten. Die Wolfsübergriffe werden auch im Landkreis Northeim weiter zunehmen, wenn hier nicht endlich Einhalt geboten wird. Mit der Wolfsverordnung können die Experten vor Ort nach strengen Regeln flexibel auf Gefährdungen reagieren“, erklärt der liberale Abgeordnete weiter. So sei vorgesehen, Wölfe erschießen zu dürfen, die eine unmittelbare Gefahr für nicht umzäunte Nutztierherden, besiedelte Gebiete oder bewohnte Hofstellen darstellen. Sollten sie sich diesen Gebieten auf Sichtweite nähern, sei eine Vergrämung erlaubt. Grascha: „Die Politik hat sich bisher als weitgehend handlungsunfähig erwiesen. Ein „Weiter so“ würde die völlige Kapitulation vor den Problemen bedeuten. Die Menschen erwarten, dass endlich entschieden und gehandelt wird.“

Foto: Grascha

Wirtschaft
Donnerstag, 21. März 2019 19:54 Uhr
Neu im Landkreis Holzminden: Frühförderstelle „Teddybär“ eröffnet!
Donnerstag, 21. März 2019 11:56 Uhr

Einbeck (red). Die KWS SAAT SE (ISIN: DE0007074007) wird den von der Hauptversammlung am 14. Dezember 2018 beschlossenen Aktiensplit durch die Ausgabe sogenannter Berichtigungsaktien am 22. März 2019 durchführen. An diesem Tag erhalten Aktionäre der Gesellschaft zu jeder bestehenden KWS-Aktie zusätzlich neue Stückaktien (Berichtigungsaktien) im Verhältnis 1:4. Im Ergebnis wird dann jeder Aktionär statt einer Stückaktie fünf Stückaktien halten, nämlich eine alte und vier neue Stückaktien. Der Kurs der KWS Aktie wird sich dementsprechend am 22. März 2019 rechnerisch auf ein Fünftel anpassen. Der jeweilige prozentuale Anteil eines Aktionärs am Kapital der KWS sowie die Bewertungsrelationen der KWS-Aktie werden sich hierdurch nicht verändern. Die neuen Aktien sind für das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 gewinnberechtigt.

Voraussetzung für die Ausgabe der Berichtigungsaktien war die Erhöhung des Grundkapitals von 19,8 Mio. € auf 99,0 Mio. € im Wege einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. Die Kapitalerhöhung wird durch die Ausgabe von 26.400.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien ausgeführt. Durch die Ausgabe der Berichtigungsaktien wird sich die Gesamtzahl der Aktien der KWS von 6.600.000 auf 33.000.000 erhöhen. Die Zuteilung der Berichtigungsaktien durch die Depotbanken erfolgt am 22. März 2019 automatisch mittels Girosammeldepot-Gutschrift. Basis für die Zuteilung sind die Anzahl an KWS-Aktien, die die Aktionäre am 21. März 2019 abends besitzen. Die Aktionäre müssen nichts veranlassen, die Zuteilung ist für sie kostenfrei. Die Abwicklung der vorgenannten Maßnahme ist bei der Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf, zentralisiert. 

Die 26.400.000 Berichtigungsaktien werden die gleiche Internationale Wertpapier-kennnummer (ISIN: DE0007074007) erhalten wie die alten Stückaktien und werden in einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt a.M., hinterlegt wird.

 

Freitag, 15. März 2019 15:12 Uhr

Einbeck (red). Der Toom Baumarkt in Einbeck ist vom Handelsverband Hannover zum zweiten Mal mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen ausgezeichnet worden. Der Markt erreichte 96 Prozent der möglichen Punktzahl und darf das Siegel mit der weißen Einkaufstasche auf Rädern nun erneut für drei Jahre führen. Mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen zeichnet der Handelsverband Einzelhändler aus, die das Einkaufen für alle Kunden - egal ob alt, jung, mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl - so angenehm und einfach wie möglich gestalten.

Die 63 geprüften Kriterien bewerten unter anderem großzügige und stolperfreie Parkplätze, breite Gänge, gute Beleuchtung, rutschfeste Böden, gute Orientierung und gut lesbare Beschilderung sowie natürlich freundliches und hilfsbereites Personal. „Im Toom Baumarkt in Einbeck sind diese Anforderungen bestens erfüllt. Bequemlichkeit und Service für den Kunden stehen im Mittelpunkt“, sagt Monika Dürrer, die für den Handelsverband das Siegel überbrachte. Und Filialleiter Thomas Voges freut sich zusammen mit seinem Team über die erneute Zertifizierung. „Unsere Kunden wissen unseren Service zu schätzen und für uns als Team ist das Qualitätszeichen ein Ansporn, den Standard nicht nur zu halten, sondern stets zu verbessern.“

Das Qualitätszeichen für generationenfreundliches Einkaufen wird 2010 bundesweit von allen Handelsverbänden vergeben. Alle Einzelhandelsunternehmen, die sich zertifizieren lassen, werden von einem Prüfer des Verbandes vor Ort besucht, der die insgesamt 63 Qualitätskriterien abprüft. Die Auswertung aller Fragebögen erfolgt einheitlich über ein eigens für das Qualitätszeichen entwickeltes Softwareprogramm. Mehr über das Qualitätszeichen, alle zertifizierten Unternehmen und den Fragebogen auf: www.generationenfreundliches-einkaufen.de

Foto: Handelsverband Hannover e. V.

Sport
Mittwoch, 20. März 2019 11:51 Uhr
27. Tag des Wassers: Fischerverein Einbeck seit Jahren im Wasser- und Gewässerschutz aktiv
Sonntag, 17. März 2019 17:04 Uhr

Hollenstedt (hakö). Nur wenige Wochen nach der Gründung des Jugendfördervereins/JFV Leinepolder kommt mächtig Bewegung in die Trainer- und Mannschaftsstrukturen und das zur Freude des JFV-Vorstandes.

Der 1. Vorsitzende Björn Huchthausen zeigte sich am Samstag auf der Kennenlern-Party der A-Jugend im Sporthaus des TSV Hollenstedt glücklich über die Anwesenheit von immerhin 20 Spielern. Er wünschte allen Aktiven, Übungsleitern und Ehrenamtlichen eine erfolgreiche Saison und natürlich Spaß auch außerhalb des Spielfeldes.

Als der JFV-Chef das renommierte Northeimer / Einbecker Autohaus Hermann als einen der künftigen Hauptsponsoren, in diesem Fall für die Trikots der A- und B-Jugend, verkündete, gab es Applaus für die großzügige Unterstützung zum Wohle des Nachwuchses am Leinepolder. Björn Huchthausen: "Ein Beweis, daß wir mit unserer Arbeit wahr genommen werden in der Öffentlichkeit".

Die Spieler fühlten sich bereits "gut aufgestellt", ließen es an diesem Abend locker angehen, fanden in geselliger Runde Zeit für Gespräche, lachten herzlich bei lustigen Tischspielen und freuten sich ganz einfach auf kommende Aufgaben.

Ein eindrucksvolles Bild der Zusammengehörigkeit. Ein WIR-Gefühl erfüllte den Raum. Die Mannschaft möchte am Montag, 1. April um 19 Uhr in Vogelbeck mit dem Training beginnen. Künftig dann jeweils am Montag in Vogelbeck und Mittwoch in Hollenstedt. Ihre Punktspiele würde sie gern Freitagabend in Hollenstedt absolvieren.

Gegenüber News zeigten sich die drei Trainer und ihr Betreuer (alle aus Hollenstedt) optimistisch, blickten mit voller Zuversicht in die Zukunft des Fußball-Nachwuchses unter anderem aus den Stammvereinen VfR Salzderhelden, TSV Vogelbeck, TSV Hohnstedt, TSV Edesheim und TSV Hollenstedt.

Coach Florian Meyer: "Ich freue mich auf die Saison, bin sehr glücklich über meinen Job und das in mir gesetzte Vertrauen".

Coach Sebastian Trojak: "Toll, daß wir schon jetzt so viele Spieler haben. Jeder aus unserer Region ist herzlich willkommen".

Coach Jörg Weinhardt: "Wir wollen erstmal mit ganz viel Spaß bei der Sache sein und natürlich auch ein wenig Erfolg genießen. Eine tolle Truppe. Tolle Jungs!"

Betreuer Sandro Caiado Pinto: "ich gehe neugierig und sehr zuversichtlich in die neue Saison. Freue mich auf spannende Spiele und jede Menge Fans, die uns begleiten und unterstützen".

 

Fotos: Hartmut Kölling

Samstag, 16. März 2019 10:56 Uhr

Northeim (hakö). Die Zukunft der Schuhwallhalle wird seit Jahren thematisiert. Nun soll die 40 Jahre alte, marode Northeimer Sportstätte, unter anderem Heimat der hoch spielenden Handballer/NHC, bekanntlich abgerissen werden und durch einen Neubau ersetzt werden.

Für das größte Infrastrukturprojekt der letzten Jahre sollen sich die besten Architekten, und das europaweit, bewerben. Die Stadt schreibt einen Wettbewerb aus mit einem Kostenrahmen von etwas über 100.000 Euro. Die reinen Baukosten für die neue Halle dürften acht Millionen Euro nicht überschreiten. Das betonte Bürgermeister Simon Hartmann jetzt vor Vertretern der Medien im Rathaus, in Anwesenheit einiger Ratsvertreter und der Projektgruppe aus der Verwaltung.

Nach den ehrgeizigen Vorstellungen von Politik und Verwaltung sollen rund 30 renommierte Architekturbüros in die erste Runde des Wettbewerbs gehen können, der für die Stadt vom Bielefelder Büro Drees & Huesmann gemanagt wird. Am Ende bleiben etwa acht bis 15 erfahrene Büros übrig, die sich auskennen mit dem Bau von Mehrzweckhallen. Die Entscheidung darüber wird im Herbst diesen Jahres erwartet. In 2020 könne dann mit dem Bau begonnen werden, erklärte Hartmann, der im Rahmen der Gesamtplanung von "Northeimer Bodenständigkeit" sprach.

Berthold Ernst (SPD-Fraktionsvorsitzender) machte im Pressegespräch deutlich: "Wir hoffen auf entsprechende Zuschüsse vom Bund bei der Realisierung der Halle, die für den Schul- und Vereinssport ausgerichtet sein wird. Und natürlich auf eine kräftige Beteiligung durch den Landkreis Northeim."

Bürgermeister Simon Hartmann: "Es soll eine Halle werden für die gesamte Stadt, auch der Ortsteile und natürlich für den Spitzensport, der viele Sponsoren anzieht, mit immerhin 800 Zuschauerplätzen mit der Option auf 200 weitere Plätze sowie Gymnastik- und Nebenräumen, alles barrierefrei."

Malte Schober (stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender), der auch für die Grünen als Gruppenpartner sprach: " Vielleicht finden wir einen Namen für die Halle. Mein Aufruf richtet sich an Großunternehmen, die dieses einmalige Projekt womöglich mit einer fünfstelligen Summe unterstützen."

Berthold Ernst: "Diese Sporthalle wird für die nächsten 40 Jahre gebaut. Es geht um Funktionalität und Zukunftsfähigkeit, eingebunden in ein einzigartiges, zentrumnahes Sportzentrum, wie es wohl kaum eine andere Stadt aufweisen kann. Gerade auch der Breitensport soll die Halle nutzen."

Armin Töpperwien (FUL-Fraktionsvorsitzender) verwies darauf, daß die Stadt Northeim bei dem bevorstehenden Wettbewerb entsprechend der Vorgaben der Architektenkammer handele.

Träger soll übrigens eine neu zu gründende Sport- und Freizeit GmbH werden. Dort sollen auch das Hallenbad und das Bergbad integriert werden, wie auch das Freibad Sudheim.

Fotos: Hartmut Kölling

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